Reparatur Oberfräse

Sep 30, 2013 12 Replies

Hallo miteinander,



habe hier schon ewig eine sehr schöne Oberfräse (ELU MOF 96 E) rumliegen, die leider keinen Mucks mehr macht.



Aus der elektronischen Drehzahlregelung habe ich den Triac rausoperiert



- der scheint o.k., schaltet unter Schwachstrom ordnungsgemäß durch und löscht auch wieder. Nun stehe ich recht blöd da und weiß nicht, wie ich die Fehlersuche anpacken soll. Was kann an so einem Gerät mit einfacher Drehzahlregelung sonst noch kaputt gehen?



Einen Verschaltungsplan des Gesamtgerätes habe ich, nicht aber einen der Elektronik.



An 230V rummessen trau' ich mich nicht recht (bin da eher schusselig), und habe sonst keine rechte Vorstellung, wie ich an die Sache rangehe. Ein Oszi stünde zur Verfügung.



Kann mir der eine oder andere ein paar Ideen liefern - seit über einem Jahr fällt mir einfach nix gescheites dazu ein. Auch sehr schlichte Ideen könnten mir weiterhelfen - den Ein-/Aus-Schalter hab' ich allerdings schon getestet.



Danke, Wolf


Am 30.09.2013 21:14, schrieb Wolf:

Dann würde ich die Finger davon lassen.

Am 30.09.2013 21:14, schrieb Wolf:

Kohlebürsten schon geprüft?

Gruß Dieter

"Wolf" schrieb im Newsbeitrag news:1la141t.17yconq4j1o1fN% snipped-for-privacy@web.de...

Wenn du sie so weit schon auseinander hast, kannst du vermutlich

230V direkt an den Motor anlegen in dem du die Drehzahlregelung überbrückst/weglässt.

Wenn sie dann funktioniert, weisst du wenigstens, daß es die Elektronik ist. Denn bleibt die Frage, ob es nur eine simple Phasenanschnittsteuerung ist oder eine echte Regelung mit Tachogenerator zur Erfassung der realen Geschwindigkeit.

Die simple Phasenanschnittsteuerung könntest du dann extern als Steckdosendimmer oder Schnurdimmer dazubauen.

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Schwieriger wird es mit echter Drehzahlregelung (TDA1085?)

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.oocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Lies 'Die hohe Schule der Elektronik' von Horowitz/Hill bevor du fragst. Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.

Wicklung durchgebrannt?

snipped-for-privacy@web.de (Wolf):

Naja, Schwachstrom sagt nix; teilweise sind die Dinger nur halbkaputt. Besorg Dir mal nen neuen - am besten eine ähnliche Ausführung aber für 600V (besser noch mehr), oft haben die nur 400V Triacs drin, die deswegen recht schnell den Geist aufgeben.

M.

Dieter Wiedmann schrieb:

Eigentlich sind es immer die Kohlen. Letztens eine Handkreisäge repariert (runtergefallen -> geht nicht mehr), erstmal nichts gefunden, weil alles etwas verbaut. Dann mit 2 Prüfspitzen die Kohlen von rechts und links derart auf den Läufer gepreßt, das man die Welle kaum noch drehen konnte. Nichts; immer noch kein Durchgang. Nach der vollständigen Demontage, konnte man sehen, daß der eine Kohleschacht vorne derart eingedrückt war, daß er die Kohle komplett gesperrt hatte, trotz des hohen Drucks beim Prüfen. Nach Richten des Schachtes lief das Dings wieder wie lotte. Die betreffende Kohle hatte nichtmal was abbekommen.

MfG

Frank

Am 01.10.2013 13:03, schrieb Frank Scheffski:

Eben, ohne Kohle & Moos nix los.

mfg hdw

"Frank Scheffski" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@4ax.com...

Also bei meinen (defekten) Elektrowerkzeugen ruckeln gern die Drähte vom Motor ab. Die Kohlen waren noch nie runter.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net

ok, das probier' ich mal. Naja, hätt' man ja auch selber draukommen können...

Auf dem Motoranker sitzt eine Scheibe mit so einem Magnetdings (Hallgeber?). Scheint also eine Drehzahlstabilisierung zu haben. Naja, schon was feines, so eine ELU-Maschine. Hat schon Gründe, warum die immer noch teuer gehandelt werden.

Wolf

Den Anker hab' ich durchgemessen - der hatte ein paar Kontaktprobleme, die wohl für das vorherige Geruckel verantwortlich waren, aber jetzt ist er o.k. Aber das Feld sollte ich noch mal checken.

Danke!

Wolf

Danke für den Hinweis. Naja, nach 20 Jahren kann man nicht unbedingt von "schnell kaputt" reden.

Aber ich schau' mal, wenn's definitiv die Elektronik ist, dann ist der Tausch sicher der nächste logische Schritt.

Danke,

Wolf

"Wolf" schrieb im Newsbeitrag news:1la4eym.15jfykkep17hcN% snipped-for-privacy@web.de...

Dann achte drauf, daß die Maschine nicht durchgeht, wenn sie ohne Regelung betrieben wird. Reihenschlussmotore neigen dazu, immer schneller zu drehen, bis sie sich zerlegen.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.oocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Lies 'Die hohe Schule der Elektronik' von Horowitz/Hill bevor du fragst. Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask.

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