Monitor tickt/klickt(?) beim Einschalten (Teil 2)

Sep 06, 2024 Last reply: 1 year ago 60 Replies

Hallo Axel,

Du schriebst am Fri, 13 Sep 2024 11:19:39 +0200:

Ja, das wäre natürlich gut - aber da kann der Skin-Effekt leider kaum helfen, weil die Leitfähigkeit halt genau dort am höchsten ist, wo der Körper am emfindlichsten ist: Blut ist leifähiger als Muskel, und der wieder mehr als die Haut. Wirkt dem Skin-Effekt also exakt entgegen. Darfst Du halt _nie_ mit beiden Händen einen Stromkreis bauen.

Hallo Michael,

Du schriebst am 13 Sep 2024 18:01:16 GMT:

Besehst Du, bzw. ein normale menschlicher Körper, etwa aus Kupfer? Da wäre der Vergleich eher das von Rolf angeführte Meerwaser, und da geht's dann halt schon ansehnlich tief rein.

Ja, da ist das ggfs. relevant. Aber die sind ja meistens recht locker verseilt, das bringt dann nchmal was.

Am 13.09.24 um 23:43 schrieb Sieghard Schicktanz:

Red' bloß keinen Quatsch. Zuerst habe ich dich zitiert, dabei an den Zuordnungen nichts verändert. Die weiteren Zitate stammen von hier:

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und von hier:

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Und das ist ja wohl deutlich zu erkennen. Außerdem geht's um Sätze aus dem Inhalt, die ich kommentiert habe. Nichts verfälscht.

Das ist genauso wenig eine Falschmeldung wie meine Zitate und meine eigenen Aussagen.

Ich sehe da nichts Schlimmes. Ein ganz kleines bisschen Mitdenken beim Lesen statt Rummäkeln an Formsachen ist wohl nicht zu viel verlangt.

Richtig, bloßes Zitieren wäre ja wohl auch reichlich sinnbefreit.

Von mir aus. Wollte deine Fähigkeiten zum verstehenden Lesen nicht überfordern, entschuldige nur. ;)

Am 13.09.24 um 23:57 schrieb Sieghard Schicktanz:

Mit einer Hand und den Füßen reicht ggf. auch hin, s. z.B. Paradebeispiel "E-Gitarrist". Die wirksamste Verkrampfung, die für eine wirklich sicheren Stromfluss sorgt, ist da die der linken Hand (halt üblicherweise die Greifhand bei Rechtshändern).

Am 14.09.24 um 00:03 schrieb Sieghard Schicktanz:

Korrekt, das sind üblicherweise Litzen. Sollte aber mir als Hörer auch herzlich wurscht sein, wie die den Strom 'rüberbringen, ob nun mit dem ganzen Querschnitt oder (bei 20kHz, die man eh' nicht mehr hört) nur "oberflächlich mit max. 1/2mm Eindringtiefe". Halt, nein - das hört man doch ganz deutlich, musste ich gerade feststellen, da werde ich also doch mal auf vergoldete Kabel sparen müssen. Unter 100,-€/m dürfte da wohl nichts zu machen sein. Ach ja- wie ist das eigentlich mit der Isolierung? Hab' mal gelesen, die sollte möglichst viel Sauerstoff enthalten oder so ...

Sieghard Schicktanz schrieb:

Nicht alles, was sinnvoll, muss deshalb per Gesetz geregelt werden. Manchmal kommen Konstrukteure auch ganz von selbst auf gescheite Ideen...

Rechne dir doch einfach mal aus, um welche Energiemenge es hier geht. Dieser Stromschlag tötet eher nicht

Ja, man könnte dabei von der Leiter fallen und sich das Genick brechen, wenn man beim Reparaturversuch gerade auf einer solchen stehen sollte :->

MfG Rupert

Am 13.09.24 um 23:50 schrieb Sieghard Schicktanz:

Natürlich. Genau wie der Monitor oder auch jede andere Schwere Kiste vom Regal fallen kann, während man gerade darunter sitzt.

Jemand, der nicht weiß was er tut, kann sich immer verletzen, wenn er in offenen Geräten herumhantiert.

Nein / ja.

Du meinst wie beim Auto: An die Zündkerzen oder durchgebissene Kabel fassen gibt Kopfschmerzen (wegen der Motorhaube). ;-)

Marcel

Korrekt. Du hast aber schon gesehen, daß ich von Energieübertragung sprach, und nicht vom Körper? (und komm' jetzt bitte nicht mit "Themenwechsel", vom Thread-Topic des tickenden Monitors sind wir schon meilenweit weg ;-)).

