Dieter Wiedmann schrieb:
Zieh doch mal den Stwcker...
Dieter Wiedmann schrieb:
Zieh doch mal den Stwcker...
Hallo Ralph A. Schmid,
Stimmt, macht den Eindruck.
Gerade das erste Gebot der Katholischen Kirche bereitet mir immer etwas unbehagen.
Grüße Erik
Erik schrieb:
...
... oder auch hingehen, obwohl sie nicht diesen Glaubens sind. Vielleicht nicht gerade zu den rituellen Veranstaltungen der Gläubigen, außer man ist als Gast dort erwünscht bzw. eingeladen. Aber zum Gespräch über Glaubensgrenzen hinweg, zur Verständigung zu gemeinsamen humanistischem Handeln in der Gemeinschaft im Ort oder wo sonst Hilfe gebraucht wird. Und es gibt in der Tat Gemeinden, wo das ganz normal _ohne_ jegliche (penetrante) "_Überzeugungsversuche_" = "Mein Glaube ist doch, zumindest etwas, richtiger als deiner" funktioniert. Ich hoffe das sich diese Einstellung zum "Nächsten" überall durchsetzt. Leider sieht es in weiten Teilen der Welt ehr nicht so aus :-(
Hallo Georg Acher,
Also manche Menschen würden es als schrecklich empfinden nicht Herr über ihr Schicksal zu sein. So ein Gefühl der Ohnmacht stelle ich mir grausam vor, außerdem wirft es die Frage auf wozu diese "höhere Macht" uns Verstand und freien Willen gegeben hat.
Grüße Erik
Hallo Lutz Schulze,
Ich habs in der 9 Klasse gelesen und fand es gut und interessant mal über sowas diskutieren zu dürfen.
Grüße Erik
Freier Wille ist nur eine Illusion. Ich kann da dieses Buch empfehlen:
Bin ich gerade am lesen. Habe auch schon "Gödel, Escher, Bach" und "Metamagicum" von diesem Autor gelesen. Kann man auch gut im englischen Original lesen, denn er schreibt leicht verständlich, obwohl die Ideen nicht trivial sind, aber sehr interessant.
Am Fri, 21 Dec 2007 10:45:43 +0100 schrieb Erik:
Ich auch, war ja Schulstoff in der DDR.
Diskutieren über Toleranz durfte man da, ja. Gelegentlich ... Hing natürlich auch vom Lehrer ab.
Wobei das ja noch irgendwie zu fassen war. Macbeth war da schon wesentlich schwieriger.
Lutz
Horst-D.Winzler schrieb:
Hast recht, Filter ist angepasst.
Gruß Dieter
Ich unterstelle mal du meinst mit "glaeubig" religioes. Die meisten religioesen Leute glauben aber doch gerade an ein weiteres Leben (sei es ein ewiges oder ein Wiedergeburtskreislauf). Die "panischen Unglaeubigen" werden ihren Tod dagegen als das Ende betrachten (kein Paradies, keine Hoelle, keine Wiedergeburt, Licht aus und fertig).
IMHO haben viele Leute halt - wegen dem angeborenen Lebenswillen - Angst vor "dem Ende". Je mehr desto besser ihnen das Leben gefaellt. Und der Glaube an ein Leben nach dem Tod macht diesen dann einfacher zu ertragen.
BTW: Den Gedanken an ein "ewiges" Leben finde ich persoenlich beaengstigend. Versteh mich richtig: Ich will nicht (jetzt) sterben, aber auch nicht _extrem_ lange leben (auch nicht in einem potentiellen Paradies). Ob es sowas wie die Ewigkeit ueberhaupt gibt da bin ich nicht mal so sicher, aber irgendwann ist es mit allem genug.
Micha
Dieter Wiedmann schrieb:
Wenn es das doch gegen PLC verursachte St=F6rungen auf KW g=E4be...
--=20 mfg hdw
Hallo Joerg,
Warum? Die Dinge die einem umgeben sollte man _immer_ hinterfragen. Als Elektroniker tust Du das doch auch.
Klingt so als ob man nach "genuegend Bibelstudien" abstumpft (gar das denken abschaltet). Gerade die Dinge die einem alltäglich geworden sind sollte man von Zeit zu Zeit hinterfragen.
Gehört IMHO noch zu den angenehmeren Nebenwirkungen eines ewigen irdischen Lebens.
Stimmt, aber ein etwas Kultur darf IMHO schon dabei sein.
Ein bisschen über den Tellerrand zu schauen sollte, gerade in der Schule, dazu gehören.
