Monitor tickt/klickt(?) beim Einschalten (Teil 2)

Sep 06, 2024 Last reply: 1 year ago 60 Replies

Vor einiger Zeit hatte ich hier einen Faden eröffnet, der unter

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lesbar sein sollte. Da er nicht mehr hier verfügbar ist bzw. man nicht mehr antworten kann, nun Teil 2.



Kurzfassung: Monitor F520 hatte Probleme beim Einschalt-Vorgang, immer Ticken/Klicken während des Einschaltens, im Betrieb ohne Probleme, Vermutung war eventuell Fehler am/im Netzteil.



Eines Tages ließ sich der Monitor gar nicht mehr Einschalten; nicht mal das Ticken war noch zu hören. Ich hatte hier einen Fernsehtechnik-Fachbetrieb gefunden, dessen hauptamtlicher Mitarbeiter sich das mal angucken wollte.



Dieser hatte sich die Hauptplatine des Monitors angeguckt, auch die Unterseite. Folgendes wurde mir berichtet:



- Kalte Lötstellen waren zumindest optisch nicht auszumachen



- Er hat einige Spannungen gemessen; hier war vermutlich der vorhandene Schaltplan

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hilfreich. Einige Spannungen waren wohl "unpassend"; IIRC zu hoch.



- Gewechselt wurden die Widerstände R061, R062, R052, R042.



- Einer der Widerstände (leider habe ich vergessen welcher) ist wohl sehr schnell wieder durchgebrannt.



Danach hat er wohl aufgegeben; man könnte mehr Bauteile "durchprobieren", um den/die Übeltäter zu finden, aber es war ihm zu aufwendig (verständlich, da er noch viele andere Geräte (Fernseher und Radios) anderer Kunden stehen hatte).



Was er offenbar nicht gemacht hat, ist "auf Verdacht" Elkos am/im Schaltnetzteil zu wechseln; zumindest war keine Rede davon.



Neues Verhalten nach dem (unvollendeten) Reparatur-Versuch ist nun: Beim Druck auf den Netzschalter gibt es periodisches Ticken, und die LED leuchtet kurz auf. Das periodische Ticken bleibt bestehen (bei LED aus). Schaltet man wieder aus, dann wird die Periodendauer länger, bis das Ticken nach ein paar Sekunden ganz aufhört.



Mein Verdacht ist, daß der F520 theoretisch reparierbar wäre, da im Betrieb kein (Bild-)Fehler auftrat und es "nur" ein Einschalt-Problem zu sein scheint. Dummerweise habe ich einen gewissen Ehrgeiz entwickelt, die Kiste irgendwie wieder zum Laufen zu kriegen bzw. als seltenes Sammler-Stück funktionsfähig zu erhalten; daher "suche" ich nun z.B. nach weiteren Reparatur-Möglichkeiten bzw. Spezialisten (vorzugsweise vor Ort), die sich (noch) besser auskennen. (Wirtschaftlich sinnvoll ist das sicher nicht.)



Eile hat das Ganze nicht; ich hab' noch Reserve zu Hause, z.B. einen T68 wieder ausgegraben und entstaubt, der ein überraschend gutes Bild hat, nur leider manchmal etwas laut ist.


Am 06.09.24 um 23:02 schrieb Stephan Gerlach:

Ticken ist ein fehlgeschlagener Netzteil-Anlauf. Das Netzteil selber zappelt noch, zumindest primärseitig, sonst würde da nichts ticken.

Übliche Ursache ist ein Kurzschluss im Gerät. Das kann von einem sekundärseitigen Elko bis zum HOT oder auch dem Zeilentrafo alles sein.

Die Hilfsspannung für den Schaltcontroller. Wenn letzterer mittlerweile verreckt ist, wird es eng, da bei dem Modell scheinbar der Haupt-FET darin integriert ist, und die zerlegt es bei Kurzschlüssen gerne mal mit.

Das ist auch recht mühsam und keineswegs immer die Ursache. Das macht man /nachdem/ man die Funktion im Wesentlichen wiederhergestellt hat. Üblicherweise mache ich vorher aber eine ESR-Messung und tausche nur das nötigste. Das geht viel schneller. So manche 30 Jahre alte Schätzchen sind besser als neue Elkos.

