Kontakt 61 macht Kunststoff spröde

Sep 30, 2013 239 Replies

Ich mach das andauernd.

Moeglich. Das Problem ist nur das der HP48/49/50 ein ueber viele Jahre gewachsenes geniales Bedienkonzept hat das von Leute mit Erfahrung designt und programmiert wurde. Es wurde fuer Leute geschaffen die bereit sind erstmal ueber Wochen oder Monate zu lernen wie man ein Geraet bedient, ist dann aber unschlagbar.

Heutige Gerate muessen so idiotensicher sein das sie jeder nach 10min bedienen kann. Leider wird man sich aber auch nie sehr weit ueber diesen Status hinausentwickeln koennen.

Das ist im uebrigen gerade auch am HP50 sehr gut zu beobachten. Der ist naemlich nach dem kauf fast unbedienbar weil man die Entwickler mit Gewalt gezwungen hat dem System noch so einen Idiotenmodus ueberzustuelpen. Man muss erstmal 1h Flags setzen bis der Rechner wieder gut ist.

Ich mache auch gelegentlich Mathe am Rechner (mit octave) aber das Bedienkonzept einen HPs im Alltag ist dem ueberlegen.

Olaf

Hergen Lehmann schrieb:

Wenn man sich an die Regel "Von innen nach aussen" hält, kommt man immer mit 4 Ebenen aus. Ich kenn jedenfalls kein gegenteiliges Beispiel.

Bei UPN sieht man die Zwischenergebnisse und bemerkt so eher Eingabefehler. Wer bei AOS bei Brüchen die nicht geschrieben Klammern vergisst, hat keine Chance.

Der HP-32 kam 1972 raus, der TI-30 erst 1976, vielleicht kennt jeman noch einen älteren wissenschaftlichen Taschenrechner mit Klammern?

Gruß Willi

Ist wie mit 'vi' als Editor. :)

Gerrit

Du hast noch nicht begriffen wie das Gehirn eines HP-Besitzers funktioniert. :-)

Wir sehen da etwas anderes stehen wie du. Es gibt ja Gruende warum wir niemals wieder mit etwas anderem Rechnen wollen.

Oh..und noch was. RPN ist nicht der entscheidende Grund warum ein HP48 so gut ist. Das ist nur die Sahnehaube. Das Gesamtkonzept das auf vielen Jahren Erfahrung in der Taschenrechnerentwicklung beruhte, ist der Vorteil.

Im Gegenzug habe ich oft Mitleid mit den Excelheinis die eine Tabellenkalkution fuer die Dinge vergewalten wo mir manchmal der Mund offen steht.

Olaf

Am 13.10.2013 19:48, schrieb Marc Santhoff:

Den gab es mit GRUNDIG GE79-Aufkleber bei Pollin für IIRC 9,95 Euro

Derr FX-991DE Plus ist der Standard-Rechner hier an der Schule.

Bernd

Das ist dann aber eher de, Basic-Modus vergleichbar, bei dem erst der Ausdruck komplett eingegeben und dann berechnet wird.

Das hat mein Sharp PC-1403 als optionale und von mir für komplexe Aufgaben bevorzugte Eingabeart. Vor allem deshalb, weil man nach der Berechnung mit einem Tastendruck zurück zum Ausdruck kommt und diesen editieren kann.

Viele Grüße Werner

Implizite Klammern (z.B. Punktrechnen vor Strichrechnen) beherrscht ein ordentlicher nonUPN-Rechner auch ohne Klammern.

Viele Grüße Werner

Moin!

Auf dem Papier muss ich aber auch schon beim Hinschreiben der zweiten Zahl an die Operation denken: Für Addition und Subtraktion unter die erste, für Multiplikation und Division daneben.

Gruß, Michael.

Dann solltest du zum Augenarzt... ;)

Weil da steht objektiv eben

5 * (3 + 4)

und nicht irgendwas anderes.

Mir gefiel der Sharp PC-E500 besser. Hab ich noch und bekommt auch immer noch neue Batterien.

Gerrit

Werner Holtfreter schrieb:

1

--------- 2 + 3

Wenn da 3,5 rauskommt, hat "Punktrechnung geht vor Strichrechnung" wieder mal zugeschlagen.

Gruß Willi

Am 13.10.2013 20:27, schrieb Willi Marquart:

Bist du sicher? Ich hätte auf 0,8333... getippt.

mfg hdw

Ich brauch den Taschenrechner wenn ich am PC arbeite. Klingt erst mal komisch, weil der PC kann alles und hat auch einen kleinen Calculator. Aber mein Bildschirm ist voll. Jetzt den Windows calc oder sonst irgendeinen suchen, starten, wehe du klickst daneben dann verschwindet er in den Hintergrund und er verdeckt mir genau das wo ich grad herumeditiere, dann muß ich noch mit der Maus drinnn rumfuhrwerken, da steht links der kleine TEXAS (pfui RPN!) und ich tipp mit der linken Hand ein paar Ziffern. Deshalb einen LED Calculator und keinen LCD, weil neben dem Bildschirm ist es dunkel!

