"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net...
Hi vermutlich habt Ihr nur nicht gut gesucht. Die Holländer steuern ihre Gewächshäuser schon länger zentral.
"Joerg" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net...
Hi vermutlich habt Ihr nur nicht gut gesucht. Die Holländer steuern ihre Gewächshäuser schon länger zentral.
Am 12.03.2012 10:36, schrieb Uwe Hercksen:
Dazu müssten sie schon arg undicht sein. Käme halt mal auf einen Versuch an. Genau genommen spielt ja das Gebäudevolumen mit dieser Messmethode auch noch eine wichtige Rolle. Kleine Räume mit undichten Fenstern wird man damit schnell als "Fenster offen" interpretieren. Große Räume eher nicht.
Weiss ich, aber da sind ganze Elektriker-Installationen drin. Unsere Anlage wird eingestoepselt und das Web-Handy auf die richtige Seite gelenkt, das war's.
Joerg schrieb:
das
=20
Im Prinzip ja, aber der Fortschritt ist nun einmal eine Schnecke.=20
Das ist alles Zukunftsmusik.=20 Man kann so etwas zwar einbauen lassen, aber halt zu einem prohibitiven Preis. Das wird erst besser, wenn sich ein standardisiertes Protokoll am Markt durchsetzt und die Schnittstellen offengelegt werden (somit = Ger=E4te verschiedener Hersteller miteinander kommunizieren k=F6nnen).
Wir haben neulich mal einen neuen Heizkessel einbauen lassen. Das Ding ist nat=FCrlich intern von einem Mikrocontroller gesteuert, und es gibt sogar eine Computerschnittstelle daf=FCr. Das Spezialkabel kostet 250 Euro, die Software 500 Euro. Das ist f=FCr Endkunden uninteressant. Der Preis mag ja betriebswirtschaftlich gerechtfertigt sein, notwendig ist er nicht. Es w=E4re mit Sicherheit f=FCr beide Teile g=FCnstiger, wenn = man statt einer propriet=E4ren Schnittstelle einen schlichten Webserver eingebaut h=E4tte, den es in Streichholzschachtelgr=F6=DFe f=FCr wenig = Geld von der Stange gibt und den Heizkessel =FCber ein Webinterface ansteuern w=FCrde. Damit spart man auch Geld bei der Entwicklung des = Steuerprogramms und kann das Produkt billiger anbieten (geringere Entwicklungskosten, gr=F6=DFere St=FCckzahl). Aber so weit sind die Leute gedanklich noch = nicht.
Eben.
der
Neue Gesch=E4ftsidee. Bau Du doch etwas, was andere Leute dann von der Stange kaufen k=F6nnen.
Bei Home Automation ist es schlimmer, eher eine Kriechsubstanz oder so. Da passiert jahrelang effektiv gar nix.
Das werden wir kaum noch erleben.
So sehr ueber Siemens immer geschimpft wird, das hatten die bei ihren Solar-Invertern schon vor ueber 10 Jahren drin. Allerdings bieder und hausbacken mit RS232. Die Vernetzung bei mehreren Invertern blieb "dem geneigten User" ueberlassen, war aber nicht schwer :-)
Das tun wir ja gerade. Ich muss noch ein Stueck der HF-Chose ins Layout hieven, dann waere es geschafft. Danach muesste ich meinen Kunden ueberreden das eventuell ueber die Zielanwendung (Agrarbereich) hinaus anzubieten oder zu lizensieren.
Da liegt oft ein Problem. Ich weiss noch wie wir bei meinem ersten AG per Brainstorm gefragt wurden was man noch so alles mit Ultraschall anbieten koenne. Ich steckte mit ein paar Kollegen die Koepfe zusammen und wir schlugen Ultraschallzahnbuersten vor. Prustendes Gelaechter, was fuer ein Hirngespinst, hoe, hoe, hoe. Daraufhin machten wir dann keine Vorschlaege mehr. Jahre spaeter kam Philips mit was neuem raus ... einer Ultraschallzahnbuerste! Die machen fetten Reibach mit dieser Sonicare Serie. Wir haetten uns alle je einen Privatjet mit passender Insel kaufen koennen ...