Das ist gut, weil dann der Haupt-FET noch geht. Aber es könnte natürlich trotzdem noch die Hochspannungserzeugung ursächlich verreckt sein. Das konnten einige von den alten Eizos wohl recht gut.

Lass es nicht zu lange ticken. So richtig gut tut das den Dingern auch nicht.

Möglich. Gut möglich ist aber auch, dass es zwei unterschiedliche Probleme sind.

Ein CRT-Monitor ist laut??? Ich hatte bisher nur einen mit Lüfter in den Fingern. War von einer SGI Workstation und nicht mal besonders gut.

Marcel

Bei T68 denke ich immer an den gleichnamigen Fernschreiber von Siemens.

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Der _ist_ laut.

Michael

Marcel Mueller schrieb:

Vor dem letzten Reparatur-Versuch kam das Ticken auch nach mehreren Einschalt-Versuchen gar nicht mehr. Davor gab es 2 Varianten:

  1. Drücken auf den Einschalt-Knopf, einige "Ticks", dann fuhr der Monitor hoch, als wäre nichts gewesen
  2. Drücken auf den Einschalt-Knopf, und es passierte gar nichts.

Meistens trat Variante 1 ein.

Müßten bei Kurzschluß in den 2 letztgenannten Bauteilen nicht auch im Betrieb Fehler auftreten? Witzigerweise ist der Monitor nie im Betrieb ausgegangen.

Welcher auf dem Schaltplan ist der Haupt-FET bzw. der Schaltcontroller? Ich vermute auf Seite 1: H-LIN FET: SLA5052, 2SK3157 CSCON: DHSM(204)

Wenn ein Elko selbst die Ursache ist, müßte das Wiederherstellen der Funktion nicht im Wechseln dieses Elkos bestehen?! (Kann sein, daß das Unsinn ist.)

D.h. die Strategie "alle(?)" Elkos messen und präventiv die defekten tauschen.

Das kann man aus diesem Fehlerbild tatsächlich schließen?

Was aus Laien-Sicht irgendwie gegen diesen Verdacht spricht, ist, daß im Fall eines erfolgreichen Startversuchs trotzdem ein "normales" Bild kam.

Ich hatte nur kurz eingeschaltet und gleich wieder aus, um zu sehen, ob der Fehler reproduzierbar ist oder sich bei Erwärmung evtl. was ändert.

Wahrscheinlich wäre das Beste, wenn ich es am Ende selber probiere (auch als Laie). Es gibt hier Reparatur-Cafés und Selbsthilfewerkstätten; möglicherweise ist da jemand mit Elektronik-Erfahrung verfügbar.

Physikalische Grundlagen-Kenntnisse sind aufgrund der Studienfach-Kombination vorhanden; leider habe ich offenbar doch das Falsche studiert (nicht speziell Elektronik), so daß es an der praktischen Anwendung/Umsetzung/Erfahrung hapert.

Zuweilen hört man ein Zirpen raus. Es klingt nicht wie das übliche Zeilentrafo-Surren; eher hochfreuenter, wie ein Pfeifen. Sowas hab' ich auch schon in anderen Geräten erlebt, z.B. LCD-Fernseher, Router (IIRC, zumindest ein Teil einer Telefon-/Internet-Installation).

Vermutlich könnte man das auch ohne spezielle Elektronik-Kenntnisse lokalisieren (irgendeine Spule?); die Frage ist, wie man mit der gewonnenen Erkenntnis umgeht. Im Netz liest man zuweilen was von "mit Epoxidharz ausgießen", was mir recht radikal vorkommt.

Am 08.09.24 um 23:44 schrieb Stephan Gerlach:

Nein, U001, F9102L

Ja klar, wenn einer komplett platt ist, passiert das auch. Aber andere können natürlich auch schon angeschlagen sein.

Naja, sagen wir mal die wesentlichen. Die, die nie warm werden, halten meist wesentlich länger.

Ja, wo sollte sonst die hörbar geschaltete Stromspitze her kommen? Das Netzteil muss dazu zumindest noch Strom in den Schalttrafo schicken können.

Selbstheilende Kondensatoren in der Hochspannungs-Kaskade. Geht n-mal gut ...

