Ford+VW: Argo AI - Robotaxi-Startup eingestellt

Dec 14, 2022 Last reply: 2 years ago 485 Replies

Bei Dragstern wird Klebstoff auf den Startplatz gebracht, damit der Schlupf erträglich wird. Maximaler /Grip/ liegt bei einer Zahnradbahn vor (Formschluß).

Es gibt einen riskanten Aspekt bei Allrad-Antrieb: Mit 4 angetriebenen Rädern den Berg hoch, und mit 4 gebremsten Rädern herab. Ein Herabfahren kann dabei unmöglich sein!

Reifen können nicht beliebig breit gemacht werden. Ich schätze, ein Reifen sollte deutlich weniger breit sein als er Durchmesser hat. Bei LKW gibt es ja eine Doppelbereifung als auch Doppelachse, aber nie Superbreite. Hier sind mehrere technische Gründe beteiligt.

Antrieb und Batterie des Battista werden von Rimac gefertigt.

Aber nicht im Sommer auf den hiesigen Feldern;-)

Olaf, wird Zeit wieder für die Echtdampftage in Sindelfingen oder das Treckertreffen auf dem Kiekeberg

Niemand hat behauptet, Fahrsicherheit bestehe darin, maximale Beschleunigung zu erreichen. Rimac will maximale Beschleunigung, ja, aber nicht _als_ Fahrsicherheit. Für die Fahrsicherheit verwendet Rimac 'Allrad-Torque-Vectoring-System R-AWTV 2'. Das verhindert, daß man von der Straße fliegt, fast egal, was man tut!

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Ich schrieb: "... eingebauten Level_4 schätzen wird."

Das bedeutet _nicht_, daß ein Kunde Level_4 im Nevera benutzen wird! Sondern, daß er das könnte, falls er mal wollte. Ich habe extra diese Formulierung gewählt. (Spielt bei 2,4 Mio. Stückpreis netto keine Rolle.)

Die kaufen das nicht ein! Sondern die haben innerhalb von 10 Jahren 6 Millionen Stunden Entwicklung aufgewendet! Nun ernten sie die Früchte.

Sie waren sehr wohl die Zukunft! Auch beispielsweise der Mercedes 190 SL aus den 1950ern. Da war wegweisende Technik drin. Im legendären 300 SL erst recht.

Die Hypercars in neuerer Zeit zeigen im stark ausgeweiteten Ausmaß die Technik von morgen! Der Firmenchef sagt das doch dauernd selbst - immer wieder.

Natürlich _nicht_ zum Preis des Nevera! Das ist ja Sinn und Zweck einer Zehntelung der Leistung und starker Reduzierung der Fahrleistungen! Das öffnet die Tür zum Massenmarkt.

In DE wäre das jedoch verboten. Ich habe bei meinem letzten Arbeitgeber täglich in einem Parkhaus geparkt, bezahlt vom Arbeitgeber. Da war die Ausfahrtspur (links) direkt neben der Einfahrtspur (rechts). Aber doch niemals Ausfahrt und Einfahrt ein und dieselbe Spur! Das wäre ja massiv geisteskrank! - und die Erfassung würde nicht funktionieren.

Es fährt eben _nicht_ autonom Level_4! Sondern es benötigt massive Hilfe von teurer und vielfältiger Hilfe von außen.

Oben steht: |Das Ergebnis: Eigentlich fährt das Auto nicht autonom. |Viel mehr wird es von der Parkhaustechnik ferngesteuert

Daher ist es glasklar, völlig klar, eindeutig _kein_ Level_4-Fahrzeug!

Der gesamte Vorgang, inklusive der Nutzung der Infrastruktur, deren spezieller Technik, der dort arbeitenden Menschen und _dem Fahrzeug_ - ist ein Level_4-Vorgang.

Nein, überhaupt nicht, ich meine den Zeitpunkt des Erscheinens. Alle Verbrenner sind durch die fortschreitenden Vorschriften bei den Emissionen inzwischen zu einer /perversen/ Technik gewachsen. (Wie keimende Kartoffeln.)