Das Hauptproblem bei Luftdruckmessungen ist der Stromverbrauch des Sensors, denn die og. Erkennungsmethode setzt einen mher oder weniger ständig aktiven Sensor voraus... Und das ist aus Batteriesicht teuer.
Mit Funk oder dem Erkennen eines Temperatursturzes ist das deutlich entspannter, denn ob der Thermostat das nach 5s oder erst nach 20s mitbekommt ist - Heizkörpermäßig - ziemlich egal, hilft aber der Batterielebensdauer, wenn das Kistl nur alle 30s für 1s auf Empfang von Statusmeldungen gehen muß.
Grüße
- Michael Wieser
Joerg schrieb:
im
=20
Das hast Du treffend formuliert. Chapeau!
prohibitiven
am
Ger=E4te
Das steht zu bef=FCrchten. Ohne das kommt dieser Markt aber nicht in = Gang.
gibt
...
nicht.
Das erfordert dennoch Fachkenntnis von Seiten des Anwenders. Wir hier k=F6nnen das, aber Otto Normalh=E4uslebauer kann es nicht.=20
Eine Netzwerkstrippe ziehen kann er aber mittlerweile, und das Ding in seine Fritzbox einst=F6pseln kann er auch.=20
[...]
Vieles koennte so einfach sein. Die Chose die wir bauen hatte als eine Aufgabenstellung dass der Installateur moeglichst ueberhaupt keine Ahnung von Elektronik oder Computerei haben muss. Ergo kann man das einfach alles einstoepseln und einige Minuten warten bis sich die HF Transceiver gefunden haben. Frueher sagte man "maximal eine Zigarettenlaenge" aber das ist nicht mehr PC :-)
Wie man es falsch macht wurde an einer Consumer-Anwendung deutlich die wir uns vorher als "Muster" ansahen, ein Internet Wetterfrosch. Es haengt am Router ein Sender mit Mikro-Server drin, welcher ueber Internet mit Wettervorhersagen fuer die Gegend gefuettert wird. Das sendet der dann an ein Display im Wohnzimmer und liest auch noch einen Aussensensor aus. Ab und zu haengt sich das alles auf und dann muss man dieses und jenes Knoeppschen druecken, dann schnell einen Reset dort, einen Regentanz machen, und so weiter. Oma Jansen kriegt das nie und nimmer gebacken.
Am 12.03.2012 22:19, schrieb Michael Wieser:
Mag sein. Andererseits geht es um große Energien, die da zu messen sind. Damit könnte man evtl. sogar Energy-Harvesting betreiben. Wird damit ein Kondensator geladen, dann spricht die Elektronik z.B. erst an, wenn eine bestimmte Spannung daran überschritten ist. Läuft halt auf einen etwas voluminösen Sensor raus.
Da bin ich nicht Spezialist genug. Energy-Harvesting sollte ja mit der Wärme der Heizkörper ebenfalls möglich sein. Dann geht's in beiden Fällen nicht mehr um die Batterielebensdauer.
Joerg schrieb:
Ding
gibt
Wir reden offensichtlich aneinander vorbei.=20
Ich meinte, da=DF im Heizkessel ein kleiner Webserver eingebaut werden sollte, der einerseits die Bedienoberfl=E4che bereitstellt, an den andererseits ger=E4teseitig die Steuerung leicht anzuflanschen ist. Diese elende Oberfl=E4chenprogrammierung und die Plausibilit=E4tspr=FCfungen = der Eingaben kosten bekanntlich eine Menge Zeit f=FCr das hunderttausendste Neuerfinden des Rades.=20
In Deinem Fall geht es noch darum, da=DF das K=E4stchen Kontakt nach = au=DFen, ins weltweite Web aufnimmt. Das ist ein anderer Schnack.=20
Mir geht es lediglich um eine Bedienoberfl=E4che im lokalen Netz. Au=DFenverbindung w=E4re hier die n=E4chste Stufe (Heizungsfernabfrage = und
-steuerung).
