Problem mit Digitalmultimeter

Aug 12, 2013 55 Replies

Hallo allerseits,


mein heißgeliebtes HM8010 hat den Huf gehoben und ich sehe nach 3 Stunden Fehlersuche den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr.



Schaltbilder gibt es hier:

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Im Gleichspannungsbereich macht er bis 5.1 V alles, was er soll. Präzise Anzeige, Autoranging, alles schick. Sobald er aber ab 5.1V auf den unteren Spannungsteiler umschaltet, zeigt er nur noch 0,00 an, obwohl der ADC eine proportionale Meßspannung anliegen hat. Sobald ich jedoch die Eingangsspannung verpole, zeigt er überhaupt nichts mehr an. Ich finde aber auch keine offensichtliche Polaritätserkennung in der Schaltung. Am ADC-Eingang liegt die Meßspannung aber an.



Wechselspannungen/ströme zeigt er überhaupt nicht an, obwohl der TRMS-Konverter eine proportionale Meßspannung an den ADC übergibt.



Im Widerstandsbereich ein ähnliches Drama. Trotz anliegendem Konstantstrom und proportionaler Meßspannung am ADC in allen Bereichen Anzeige 0,00. Versorgungsspannungen sind alle i.O. und an jedem IC einzeln auf Vorhandensein geprüft.



Any ideas?



Hameg habe ich angemailt und um ein neues Firmwarefile gebeten, mal sehen, ob sie so nett sind.



MfG



Frank


Den Huf gehoben ... koestlich, kannte ich nicht nicht, wieder was alemannisches gelernt. Ich dachte, Pferde bekommen ein Leckerchen, wenn sie das auf Kommando tun.

Huebsches Geraet. Und frongssoesisch.

Messpannung liegt ja an. Wenn auch FO, CLK und CS and CI16 kommen, dann kann das Problem nur noch im Digitalteil liegen. Bei meinem Wavetek war es aehnlich, das EPROM hatte nach einigen zig Jahren leichten Gedaechtnisverlust erlitten. Vermutlich weil die Kiste innen schlicht zu heiss wird.

IC6 sieht bei diesem Hameg jedoch nach OTP aus, das waere grosser Driss. Ich weiss nicht ob man die irgendwie "nachschneiden" kann, vielleicht weiss das jemand in dieser NG.

Ich weiss nicht, ob man den in den 27C512 reingepruegelt bekommt.

Am Rande: Behandele den MX536 wie ein rohes Ei, die Dinger sind abgekuendigt.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Joerg schrieb:

Wenn es nicht so ein Gefummel wäre, würde ich mal noch schnell mein neuestes Spielzeug ausprobieren:

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und ein bißchen den I²C-Bus mitlesen. Mach ich vermutlich morgen mal.

Das EProm sitzt unter der "Netzteilplatine" und ja, da wird es durchaus schwül. Allerdings bootet das Gerät problemlos. Keine Ahnung ob da eine Checksumme geprüft wird, o.ä.

Ich habe mal noch den Ampere-Bereich gecheckt und siehe da, er mißt auch negative Werte. Bis er von - 999.9 auf -1.000 umschalten will. Dann macht es platsch und ich sehe wieder nur 0.00

Nein nein, hat ein Fensterchen unter seinem Bapperl

Pah. Ich hab hier Meßgeräte stehen, die muß ich jeden abend ins Nachtgebet einschließen, weil es für einzelne Teile nicht mal mehr Datenblätter gibt. Aber da ich mir jetzt meinen 4. 4031 geleistet habe und auch noch 2 4032 habe, ist genug Reserve da. Und unlängst konnte ich bei ebay einen Platinensatz für mein Racal 5002 erstehen. Und ein Ersatzdisplay ist auch da. Und...

Messi? ICH?? Awatt!!

MfG

Frank

Huebsch. Dabei kommt vermutlich raus, dass der LTC2400 brav seinen Job macht. Ob alle Signal anliegen, sieht man ja bereits mit dem Scope.

Check Sum Test? Ziemlich unwahrscheinlich. Ich habe mich nur immer gefragt, warum EPROMs keinen Selbst-Refresh haben. 12V hat man ja in den meisten Geraeten zur Verfuegung.

Sieht immer mehr nach EPROM aus. Beim Wavetek 23 war ist es aehnlich, viele Dinge tut es noch einwandfrei. Aber es "verhaut" sich hie und da reproduzierbar um den Faktor 1000 in der Generatorfrequenz. Als ich hinterhergesetzt bin, sah ich mit dem Scope, dass zwei Bits vom EPROM nicht mehr fuer alle Adressen kommen, wo sie sollten.

Da tat ich das dekadente, ersetzte es mit einem Arb Generator vom Chinamann. Im Dezember dann noch ein Fluke 8845A. Das war wie der Kauf eines Cadillac, staendig findet man neue Funktionen. Nutzen tut man am Ende nichtmal 5% davon, ist wohl eher fuer ein Uni-Labor gedacht.

Glueck gehabt.

Hier auch. Im analogen Tektronix sind etliche IC nicht mehr beschaffbar. Dann diverse HP Geraete wo die EPROM Saetze alt werden und ich aber keinen Programmer habe.

Meine Frau liegt mir schon wieder in den Ohren, dass diesen Winter aber endlich die ganzen Kabel in der Garage ... und ueberhaupt, brauchen wir denn die ganzen Kisten im Messgeraetelager noch? "Jaha" ... "Wirklich?" ... "Dass da bloss nix von weg kommt!"

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net...

