Funk-Taster

Hallole,
ich habe noch ein "spezielles" Problem:
Ich suche sehr kleine Module, mit denen ich über Funk einen Taster
fernbedienen kann. Entfernung 1 - 2m.
Also: Hier ist ein Taster, da drücke ich drauf, und solange ich da
drauf drücke soll 1 -2m entfernt z.B. ein Relais anziehen, eine LED
leuchten, ein Transi durchschalten - also irgendetwas passieren.
Wichtig ist: Sender und Empfänger müssen möglichst klein sein (1 -2
qcm).
Ultraschall geht leider nicht.
IR hat das Problem, daß eigentlich kein Sichtkontakt da ist (Empfänger
steckt in einer Tasche). Und selbst wenn ich da einen Empfänger
irgendwie "raushängen" lassen würde - das ganze spielt sich auch im
gleißenden Sonnenlicht ab, ich bezweifele, daß das mit einer einfachen
kleinen Senderschaltung funkioniert.
Sehr sicher muß das nicht sein (also wenn irgendwelche Störungen
ungewollt "tasten" wäre das nicht schlimm), wichtig ist nur, daß
wirklich solange der Taster gedrückt bleibt der Empfänger auch
schaltet.
mfg, Dr.K.
--
   RAuN Dr. M. Michael König * Anwaltskanzlei Dr. König & Coll.
          D-65843 Sulzbach/Ts. * Antoniter-Weg 11 
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RA Dr.M.Michael König
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Z.B. Funkklingel, aber man muss eine finden wo auch der Empfaenger ein kleines Modul ist mit dem man seinen eigenen Gong anschliessen kann. Was die Empfaenger verbrauchen weiss ich nicht. In den Fertiganlagen wie unserer (von Dimango) wo der Empfaenger in einem speziellen Gong enthalten ist leben die Batterien locker 10 Jahre, sozusage bis zum vom Rumliegen auslaufen :-)
Koennte man also auch aus einer Funkklingel heraussezieren, die Platinen sind klein.
Eine Alternative koennte der ES430-RF2500 Kit von Texas sein, da koennte man sogar Codes reinprogrammieren.
--
Gruesse, Joerg

