Printrelais wird defekt

Mar 15, 2020 Last reply: 6 years ago 95 Replies

Am 17.03.2020 um 20:29 schrieb Stefan U.:

Super Idee! Ein: zuerst Relais, dann SSR, AUS: zuerst SSR. dann Relais! Das nervöse Geblinke ist Vergangenheit. Danke, werde es versuchen.

LG Peter

Holger schrieb:

Das ist ein Teil des Faradayschen Induktionsgesetzes.

Die Lenzsche Regel bezieht sich auf Kräfte und Energieerhalt und das nützt hier genau gar nichts.

Dafür nimmt man Digital-Transistoren.

Desterwegen konnte (kann?) man Schütze weitgehend zerlegen und die defekte Teile (meist Schaltstücke und Spule) leicht auswechseln.

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Am 17.03.20 um 22:38 schrieb Rolf Bombach:

Du hast tatsächlich keine Ahnung. Mannomann, das hätte ich angesichts deiner Auftritte nicht erwartet. Die Regel, die du natürlich nicht zitierst, sagt sinngemäß, daß bei einer Änderung des Stromes durch eine Spule eine Spannung entsteht, die ihrer Ursache entgegen wirkt. Demzufolge paßt das Induktionsgesetz mit der Regel des Emil Lenz sehr gut zusammen.

Holger

Am 18.03.2020 um 09:22 schrieb Holger:

Das Problem ist, dass du strunzdumm und schwer geisteskrank bist. Geh zum Arzt, der kann wenigstens deine Wahnvorstellungen behandeln.

Am 18.03.20 um 09:44 schrieb Sebastian Wolf:

Heul doch.

Am 18.03.2020 um 10:07 schrieb Holger:

Das Problem ist, dass du strunzdumm und schwer geisteskrank bist. Geh zum Arzt, der kann wenigstens deine Wahnvorstellungen behandeln.

Holger schrieb:

Das Problem sind aber die verschweissten Kontakte, das liegt an der kapazitiver Belastung. Bei nichtprellenden Kontakten, TRIAC etwa, kann man da mit einer Drossel entgegenwirken.

Das Problem war nicht Kontaktabbrand durch Lichtbogen. Dieser kann durchaus durch induktive Last begünstigt werden. Ein Varistor nützt da nichts, da dessen Knickspannung eine Grössenordnung über der Brennspannung des Bogens liegt. Zur Löschung nimmt man RC-Kombinationen.

Varistoren verwendet man eher parallel zur Relaisspule. Dort kommt es beim Abschalten zu hohen Induktionsspannungen, meistens jedenfalls.

Holger schrieb:

Obwohl du auch das nicht raffen wirst, erwähne ich hier für Personen, die nicht einfach kalendarisch volljährig, sondern erwachsen sind, diese Lenzsche Regel mal explizit: "Nach der Lenz’schen Regel wird durch eine Änderung des magnetischen Flusses durch eine Leiterschleife eine Spannung induziert, so dass der dadurch fließende Strom ein Magnetfeld erzeugt, welches der Änderung des magnetischen Flusses entgegenwirkt, ggf. verbunden mit mechanischen Kraftwirkungen (Lorentzkraft)."

So jedenfalls holprig in der Wiki. Es geht also um _kurzgeschlossene_ Leiterschleifen, in diesen entsteht keine messbare Spannung.

Eine Spannung allein wirkt nicht ihrer Ursache entgegen, so einen Mist kannst auch nur du erzählen (oder Grosch oder Bindl).

Wolfgang Allinger schrieb:

Nee, FUBAR, war schon alles schwarz und halb dahingeschmolzen.

Man kann auch mich hinzuziehen, damit die Ursache abgestellt wird. Hier: So ein Ingenieur (Typ Düsentrieb) hat den Zweipunktregler auf 1 K Hysterische Therese eingestellt. Die Heizung (Durchlauf- erhitzer) heizt aber praktisch instantan um 5 K auf. Da hat der Schütz halt mehrere Male pro Minute geschaltet. Ich hab dann auf 6 K Hysterese hochgestellt. Die x Tonnen Dieselmotor haben auch nicht wirklich gemerkt, ob das Wasser am Einlass nun um 5 oder 6 K in der Temperatur schwankt. Jetzt schaltet es noch ca. 3x pro Stunde. Ausserdem hat der Elektriker einen doppelt so belastbaren Schütz mit 100'000 Volllastschaltungen eingebaut. Das hält nun bis zu meiner Pengsionierung. Diese Schätzung wird dadurch verstärkt, dass der Elektriker gegen alle Anweisungen dennoch einen Ersatz gleich mitbestellt hat.

