Am 16.09.24 um 20:44 schrieb Sieghard Schicktanz:
Klar kann man das umgehen, und wozu? Also die mir bekannten Schaltungen dieser Ära machen solche Klimmzüge nicht. Denk' nur mal an die damals weltbekannten billigen japanischen Taschenradios, die gerade mal zwei Transis hatten ("Reflexschaltung", die hatten's doch drauf, sowohl HF als auch NF nach der Demodulation mit derselben Stufe zu verstärken). Oder überhaupt die gängigen Empfänger- und Verstärkerschaltungen. Schon die Grundschaltungen (Basis- / Emitter-/ Kollektorschaltung) - mach das mal mit pnp und Minus an Masse, da geht gar nichts.
In Klammern: Denkste, s.o
Ja sicher, z.B. kamen die durchgehend gleichstromgekoppelten Verstärker ja auch viel später in Mode, eben, als das (mit vertretbarem Aufwand) beherrschbar war. Trotzdem ließ die Betriebssicherheit machmal sehr zu wünschen übrig, um es mal moderat auszudrücken. Da hat schon gar machner den Geist aufgegeben und ggf. auch die angeschlossenen Lautsprecher mit in den Tod gerissen ...
Und eben so war's bei dem erwähnten russischen Fernseher. Darauf muss man erst mal kommen. ;)
Was heißt "trotz" niederohmiger Kopplung? Willst du etwa unterschiedliche Referenzpotenziale durch niederohmige Kopplung "einander annähern"? Viel Spaß, je nach Belastbarkeit der Stromversorgung kann das aber schön fatz-poff-qualm machen. ;)
Nicht wirklich.