Zum einen ist es IMHO OKay bis zum letzten zu kämpfen und zum anderen ist es nicht für jeden einfach das unumgängliche einfach zu akzeptieren. Wenn es jemandem beim sterben hilft an etwas zu glauben (auch wenn es nicht beweisbar ist) ist das für mich OKay. Einen kausalen Zusammenhang mag es geben aber ich glaube nicht das der so ausgeprägt ist.
Andererseits : Falls es doch kein Leben nach dem Tot gibt dann freut man sich auf eine Lüge. Es gibt sicher einige Menschen denen das zu riskant ist. In unserer heutigen Gesellschaft wird großen Wert auf Sicherheit gelegt, es gibt nicht umsonst so viele Versicherungen.
Grüße Erik
Hallo Christoph Müller,
Das will ich gar nicht bezweifeln, meine Frage ist ob das so ist weil sich die Gläubigen selbst belügen oder weil sie wirklich durch die Religion zu emotional stärkeren Menschen werden.
Könnte auch eine Modeströmung sein. Die Länge der Röcke wechselt ja auch immer mal wieder. Religionen sind IMHO ähnlichen Marktkräften unterworfen wie elektronische Bauteile.
Grüße Erik
Du kommst der Sache naeher.
Ich hoffe es.
Soweit ich weiss, akzeptieren die Juden Jesus nicht. Deshalb haben wir hier eine Vereinigung "Jews for Jesus". Moslems sehen Jesus m.W. nur als einen Propheten an.
Ja, damit muss man vorsichtig sein. Deshalb sollte jeder die Bibel soweit wie moeglich verstehen lernen. Frueher war das bei einigen Kirchen nicht erwuenscht, denn da wusste das "normale Volk" ploetzlich, was wirklich drin steht.
Ich habe erst in Amerika wieder zur Kirche gefunden. Hier sind die Predigten so praxisnah, dass vieles ziemlich schnell einleuchtete.
Hier muss ich beichten, dass ich vor Auswanderung eher zu ersterer Gruppe gehoerte. Ich wusste schon, was ich "da sollte", aber der Faulpelz in mir gewann dauernd.
Auch wenn Eure Presse oft anderes schreibt, das ist hier auch so. In unserer Kirche treffen sich etliche Gruppen zur Alkohol- und Drogenrehabilition, alle moeglichen Verbaende wie z.B. die Grundstuecksmakler und so weiter. Da sind selten Leute von der Kirche dabei. Es sei denn, sie gehoeren zu einer der Gruppen.
Sehe ich anders. Z.B. gab es in den Kulturen der Indianerstaemme Leute, die entweder ein Eremitenleben vorzogen, in der Gruppe nicht zurechtkamen oder ausgestossen wurden. Auch welche, die als Kind nicht mal Eltern hatten. Die haben nach Ueberlieferungen durchaus intelligent gehandelt und z.B. Tier und Natur fair behandelt. Da waren uns Indianer eh um Meilen voraus.
Weil es in der Elektronik kein Buch gibt, dem ich 100% vertraue :-)
Oder lernen und glauben.
Richtig, und in dieser Hinsicht bin ich eher etwas in Richtung Banause geraten ...
Ja, man versucht Gottvertrauen durch Versicherung zu ersetzen. Leider. M.W. gibt es das Wort Versicherung z.B. im Wortschatz der Amish nur als Fremdwort.
Hallo Joerg,
Glaube ich gerne, sonst könntest Du Gott ja nicht die von Dir genanten Eigenschaften zuschreiben.
Ich will das jetzt nicht unterbewerten aber richtige soziale Intelligenz (mit Mitgefühl, Nächstenliebe, Verständnis und Verantwortung) ist das IMHO noch nicht.
Das ordentliche behandeln der Natur ist tatsächlich etwas was die sogenannten "Naturvölker" deutlich besser verstehen als wir. Sie haben wahrscheinlich durch den direkten Kontakt zur Natur ein viel besseren Feedback.
Grüße Erik
Geht aber schnell in die Richtung. Beispiel: Wir haben hier schon mal eine Fuchsfamilie gesundgepflegt, waehrend diese Tiere in England von "zivilisierten" Leuten gejagt und geschossen werden. Seitdem sind diese Fuechse ganz anders zu uns. Jemand anders schiente mal den Hinterlauf eines Rotfuchses und hielt ihn, bis er wieder fit war. Monate spaeter brachte dieser einen humpelnden Graufuchs bis an die Haustuer, obwohl sich diese Arten normalerweise Feind sind. Er hatte diesen Menschen als Helfer in der Not kennengelernt und es dem eigentlich artfremden Genossen irgendwie klargemacht, da mit hin zu kommen.
Den direkten Kontakt kann fast jeder haben. Die meisten verwenden aber ihre Intelligenz lieber auf die Talkshow im Fernsehen.
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