Am Wed, 19 Dec 2007 16:31:36 +0100 schrieb Christoph Müller:
Muss man es erklären? Muss es für alles einen Grund, eine Bestimmung geben?
Lutz
Am Wed, 19 Dec 2007 16:31:36 +0100 schrieb Christoph Müller:
Muss man es erklären? Muss es für alles einen Grund, eine Bestimmung geben?
Lutz
Christoph Müller schrieb:
Hallo,
Bye
Lutz Schulze schrieb:
Es liegt im Wesen den Menschen, dass er nach Erklärungen sucht.
Servus Christoph Müller
Am Wed, 19 Dec 2007 19:05:44 +0100 schrieb Christoph Müller:
Dass es bisher keine gibt ist für einige scheinbar plausibler als ein übernatürliches Wesen.
Mir aber eigentlich auch egal, solange man aus (echtem oder vorgeschobenem) Glauben nicht Machtansprüche konstruiert oder anderen vorschreiben will, was sie zu tun und zu lassen haben.
Leider ist dem aber oft nicht so, da kann man schon etwas intolerant werden.
Lutz
Uwe Hercksen schrieb:
ebenda: "Wilfried Buchta [2] beschreibt die Zahl der Großayatollahs weltweit mit
20, davon 14 im Iran. Der Aufstieg zu einem Großajatollah ist für einen schiitischen Geistlichen ein langer und beschwerlicher Weg, der mindestens 25 bis 30 Jahre intensiven Studiums erfordert."Inwiefern ist also ein Groß-Ajatollah mit dem Papst vergleichbar, wenn's davon gleich 20 gleichzeitig gibt? Kann man da wirklich von Einigkeit ausgehen? Typisch menschlich wäre, dass bei 20 Leuten mindestens 50 verschiedene Meinungen zu einem Thema existieren ;-)
Servus Christoph Müller
Am Wed, 19 Dec 2007 19:36:48 +0100 schrieb Christoph Müller:
Ist es nicht viel besser, wenn nicht nur einer über wichtige Fragen entscheidet? ;-)
Lutz
Lutz Schulze schrieb:
Ähnlich bei den Kernphysikern. Man überlegt hin und her, um eine Erklärung für Beobachtetes zu finden. Nichts zu finden? Dann postuliert man halt einfach so Manches. Funktionieren dann die Berechnungen damit, hat man sozusagen einen "Mini-Gott". Man weiß zwar nicht, was das für Zeug ist. Aber zumindest braucht man dann die alten Überlegungen nicht über Bord zu werfen. Und mit etwas Glück findet jemand einen Versuch, der das seltsame Zeug dann tatsächlich mit Messgeräten greifbar macht. Hat man das Glück nicht - was soll man dann mit solch "irrealen" Dingen anfangen, von denen man nicht weiß, ob es sie nun gibt oder nicht?Das hat mit Religionen nicht unbedingt was zu tun. Machtgeil sind Atheisten genauso. Allerdings sollte (!) sich Machtgeilheit bei religiösen Menschen weit weniger fatal auswirken als bei denen, denen deren Lebensmotto schlicht "was du nicht willst, dass man dir tu, das füge keinem anderen zu" heißt. Es ist durchaus Aufgabe der Religionen, der Machtbesessenheit Grenzen zu setzen und sie "im Rahmen" zu halten. (Ein bekanntermaßen schwieriges Thema.) Insbesondere sind die negativen Auswirkungen einzudämmen und möglichst in gute umzuwandeln. Möglichst für ALLE Menschen und nicht nur für eine kleine Clique. Bedingungsloses Grundeinkommen als Anteil am Steueraufkommen sollte z.B. so etwas sein.
Servus Christoph Müller
"Erik" schrieb:
Aehm, Beginn der Raumzeit, *davor* bzw *aus* ist nicht definierbar!
...plus die grundsaetzliche Faehigkeit von Systemen zur Selbstorganisation (ab einer bestimmten Komplexitaet)?
Meine Antwort: Ja! Denn das aendert (zumindest fuer mich) nichts an Achtung und Ehrfucht vor der Welt oder anderen Mitgeschoepfen.
[...]Schon überraschend in einer .sci Gruppe...
... aber doch weit überwiegend angenehm *spannungsfrei*, das ist so im Usenet ziemlich unueblich, daher IMHO eher zu begruessen
Rudi Fischer
Das ist eben der Unterschied zwischen Glauben und Wissen.
Allerdings, meist scheppernderweise :-)
Das freut mich. Besonders weil ich schon mal aus der Ferne Hilfe fuer jemanden in Germany organisieren wollte und bei zwei Gemeinden abgeblitzt bin.
Und deshalb gab es Martin Luther, der so einiges an "Braeuchen" an den Pranger brachte. Zum Beispiel den Ablasshandel, der genauso unsinnig und gegen die Bibel war wie die Kreuzzuege.
Tja, nur warum sind dann die Kirchen dort so leer? Volle Bekenntnis an dieser Stelle: Ich bin frueher auch nur selten hingegangen, habe versucht, die Bibel allein zu verstehen. Das klappt nicht.
Weil diese Menschen auf verlorenem Pfad sind und ich mir Sorgen um sie mache. Aber ich denke mal, da werden wir uns nicht so schnell einig.
Ehrliche Antwort: Eindeutig ja!
Bis sie dann auf dem Sterbebett liegen und ploetzlich kein Ziel mehr haben.
