Genaue Temperaturmessung unerwünscht? Die Geschich te einer angelehnten Dissertation.

Aug 07, 2019 Last reply: vor 7 Jahren 814 Replies

Wieder nüchtern?

...nee, doch nicht. Schade.

Nicht? Woraus sollten das die anderen Jungs hier schließen können?

Was aber wenn das ein Flachwichser wie Du und nicht nur ein Penner ist?

Es macht einfach mehr Spaß ab und an mal einen eingebildeten Radfahrer von der Karre zu rempeln als aus der Straßebahn nur zuzusehen, auch solche Bedürfnisse müssen schließlich befriedigt werden.

Da liegen die flach gefahrenen Ökufuzzis mit den platt gefahrenen Rädern.

..plattgefahrene Ökofuzzis?

Was willste auch mit ner Dieselgate-Ringelkarre die eh dauernd wegen Defekt treten bleibt?

Sehr angenehm..mach ich auch gerade, Du wirst gerade von mir differenziert.

Loriot: Ach!

Radelnder Öklufuzzi auf dem Weg zur Hinrichtung?

Mir fällt Ökonazi auf der Stelle noch ein, ok, ich akzeptiere das das ein zusammengesetzter Begriff ist den Du auch schon mal gehört haben mußt.

Gruß,

Holm

Ich will denen nicht widersprechen weil die Gegenseite auch nicht gewillt ist mit mir auf sachlicher Basis zu kommunizieren. Das ist vergebliche Liebesmüh. Er hat sich da offensichtlich reichlich Mühe gegeben, denn er hat viel rausgesucht und lange für seinen Post gebraucht, das jetzt damit zu honorieren das ich mir den Kram durchlese, ansehe und meinerseits Gegenargumente bringe, ist bei dem Ton den er mir gegenüber anschlägt simpel nicht angebracht. Das was er mir zu sagen hatte, hat er schon gesagt, jetzt werde ich mich in erster Linie damit befassen ihm den jeweiligen Tag zu versauen und nicht etwa auf seine Argumente eingehen.

:-)

Bitte um Verständnis.

Gruß,

Holm

Am 19.10.19 um 02:17 schrieb Holm Tiffe:

Na woran das wohl liegen mag.

Abgelehnt.

Hanno

Schon seit der Erfindung der Tante-Emma-Läden dürfte klar gewesen sein, dass es wirtschaftlicher ist, die von Vielen nachgefragten Waren dahin zu bringen, wo die Nachfrager sitzen, anstatt alle Nachfrager zu den Herstellorten der Waren fahren zu lassen. Sogar die "Outlet"-Idee einiger Hersteller rentiert sich für Kunden kaum, weil sie dort die Waren nicht soviel billiger bekommen, dass sich die Anfahrt lohnen würde.

Die Leitungen vom Kraftwerk in die Stadt kann man mit den Grossmärkten für die Tante-Emma-Läden vergleichen. Der Stromtransport ist billiger, als wenn jeder sich den Strom mit dem Akku vom Kraftwerk holen müsste.

Grüße, H.

PS A: Fährste mit nach B-Dorf? Da gibt es heute Freibier. B: Das lohnt die Fahrtkosten nicht. A: Doch - ich trinke soviel, bis ich Profit mache.

Da täuscht Du Dich. Also mit dem Erkennen und mit dem Verdrängen. Nur weil ich schreibe "1+2=3" bedeutet das nicht, daß mir nicht der Zusammenhang "1+1=2" klar wäre oder ich bezweifle, 2+1 wäre ebenfalls 3.

Ein erheblicher Teil der Münchner ist offenbar anderer Meinung. Da hört man dann sinngemäß: "Liaba schlecht gsessn ois wia guad gschdandn.".

Volker

Das ist eben das Problem mit dem kleinen aber feinen Unterschied zwischen Duldung und Verständnis. Das eine kann man erwarten, auf das andere muß man hoffen. ;-)

Volker

Im ÖPNV kann man des Öfteren beides zugleich haben. Und natürlich nicht wie vorgesehen am Ziel ankommen.

