Füllstandsensoren im Spaceshuttle

Dec 10, 2007 483 Replies

Erik schrieb:

Ein gläubiger Mensch wird darin keine Unhöflichkeit erkennen. Ein gläubiger Mensch WEISS, dass er Gott nie ganz begreifen wird. Immer nur teilweise. Ist in der Wissenschaft auch nicht anders. Da gibt es Chemiker, Elektrotechniker, Physiker, Elementarteilchenphysiker usw.... Jeder kennt nur einen kleinen Teil vom Ganzen und NIEMAND wird je komplett alles kennen und schon gar nicht können.

Servus Christoph Müller

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Ah jetzt ja!

Nun muss ich aber gestehen, dass ich mich mit solcher Literatur zumindest frueher immer ziemlich schwergetan habe. Das hoechste der Gefuehle war zu Schulzeiten Ephraim Kishon.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Verstehe ich jetzt nicht ganz.

Pfarrer zu sein schützt nicht automatisch vor Dummheit. Sind auch nur Menschen. Wo Menschen sind, da menschelt es eben.

Richtig. Er hat auch in der katholischen Kirche eine Menge bewirkt. Die Vorbehalte des Papstes gegen die Evangelen kann ich nicht nachvollziehen.

Leer sind sie nicht grade. Unter der Woche vielleicht. Nur die Pfarrer fehlen. Unserer ist vor einem halben Jahr ganz überraschend gestorben. Ein Nachfolger ist noch immer nicht in Sicht. Jetzt helfen pensionierte Pfarrer aus der Umgebung aus.

Kann ich gut nachvollziehen. Mir ging's ähnlich.

Servus Christoph Müller

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Am Thu, 20 Dec 2007 16:38:14 GMT schrieb Joerg:

Das wesentliche ist unter der URL und dann Unterpunkt Ringparabel zusammengefasst. Man muss das nicht komplett lesen, als Schüler hat man IMHO auch gar nicht den Nerv für solche Texte.

Lutz

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Hallo Joerg,

Das ist IMHO ein guter Grund, auch wenn er nicht für jeden nachvollziehbar ist. Der Atheist würde jetzt fragen wie das Leben nach dem Tot aussehen soll (ist ja noch keiner zurückgekommen um uns was davon zu erzählen) oder wo das sein soll (hat ja noch keiner den Ort gefunden). Diese Fragen sind natürlich Nonsens weil das die falsche Herangehensweise ist. Die Frage was am "ewigen Leben nach dem Tot" so erstrebenswert ist sollte IMHO beantwortet sein bevor man sich entscheiden kann ob das was für einem ist. Ich persönlich hoffe nicht ewig leben zu müssen, obwohl ich mit der voraussichtlichen Länge meines Lebens (statistische Lebenserwartung, ist auch nur ein Erfahrungswert und kein unumstößliches Wissen) nicht ganz zufrieden bin (könnte ruhig _etwas_ länger sein). Wenn das Leben ewig dauert hat man irgendwann alles erlebt was es zu erleben gibt und stellt sich dann die Frage "was nun". Wenn das Leben ewig dauert weis man es wahrscheinlich nicht zu schätzen weil m an ja noch ewig Zeit hat die Dinge zu erledigen. Das Leben ist für uns doch nur deshalb so wertvoll weil wir davon ausgehen (müssen) das es viel zu kurz ist. Nur darum müssen wir uns überlegen was wir mit der wenigen Zeit anfangen wollen, damit wir am Ende unseres Lebens (wenn wir auf dem Sterbebett liegen) nicht sagen müssen das wir nichts draus gemacht haben.

Dann lies es mal im Internet, müsste IMHO im Volltext auf deutsch zu finden sein.

aber im Nachbar-Thread auf ein gewisses Bildungsminimum hinweisen ;-)

Sofern man das als erstrebenswert erachtet.

Dagegen anzukämpfen ist ja erstmal nichts verkehrtes, Selbstmord (welcher die Aufgabe des Lebens bedeutet) ist ja schließlich auch falsch.

