"Horst-D.Winzler" schrieb:
Nicht nur UPNler denken um die Ecke:
( 2 + 3 ) x?¹ =
;)
Marc
"Horst-D.Winzler" schrieb:
Nicht nur UPNler denken um die Ecke:
( 2 + 3 ) x?¹ =
;)
Marc
"1" "Enter" "2" "Enter" "+" "/" .... -> kommt 0.2 raus.
Wot's da problem?
Werner Holtfreter ( snipped-for-privacy@gmx.de):
Auch das ist bei Numerari anders, man tippt wie es dort steht.
73 de Tom
So isses. Als ich nach der Hochzeit den HP-11C meiner Frau "erbte", wollte ich nie mehr zurueck.
Oder andersrum. Ich war mal in einer High-Tech Schmiede und habe ein paar Filter mit dem Rechenschieber ueberschlagen. Jemand kam und meinte, ja, so haette das Methusalem gemacht. Als ich ihm erklaerte, dass es schneller als mit dem Taschenrecher geht, meinte er "Klar, aber komm mal mit in mein Buero". Dort hatte er Excel auf dem Computer und sich per VBA virtuelle Fader-Potis gebaut, wie man sie an Mischpulten findet. Nur dass seine ueber die ganze Bildschirmhoehe gingen und eine Beschleunigerfunktion wie eine Maus hatten. Die konnte er hin und her bewegen, das entsprechende Zahlenfeld aenderte sich mit und der kalkulierte Rechenergebnis ebenfalls. Da es sich um recht komplexe Formeln handelte, hoerte man, wie bei raschen Bewegungen der virtuellen Fader der Luefter des PC langsam kam. Das versuche mal mit einem HP48.
Einer meiner Kunden simuliert halbe Triebwerke auf Excel. Die Batterie eines HP48 waere dabei vermutlich nach 30 Sekunden ausgelutscht und am qualmen.
Joerg ( snipped-for-privacy@invalid.invalid):
Es gibt mindestens 3 Programme mit dem Namen xcalc:
Ich meinte die Urversion, im ersten Link. Besonders hat mich die Handhabung komplexer Zahlen begeistert.
Vielleicht sollte ich das noch einmal ausgiebiger probieren, spontan fand ich es seinerzeit nicht gut.
Was mich mehr beunruhigt ist die Gefahr, dass ein aufpoppendes Fenster unabsichtlich einen Mausklick oder eine Tastatureingabe erhält und damit etwas unerwünschtes und/oder unerkanntes passiert.
Keine Theorie, letzteres ist mir schon passiert.
Warum kann man nicht jegliche Eingaben eines aufpoppenden Fensters erst einmal für ca. 0,5 s blockieren?
Ich hatte mal einen HP41CX mit Uhrenmodul, in dem man eine Alarmliste verwalten konnte.
Wenn die Zeit heran war passierte folgendes (aus dem Gedächtnis):
Damit war gewährleistet, dass man nicht unbeabsichtigt einen Alarm quittiert UND dass man Störungen der Kollegen durch lautes Piepsen vermeiden konnte, wenn man direkt am Rechner war.
Durch den ersten, kurzen Signalton war außerdem klar, dass die gerade gedrückte Taste annulliert wird. Die unterbrochene Eingabe konnte man nach dem Alarm fortsetzen.
Der HP48 hatte diesen überaus sinnvollen Ablauf nicht mehr. Das könnte damit zusammen hängen, dass dessen Tastatureingaben erst gespeichert wurden, bevor sie verarbeitet wurden, wie man manchmal an einer verzögerten Sichtbarkeit mehrerer Ziffern im Display sehen konnte, wenn der HP48 eine interne Systemaufgabe erledigte. Eine Sonderbehandlung des Alarms hat man sich gespart.
Ist Gewohnheitssache. Ich muß zugeben, daß ich mich letzten Endes auch für den "Windows way" entschieden habe (und sogar das Panel meines XFCE-Desktop Windows-like konfiguriert habe), weil ich beruflich gezwungen bin, ständig zwischen den Systemen zu springen.
Das Problem hast du bei Windows aber erst recht, denn Popups erhalten in der Regel automatisch den Fokus, auch ohne daß die Maus angefasst werden muss. Tipptipptipp,Enter - huch, irgendwas war da ganz kurz hochgepoppt. Nur was?