Das wäre zumindest einen Versuch wert. Ob natürlich diese Cafes wirklich ein paar alte Hasen vor Ort haben und dazu noch die Messgeräte für so eine Operation, steht auf einem anderen Blatt.

Die lernt man im Studium auch nicht. ;-)

Das sind Subharmoische von irgendeiner Schaltfrequenz.

Ich nehme mal an mit dem üblichen Zeilentrafo-Surren meintest du die

15,625 kHz von TVs. Die Frequenz kommt in VGA-Monitoren nicht vor. Deren Schaltfrequenzen liegen weit außerhalb des Hörspektrums. Allerdings kann es durch nichtlineare Effekte zu Subharmonischen kommen, die man hört. Auslöser sind üblicherweise lose Spulendrächtchen, die durch die erheblichen Stromspitzen in Schwingung versetzt werden. Das tritt oft auch im Zuge der Alterung auf. Seltener ist es Magnetostriktion. Das ist zeitlos, also von Anfang an.

Ja, das kann bei so ziemlich jedem getakteten Netzteil passieren. Die Ursache ist oft schwer zu finden, da man diese hohen Frequenzen sehr schlecht orten kann. Falls man es aber schafft, kann ein wohl platzierter Klecks von klarem Nagellack zuweilen Wunder wirken.

Ja, definitiv. Ist aber nicht einfach. Ich habe gehört, dass es mit einem Strohhalm im Ohr gehen soll, die Schallquelle zu orten.

Das funktioniert definitiv, also die betreffende Spule vergießen. Aber man muss dabei aufpassen, dass es darunter nicht zu heiß werden kann.

Marcel

Marcel Mueller schrieb:

Ich habe/hätte schon Probleme, das im Schaltplan überhaupt zu finden, selbst wenn man alles, was halbwegs nach Transistor aussieht, auf diese Nummern untersucht. Außerdem muß man auf die Idee zu kommen, das mit dem Schaltcontroller in Verbindung zu bringen ;-) .

Was im Übrigen interessant war, daß der Fernsehtechniker auf meine Frage "wo ist genau das Schaltnetzteil" IIRC sinngemäß antwortete mit "das kann man nicht genau lokalisieren und besteht aus vielen Komponenten".

Wenn man den Plan hat "wir tauschen jetzt mal alle wesentlichen Elkos", dann muß man ja erstmal wissen, welche Elkos in Zusammenhang zum Netzteil stehen und damit infrage kommen.

[...]

Ich habe es mit einem biegsamen Plastik-/Gummi-Rohr versucht (war mal Ummantelung eines Fahrradschlosses), das zwar offenbar gut geeignet ist, Schall zu übertragen, aber keinen finalen Erfolg gehabt. Es ist tatsächlich schwer zu orten.

Hier der Monitor Eizo T68 in laufendem Betrieb: <https://freeimage.host/i/dS6nTge>oder besser

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. Meiner Meinung nach kommt das Geräusch ungfähr aus Richtung des Bildröhren-Halses, dort, wo 2 silberne Metallschellen um den Bildröhrenhals gehen. Evtl. kommt es auch von unterhalb der weißen Plastik-Abdeckung ganz oben im Bild. Was könnte das graue Plastik-Teil sein, das auf dem Kabel "steckt", das von der Bildröhren-Platine links nach unten geht (im Bild links neben dem Bildröhrenhals)?

Ein klappbarer (um die Leitungen geklappter) Ferrit.

Monitore haben den Nachteil, dass sie mit ihrer hohen Hochspannung wunderbare Wohnungsluft-Entstauber sind. Unter Umständen kann der Staub, wenn er sich in einer Schicht gesammelt hat, auch leitend werden. Wenn dadurch die Belastung der Hochspannung steigt, kann das auch zum Ticken führen. Dann muss man vom Zeilentrafo her und den Leiterbahnen auf dem Board an bis zur Bildröhre alles reinigen. Das Problem kann dann in dem schwierigen Zugang liegen.

Grüße, H.

Am 09.09.24 um 20:53 schrieb Stephan Gerlach:

Naja, CRT-Montore haben üblicherweise mindestens 2 davon (Hauptnetzteil und Hochspannung mit Horizontalablenkung), zuweilen auch bis zu 4.