Murphy: Das Ding ist genau dann abgeraucht, als zwei interne Ings starten wollten, da zwei externe Ings Sensorentwicklung betreiben wollten und ein weiterer externer für den DeNox-Kat gekommen war. Unnötig zu sagen, dass in diesem Augenblick der Programmleiter reinschneite. Zum Glück hatte ich "zufällig" was im Schrank. "Lustigerweise" ist gleichzeitig ein triviales 24V Hutschienennetzteil ohne MURRen verreckt, was zum Ausfall des 1 MVA-Umrichters geführt hat (was zum Glück die Motorelektronik gemerkt hat). Aber so Kleinkram ist eh an Lager.

Weitere "lustige" Nebeneffekte erwähne ich nicht, da diese nicht elektrischer Natur waren.

Die Tage halt, wo man sich denkt, man wäre weiter gewesen, wenn man gar nicht erst gekommen wäre.

So Tage habe ich viele erlebt :( Aber sonst wärs langweilig.

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Rolf Bombach schrieb:

Aber ein meßbarer Strom. Und einen meßbaren Widerstand haben wir auch. Wie kann die Spannung da 0 (im Sinne von 0 und nicht 0,00000000x) sein? Kurze Antwort reicht, danke.

Gesund bleiben!

Frank

Kurzgeschlossene Leiterschleife - Supraleiter ;-O

Man nehme einen D1S Zünder und lege einen Tastkopf kurzgeschlossen daneben und wird einen Zündimpuls triggern.

Ich setze eine sogenannte Kurzschlusswicklungen auf einen Gatesignal Übertrager ein, der den magnetischen Gegenimpuls des Trafos verheizen soll (Ringing Supressor) in dem ohmschen R dieser Leitung plus des Rs des gesättigten Transistors. Natürlich kann man den Puls nur flach halten, so dass er keine unerwünschte Höhe überschreiten kann, die einen Schaltvorgang auslösen könnte.

Frank Scheffski schrieb:

Bei der Induktion ist eher mysterös, dass an der offenen Leiterschleife eine Spannung anliegt, ohne dass Strom im Leiter fliesst. Nach Kurzschluss ist die Spannung an diesem Ort definitionsgemäss Null und es fliesst ein Strom. Wo genau willst du nun eine Spannung sehen? Aus Symmetriegründen kann gar nirgends eine sein, sonst geht die Summenregel nicht auf. Dafür muss aber der Leiter überall gleich dick respektive gleich leitend sein.

Von Leybold(?) gibt es schönes Demo-Material. Ein grosser Trafo mit doppel-U-Kern mit Spalt, in den man dann verschiedene Leiter- geometrien einfügen kann. Da kann man dann schon die Studenten aus dem Konzept bringen. Einer dieser Leiter ist eben so eine geschlossene Leiterschleife. An der misst man zur allgemeinen Überraschung etwa die Hälfte der Spannung der offenen Leiterschleife. Das liegt aber daran, dass die geschlossene Leiterschleife netto einem etwa in der Mitte des Kerns durchführenden Leiter entspricht und die Empfängerspule die Drähte zum Messgerät sind :-]

Korrekt müsste man symmetrisch abgreifen und dann irgendwie mit twisted pair die Spannung rausführen.

Nicht alle in der Familie hatten das Glück.

Wolfgang Allinger schrieb:

Im Moment komme ich nicht weiter, obwohl ich erst gar nicht in den Betrieb gehe :-]. Der ist jetzt runter auf Limited Operations III, das ist so 15% Restmannschaft. Geschätzte 14% sind wohl Krisenstäbe, welche versuchen, Viren mit Verordnungen totzuschlagen, ersatzweise auch mit Massenmails, Bulletins, Kommunikees usw.

Parkplätze ohne Ende :-)

Ja, das spüre ich momentan deutlich.

Join the Discussion

Have something to add? Share your thoughts — no account required.

Didn't find your answer?

Ask the community — no account required