Martin Gerdes wrote on Tue, 12-03-13 12:00:
Wieso steuert ein nackter Webserver eine Oberfläche bereit und versteht Plausbilitätsfragen? Alles, was der kann, kann eine nur einmal zu schreibende Library auch. Die Inhalte der Seiten sind in beiden Fällen gleich komplex.
Hallo,
Am 13.03.2012 12:00, schrieb Martin Gerdes:
...[...]...
Als Oberfläche wäre das Lynx vielleicht sinnvoll? Der läuft ja in jeder Konsole. Dann brauchst Du nur nur einen einfachen und sehr robusten HTTPD mit CGI-BIN drunter und das war es dann fast schon für die Einstellerei. Der letzte Rest ist dann die Kommunikation zwischen dem HTTPD und der Schnittstelle zur Heizung.
Der große Unterschied ist dann doch nur noch Localhost oder die Netzwerkverbindung nach draußen. Und Du bräuchtest ggf auch eine zuverlässige Autorisierung. Oder Du erschlägst das mit einem einfachen ssh-Tunnel auf den Steuerrechner und der liefert Dir eine Konsole mit lynx auf localhost.
MfG
Uwe Borchert
Moin!
Gruß, Michael.
Ich hab bisher noch kein Ventil mit Fernfunktion gefunden, daß seine Ernergie aus dem Harvesting von was anderem gewinnt, da alleine die Energie, die benötigt wird um den Ventilkopf zu verstellen (und das passiert oft, wenn der das Ventil regelt) deutlich höher ist als es durch kleinsträumige Harvester bereitgestellt werden kann. Leider....
Grüße
- Michael Wieser
Michael Wieser :
Doch, Gardena Rasentimer machen ihmo sowas. Da hat man aber auch literweise Wasser zum Harvesten* zur Verfügung.
M.
Axel snipped-for-privacy@b.maus.de (Axel Berger) schrieb:
Eingaben
Du wirst Dich wundern: Das macht der einfach. Ganz nackt und blo=DF.
Die Erfahrung zeigt, da=DF "einmal zu schreibende Libraries" realiter = f=FCr jede Betriebssystemversion neu geschrieben werden m=FCssen ("Geht das = auch unter Linux?")
Nein.=20
Uwe Borchert schrieb:
=46=FCr mich gern, f=FCr den Durchschnittsbenutzer eher nicht. Die = meisten Kunden d=FCrften eine Weboberfl=E4che f=FCr schicker halten.
Hallo,
Am 14.03.2012 12:00, schrieb Martin Gerdes:
Lynx liefert doch die Darstellung einer Weboberfläche! Für den Techniker reicht das aus. Der Dödel-DAU darf sich dann ja gerne mit Interdreck-Exploder die HTML-Seite reinpfeifen ... Der wird das aber kaum im Heizungsraum machen, auch wenn dieser sich in etwa zwischen dessen geistigem Nivau im Sumpfpumpenraum und dem Erdgeschoss befindet.
MfG
Uwe Borchert
Am 14.03.2012 10:12, schrieb Michael Wieser:
Die üblichen elektronischen Thermostate brauchen vor allem deshalb so viel Energie, weil sie die Regelfunktion aktiv übernehmen. Ich frage mich schon lange, wieso man nicht einfach einfach stinknormales Wachselement ala Heimeier einfach verstellt. Das Wachs da drin entnimmt die nötige Stellenergie seit jeher der Umwelt und nicht irgendeiner Batterie. Mit Harvesting muss man also nur die Energie ernten, die nötig ist, um dem Wachselement eine neue Sollgröße vorzugeben. Das dürfte SEHR viel weniger sein, als zur normalen Regelei nötig ist.
.
Aha. Und woher nimmt er die index.html?
Vinzent.
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