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Joerg
Moin!
"RA Dr.M.Michael König" wrote
Das würde ich die RFM12 Module empfehlen. Mit 5 EUR pro Stück bei Pollin zu haben. Sehr gut dokumentiert z.B. auf mikrocontroller.net. Das 433 MHz ISM Band gibt es auch keine rechtlichen Probleme. Viel Spass beim Basteln!
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Ist das klein genug?
alsdenn, Jens
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Jens Frohberg
Entschuldigt bitte meinen Ausdruck bzw. Rechtschreibung. Der erste Kaffee wirkt noch nicht. :-)
alsdenn, Jens
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Jens Frohberg
Jens Frohberg schrieb:
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Hallo,
um wie gefordert einen Taster fernzubedienen fehlt da das Relais, ausserdem sind diese Module ohne einen Mikrocontroller wohl kaum verwendbar, so klingt jedenfalls die Beschreibung.
Das hier:
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wäre besser geeignet wenn nicht die Antennen mit 160 mm so arg lang wären, die braucht man zwar für die angegebene Reichweite von 150 m, aber nicht für die gewünschte von 1 bis 2 m. Da müsste man eine passende Kompaktantenne stattdessen einbauen, aber die muß mechanisch und hf-elektrisch passen. Ausserdem ist hier die Empfängerplatine viel zu gross und will 20 bis 28 V Betriebsspannung, das war also auch nichts.
Bye
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Uwe Hercksen
elv.de hat da doch Funkhandsender um die 868MHz und an die Empfängermodule müsste man auch ein Relais anknrippern können ("Garagentor-Fernbedienung")
M.
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Matthias Weingart
Moin!
Also eine Funkfernbedienung. ebay 110505268515, 290411072533, 290406965049...
Für den Preis (10,-) bekommt man kaum das Material - von der Frickelei, Taster + Sender + Batterie in das gewünschte Handsendergehäuse zu bekommen ganz zu schweigen.
Gruß, Michael.
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Michael Eggert
Am Wed, 10 Mar 2010 10:49:02 -0800, meinte Joerg :
Genau das ist das Problem. Alle Lösungen, die hier genannt wurden, haben das Problem des viel zu großen Empfängers. Ich habe schon in ein paar Funkklingeln reingeschaut - hoffnungslos. Mag sein, daß das bei Funktechnik zwangsweise der Fall ist, und Sender viel kleiner sein können als Empfänger. Ändert aber nicht an der Anforderung. Hinzu kommt, daß ich eine echte Tasterfunktion brauche - der Empänger muß schalten, _solange_ die Taste gedrückt wird, nicht länger aber auch nicht kürzer. An-/Aus-Tasten wie z.B. bei allen der Kfz-FB funktioniert nicht, mal abgesehen von den viel zu großen Empfängern. Wenn ich mir diese PKW-Funkschlüssel anschaue, die ja deutlich anspruchsvoller sind als das, was ich brauche, absoluter overkill, kann ich nicht recht glauben, daß es nicht auch irgendwo ebenso kleine oder besser noch kleinere Empfänger gibt, zumal die erforderliche Reichweite von 1m ein Witz ist. Und nein, mit Kabeln geht es nicht bzw. geht natürlich auch aber das Kabel stört ganz ungemein und muß/soll weg. Wie im richtigen Leben, ist das tägliche Brot regelmäßig auf dem Tisch denkt man über Italian Food nach ... ;-) So etwas selbst in winzig zusammenzuschustern ist als Fun natürlich nicht so legal, auch wenn es nur einen m weit sendet, aber als IR als vielleicht noch akzeptable Ausweichlösung wäre es nicht zu beanstanden. Gibt es hierfür vielleicht eine kleine, einfache Lösung?
mfg, Dr.K.
--
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RA Dr.M.Michael König
RA Dr.M.Michael König schrieb:
Hallo,
du schaust einen sehr kleinen Sender an und schließt daraus das es auch ebenso kleine oder gar kleinere Empfänger geben muß. Der Sender braucht aber keine Filter gegen Störungen, keine Empfindlichkeitsregelung, keine Fehlererkennung und Korrektur, keine Dekodierung und Synchronisation usw.
Ausserdem braucht sonst niemand die geforderte witzige Reichweite von 1m. Was wäre ein Funkschlüssel für das Auto wert wenn man da weniger als 1m Abstand zum Funkempfänger im Auto einhalten muß? Fürs Garagentor, als Funkklingel oder Fernbedienung ebensowenig brauchbar.
Bei Pulsuhren für Sport gibt es zwar sehr kleine Sender und Empfänger, aber wenn da jemand mit einem ähnlichen Modell neben einem steht hat man plötzlich die doppelte Pulsfrequenz in der Anzeige. Ausserdem werden da sicherlich keine Module für Sender und Empfänger benutzt sondern die Elektronik dafür ist zusammen mit den anderen nötigen Schaltungen auf einer einzigen Leiterplatte untergebracht.
Bye
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Uwe Hercksen
Uwe Hercksen schrieb:
BT-Sende-/Empfangsmodule gibts durchaus in Daumennagelgröße.
Vielleicht in Deinem Universum nicht. Weder meine Tastatur, Maus, Laptopdrucken, PDA-Sync haben Bedarf an höheren Reichweiten, nicht zu vergessen die Karten und Schlüssel auf RFID-Basis, die letztlich auch einen Schaltvorgang auslösen.
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Michael Limburg
An sich nicht. Aber es wuerde jetzt nichts nutzen wenn ich Dir eine amerikanische mit kleinem Empfaengerstreifen nenne und die darf man bei Euch nicht betreiben weil auf dem falschen Frequenzbereich.
Unsere Funkklingel tut das, d.h. bei einem Klingelstreich bimmelt die durch.
Hast Du denn eine Dinition fuer "gross", Hoehe, Breite, Laenge, mit Batterie? Und Batterielaufzeit?
Wenn das fuer's Motorrad ist kann man IR eher vergessen. Sieht so aus als koennte der Texas EZ430-RF2500 Kit passen, aber da muss man ein wenig selbst knuestern, zumindest programmieren und in ein Gehaeuse setzen:
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Wie das bei Euch mit Funkzulassung und dergleichen aussieht weiss ich nicht.
--
Gruesse, Joerg