Hergen
Gerrit Heitsch :
Die Notation ist nur die grafische Form der Darstellung, als Konvention, mit der es hier mitgeteilt wird. Wenn es gerechnet wird, ist das ein trivialer Ablauf
Forth notiert auch "umgekehrt polnisch", hiermit also (alleine per Nennung schon liegt die Zahl auf dem Stack):
algebraisch 5 * (3 + 4) a) ergibt die Schritte 5 3 4 + *
algebraisch (5 * 3) + 4 b) gibt stattdessen: 5 3 * 4 +
Richtig faule Leute, die schon daran denken, wie das ist, wenn sie ihr Zeug auch noch in 5 Jahren müssen lesen können, notieren das im Tempo Adagio, allerhöchstens Andante, dann ist Platz für den Stackkommentar.
Also im Modus comfortabilissime:
5 * (3 + 4) --> 5 3 ( 5 3) 4 ( 5 3 4)(5 * 3) + 4 -->
5 3 ( 5 3)Das Hirn zu gebrauchen ist üblicherweise ein dynamischer Vorgang, der hoffentlich ständig eingeklinkt ist, und nicht nur ein Ausführungsobjekt, das nur darf, wenn es gnädigerweise als Methode aufgerufen wird. Wenn man das akzeptieren kann, ist die obige Vorgangsweise trivial.
Wenn hingegen Hirntätigkeit nur greifen soll dürfen, wenn sie explizit aufgerufen wird, und zur Untätigkeit verdonnert sein soll, wenn gerade die Präsentation einer grafischen Notation mit einem Rechenvorgang verwechselt wird, kann man dem Kandidaten auch nicht helfen, außer eben irgendwie vehement auf den kleinen Irrtum hinweisen. Semantisches Scharadenspiel.
Und um das Detail aufzufrischen: Der Logiker Jan Lukasjewicz hat in den
1930er Jahren ein aussagenlogisches Kalkül vorgestellt, das ohne Klammern auskommt, das zugleich der üblichen algebraischen Notationsform in nichts nachsteht. Es ist die polnische und hernach die umgekehrt polnische Notation also nicht einfach ein Notbehelf, sondern eigentlich eine ganz normale Ausdrucksweise.Dass diese Notation zugleich mit dem wenige Jahrzehnte später erfundenen Maschineneelement Stack ganz exzellent korreliert, ist ein Zufall, für den beide nichts können.
Olaf Kaluza wrote on Sun, 13-10-13 21:31:
Mein Editor hat so einen Mist, zum Glück an einer eher unwichtigen Stelle. Die Anzeige der Statuszeile hängt von der Mausposition ab. Normalerweise benutze ich die Maus aber während des Editierens gar nicht und fahre sie sogar gern an den Rand, wo sie nicht stört. Ich dachte immer, der fehlende Mauszwang sei einer der Hauptvorteile von Linux.
Joerg schrieb:
Kalkulationstabellen sind ja nichts weitere als eine Matrix mit einem Taschenrechner in jeder Zelle, und natürlich Verknüpfungsmöglichkeiten zwischen den Zellen. Damals auf CP/M-Rechnern war das eine Offenbarung.
Heute sind die nächste Stufe dann CAS (Octave, Matlab).
Wovon ich immer noch eines suche, daß unter Lunix bzw. OSS-Betriebssystemen allgemein so schöne Doku erzeugen kann wie - IIRC war das MathCAD oder Mupad oder so. Da arbeitet man Text- bzw. Seitenorientiert und kann aber "aktive" Formeln und auch Plots hinmalen (lassen).
Marc
Das ist schon etwas mehr als "eine Matrix mit einem Taschenrechner in jeder Zelle". Z.B. sind die Graphikausgaben sehr sinnvoll, wenn man mal was praesentieren muss. Die einzigen, bei denen droege Zahlenkolonnen gut ankommen, sind Baenker und CFOs. Dann gibt es ueber VBA die Moeglichkeit, Daten aus Messanlagen live reinzuspulen, was ein Taschenrechner nicht kann.
Schon, aber da ist eine erheblich schwierigere Lernkurve zu erklimmen.
Mathcad erzeugt sehr schoene Doku. Ein Kunde erstellt damit fast alle technische Dokumentation und das sieht aus wie ein edles Fachbuch. Dieser Kunde ist auch der (bisher einzige) Grund, warum ich eine Lizenz habe. Ist eklig teuer. Da es eine grosse Firma ist mit hunderten Lizenzen, muss wohl was dran sein. Immer wieder sage ich mir, beim naechsten Projekt nimmst Du mal Mathcad zum Rechnen. Und dann ist es wie ueblich, es muss schnell gehen und ich nehme der Einfachheit halber wieder Excel. Wat de Buer nit kennt ...