Ich hab mir ein paar TEXAS SR-51-II restauriert, das sollte eine Weile reichen.

Noch ärger war's zu meiner Hacker-Zeit (hust). Der TI Programmable wandelt Dez zu Hex zu Oct mit nur jeweils *einem* Tastendruck. Das kann sonst keiner oder kaum-einer.

w.

Ok zu OCT nicht, weil, braucht kaum noch einer, aber DECHEX kann der Sharp PC-E500 auch mit nur einer Taste. DEC->HEX normal, andere Richtung braucht leider SHIFT.

Wer sowieso immer ein Terminal offen hat:

DEC -> HEX:

printf "%x\n" 1234

HEX -> DEC:

printf "%d\n" 0x1abc

Wer sowas oft braucht bastelt sich jeweils einen alias:

alias hex="printf \"%x\n\""

alias dec="printf \"%d\n\""

alias oct="printf \"%o\n\""

Gerrit

Ja, aber du liesst von links nach rechts. Wir nicht. :-p

Mir nicht und ich habe vor dem 48sx den PC-1475 verwendet. Ausserdem kenne ich den E500 ganz gut weil den mein bester Kumpel verwendet hat. Ich fand damals ganz interessant das der E500 bei einfachen Dingen, zum Beispiel eine Zahl incrementieren, deutlich schneller war wie der HP, aber sobald man etwas mehr Mathe gemacht hat total versagt hat. Ich meine mich so dunkel zu erinnern das den seine Programme im Rom auch nur in Basic geschrieben waren und interpretiert wurden. Und wenn schon haette ich den E220 besser gefunden. :-)

Olaf

Horst-D.Winzler schrieb:

Gibt man das nicht ein, wie es da steht? Das ist doch der Vorteil von AOS :-).

"1" "/" "2" "+" "3" "="

Gruß Willi

Am 13.10.2013 21:25, schrieb Willi Marquart:

Ich habe das gelich mit der nicht "unüblichen" Bruchlogik verbunden. ;-)

1/2 + 1/3 =
mfg hdw

Helmut Wabnig schrieb:

Mit der Maus was da rein zu klicken ist ergonomisch aber auch gräßlich und langsam. Da hat man schneller die Tippse in der Hand - benutze ich bei Mechanik-CAD oft so (an den Stellen, wo das CAD nicht selbst Ausdrücke als Eingabe auswerten kann).

Unter X11 bzw. X.org kann man im Windowmanager "sloppy focus" und "focus follows mouse" einschalten, dann bleibt das Taschrechner (oder was anderes) im Vordergrund, selbst wenn man die Maus über das dahinter liegende Fenster bewegt und dort schreibt o.ä. Der Fokus wird weitergereicht, ohne das die Schichtung der Fenster in Z-Richtung verändert wird. Deswegen krieg ich unter Windows auch schnell eine Krise wegen der Extra-Klickerei und dem dürftigen Bildschirmplatz trotz hinreichender Auflösung.

Zu "Windows für Wohngemeinschaften 3.11"-Zeiten gab es solche Funktionen via Zusatzprogramm auch für das OS, ebenso wie mehrere virtuelle Bildschirme.

Doch Casio, aber IIRC mit zwei Tastendrücken und leider begrenzt in der Stellenzahl - ziemlich blöd. 32 Bit sollte man schon ohne Gehampel Grundrechnen können, finde ich.

Marc

[...]

Sehe ich aehnlich. Aber mehr weil ich knifflige Schaltungen oft erstmal auf dem linken Schreibtischteil auf Papier austueftele und dann Xcalc staendiges Drehen um 90 Grad erfordern wuerde. Manchmal liegt der Rechner in einem Fach der oberen Stiftschublade (1/3 ausziehen und man kann ihn benutzen), damit er nicht im Eifer des Gefechts runterfliegt. Obwohl HP die Robustheit mal bewiesen hat, indem sie einen HP-11C quer durch einen Raum schmissen.

In der Schublade darunter dann diverse Rechenschieber. Die sind echt zeitsparend, wenn man aus gaengigen Katalogware-Werten oder aus dem, was man gerade an Spulen da hat, ein Filter zusammenschustern muss.

Ich habe einfach die Windows Version geladen und da habe ich selbst im Config nichts gesehen, was auf nicht-RPN umschalten wuerde.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Willi Marquart ( snipped-for-privacy@neppi.net):

Während mein Casio fx 991ES damit Blödsinn produziert, schafft es Numerari auf dem iPad ganz locker.

Inkl. der grafischen Darstellung vom Bruch ;-)

73 de Tom
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Ausser in Amiland :-)

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