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Joerg
Im RFID Bereich gibt es das, mit winzigsten Empfaengern. Muss man mal rumstoebern, was davon hobbymaessig verwurstbar ist.
Das waere doch schonmal was. Mit Motorraedern muss man ja einen Sicherheitsabstand einhalten. Ausser auf Harleys, die Jungs fahren nebeneinander :-)
--
Gruesse, Joerg

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Joerg
Am Fri, 12 Mar 2010 15:18:02 +0100, meinte Uwe Hercksen :
Ich bin durchaus bereit, meinem Unwissen Rechnung zu tragen durch den Vorbehalt, daß technische Gründe dem entgegenstehen können. Allerdings sehe ich gerade aktuell im BT-Bereich, daß es sehr wohl möglich ist, für sehr kurze Entfernungen sehr kleine Empfänger zu bauen.
Ich gestehe ja gerne zu, daß ich häufig eher nicht alltägliche Anforderungen habe und Probleme lösen möchte - sonst würde ich hier ja nicht zur Last fallen, denn was ich ohne fremde Hilfe oder einfach im Internet, den üblichen Verdächtigen oder der Elektor als Lösung finde, stelle ich hier ja nicht zur Diskussion. Aber sorry, das ist definitiv nicht richtig, gerade im BT-Bereich oder Temperaturdatenübetragung oder Pulsmessung oder auch Reifendruckübertragung läuft auch nur über 1 - 2 m.
Das mag so sein. Aber wie eingangs geschildert ist meine Anwendung insofern völlig unkritisch (und die Wahrscheinlichkeit daß mir ein pulsuhrtragender Jogger ins Gehege kommt, ist wirklich gleich Null).
Jo, das denke ich auch, und deswegen habe ich auch davon abgesehen, einen Haufen dieser Geräte zu kaufen und zu schlachten, denn deren Elektronik hilft _mir_ genau deswegen nicht weiter.
mfg, Dr.K.
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RA Dr.M.Michael König
Am Fri, 12 Mar 2010 07:34:16 -0800, meinte Joerg :
Das ist richtig. Aber über diese Schiene könnte ich vielleicht in Erfahrung bringen, ob die Hersteller nicht etwas in Europa zugelassenes dort vertreiben.
Wie heißt denn das Wunderteil?
Die Batterie wäre beim Sender kein Problem. Aber klar, wenn das Teil bei sagen wir mal täglich 10 Minuten drücken ein Jahr mit der Batterie hinkommen würde, dann könnte ich mir anderen Aufwand sparen. Ein Sender in der Größe eines Funkschlüssels wäre klein genug, aber je kleiner destso besser. Den Taster müßte ich ohnehin separat rausführen/anschließen, denn da, wo der Taster hinsoll, sind nur ca. 1qcm Platz und mehr als ein flacher Taster darf/kann da nicht hin. Das gibt die nächste Baustelle: Ein Taster mit einer Gesamt- und Taster-Fläche von 1qcm und etwa 3mm Höhe. Witterungsfest. Tja, würde es das um die Ecke zu kaufen oder fertig geben, dann würde ich nicht fragen. Der Empfänger kann schon 20 - 30qcm Fläche haben - wenn er nicht mehr als ein paar mm dick ist. Auch die Form eines etwas dickerer Kugelschreibers wäre o.k. Handyformat wäre deutlich zu groß. Aber auch hier: Je kleiner destso besser. Als IR-Empfänger, sofern das mit IR überhaupt gehlt, git das gleiche, aber mit der Maßgabe, daß ich den Empfangssensor irgendwie "raushängen" lassen muß.
Warum?
Hoffnungsloser overkill! So wie mit einem Leo zur Pommesbude um die Ecke zu fahren.
mfg, Dr.K.
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RA Dr.M.Michael König
Am Fri, 12 Mar 2010 07:38:07 -0800, meinte Joerg :
Naja, aber 1 - 2 m überwinden die doch auch nicht.
:-)) Vor allem in den USA. Aber nein, Störungen durch andere ist überhaupt kein Thema und selbst wenn mal eine auftritt spielt es keine Rolle.
mfg, Dr.K.
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RA Dr.M.Michael König
Das ist auch so. Beispiel fuer einen klitzekleinen Empfaenger:
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Ich wuesste jetzt nur nicht wo man den Chip bei Euch bekaeme. Micrel hat auch bastlerfreunlichere Empfaenger-IC in 8-Pin DIP.
--
Gruesse, Joerg

