Genaue Temperaturmessung unerwünscht? Die Geschich te einer angelehnten Dissertation.

Aug 07, 2019 Last reply: vor 7 Jahren 814 Replies

des Kaufpreises bestraft. Sage noch einer, Subventionen und Strafsteuern

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schade mir das in die Schuhe schieben zu wollen?

Ich habe nie behauptet das ich das in der gesetzlich festgelegten Form

zum Busbahnhof (Zentralhaltestelle) laufen ..3km..und von dort aus

progrmamiere..wenn ich unterwegs bin sitze ich i.A. hinter dem Lenkrad

Der Fall unproduktiv kommt auch vor, zu Feierabend auf der Couch oder

Mazda 6 Station Wagon.

Ich kann mit deiner Herumruderei Nichts anfangen, wann schnallst Du das

erreichbar oder irgendwie effizient.

Ich lebe in dieser Welt.

-v bitte, ich bin Sachse!

Abschlusses auf der Baumschule gedenkst mich in meiner Freiheit

selben Recht wie Du auch.

auslachen.

Gesetz des freien Marktes habe ich gelernt.

Ich tue das nicht, Du versuchst das scheinbar aber...

halten um die Kritikpunkte nicht offensichtlich werden zu lassen.

publiziert weil dann auch in D gelbe Westen in Massen auf der

(HTH)

Guck an, Du hast trotz Baumschule lichte Momente...

Ach? Hartzie? :-)

Ja und, was ist daran verwerflich?

keine Sau halt

Ist Habeck eine Beleidigung?

Das isses doch, oder?

Hmm?

Was war es Anderes? Deine Alternativen sind unbrauchbar

Tatsachenbericht.

Bye,

Holm [Links eingespart]

..so viel Zeit hab ich wirklich nicht...

Rosinenpicker bzw. -zitierer. Natürlich sind die Züge immer voll. Alle. Und natürlich kann man im ÖPNV auch nicht eine Sekunde was anderes machen als im PKW, hier wie da volle Aufmerksamkeit. Ich kenne das Argument "lieber im Stau im Auto als Streßbahn" und es ist natürlich valide. Ich kenne das allwinterliche Problem mit Verspätungen (der Schnee kommt immer so plötzlich), dem hohen Verkehrsaufkommen, usw. Ich kenne auch das Argument, daß - würden plötzlich alle vom PKW auf die Öffis umsteigen - die ganze Sache zum Erliegen käme. Kann man ja durch Umkehrschluß daraus ersehen, wenn hierzumünchens mal wieder die MVV-Angestellten streiken. Das komplette Elend auf den Ring- und Einfallstraßen.

Aber solche Effekte als programmiertes Scheitern dieses Konzepts zu insinuieren, finde ich jetzt auch nicht unbedingt fair. Wir haben uns in rund 150 Jahren eine recht ausgefuchste Infrastruktur rings um die individuelle Mobilität in Verbrennungs-PKW aufgebaut, inklusive Chemiefabrik im Abgastrakt. Daß das jetzt einigermaßen funktioniert und es schwer ist, davon wegzukommen, wundert mich also kein Stück.

Aber irgendwelche Ladesäulen mit denen man reproduzierbar ein paar kWh in eine Batterie füllen kann nebst zugehörigem Abrechnungssystem ist im Vergleich offenbar eine Marsmission und von vorneherein zum Scheitern verurteilt. So wie auch der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs oder sonstiger Mobilitätsalternativen. Klar, wenn man sofort 5 neue Stammstreckentunnel unterm Marienplatz bohren will und Deutschland flächendeckend mit 800V/125A-Schnellladern oder Radschnellwegen (*sic*) zupflastern, dann schon. Und deswegen muß es halt das eigene Auto und der Knicks vor der Automobilindustrie sein, bis die Hölle zufriert.