Die Verseilung ist egal - solange das keine einzeln isolierten Litzen sind (gibt es bei HF-Litze, bei Lautsprecherleitung ist das eher unüblich) ist das wie ein homogener Leiter zu betrachten, da die einzelnen Adern ja Kontakt zueinander haben, das bisschen Luft stört kaum.

cu Michael

Am 14.09.24 um 10:00 schrieb Rupert Haselbeck:

Manchmal aber auch auf hanebüchene. Ich hatte mal (zu DDR-Zeiten) einen kleinen Fernseher "сделано в СССР" in der Mache. Erst mal meinen Augen nicht getraut, was ich da so gemessen habe. Darauf muss man erst mal kommen: Bei manchen Baugruppen lag Plus an Masse, bei manchen Minus. ;)

Am 14.09.24 um 12:46 schrieb Michael Schwingen:

Hast du 'ne Ahnung, das hört man ganz deutlich! ;)

Hallo Marcel,

Du schriebst am Sat, 14 Sep 2024 10:58:24 +0200:

Es soll ja auch schonmal vorgekommen sein, daß jemand beim Zurückzucken was ungünstig umgestoßen hat. Oder er sich die Spitze des Lötkolbens in die Kleidung gebohrt hat. Oder sowas... Ja, effektiv auch sowas wie die "Kopfschmerzen wegen der Motorhaube".

Am 14.09.24 um 13:12 schrieb Hartmut Kraus:

Das gab's früher öfter. Man konnte dadurch zuweilen mehr auf billigere npn-Transistoren setzen. Habe ich auch schon bei Notebooks gesehen. Da musste man dann höllisch aufpassen, wenn man Schnittstellen nutzte und nicht alles potentialfrei war.

Marcel

Am 15.09.24 um 11:54 schrieb Marcel Mueller:

Nachvollziehbar. Sonst könnte wohl einiges mehr abrauchen als bei mir damals nur ein bestimmter Widerstand (Schwein gehabt). ;)

Hallo Marcel,

Du schriebst am Sun, 15 Sep 2024 11:54:08 +0200:

[Plus an Masse]

Interessant - Notebooks mit Plus an Masse? Und das mit npn-Transistoren? "Plus an Masse" kenne ich vor allem aus der Zeit der Germanium- Transistoren, die vornehmlich in pnp-Struktur gebaut wurden. Soweit ich meine, mich zu erinnern, ist da die Ladungsträgerbeweglichkeit höher, die npn-Struktur damit weniger günstig.

Naja - unterschiedliche "Massen" mit Potentialdifferenz sind jedenfalls ein gutes Rezept für Probleme, mein'ich.

Hartmut Kraus schrieb am 14. Sep. 2024 um 13:12:

Erinnert mich gerade an[1]

Footnotes: [1]

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Am 15.09.24 um 21:23 schrieb Sieghard Schicktanz:

Korrekt, so war's. Ge (pnp) war nun mal zuerst da. Und wenn man sich die damals gängigen Schaltungen anguckt: Da ist nun mal Plus die Masse.

Ich würde sagen, Schaltungen mit npn-Transis und Plus an Masse funktionieren genauso wie solche mit pnp-Trasis und Minus an Masse, nämlich gar nicht oder nur mit "Klimmzügen".

Klar. Leg' doch mal +Us und -Us "an Masse", also zusammen. Wie nennt man das? Richtig, Kurzschluss. ;)

Am 15.09.24 um 22:28 schrieb Clemens Schüller:

Röhrenschaltungen mit Plus an Masse? Das wage ich zu bezweifeln.

Bei der doppelten Spannungsversorgung z.B. eines Operationsverstaerkers liegt fuer einen Teil + an Masse und beim anderen Teil - .

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Sie enthielten zwei gleiche, als Doppel-Trioden aufgebaute Elektronenröhren, benötigten eine Versorgungsspannung von ±300 V bei 4,5 mA und konnten bis zu Frequenzen von 100 kHz genutzt werden.

-----

Nachvollziehbar. ;) Und nun zeig' mir mal das Autoradio oder überhaupt irgendeinen Empfänger, NF-Verstärker oder sowas, der mit Röhren aufgebaute Operationsverstärker hat. ;)

Hallo Hartmut,

Du schriebst am Sun, 15 Sep 2024 23:03:00 +0200:

Naja, so unumgänglich ist das nicht. ...

Die funktionieren allesamt ganz normal, nur muß man beim Messen halt bisserl mitdenken, was die Werte bedeuten. Der einzige "Klimmzug", den man da machen muß, ist halt der, immer die Versorgungsspannung beachten zu müssen. Potentialtrennende Ankopplungen nach außen sollten ja gängige Praxis sein, und damit auch ohne Probleme funktionieren. ...

Und hat damit halt auch nur einen solchen gebaut. Wo sind da die _unterschiedlichen_ Massen? Sowas kann nur vorkommen, wenn _unterschiedliche_ Schaltungen ("Geräte") mitteinander verbunden werden, wobei durch äußere Einflüsse deren Referenzpotentiel trotz niederohmiger Kopplung unterschiedliches Potential aufweisen. Dazu müssen die nichtmal unterschiedliche Polung der Versorgung besitzen.

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