Wo könnte ich LiION Akkuzellen nach Größe kaufen? Und zwar die reinen Zellen ohne Elektronik. Ziel ist der Austausch vorhandener Zellen in z.B. modernen Notebooks.
Es geht also nicht um Rundzellen, sondern so flache, rechteckige Packs.
Sind die Größen so überhaupt nicht standardisiert?
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Ich glaube so 100%ig weiß ich's auch nach der Lektüre dieses Textes...
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Peter Heitzer
Das wird AFAIK kaum richtig funktionieren, da du auch den Controller im Akkupack passend programmieren musst.
Flache LiPo-Zellen können nach in den Abmessungen nach Kundenwunsch gefertigt werden. Als Normalsterblicher wirst du da nichts bekommen.
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Martin Τrautmann
Nein, diese Zellen werden oft kundenspezifisch konfiguriert. Da ist es ziemlich dem Zufall überlassen, ob du was passendes findest.
Vielleicht findest du mehr, wenn du nicht nach LiION suchst, sondern nach LiPo:
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hat ein sehr umfassendes Zellsortiment, aber eher nur Standard-Rundzellen
Schönen Gruß Martin
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Gert Bass
Das würde ich tun, wenn es denn sein müsste. Aber bei gleicher Kapazität sollte es kein Problem sein.
Krass, dass sich das rentiert. Warum werden dann in allen "größeren" Anwendungen dann immer Rundzellen eingesetzt (Radl, Werkzeuge)? Da würde sich rechteckig und flach doch erst recht rentieren.
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Gert Bass
Irgendeine Idee, mit welchen Kosten oder Stückzahlen man da rechnen kann? Wenn ich jetzt eine Zelle mit 51mm x 88 mm x 7mm wollte?
Danke, leider hilft das auch nicht groß. Ich hatte auf sowas wie panelook.com gehofft, wo alle Größen und Hersteller gelistet sind.
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Martin Τrautmann
Flache LiPo-Zellen nimmt man dort, wo z.B. Display, Elektronik, Gehäuse die Akku-Maße genau vorgeben. Gegebenenfalls nimmt man dort etwas Abstriche bei der Technologie und Kapazität in Kauf.
STANDARD Rundzellen holen das bestmögliche aus der Technologie raus: durch die Standardmaße lohnt sich die Optimierung. Man hat die Größe vorgegeben und feilt an den Möglichkeiten darin.
Die bisherigen 18650 werden zunehmend durch die größeren 21700 oder
26650 verdrängt, wenn man noch mehr Energie braucht.
Bei den kundenspezifischen Folienbeuteln nimmt man, was man kriegen kann.
Schönen Gruß Martin
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Helge Adler
Gert Bass schrieb am 07.01.2020 um 16:39:
"Zellentausch" ist dein Suchwort.
Zufällig mal was:
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Helge Adler
Gert Bass schrieb am 07.01.2020 um 15:13:
Die ganz wenigen Fabriken weltweit liefern Standardzellen, in Deutschland aber über ihre Lieferkette wohl nur an zertifizierte Fachbetriebe/Fachleute/Labore. Dennoch kommt inzwischen jederman an die Rohware dran, wenn derjenige richtig sucht.
Für die Sparte liegt das Problem darin, daß möglichst sichergestellt sein muss, daß derjenige, der am Ende das Material in die Hände kriegt, auch die passende, brandsicher Ladetechnik verwendet! Von bewusstem Missbrauch mal abgesehen.
Was hätte die Branche davon, die mit ihren professionellen Abnehmern Millionenstückzahlen handelt, an den einen oder anderen unverantwortlichen Bastler zwei dutzend Zellen zu verkaufen, wenn sie nachher mit dicken Schlagzeilen in der Presse steht? 0,1 Prozent Umsatz aber 100 Prozent Probleme! Mit "Bastler" bist jetzt _nicht_ du gemeint.
Gehe bei deinen Bemühungen zur Beschaffung der betr. Akkus von geschriebenen und ungeschriebenen Gesetzen aus, die zwar gegen unwissende Laien zielen, an denen aber auch du dich erst mal vorbeizwängeln musst.
Bei meinen neueren Fujitsu-Notebooks wird durch rigoroses Firmware- Update des Batteriemanagements seit kurzem der Ladezustand "amtlich" auf 65 Prozent des früher mal Möglichen begrenzt! Altersbedingte Verschlechterung des Materials wird als Grund angegeben. 100 Prozent Aufladung nur noch bei fabrikneuen LiIon-Akkus. Ich hätte was machen können, hab's aber unterlassen.