Das irritiert mich halt ein wenig, auch ohne, daß man mich jetzt Ökonazi schimpfen müßte, denn der bin ich nämlich ganz und gar nicht. Ich kann nur Heuchelei nicht leiden und Doppelmoral. Und deswegen darf ich schon zum Audruck bringen, daß sich "Auto ist billiger/sauberer/effizienter" evtl. schon ein wenig abseits der Wahrheit bewegt. Ja, ist (noch) einigermaßen bequem und manchmal - abseits der Ballungsräume - auch schneller. Und es ist auch OK, sich zu kaufen, was man sich leisten kann. Muß man halt mit dem Gewissen vereinbaren und ggfs. den Mund halten, wenn es um Umweltschutz geht. Anstatt irgendwas von "angewiesen sein", "wegen der Sicherheit" oder "ist günstiger" zu faseln.

Ich wüßte jetzt nicht, wo ich das getan hätte. Meine Antwort auf "kostbare Lebenszeit dank Auto gerettet" war konkret "dann müssen wir auch diskutieren, warum bewegungsloses, unproduktives Sitzen im PKW günstiger ist als Sport auf dem Fahrrad oder Computerarbeit im Zug.". Ich will das aber eben gerade _nicht_ diskutieren, genauso wie die "Quality Time", die man einer offenbar (nur) im Auto hat.

Schön, daß wir uns in dem Punkt einig sind. Da gibt es nämlich durchaus andere Stimmen, die in Sachen Lebenszyklusanalyse der Meinung sind, es würde sich irgendwie rechnen, in PKW extremen Leichtbau zu betreiben (Kohlefaser), mit irgendwelchen aufwendigen Kühlerklappen noch ein paar Prozentbruchteile am cW-Wert rauszuholen, Glühobst durch "energiesparende" LEDs zu ersetzen, ein paar Meter mit dem "Mild Hybrid" elektrisch zu fahren und sonstwas zu machen, was im Marketing gerne als "Efficient Dynamics" verkauft wird.

Nun, es _nicht_ als großen Erfolg des Atomausstiegs zu verkaufen. Sondern als: "Wir haben viele Subventionen in die Kernenergie gebuttert, weil wir im Lichte der Ereignisse etwas zu kurz gedacht und die Entsorgungskosten nicht eingepreist haben. Nun wissen wir leider immer noch nicht, wohin mit dem Plunder, haben - auch auf das Signal unserer Bürger hin und weil die Technologie offenbar gefährlicher ist, als angenommen - die Reißleine gezogen. Das hat Konsequenzen, auch finanzielle, weil es Verträge mit der Industrie gibt, die einen so schnellen Ausstieg erschweren.". Mit unbequemen Wahrheiten sollten Erwachsene leben können.

Das regeln die - hoffentlich geschlossenen - Verträge, Anwälte und Gerichte.

Volker

Volker Bartheld snipped-for-privacy@bartheld.net:

Der bloggende einstige Siemens-Ausbilder (wenn ich seine gelegentlichen biografischen Notizen richtig verstanden habe) hat gerade ein paar Zahlenspiele auf Lager, hierzu -

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mit leicht ironischem Unterton selbst nachrechnend, als da die Verbrenner (Center Automotive Research, Uni Duisburg-Essen) und die vom Strom (Bundesverband Emobilität) je per Interessensverbänden sich gegenseitig Zahlen um die Ohren werfen.

Er kommt sich veralbert vor, was das Spiel der Prognosen anbelangt, wie man je zu einer Infrastruktur an leidlich genug Ladestationen kommen soll, in dem Fall von den Hochrechnungen ausgehend, den Personaleinsatz betreffend, sowie die zu erwartenden Gewinne für die involvierten Teile der Wirtschaft.

Am 18.10.2019 um 16:05 schrieb Holm Tiffe:

Stell Dich nicht blöder als Du bist, es ging ganz klar erkennbar um Pendeln vs. Nichtpendeln.

Am 18.10.19 um 09:12 schrieb snipped-for-privacy@web.de:

Deshalb fragte ich. Sozialismus in real oder aus dem Philosophischen Lexikon?