Grüße Erik

Die Seite hatte ich mir schon durchgelesen. Aber mit der Ringparabel kann ich nicht viel anfangen, weil sich mir die Frage nach der richtigen Religion nie gestellt hat und mir der Gedanke fremd ist, dass ein Gegenstand einen "vor Gott und den Menschen angenehm" machen kann.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Und ich gehe davon aus, auch, ohne es besonders begründen zu können, aber all der Tamtam mit zehn Geboten und so, das klingst shcon sehr danach, einfach das Volk erziehen zu wollen.

die damaligen Menschen

gebracht hat es IMHO nicht)

keine so neue Erfindung

Nun ja, wirklich rational lief damals nix; Krankheiten waren Hexenwerk, das alte Weib mit dem Buckel und der Warze mußte schuld sein...

aber dümmer waren sie bestimmt nicht.

Es gab eben noch nicht so viel gesammeltes Wissen wie heute; ist ja auch klar.

Ralph.

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Warum sollte das maßgeblich sein? Wie ich z.B. auch die Zeitungsmeldungen nicht kritiklos als wahr und gegeben erachte, so geht es mir auch mit der Bibel.

Ja, da werden wir uns nicht einig werden, das steht fest. Ich bin nicht gegen die Bibel, ich nehme sie nur eben nicht wichtiger als andere Informationsquellen.

Ralph.

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Horst-D.Winzler schrieb:

Was die christliche Religion m.E. auszeichnet, kann ich schreiben. Wie es die anderen Religionen damit halten, weiß ich nicht genau genug, um sie als Unterschiede bezeichnen zu können. Nächstenliebe, verzeihen können (also auch Kröten schlucken können, ertragen können (=Toleranz)), gemeinsam etwas voran bringen, sich gegenseitig unterstützen, das Gute im Menschen suchen (und sich nicht einfach zum Schlechten hinreißen lassen), den Mensch als Mensch akzeptieren mit all seinen Fehlern und Stärken, ...

Ändert sich wieder.

Wo Menschen sind, da menschelt es. Das ist zu akzeptieren. Trotzdem muss man das Beste (!) draus machen.

Servus Christoph Müller

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Ja, habe ich alles gelesen, aber nicht wirklich für voll nehmen können, sorry :) Getauft wurde ich, habe auch die religiöse Indoktrinierung in der Schule erleiden müssen und hatte nur das Glück, daß meine Eltern damit klar kamen, daß ich mit alledem nicht viel am Hut hatte. Insofern war es mir leicht, da 'rauszukommen, was anderen, die irgendwo auf dem Land leben, nicht so leicht fällt, bzw. sie wagen es nicht. Man könnte ja sonst schlecht über sie reden :/

Ralph.

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Diese Frage stellt sich praktizierenden Christen nicht, zumindest nach genuegend Bibelstudien nicht mehr. Auch ich verstehe bis heute etliches aus Revelation (Offenbarung?, letztes Bibelbuch) nicht. Das belastet mich aber jetzt nicht mehr.

Wenn es auf Erden ewig waere, haette die Welt auch in 100 Jahren noch Leute, die eine gescheite HF-Schaltung billig aus diskreten Bauteilen hinzimmern koennen.

Nun, jeder hat eine andere Vorstellung, welche Sparten bei der Allgemeinbildung wichtig sind und welche nicht so sehr. Ich kaeme ganz gut ohne Philosophen und Schoengeistige aus. Oder mal janz profan jesacht, ein festiger Western ist mir oft lieber als manch "klassische" Lektuere. Ich hatte schon als Kind lieber National Semiconductor Application Notes gelesen.

Richtig.

Er sagte, sie haetten bis zum klinischen Tod keine innere Ruhe gefunden. Auch wenn sie wussten, dass es zu Ende gehen musste. Das ist fuer mich schon traurig.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Nicht bei sehr glaeubigen Leuten. Wir haben oft mit alten Leuten zu tun und viele erlebt, die sagten "Ich weiss, dass es nun zu Ende geht und ich bin bereit zu gehen" und das dann auch so taten.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Frag' mal einen Arzt deines Vertrauens, wie die Menschen mit persönlichen Krisen fertig werden. Gläubige Menschen werden damit i.d.R. sehr viel besser fertig als die, die eher an gar nichts glauben.