Bei uns sinkt der Anteil nicht, oder besser gesagt nur ganz wenig. In Europa leider schon.
Letzteres haben wir in Amerika teilweise mit dem Earned Income Tax Credit (EITC) Da bekommen Leute aus dem Steuersaeckel was raus anstatt reinzuzahlen. Allerdings habe ich in den 80ern in NL erlebt, was passiert, wenn das zu weit geht. Dann haben viele keinen Bock mehr auf Arbeit. Andere zockten Stuetze rein und verdienten nebenbei satt schwarz. Da ich das nicht mitfinanzieren wollte, bin ich von dort weggegangen.
Wirtschaftliche Probleme, Macht und L=FCgen. Siehe:
Muslim ist, wer die Rituale einh=E4lt und den Koran beachtet. Sie haben e= s so gesehen einfacher.
Interessanter ist eine andere Fragestellung. Was unterscheidet die christliche Religion von anderen Religionen??
Weil die Menschen das Gef=FChl haben, die Kirchen haben sich vom Alltagsgeschehen abgehoben.
Auch "Berufschristen" mussen beachten, das Liebe nicht grenzenlos sein kann ;-)
--=20 mfg hdw
Hallo Rudi Fischer,
sagen wir einfach "per Zufall hat sich das Über-Universum an einer Zufälligen Stelle etwas Energie aus dem Nichts geborgt und damit für einen unendlich kurzen Zeitraum unser bekanntes Universum geschaffen." man kann dafür auch zahllose andere Begründungen erfinden. Fakt ist wir wissen es nicht. Vor tausend Jahren hat auch niemand gewusst wie ein Blitz entsteht und diesen eben als Zorn der Götter interpretiert. Das selbe kann man nun auch mit dem Urknall (falls es überhaupt einen gab) machen. Wenn man unhöflich sein will kann man Glauben als verdeckte Unwissenheit bezeichnen, aber so unhöflich möchte ich hier nicht sein.
Die bleibt besser unbewertet, ist schließlich Deine freie Meinung/Überzeugung.
ACK. Egal durch was wir entstanden sind, unseren Wert verdienen wir uns "als Vernunft begabte Wesen" (hat das eigentlich schon mal jemand bewiesen ;-) ) selber.
Find ich nicht, vielleicht stimmt es ja doch das sich hier die eher intelligenteren Artgenossen unserer Spezies rumtreiben.
Ja, stimmt. Die wirklich unhöflichen Sprüche sind noch vertretbar selten.
Grüße Erik
Am Wed, 19 Dec 2007 15:52:26 -0800 schrieb Joerg:
Ein wenig anmaßend ist das IMHO schon. Viele sind sicher glücklicher als wenn sie immer wieder die Frage beschäftigt ob ihr Handeln einem wesentlich mächtigerem gefällt.
Bestimmt.
Lutz
Am Wed, 19 Dec 2007 15:55:40 -0800 schrieb Joerg:
Irgendwann muss auch mal gut sein.
Lutz
Hallo Joerg,
Warum? (hätte ich auch gefragt wenn Deine Antwort ein "Nein" währe) Du könntest natürlich sagen das die christlichen Werte so wichtig bzw. richtig sind das sie von mehr Menschen beherzigt werden sollten, aber das trifft auf die meisten der anderen Religionen auch zu. Also was ist am christlichen Glauben so besonderes das es gerade davon _mehr_ geben sollte? Habt ihr in der Schule die Ringparabel in "Nathan der Weise" von Lessing durchgenommen?
Diese Aussage verstehe ich nicht. Welches Ziel braucht man auf dem Sterbebett? Oder Meinst Du den Überlebenswillen? Wer ein schönes Leben hat wird IMHO auch nicht so schnell aufgeben.
Grüße Erik
Hallo Lutz Schulze,
Es gibt sicher Menschen (aus allen Religionen) die nach einer (möglicherweise langen) Zeit des Leidens und der vergeblichen Hoffnung auf Besserung _wollen_ das es endlich vorbei ist.
Grüße Erik
Erik schrieb:
gUnd ob. Krankenh=E4user, vorzugsweise dort wo Unfallopfer zB als zB Torso=
k=FCnstlich a Leben gehalten werden.
Oder zB austeraphiert Krebskranke im Endstadium, die wissen das sie sterben bzw es auch dann oft wollen.
--=20 mfg hdw
"Erik" schrieb:
[BigBang plus folgende *Unannehmlichkeiten* auch ohne Gott?]... aber dennoch (meinswegen auch hart) diskutierbar! Falls da also wer meint (mir) Denk- bzw Erkenntnisfehler nachweisen zu koennen...;-)
BTW: Es ist IMHO voellig unangemessen religioeses Glauben mit wissenschaflichem Berufen auf grundsaetzlich nicht beweisbare Annahmen gleichsetzen zu wollen. Dabei werden grundlegende Unterschiede wie Vorhersage und Reproduzierbarkeit komplett aussen vor gelassen[1].
Gegen solche Anwandlungen hilft eine kraeftige Dosis Wissenschafts- bzw Erkenntnistheorie.
[1] Persoenlich wuerde ich hier noch die Forderung nach Kongruenz des gesamten Erklaerungssystems und die Erfuellung von Occams Gesetz, wo nur immer moeglich, hinfuegen. [...]Rudi Fischer
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