Was iss mit BIN und FLOAT?
Der hp16C kann das alles noch viel besser!
TI (Programmer?) hab ich gehabt... bis ich den hp16C gekauft habe. Es geht nix über RPN! (So bin ich schon etwas in FORTH Richtung geprägt worden :)
Der ist einfach genial für Programmierer, HEX BIN OCT DEC FLOAT sowie alle logischen AND OR XOR NOT, div. SHIFT, MASK, 1s 2s unsign für complement... Wortbreite bis 56/64 bit
und alles was man für Progrämmchen braucht, incl. GSB GTO...
und etliche Stack Operatoren. Alles säuberlich mit maximal 2 Tastendrücken zu ereichen. Ging bei meinem TI bei weitem komplizierter.
Für mich ein genialer Taschenrechner und treuer Begleiter. In >30 Jahren erst der 3. Knopfzellensatz (je 3Stck), Display und Tastatur absolut einwandfrei.
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
snipped-for-privacy@spambog.com (Wolfgang Allinger) schrieb:
Da sieht man sofort, warum Forth nicht so beliebt ist.
Krempelst Du deine Hose vor'm anziehen um, steigst mit den Füßen in beide Löcher und rollst sie dann hoch wie 'nen Pariser? ;)
Marc
snipped-for-privacy@snafu.de (Hergen Lehmann) am 13.10.13:
Der Bestätigungsdialog, nach erfolgtem Windows-Update JETZT hart zu booten.
Rainer
-- Wenn Du eine Platte brauchst, dann kaufe sie jetzt. Oder morgen. Oder wann immer Du sie wirklich brauchst, denn irgendwann muss man sterben und den Tag darauf ist es sowieso billiger ;-) (Christian Dürrhauer in de.comp.hardware.laufwerke.festplatten)
Oder der Download von hotbabes.ru, wo nur ein "Yes" Knopf ist, der sich ueber das ganze Window erstreckt.
Ich glaube dir ja, dass Numerari ein tolles Programm ist.
Kann man eigentlich die Tastatur von
a) 7 8 9 4 5 6 1 2 3
umschalten auf
b) 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Ich hätte beide Zifferntastaturen im Alltag wirklich gern gleich, egal in welcher der beiden Arten.
Bei einem Smartphon wäre die Differenz besonders lächerlich, wenn die Rechentastatur in anderer Weise auf dem Bildschirm erscheint, als die Wähltastatur.
In ISO/IEC 9995-4:2009(E) heißt es zu den Layouts a und b:
a) This layout is primarily intended for applications such as data entry, and other general office applications.
b) This layout is primarily intended for general office applications, text and data processing, and other applications such as telematic services, telephony apparatus, home electronic systems, numerical control of machinery and equipment. It is also recommended for combined voice/data terminal equipment.
Die Überschneidung ist augenfällig - man hätte ein Layout entfallen lassen können, konnte sich aber wohl nicht einigen.
Hier werde ich also verstanden. Warum verstehen die GUI-Entwickler nicht und entwickeln nur resourcenfressendes Eye Candy?
Am 14.10.2013 00:58, schrieb Marc Santhoff:
Gruß Die'Kunde der ersten Stunde'ter
Wenn ich das im HP48-Emulator auf dem iPad eingebe, kommt nur "error: too few arguments" :-)
Der einzig vernünftige Rechner für Programmierer ist aber immer noch "bc". Mir ist z.B. sonst keiner bekannt, der auch andere Zahlenbasen als
10 ganz normal behandelt und das nicht auf Ganzzahlen beschränkt:fb@debian7:~$ bc bc 1.06.95 Copyright 1991-1994, 1997, 1998, 2000, 2004, 2006 Free Software Foundation, Inc. This is free software with ABSOLUTELY NO WARRANTY. For details type `warranty'. ibase=10 obase=16
12.5 C.8 ibase=2 110111.1101 * 101.10001 134.B67FFKann nützlich sein, wenn man mit Festkommazahlen für Embedded-Anwendungen arbeitet.
Have something to add? Share your thoughts — no account required.
Ask the community — no account required