Mir hat hier jemand so ein Teil auf den Tisch gestellt, "Musik nur ganz leise, kann ja nicht viel sein." ;-)
Ist so ein Röhren-Endzeit-Gerät, bei dem alles bereits auf "gedruckter" Schaltung aufgebaut ist, Stereodekoder ist mit Transistoren. Endverstärker mit 2 x ECLL800 (die kannte ich noch gar nicht), aber der funktioniert. 1 kHz an den Plattenspielereingang eingespeist klappt prima.
Die EM84 zeigt was an (zumindest im UKW-Bereich), also müssen zumindest große Teile des ZF-Bereichs klappen. Die letzte ZF-Stufe ist eine EBF89, und die hat einen ganz lustigen Effekt: wenn man die Röhre halb herauszieht, sodass die Pins im Bereich g1/g2 nicht mehr in der Fassung stecken, dann funktioniert zumindest UKW bestens. Steckt man die Röhre ganz herein, geht es nicht mehr. Im gesteckten Zustand hat g1 etwa -1,5 V, g2 seltsamerweise -2,5 V, was mir suspekt ist. Habe aber keine Ahnung, wo die so recht herkommen sollen.
radiomuseum.org hat einen Schaltplan, aber deren Finanzgebaren gefallen mir nicht so recht. Vielleicht hat ja so noch jemand eine Idee hier oder auch einen Schaltplan dafür herumfliegen. Zur Not müsste ich halt sehen, dass der Besitzer des Radios mir das "Eintrittsgeld" von radiomuseum.org bezahlt.