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Joerg
Ist eine Dimango Klingel, Bauteilknubbel auf Pertinax, through-hole, das Modell gibt's vermutlich eh nicht mehr. Nach zehn (!) Jahren liefen die Batterien aus und die ging immer noch ...
20 bis 30 Quadratzentimeter? So gross sind nicht mal die in unseren Garagentoroeffnern :-)
Du kannst es ja nicht ausrichten und man muesste richtig Zunder auf die Sendediode geben.
Overkill? Die Module sind doch billig und klein. Aber sieh Dir mal den Micrel Chip aus meinem anderen Post an, kleiner geht's kaum und der ist dafuer ausgelegt, selbst einen kleinen nicht quarz-stabilen Sender im Spektrum zu "finden".
--
Gruesse, Joerg

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Joerg
Die auf 13.56MHz schon, kommt auf die Antenne an:
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Site 9, Zitat: "Read range: ~ up to 1.5 meters depending on tag size and system requirements."
Dann sollte dieser Job echt kein Problem sein wenn Du zumindest den Empfaenger selbst loetest. Beim Sender gibt es vielleicht was fertiges. Selbst falls der Bursts schickt, wenn die bei gedruecktem Konopf schnell genug hintereinander kommen und man sie aufintegriert koennte das reichen.
Zu Fertigsendern kann ich aber nichts sagen, weil ich z.B. nicht weiss was es bei Euch an 433MHz Systemen gibt.
--
Gruesse, Joerg

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Joerg
Ich mag den Nordic nRF24L01
schon im Häuschen,
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auch zum selberstricken.http://www.lipoly.de/index.php?main_page=index&cPath=880_883_886_892&zenid=af618a862307554e6e24cee3e4467206 mfg, Peter
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Peter Schwarz
Hallo!
RA Dr.M.Michael König schrieb:
Schwierig, aber machbar.
Hmm, bei derart niedrigen Anforderungen...
Sender: Simpler kleiner Quarzoszillator mit 13,56MHz Quarz. Das ganze erkennungssicher modulieren. NE555 oder kleiner Multivibrator der mit einer festzulegenen Erkennungsfrequenz entweder Amplitudenmoduliert oder auch ASK-Modulation.
Empfänger: Im einfachsten Fall einen Diodendedektor: Schwingkreis brauchbarer Güte (evtl. auf kleinen Ferritkern) auf 13,56MHz abgestimmt, evtl. eine Verstärkerstufe dahinter und mittels Diode demodulieren. Das Signal dann einem NE567 o.ä. einfüttern, welcher die Modulation erkennen kann. Schalttransistor dahinter - fertig.
Auf Lochraster in Fädeltechnik währe Sender und Empfänger jeweils auf Größe eines 9V Blocks machbar. Mit anständiger Platine und konsequenter SMD-Technik in Briefmarkengröße.
Als Modulationsfrequenz würde ich irgendwas krummes zwischen 625 und 1489Hz oder so nehmen, damit man wenigstens die Netzfrequenz nebst Oberwellen sowie die diversen Motorenstörfelder usw. unterscheiden kann.
Grüße aus Dortmund
Jürgen Hüser
--
www.funktechnik-hueser.de
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Jürgen Hüser

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