Grüße, H.

Am 19.10.19 um 01:58 schrieb Holm Tiffe:

Du scheinst Dich tatsächlich nicht dumm zu stellen...

Am 19.10.2019 um 10:13 schrieb Eric Bruecklmeier:

Ist doch schon lange bekannt, dass er einen Sprung in der Schüssel hat.

Ja. Und so sinnlos wie öffentliche Mittel an anderer Stelle verschwendet werden und in den eigentliche Staatsaufgaben fehlen wird es schlimmer. Trotzdem ist der Nahverkehr in der Stadt immer noch zuverlässig. Dank kurzer Taktung kommt bald die Alternative und ein Umweg auf anderer Strecke kann auch im Auto nötig werden.

Im Fernverkehr hätte ich allerdings in höchstens einem Fall von fünf die vorgesehenen Anschlüsse bekommen. Ich spezifiziere bei der Auswahl immer "mindestens 20 Minuten" und auch das reicht oft genug nicht. Meine letzte Fahrt aus Berlin nach Hause nach Köln hat es ins Fernsehen und die Tageszeitungen geschafft. Trotzdem nehme ich lieber den Zug als das Auto. Alle 100 m eine andere Geschwindigkeitsbegrenzung und eine Verkehrsdichte, die gleichmäßiges Fahren unmöglich macht, hat es mit total verleidet.

Stehen im ÖPNV, wenn man weiß wie sich manche Zeitgenossen verhalten, ist mir bisweilen angenehmer als sitzen.

Individualmobilität ver. ÖPNV ist doch nur ein konstruierter Gegensatz. Laßt doch die Menschen selbst entscheiden. Es gibt genug Bereiche/Situationen wo der Individualverkehr unersetzlich ist. ÖPNV ist dort sinnvoll wo viele Menschen transportiert werden können. Hier im Ausschuß für Umwelt etc wurde vorgeschlagen Lastenfahrräder für Handwerke zu subventionieren. Der Vorschlag kam nicht von Handwerkern sondern von Lehrern.

Das will doch eh keiner anders.

Was halt viele nicht wollen ist, daß der *motorisierte* Individualverkehr weiterhin so stark gefördert wird.

Es werden Straßen gebaut, immer noch, obwohl man weiß, daß man den MIV reduzieren muß.

Es werden diese Straßen zum Großteil Gratis, und wenn gegen Maut dann immer noch stark subventioniert zur Verfügung gestellt.

Es werden Verkehrsregeln geschaffen, die das Fahren per Auto möglichst angenehm machen, das Benutzen aller anderen Verkehrsmittel möglichst unangenehm.

Man darf sein Auto fast überall kostenlos oder stark unter Wert (d.h. billiger als andere Nutzungsformen z.B. Wohnen) abstellen.

Autofahrer werden so gut wie nicht zur Rechenschaft gezogen wenn sie andere niederfahren.

Auch in den Bauordnungen sind Förderungen des Autoverkehrs versteckt (z.B. Mindestquoten für Parkplätze).

Die Gesundheitskosten des Autoverkehrs die über das reine töten und Umfahren von Fußgängern hinausgehen (z.B. Gesundheitskosten der Luftverschmutzung) werden von diesen auch nicht getragen.

Autofahrer bewirken auch, daß viele Häuser und Grundstücke weniger wert werden. Ein haus neben einer Autobahn oder Durchzugsstraße ist deutlich weniger wert.

Autofahrer schädigen andere auch durch Lärm, nicht nur durch Abgase

usw.