Was ich so mitkriege, dreht sich der Trend seit geraumer Zeit wieder hin zur Religion. Langsam zwar. Aber stetig.

Servus Christoph Müller

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Joerg schrieb:

Das Gleiche gilt hier auch. Aber es geht nicht nur um den Tod, sondern auch um die Bewältigung von Krisensituationen.

Servus Christoph Müller

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So so. In welcher Übersetzung denn? Die wo Maria eine junge Frau ist, oder die wo sie eine Jungfrau ist? Von den Generationen mündlicher Überlieferung ganz zu schweigen.

XL

Was ich meinte: Beim Bleistift gehst Du zwar ohne Beweis, aber aufgrund der vielfach gemachten Erfahrung davon aus, dass er heute abend wieder runterrollern wird. Bei Gott gehe ich auch ohne gemachte Erfahrung davon aus, dass er mir vergibt und mich beschuetzt. Mich aber auch testet.

Stimmt. Deshalb soll man seinen Glauben auch nicht am Pastor festmachen.

Ich auch nicht. Und gerade der jetzige hat sich da schwer einen geleistet. Manchmal denke ich, auch Paepste sollten mal hin und wieder bei Bibelstunden dabei sein und sich das zu Herzen nehmen.

Ich hatte das in Deutschland aber anders gesehen. Kirchen, die weit ueber 1000 Leute fassen konnten und bei der Sonntagsmesse waren nicht mal 100 da. Sie sind ja nicht umsonst in diesen Groessen gebaut worden und das, als die Bevoelkerung noch viel duenner war.

Wir haben das umgekehrte Problem. Vor 10 Jahren waren wir in einem gemieteten Gebaeude. Das wurde zu klein und wir bauten eine Kirche. Jetzt bin ich Weihnachten einer der Usher (Kollekte, etwas Organisation, Audio, zur Kommunion geleiten usw., gibt's in Germany so nicht) und ich ueberlege schon, was wir machen, wenn die Kirche wieder ueberlaeuft. Also fangen wir naechstes Jahr an, eine noch groessere zu bauen.

Inzwischen haben wir angefangen, jeden Abend einen Abschnitt zuhause zu studieren. Das haette vor einigen Jahren zumindest fuer mich noch gar keinen Sinn gemacht.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

New International Version (NIV). Bei Zweifeln geht unser Pastor aber zurueck in die Urversionen (alt-griechisch etc.).

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Das stimmt. Koennen wir gerade unmittelbar in der Nachbarschaft sehen. Eine Katholikin, die schweren Krebs hat und der gerade auch noch der ansonsten kerngesunde Mann gestorben ist. Einfach umgefallen. Alles um sie herum scheint einzukrachen. Doch sie stuetzt sich auf ihren Glauben und ihr Leben faellt (derzeit) nicht auseinander. Der andere Fall ist auch jemand mit Krebs, war aber operierbar und diese Familie zergeht jetzt beinahe in Sorgen und Spekulationen, was alles passieren koennte.

Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/

Lutz Schulze schrieb:

Einer kann zumindest schlechter mit sich alleine streiten als zwanzig Individuen miteinander.

Zentralisierung ist immer ein besonders schwieriges Thema. Vorteil: Man hat eine Orientierung und weiß deshalb, worauf man hin arbeiten muss. Wenn's drauf ankommt, kann auch mal ganz schnell eine Entscheidung getroffen werden. Nachteil: Baut eine solch zentrale Figur Mist (ist ja auch nur Mensch), kann sie die ganze Organisation in den Abgrund führen. Folglich muss es dann im Hintergrund Strukturen geben, die diese zentrale Figur kontrollieren. Den meisten Organisationen gelingt es nicht, solch stabile Konstrukte zu etablieren. Die katholische Kirche gibt es nun schon bald 2000 Jahre und könnte damit das älteste Unternehmen der Welt sein.

Servus Christoph Müller

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Christoph Müller schrieb:

...oder dass älteste Gewerbe der Welt...

Butzo

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