"In Frage kommen" und "Teil vom Netzteil" hat wenig miteinander zu tun.

[Zirpen]

Das wären die Ablenkspulen bzw. falls vorhanden die aktive Konvergenzkorrektur. Das kann man alles demontieren und auch mit Lack fixieren, aber das muss sehr genau wieder zusammengebaut werden. 1mm daneben oder verdreht und die Farben hängen komplett auf halb-sieben.

Marcel

Und in der möglicherweise auch nach Abschalten noch anstehenden Hochspannung, also Vorsicht.

Marcel Mueller schrieb:

[...]

Heute kam eine Antwort von einer solchen Selbsthilfewerkstatt:

"... leider können wir bei uns im Reparaturcafé, aus Sicherheitsgründen, keine Reparaturen an Röhrenfernsehern/-monitoren vornehmen.

Ist die Netzteil-Platine jedoch ein separates Bauteil, welche sich unabhängig vom Hochspannungsteil der Bildröhre betreiben und testen lässt, kannst du damit gern zu unserer Technik-Sprechstunde [...] vorbeikommen..."

Ich vermute mal, die Sicherheitsgründe beziehen sich auf die im Gerät vorhandene mögliche Hochspannung, sowie die Implosionsgefahr der Bildröhre.

Weiterhin nehme ich an, daß sich die Netzteil-Platine (das dürfte PCB-Main auf den Seiten 2, 3 und 4 von

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sein) *nicht* sinnvoll separat betreiben(!?) und testen läßt?!

Am 12.09.24 um 01:24 schrieb Stephan Gerlach:

Es wäre ja sonst nicht Deutschland...

Demnächst darf man vllt. keine Akkus mit rein nehmen, denn die könnten ja brennen. Und Geräte, die Metallteile mit scharfen Kanten enthalten, auch nicht, weil irgendein Vollpfosten die zu einer Waffe umbauen könnte.

Ich kenne wenig Zeug, was besser geschützt wäre als die 25kV von Röhrenmoitoren. Ohne Vorsatz kommt man da nicht dran. Und wegen des Skin-Effekts besteht auch keine Lebensgefahr. Da ist jede Reparatur eines Steckernetzteils gefährlicher. Zugegeben, das war nicht immer so. Ganz früher war die Hochspannung in TVs komplett unisoliert: Lötstelle am Zeilentrafo.

Natürlich nicht. Meist ist es dasselbe PCB. Außerdem würde es mangels Mindestlast nicht funktionieren.

Marcel

Am 11.09.24 um 09:06 schrieb Hartmut Kraus:

Da kommt man mit vertretbarem Aufwand nicht dran. Außerdem gibt es da keine Hochspannung, wenn das Gerät nicht funktioniert.

Spannender sind da schon die 300V im Netzteilelko. Wenn das Netzteil nicht anläuft, bleiben die nämlich wirklich übrig. Und wenn man nicht daran denkt und dann mit Werkzeug darin herumhantiert, kann man durchaus noch mehr kaputt machen oder sich warme Finger holen.

Marcel

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Können natürlich nur E-Scooter brennen oder explodieren. Die Akkus von Pedeleptika, Notebooks, Ghettoblastern und Smartphones sind eigensicher. Die o. g. Einführung "einheitlicher Sicherheitsstandards" wird, so sie denn kommt, in etwa soviel bringen, wie Faesers Messerverbot. Das liegt auch - aber nicht nur - daran, daß Verbrecher eben verbrecherische Dinge tun, sich dabei einen Scheiß um irgendwelche Vorschriften scheren.

Und, daß man den Bock zum Gärtner macht, wie jüngst beim hochgradig lächerlichen IT-Sicherheitskennzeichen des BSI:

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Ist also gewissermaßen das CE-Symbol der IT.

Zur Sache: Schmeiß das Ding weg und kauf Dir einen iiyama Prolite XUB2797QSU-B1:

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dann können wir das Thema endlich zu Grabe tragen. Bessere Auflösung, größere Farbraumabdeckung, signifikant niedrigerer Eneergieverbrauch, leise, hell, flimmerfrei, im Vergleich riesige Diagonale, qualitativ sehr hochwertig - und natürlich auch keine Hochspannung, die Menschen verunsichern könnte. 240€. Reparabel ist das Ding zwar nur mit viel Mühe, mußt Du nach meinen Erfahrungen mit dem Hersteller aber auch nicht.

