Es gibt
vG
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Hallo Wolfgang,
Hallo Uwe,
ich kann ja immer noch nicht recht glauben, das die komplett auf Papier
qualitativ eher in der Unterhaltungselektronik ansiedeln.
Und der wollte echt aussteigen???
nach FRA seinerzeit ja leider um eine Woche verpasst :-(
Ich fuehre ein rein digitales System ein und entferne die analogen Systeme (Karten auf Papier) und damit den Fallback im Falle eines Problems. Was kann da schon schiefgehen? Ich vermute, dass derjenige, der da die Spriteinsparungen durch das geringere Gewicht und den Aufwand des staendigen Karten- tauschs im Cockpick berechnet hat, trotzdem mit einem Bonus nach Hause ging, obwohl der Schaden an dem fraglichen Tag wohl hoeher sein durfte und es noch ein paar Jaehrchen dauern wird, bis das wieder reingeholt wird.
Dem Programmierer ist da glaube ich am wenigsten der Vorwurf zu machen. Wie Rolf schon beschrieben hat, ist das ein sehr spezieller Fehler gewesen (alles andere waere schon viel frueher im Rahmen der Qualitaetssicherung auf- gefallen und entfernt worden). Einzig den Entscheidern, das als einziges System an Bord zu haben ohne die Moeglich- keit eines Fallbacks, gehoeren ihre iPads abgenommen und mit Papiercharts Papercuts in den Zeigefinger gemacht.
Gruesse, Lothar
Am 21.02.2016 12:31, schrieb Steffen B.:
Das leuchtet mir irgendwo nicht ein.
Multi-Milliarden-Industrie.
Flugzeuge haben ja auch noch spezielle Anforderungen an (z. B.)
TH
Jein. Ja, es sind COTS Produkte mit allen Vor- und Nachteilen. iPads bieten aber durch ihren Sandbox-Ansatz einige Sicherheitsvorteile. Die Chance das eine App alles andere mit in den Orkus reisst ist relativ
erlaubt) ist auch die Datensicherheit nicht von der Hand zu weisen.
iPad einen Arbeitstag durch wenn man es nicht zum Spielen benutzt.
Ich weiss nicht wie es bei anderen gehandhabt wird, bei uns muss jedes einzelne Update, ob nun Betriebssystem oder App, einzeln freigegeben
Das kann schon mal ein paar Wochen dauern bis die Tests durchgelaufen sind und dann die Freigabe erfolgt. In einem extremen Fall hat die Freigabe eines IOS Updates auch schon mal Monate gedauert.
wurde bisher, und auch derzeit noch als fallback, ein windows xp basiertes System benutzt. Dermassen abgeschottet das es keinen User
Seit wir die iPads voll benutzen ist mir kein einziger Fall bekannt das beide ausgefallen sind und das Fallback benutzt werden musste.
jedem Flieger mindestens zwei FMC haben darf man die im zweifelsfall auch standalone nutzen. Hat dann aber keine Rollkarten mehr und keine Minima, die muss man bei ATC erfragen. Aber so ein Fall ist noch nicht vorgekommen.
Hallo Rolf,
zu verwenden, keine eigenen Apps zu installieren und auch nicht bei jedem Update auf "nerv nicht, mach einfach" zu klicken.
Nicht das ich da beim wesentlichen Teil der Piloten irgendwelche Zweifel habe das die sich daran halten, aber gibt es da auch technische Vorkehrungen, das diese ohne Zweifel sinnvollen Vorgaben auch
zentral die volle Update-Kontrolle.
Am 21.02.2016 17:01 schrieb Michael S:
Ich zitiere mal
"Der/die (wird im Film von einer Schauspielerin nachgesprochen) erregt
NSA von den Trampeln aus Israel so unilateral verteilt wurde, und dass es jetzt so aussieht, als ob die NSA nicht in der Lage sei, eine
Hanno
werden. Das geht ja mittlerweile auch mit iOS dem Vernehmen nach recht gut.
-ras
Am 22.02.2016 05:51 schrieb Thomas Heger:
Warum? NIH Syndrom? Es gibt Hersteller, die haben schon viel QA gemacht
Es gibt richtig guten Kram, VxWorks und QNX fallen mir auf Anhieb ein.
Hanno
Am 22.02.16 um 11:24 schrieb T.:
Android, genau. Dass ich nicht lache.
Hallo Patrick,
mit dem Lesen ist das immer so eine Sache.
Ich schrieb von einem _angepassten_ Android (damit man nicht alles neu
kann und auch einem _eigenen_ App-Store nur mit zugelassenen Apps.
Wo genau soll da, vorausgesetzt die Umsetzung ist ordentlich gemacht, ein (Sicherheits-)Problem existieren?
So hat man wenigstens alles in der Hand und muss nicht auf die Gnade
Nirgends, genau so wird es ja auch gemacht.
