Die Reibungsverluste sind -- so meine Berechnungen stimmen -- vergleichsweise klein und werden durch ein wenig Extra-Strom asu der Stromregelung ausgeglichen. Was ich jetzt gerade grüble: das Trägheitsmoment macht sich ja nur bei Beschleunigung bemerkbar. D.h. um das im laufenden Betrieb aktuell zu halten, müsste ich ab und zu mal ein bischen Gas geben. Denn die Beschleunigung, die durch das Abwickeln und den damit abnehmenden Wickelradius (ergo höhere Drehzahl für konstante Tangentialgeschwindigkeit) dürfte, da sie vergleichsweise klein ist, im Rauschen untergehen. Zwischendurch beschleunigen beißt sich dann aber mit der geforderten konstanten Bandgeschwindigkeit. Demzufolge müsste ich bei geschwindigkeitsänderungen kurz anbeschleunigen, ne Rechenpause einlegen, und dann richtig Gas geben. Bzw. versuchen, während der Beschleunigung mitzurechnen. Hmm, mal sehen, ob der µC dafür genügend Dampf hat...
Diesem Schluß habe ich mich inzwischen auch angenähert, daß so ein wenig Federung im Filmweg ganz nützlich ist. Insbesondere beim initialen Anspannen riskiere ich sonst ne ganz nette Kraftspitze, da hier dann wieder das Trägheitsmoment ins Spiel kommt. dv/dt wird ziemlich riesig, wenn das Band Spannung aufnimmt, das wiederum macht mit dem Trägheitsmoment wahnsinnige Drehmomente, die in ganz ordentlichen Kraftspitzen im Band münden. Wenn da mal keine Klebestelle aufgeht, dann nie ;-) Unrunder Lauf ist da IMHO noch vergleichsweise harmlos, da sich die Umfangsgeschwindigkeit nur vergleichsweise langsam ändert, insbesondere ist sie im Gegensatz zum Ruck beim Anspannen stetig.
Gruß, Florian