Sozialismus real schlägt die Menschen mit ideologisch partieller Blindheit.

Jedes sozialistische System ist eine Diktatur. Das lehrt die Erfahrung. Anders ist bei Einführung des Sozialismus die darauf folgende Enteignung der etwas Begüterten nicht durchsetzbar. Man kann es auch so formulieren: Sozialismus ist ein System das Neid und Gier institutionalisiert. Das geht solange gut, bis alles abgewirtschaftet ist.

Sozialismus ist Diktatur. Anders ist eine Gleichheit der Menschen nicht durchsetzbar. In der zugrunde liegende marxistischen Idee, Menschen wären gleich, liegt der Kardinalfehler. Menschen sind schlich nicht gleich. Dazu brauch man keine wissenschaftliche Bestätigung. Man befrage Mütter die mehrere Kinder aufgezogen haben. Die sagen einem dann schon, wie gleich ihre Trabanten sind. Es ist sowas von Simpel, das man sich fragt, warum ein so hochgestochene Theoriegebäude auf so schwachen Füßen immer noch gepriesen wird?

Was ist am Populismus schlimm?

Am 18.10.19 um 18:32 schrieb horst-d.winzler:

Jeder Populismus führt in die Diktatur. Das lehrt die Erfahrung.

Hanno

-- The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification for selfishness.

- John Kenneth Galbraith

Am 18.10.19 um 18:35 schrieb Hanno Foest:

Die Parteien bedienen sich unisono des Populismus um wiedergewählt zu werden. Seit Internet kann sich jeder besser informieren als das ohne möglich war. Diktatur muß also nicht das Ende des Wegs sein.

Zu den Zeiten, zu denen Arbeitnehmer pendeln, ja -- ohne Zweifel, immer und ausnahmslos. Nicht jeder ist ewiger Student wie ich, der tut was und wann er Lust hat und der diese Stoßzeiten fast immer vermeiden kann. Ich weiß seit vielen Jahren sehr genau, was immer und jedes Mal passiert, wenn ich in den Berufsverkehr gerate.

Mag sein, nur habe ich gerade das gegenteilige Argument gebracht und nur Deiner Übertreibung widersprochen.

Du verkennst, wie einig wir uns in Wirklichkeit sind.

Als selbständiger Handwerker bist Du von der Debatte über verschiedene Arten zu pendeln oder nicht doch gar nicht betroffen oder angesprochen.

Wenn Du den in diesen Links belegten Sachaussagen widersprechen willst, solltest Du sie Dir nehmen. Wenn Du, wie ich, den Aussagen auch so zustimmst, kanst Du es dir sparen.

Am 18.10.19 um 18:44 schrieb horst-d.winzler:

Nein.

Hanno

Am 18.10.19 um 20:15 schrieb Hanno Foest:

Das du auch mal die AFD (ohe sie direkt zu erwähnen, in Schutz nimmst, finde ich ja süß.

Am 18.10.2019 um 20:51 schrieb horst-d.winzler:

Du bist ja auch völlig bekloppt.

Am 18.10.19 um 18:32 schrieb horst-d.winzler:

Nein.

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Vollkommen klar.

Übrigens sind auch diese Stoßzeiten nicht in Stein gemeißelt. Es wird aber noch viel Wasser die Isar runterfließen, bis sich zu den Arbeitgebern herumspricht, daß man Meetings ggfs. auch als Telekonferenz abhalten kann (wenn ich mir die Flugaktivitäten gewisser Politiker so ansehe, gäbe es da auch noch Aufklärungsbedarf) und Homeoffice nicht bedeutet, daß der Arbeitnehmer, statt zu arbeiten, den ganzen Tag vor Youporn abhängt. Ja, nein, beiderseitige Disziplin ist gefragt. Und, ja, nein, ich erwarte nicht, daß unsere Pippi Langstrumpf aus dem Osten irgendwelche Sanitärinstallation (oder was er halt sonst so macht) virtuell durchführt. So behämmert bin ich jetzt auch nicht, daß ich behaupte, man könne alles ohne Kraftfahrzeuge abwickeln.