Jau.
-ras
Apple hat bei Sicherheitsproblemem in der Vergangenheit nicht gerade geglaenzt. "goto fail" sag ich da nur. Bei Android hast du das Problem, dass zwischen Google als Veroeffentlicher eines Fixes zu einem Sicherheitsproblem und dem Anwender, der sehnlichst darauf wartet, noch der Hersteller der Hardware steht, der das erst noch mit seiner Bloatware anreichern muss. Bei einem hardened Tablet fuer den Flugbereich, sollte das Problem aber wohl eher nicht gegeben sein.
So gesehen folge ich eher "T."s Argumentation. Was aber letztlich vorne verwendet wird, ist mir persoenlich Banane. Jedes Tablet da vorne ist ein Stueck Software mit Macken. Solange die Sicherheitskonzepte von 0-days ausgehen und entsprechende Gegenmassnahmen trainiert sind, ist es egal, ob da ein Apfel oder ein Roboter beim Booten aufblinkt.
Gruesse, Lothar
Am 23.02.16 um 20:54 schrieb Lothar Kimmeringer:
Ja, nicht viel mehr als Google, trotzdem ist die Android-Welt
schludrigen Umgang mit dem Playstore, aber nicht nur. Jedenfalls kann man iOS eben gut abschotten, so dass der Nutzer nichts installieren kann (man kann auch so weit gehen dass nur noch 1 App genutzt werden kann und auch die nur zum Teil). Darauf wollte ich erst mal hinaus.
Naja, wenn der Fehler da durchgerutscht ist, dann besteht das Problem
Und wie macht man das eigentlich so konkret?
Am 22.02.2016 13:21, schrieb Hanno Foest:
und 'car hacking' angesehen.
Wenn ich das richtig sehe, dann liegt der Webfehler des Canbus-Systems
Dadurch kann ein Node nicht erkennen, ob ein Paket authentisch ist und von dem Sender kommt, von wo es Nachrichten erwartet.
Man kann also an jeder beliebigen Stelle Nachrichten in das System Auto
werden von allen Nodes empfangen.
Sender stammen, von dem Nachrichten erwartet werden.
getrennt sein, die mit der Bewegung des Fahrzeugs zu tun haben.
TH
Virenentwickler konzentrieren sich eben nur auf lohnende Ziele, sprich den Marktfuehrer. Und Google ist im Gegensatz zu Apple dann doch ein wenig sicherheitsbewusster. Die machen auch schon mal einen Code-Audit auf Dritt-Software wie OpenSSL und haben hier in den letzten Jahren nicht unerheblich zur Steigerung der Sicherheit beigetragen (POODLE, Heartbleed). Apple ist hier eher noch auf dem Stand, dass man Probleme erst mal totschweigt und erst dann reagiert, wenn es droht PR-maessig um die Ohren zu fliegen (der goto fail Bug ist so ein Beispiel).
Das Abschotten funktioniert auf anderen Plattformen genauso gut, von daher ist es aus diesem Blickwinkel heraus eben egal, was das Geraet unter der Haube antreibt.
Das gilt fuer alle Plattformen. Der "goto fail" Bug bei Apple laesst aber den Verdacht aufkommen, dass es da keine Unit-Tests gibt, so dass ich mir ueber noch nicht gefundene Fehler bei Apple mehr Sorgen mache als z.B. bei Android. Bei geschlossenen Systemen - wie ich das bei einem Tablet fuer das Cockpit sehe - sind solche Fehler aber wiederum weniger kritisch, da sie ja nur in einem kontrollierten Umfeld genutzt werden koennen (die Tablets, nicht die Fehler und ich erwarte zumindest, dass nicht des Piloten iTunes hochploppt, sollte er das iPad mal bei sich zu Hause anschliessen).
Du definierst Ausfallszenarien und trainierst entsprechende Schritte, wie diese abgefangen werden. Ob die Ursache dann ein 0-day Exploit oder ein Bug in der Software war, spielt bei der Situation fuer den Piloten ja dann eher eine unter- geordnete Rolle.
Gruesse, Lothar
Thomas Heger schrieb:
... und dann verworfen.
Aha, soso. Vielleicht solltest Du als Consultant in der Automobilindustrie anfangen, mit diesem bahnbrechenden Ideen.
Menge "Cyber-security"-Zeug, das verhindert, dass da jede x-beliebige CAN-Nachricht einfach so akzeptiert wird.
Christian
Am 24.02.2016 21:59, schrieb Christian Zietz:
Absender-Adresse enthalten.
beliebigen Stelle auf den Bus zu schleusen.
Noch bedenklicher finde ich die Existenz von Funkschnittstellen in dem
TH
Thomas Heger wrote on Wed, 16-02-24 20:29:
Teiletausch.
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