Volker

Marcel Mueller schrieb:

Skin-Effekt bei Gleichspannung? Nicht wirklich, oder?!

MfG Rupert

Ich muß es einmal wieder berichten. Akkus, die man austauscht, sind in der Regel defekt. Und etliche von denen mit weicher Hülle sind dann leicht aufgebläht. Hier in Köln ist ein Abfallzentrum mit Schadstoff und Batterienannahme. Aufgeblähte Akkus nehmen sie nicht. Drei Fälle (Monate auseinanderliegend):

Ich habe halb für mich etwas von der schönen großen Restmülltonne direkt vor meiner Haustür gemurmelt. "Ausnahmsweise und aus Kulanz"

Ich habe ausdrücklich gefragt, was ich denn tun solle. Der Hinweis des städtischen Fachangestellten: In Köln gebe es da die großen Händler wie Saturn, die nähmen es nicht so genau. Der vielstöckige Saturn liegt hier mitten in der dichtbesiedelten Innenstadt an den Ringen, schmalen Straßen mit viel Verkehr und sehr schlechter Feuerwehrerreichbakeit. Das Abfallzentrum ist in allen diesen Punkten das Gegenteil.

Beim dritten Mal habe ich mit einer Nadel ein feines Loch in die Hülle gestochen und langsam das Gas herausgedrückt. Er hat den Akku sehr mißtrauisch von allen Seiten beäugt aber angenommen.

Wenn man keine Akkus wechselt und nicht rohstoff- und energiesparend Geräte länger am Leben hält sondern bei der ersten Akkuschwäche gleich unzerlegt das ganze Gerät wegwirft, hat man solche Probleme natürlich nicht. Aber Absicht kann das nicht sein, natürlich nicht, auf keinen Fall.

Fairerweise sollte man zugeben die meisten Deiner aufgezählten Akkus sind sehr erheblich kleiner. Fahrräder sind teuer und werden in der Regel sorgfältiger behandelt. Das gilt natürlich auch für eigene Scoooter, aber die Leihgeräte werden achtlos auf den Bürgersteigen herumgeschmissen und möglicherweise übersieht da jemand den Unterschied.

Wie lange fließt der Strom denn Deiner Meinung nach gleichmäßig mit konstanter Stromstärke?

-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf

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Am 12.09.24 um 07:56 schrieb Marcel Mueller:

Nun, ich habe meine diesbezügl. Erfahrungen nur mit Fernsehern. Also: Wollte irgend eine Spannung messen, hatte mein Messgerät an Masse geklemmt, die Plus-Strippe in der Hand, mit dem anderen Ellenbogen kam ich an den Hochspannungsclip der Bildröhre, und der hupfte 'runter. War ein schönes Gefühl, mal kurz als Vorwiderstand für 16kV zu fungieren. ;)

Was an dem Ding nicht funktioniert, wissen wir ja noch nicht.

Sowieso. ;)

Ich kann mir nur schwer vorstellen, wie ein Reparatur-Cafe einen Monitor, zu dem da keine Unterlagen vorliegen, innerhalb eines Nachmittags "repariert" werden könnte. Dazu dürften dann soviel Glück und Zufall nötig sein wie für einen Sechser im Lotto :-).

Schon die Annahme, dass das Netzteil eines üblichen Monitors auf einer separaten Platine sitzen und sich "mal eben" separat betreiben lassen würde, ist, ähh, erstaunlich.

Grüße, H.

Am 12.09.24 um 14:54 schrieb Heinz Schmitz:

Also, wenn ich für einen Monitor mehr als einen Nachmittag zum reparieren brauche, ist das weitgehend äquivalent mit unreparierbar. Problematisch wird es eher, wenn man irgendwelche Spezialteile bestellen muss. Aber normalerweise suche ich immer nach irgendwie äquivalenten Ersatzteilen in der Grabbelkkiste. Das klappt oft.

Das gab es schon, NEC 6FG zum Beispiel. Aber das ist die Ausnahme.

Marcel

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