OK, angenommen, man müsse eben stehen. Dann kannst halt nicht Dein

19"-Notebook aufklappen und mußt evtl. abwägen, ob Dir der E-Book-Reader lieber ist und Du dafür den Penner neben Dir in Kauf nimmst, oder ob Du festgegurtet im Käfigfahrzeug auf das Bespaßungszentrum vertraust und den Penner eben vor oder hinter Dir hast. "My car, my castle" ist meiner Beobachtung nach jedenfalls immer noch sehr beliebt. Oder alldiejenigen, die in München tagtäglich im Stau stehen, sind nur zu Besuch da, dieses eine Mal unterwegs, gerade mit dem SUV auf dem Weg in die verschneiten Berge, auf die Pferdekoppel bzw. zum Baumarkt-Großeinkauf oder haben unsichtbar im Kofferraum viele extrem schwere und sperrige Teile gebunkert.

Kann ja alles sein.

*LOL* Mir reicht eine Fahrt mit dem olympischen Alptraum (ich nenne ihn so wegen der Ringe auf dem Grill und seiner spektakulären Zuverlässigkeit wegen) im Stadverkehr um jeweils für einen ganzen Monat oder mehr von der Illusion freier Straßen geheilt zu sein.

Und ich habe nur versucht, mich differenziert mit dem Thema auseinanderfzusetzen. ;-)

Ach doch. Ist mir schon bewußt. Ich finde halt nur die Emotionalität in der Diskussion und die Absolutheit der Aussagen immer wieder befremdlich, sobald mal das heilige Blechle oder andere Wohlstandsattribute in Zweifel gezogen werden. Und ließ mich hinreißen. Aber OK, von "brauner Schläger" über "linksliberaler Wirrkopf" und "grüner Mitläufer" bis hin zu "asozialer Parasit" und "Geldsau" hat man mir schon alles an den Kopf geworfen. Nun halt neuerdings auch noch "Hartzie" und vielleicht "Greta-Fanboy". Bin halt ein facettenreiches Bürscherl.

Volker

Am 18.10.19 um 21:02 schrieb Hartmut Kraus:

Es geht nicht um den sozialen Egalitarismus. Es ist die Tatsache anzuerkennen, daß Menschen bereits ab Geburt ungleich sind. Selbst die Intelligenz Neugeborenen schwankt erheblich.

Am 18.10.2019 um 21:28 schrieb horst-d.winzler:

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Und nur manche alten Säcke schnappen völlig über.

Du hast nicht erkannt, daß mein Satz unabhängig vom Verkehrsmittel gilt und verdrängt, daß für mich gerade da die Bahn das kleinere Übel ist. Lieber eine halbe Stunde stehen als als anderthalb Stunden bequem sitzen.

Am 18.10.19 um 21:28 schrieb horst-d.winzler:

Ja doch, und lies mal den ganzen Artikel. Daraus geht hervor, dass Marx keineswegs so "blöd" war, anzunehmen, alle Menschen wären gleich oder ließen sich gleichmachen.

Beweise nicht das Du blöder bist als ich in dem Du vermutest Du könntest Etwas realisiert haben was andere nicht bemerken.

War das der Ton den Du als Antwort wolltest?

Pendeln vs. Nichtpendeln, evtl. sollte man mal über die Umweltfreundlichkeit der Lebensmitteltransporte vom Land in die Stadt nachdenken, die Städter kommen auch von alleine aufs Land wenn Sie Hunger bekommen, sagt die Erfahrung... Das hätte echtes Einsparpotential. Kraftwerke stehen ja auch eher nicht im Stadtzentrum, also Städter mit Akkus versorgen, die können die dann auf dem Land laden lassen. Hab ich was vergessen?

Gruß, Holm

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