Für all diese Kosten sollten Autofahrer stärker herangezogen werden. Und das schöne ist, daß dies langsam passiert. Ja, die Diskussionen sind erst im Anlaufen, aber die "Freie Fahrt" des "Freien Bürgers" wird zum Glück immer mehr beschnitten, wenn sie sich gegen das Recht des Hausbesitzers stellt, daß dessen Immobilie (nicht) entwertet wird, oder das Recht des Kindes auf Spielen draußen, oder das Recht des Berufstätigen auf eine ruhigen Schlaf in der Nacht. Ja, viele Leute werden sagen, daß diese Veränderung noch nicht wirklich spürbar ist, aber gerade aus den Postings von Vollhorsts wie dem in diesem Thread sieht man: Wo die Vollhorsts laut aufschreien und sich über die Diskriminierung des alten weißen Mannes wettern, da wird was richtig gemacht ;)

/ralph

Ach Hanno, ich verqaß das zu erwähnen, gemeint waren damit nur die Leute mit gesundem Menschenverstand und brauchbaren Umgangsformen, nicht etwa Du. Entschuldige bitte dass ich Deine Aufmerksamkeit unbeabsichtigt strapaziert habe....

Gruß, Holm

Damit hast Du zweifelsohne Recht, nicht Jedem sind dafür die Voraussetzungen gegeben, da bleibt nur die Hoffnung.

Gruß,

Holm

Deine Idden sind ganz einfach krank, wirst Du nicht glauben aber es ist so.

Die kann aber geholfen werden, ich komme Dir mal mit dem "Altnazi" Walter Lübke:

".. es lohnt sich in unserem Land zu leben. Da muss man für Werte eintreten, und wer diese Werte nicht vertritt, kann dieses Land jederzeit verlassen, wenn er nicht einverstanden ist - das ist die Freiheit eines jeden Deutschen ..."

Du kannst also problemlos in ein anders Land ausreisen wenn Dir das Alles nicht gefällt.

Gruß,

Holm

Offiziell ist die Fahrzeugsteuer dafür da und der ADAC hat immer behauptet, die einnahmen daraus würden diese Ausgaben übersteigen (nicht daß ich ihm das glaubte).

Das trifft den, dessen Haus oder Grundstück vorher da war. Andere können sich nur deshalb eine Haus oder eine Wohnung überhaupt leisten. (Wobei es zunehmed Mode geworden ist, erst den besonders günstigen Preis mitzunehmen und dann gegen die "Belästigung" zu klagen.)

Was ich im längerfristigen Blick vor allem sehe ist der massive Abbau und die Verschlechterung des öffentlichen Verkehrs. Siehe die zahlreichen stillgelegten Trassen an jetzt abgehängten Orten. Die Freizeitradler mag es freuen, der Gesellschaft als ganzes schadet es.

Außerdem habe ich -- und vermutlich Du genauso -- leicht Reden. wir haben den teuren Schritt in die gut angebundene Stadt hinter uns. Bei meiner Familie im ländlichen Sachsen-Anhalt sieht das anders aus. Die haben keine Alternative und die träfen manche geplante Maßnahmen hart.

Na ich versuche mich dem Niveau meiner Gegenüber hier anzupassen, immerhin fühlst Du Dich nun getriggert.

Gruß, Holm

Nunja, wenn Du das so klassifiziert, bitte sehr, hebt mich nicht einen Milimeter an. "Viel Feind, viel Ehr.."

Gruß,

Holm

Das erscheint aber bei militanten Radfahrern im Stadtzentrum gar nicht auf dem Radar. Das sind Truppenteile die Ihren Öko-(nicht AfD kontaminierten) Fraß im Grünkramladen im Stadtzentrum kaufen wollen und sich dabei unheimlich umweltschützerisch fühlen, auf die Idee das das ohne funktionierende Infrastruktur wie Straßen und (Diesel-)LKW gar nicht in der Innenstadt verfügbar wäre, kommen die nicht. Weist man diese Leute etwas überspitzt darauf hin das die Städter sich Ihr Essen auf dem Land schon abholen kommen wenn sie Hunger haben, ist man ein Spinner..

Wie einfach strukturiert solche Radfahrer doch sind..

Gruß,

Holm

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