Hi, rede mit ihr. Sag ihr, sie sei inzwischen alters- und faltenmässig aus der Periode raus, in der noch Stöckelschuhe und Seidenfummel "gehen"...den gesparten Platz im Kleiderschrank könntest Du gut für den Satz Ersatzröhren gebrauchen, die seien schwach radioaktiv und würden da dann auch gleich die Motten killen...

mfg, gUnther

Dann gaebe es erstmal 2-3 Monate nix mehr gescheites auf den Tisch :-)

Meine sieht noch recht knusprig aus, schlank, und Seidenfummel stehen ihr immer noch gut.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Moin!

Und genau _dafür_ wurde der Kugelgrill erfunden.

Gruß, Diet - ääh - Michael.

Ich tippe auf gekippte Bits im EPROM.

Mal sehen, ob Du Glück hast.

Ob der Symptome wäre es aber durchaus denkbar, dass das EPROM manchmal den richtigen und manchmal den falschen Wert liefert. Wenn das so ist, lese es einfach 20 mal aus, ggf. mal mit erhöhter und mal mit reduzierter Betriebsspannung und vergleiche die Ergebnisse. Üblicherweise unterscheiden sich in solchen Fällen nur ein, zwei Bits. Da kannst Du Dir dann Test-EPROMs brennen und gucken welches Image funktioniert.

Marcel

Am 12.08.2013 23:53, schrieb Joerg:

Nach meiner Erfahrung sehr durchwachsen. Geräte die ihn machen und meckern und welche, bei denen es echt wichtig wäre, die aber auch mir rosa rauschen in den Kalibrierdaten ohne zu murren Unsinn liefern. Wenn das Programm arg zerschossen ist hängt es ja schnell irgendwo, ggf. aber erst in wenig durchlaufenen Spezialfunktionen. Kann man aber einfach testen, indem man mal ein Byte in einem Anzeigetext ändert.

Bernd

Meine Glaskugel ist mir leider unvorhersehbarerweise vom Balkon gefallen. P.Liedermann in defa

"Michael Eggert" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@4ax.com...

Hi, ich hätte nicht gedacht, daß der Grill groß genug wäre. Naja, vielleicht ist sie gelenkig und läßt sich falten?

mfg, gUnther

Ach deswegen. Leider kann man darin aber kein Kimchi und keine Salsa zubereiten.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Am 13.08.2013 09:50 schrieb Marcel Müller:

Mit einem EPROMmer auslesen (einige kHz) klappt meist noch problemlos bei EPROMs, die in der Applikation (einige MHz) keine sauberen Nullen mehr schaffen.

Falls es ein OTP sein sollte (27xxx ohne Glasfenster), dann kann man ohne vorheriges Löschen einfach den Inhalt nochmal drüberbrennen.

Patrick

Am 13.08.2013 08:20, schrieb Michael Eggert:

Humoristisch hat die Gruppe derzeit einiges zu bieten :)

Hanno

Am 13.08.2013 09:50, schrieb Marcel Müller:

Unterspannung sollte reichen. Die Referenz für den Schwellwert des Füllstands der Bits wird von der Betriebsspannung abgeleitet, und wenn der Schwellwert etwas niedriger ist, paßt es wieder. Ich hab für sowas einen Sockeladapter rumliegen, bei dem in die 5V Versorgungsspannung eine 1N4148 engeschleift ist.

Entsprechend testen die gängigen Programmieralorithmen, ob ein Bit ordentlich voll ist, indem sie die Programierspannung anheben.

Hanno

Hanno Foest schrieb:

Ich hab's am Galep frei verdrahtet, leider ohne Erfolg. Entweder ist das EProm richtig "hinüber" oder der Fehler sitzt ganz woanders.

Hameg hat sich noch nicht gemeldet, liegt wohl an der Urlaubszeit.

MfG

Frank

Am 14.08.2013 17:41, schrieb Frank Scheffski:

Eigentlich werden RAM und EPROM nach dem Einschalten geprüft. Bei Unstimmigkeiten zeigt das Gerät dann einen Fehlercode an. So meine ich mich zu erinnern. Ich denke, der Fehler liegt woanders.

mfg hdw

Viellicht mal im Betrieb nachsehen, ob alle Adress- und Datenleitungen des EPROM noch schnackeln. Nicht dass es am Ende nur eine kalte Loetstelle ist.

Und dann natuerlich die uebliche Tricks, Heissluft, Kaeltespray und Platinen leicht anbiegen.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Noch ein Trick: Um alle Address-Leitungen zu kontrollieren baut man sich einen NOPper:

Einen Laborsockel/Bauelementeträger so verdrahten, dass die Datenleitungen ein bestimmtes Signal(Muster) haben. Und den dann statt eines EPROMs einstecken.

zB. für Z80 den Dbus auf

00h NOP oder gar noch folgenden Muster (umschaltbar) 0Fh RRCA 55h LD D,L AAh XOR D

Noch besser ein DIL8 Mäuseklavier und ein SIL9 4k7 pullup. Dann ist das Ding universeller und auch für andere uC geeignet.

Wenn man ein kleines EPROM-Modell nimmt und dass dann in grössere Sockel steckt (so wie man PROMer lädt) funzt das für ganze EPROM-Familien.

Man(n) muss nur eine Kombination auf dem Datenbus einstellen, der einen Befehl darstellt, der keinen JMP... erzeugt und schon wetzt der uC durch seinen kompletten Adressraum.

Address-Ltg. mit Logiktaststift, Oscar (zur Not Zähler) beschüffeln

A0 klappert am schnellsten, A1 mit halber Frequenz... An dann mit 1/2^n ...

Und schwupps kann man Leitungen verfolgen

Sowas liegt für gängige EPROMs immer noch in meinem Notfallkoffer.

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Wolfgang Allinger, anerkannter Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt! Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p (lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot
[...]

In Paraguay gibt es schon EPROMs?

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Atentamente, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Na wer steht denn hier so auf gußeiserne Technik? :D

Guido

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