In den äußerlich flachen, rechteckigen Packs für Notebooks sind meiner unmaßgeblichen Erkenntniss nach oft "nur" miteinander verschweißte Rundzellen diverser Macharten drin. Abgesehen von gefalteten Plastikakkus.
Vor 2 Jahrzehnten kursierten Anleitungen, wie man die damals verwendeten Akkus unterbrechungsfrei gegen neue austauscht. Die integrierte Schutz- usw.-Elektronik musste nämlich während der Fummelei unter Spannung gehalten werden, andernfalls funktionierte nachher nix mehr. Ob das wohl heutzutage noch so ist?
Ich würde selber zwecks Akkutausch heutzutage nix mehr anrühren, nur Profis ranlassen, deren täglicher Umgang mit der Materie für Sachkunde, Schadenfreiheit und gute Ergebnisse bürgt. Räder kauft man sich ein, statt sie neu zu erfinden!
Gerade hatte ich für ein elektr. Gerät nach Möglichkeiten gesucht, die werksmäßig schwache Akkuleistung zu verdoppeln. Und siehe da - gab's im Handel, für unter 10,- Euronen!
Anders läge der Fall, wenn man sich als künftiger Entwickler dafür interessiert. Darauf legst du's wohl an?
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. Teilaspekt der Problematik)
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Marte Schwarz
Hi Gert,
In meinem alten Dell-Schläptop waren auch solch Ovale Zellen drin. Bei Pollin gabs dann mal einen Restposten von Einzelzellen im Schrumpfschlauch mit einer Platine und Pigtail dazu. Das war aber gar kein Stress, das abzupopeln und dann nach Anleitung im Netz die Zellen zu tauschen. Wichtig war seinerzeit, dass von den beiden parallel gelegten Zellen je eine drin blieb, also erst einmal die eine Hälfte tauschen und dann die andere. Die Anschlußplättchen haben ungern Lot angenommen, da die mechanische Belastung aber nicht existiert, hielt das den Rest des Schläptoplebens durch. Den Akku einmal neu Kalibrieren im BIOS, war auch kein Hexenwerk. Da aber jeder Schläppi anders ist, muss man schon vorher schauen, wie man das angeht Ggfs kannst Du auch Händiakkus henmen, und eben geometrisch anders einfügen. Das steht demnächst bei dem Akku der Schneefräse an.
Marte
H
Helge Adler
Marte Schwarz schrieb am 08.01.2020 um 20:50:
Ganz genau! Im Akkupack war eine Schutzelektronik drin, wenn die mal kurzzeitig spannungslos wurde, bei unsachgemäßem Zellentausch, hat die sich automatisch gesperrt und war das Pack trotz neuer Akkus nicht mehr zu verwenden.
BRUTAL:
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(Was man mit seinem Notebook Akku niemals machen sollte | Laptop- Batterie)
O
Ole Jansen
Am 13.01.2020 um 22:42 schrieb Helge Adler:
Ich hatte mal einen Pack auf dem Tisch, der hatte eine Fotodiode auf der Platine und wenn man ihn im Hellen geöffnet hat, dann hat sich das BMS darin automatisch gebrickt.
Kann mich nicht so genau erinnern, ich glaube war von ACER?
O.J.
R
Rolf Bombach
Helge Adler schrieb u.a.:
Huch. Macht HP das auch? Ich habe nach einigen Updates dort auch eine Halbierung der Laufzeit beobachtet. Sehr ärgerlich. Kann unmöglich an der Abnutzung des Akkus liegen.
S
Sebastian Wolf
Am 02.02.2020 um 13:06 schrieb Rolf Bombach:
Die Batteriemanagmentchips sind das Rezept um aus Stroh Gold zu spinnen.
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Marte Schwarz
Hi Helge, hi Rolf,
Bei meinen Fujitsu-Convertibles haben Sie das auch vorgeschlagen, bzw aufgenötigt. Meine Frau ist auch drauf reingefallen. der hat nun auch das Ladeende bei 3,6 V/Zelle eingerichtet bekommen. Eine bare Frechheit. Man kann das Tool aber insoweit ignorieren, dass man es unter autostart blockiert und damit eben nie ausführt. Meine Akkus werden kein bisschen Warm, auch nicht zum Ladeeende hin. Der eine Läptop ist eben leider schon kaputtgepatcht worden. Man sollte den Unkundigen doch keine Adminrechte geben :-( Andererseits sollte sie ja schon die Rechner weiterverwenden können, auch wenn mir mal was zustoßen sollte...
Marte
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