Mein Ford Capri von 1970 hatte 1974 nach Aussage eines KFZ-Meisters technisch einen nicht mehr erlaubten Vergaser! Das hieß, Nachfolgemodelle mußten überarbeitete Vergaser verbaut haben, mit weniger Emissionen. Und in dieser Art und Weise ging es weiter, bis zum Erscheinen von AddBlue: Eine endgültige Perversion der Verbrenner-Fahrzeuge.

Ich bin froh, daß auf den besseren Weg gewechselt werden konnte. (Wegen der Massenproduktion von Lithium-Akkus.) Daß das ein kontinuierlicher Übergang mit Zeitbedarf ist, ist mir klar. Den Klima-Demonstranten ist so etwas leider nie klar - die können nicht richtig denken.

Dieselmotoren sind auch überlastbar, und genau aus diesem Grund gibt man ihnen einen Regler mit. Warum sollte man das bei einem Elektromotor nicht auch machen können?

DoDi

Nettes Feuerwerk ;-)

cu Michael

Man kann nicht nur, man tut es wie etliche hier bereits schrieben auch. Andersherum könnte man bei einem Diesel das kurzzeitige Überschreiten des Abregelpunktes zulassen -- würde den Anhängern der höchsten Reinheitslehre nicht gefallen.

Mein Punkt war ein anderer: Wo in diesem Spektrum der Höchstleistungen legt man die Nennleistung für das Typschild hin? Das hängt dann allein davon ab, ob Ingenieure oder Verkäufer entscheiden dürfen.

Hallo Hanno,

Du schriebst am Sun, 15 Jan 2023 22:46:52 +0100:

Und? Ist doch gängige Praxis in fast allen Branchen. Überall halt, wo Kaufleute beteiligt sind.

Am 16.01.23 um 21:10 schrieb Sieghard Schicktanz:

Das mag sein, aber in diesem Fall ist es genau falschrum. Große (PS)Zahlen verkaufen sich gut, daher schreibt man lieber eine vielleicht sogar kurzzeitig tatsächlich erreichbare große solchewelche in die Specs, als eine kleinere, die dafür länger durchzuhalten wäre, als der Tank es hergibt.

Große Zahlen fallen ins Auge. Ob da jetzt "Dauer" oder "Spitze" dabeisteht geht unter. Und im Gegensatz zu PMPO finde ich es auch legitim, eine Spitzenleistung anzugeben, die das Material nur so lange aushält, wie der Tank reicht.

Hanno

Nennt sich das nicht z.B. "Kickdown"?

Wie werden Elektromotoren besteuert?

Abgesehen davon, Smartphone Benutzer sind doch möglicherweise schon daran gewöhnt, daß nach Überschreiten ihres Download-Kontos die Downloadreate reduziert wird. Bei Elektromotoren könnte man das doch ähnlich publizieren?

DoDi

Solange diese Hilfe von Sensoren und Computern und nicht von Menschen stammt faehrt es autonom.

Solange kein Mensch es fernsteuert gehoert das zum autonomen fahren.

Wenn es keinen Fahrer braucht und nur von Maschinen gesteuert wird ist es ein Level_4 Fahrzeug, beschraenkt auf ein Parkhaus, also nicht besonders nuetzlich.

Solange der TUEV es nicht beanstandet, macht das doch nichts.

Was dem Ottomotor sein Katalysator ist dem Diesel das Addblue. Alles Mittel um die Stickoxid-Emissionen zu verringern. Da geht es um die Luft in den Staedten speziell den photochemischen Smog in Los Angeles.

Der Schritt zum Elektroauto ist eben auch der Schritt zum teuren Auto. Leute die meinen dass ein gutes Auto sowieso mindestens 50000 Euro kosten muss, werden das gar nicht bemerken, aber wer nicht mehr als 15000 ausgeben will, der bekommt nur Autos mit Verbrenner. Es scheint eben so als ob dieser Schritt zum Elektrauto in Wirklichkeit nur eine Methode sein soll um einem Teil der Bevoelkerung das Auto zu ganz zu nehmen, und sich da die Gruenen mit den Besserverdienern der FDP einig werden koennen, wenn auch aus unterschiedlichen Motiven, erstere wollen so CO2 sparen, zweitere mehr Platz auf den Strassen, denn dann kommt man schneller vorwaerts...

Axel Berger schrieb:

Nein, das hängt vor allem auch von Steuer- und Versicherungstarifen ab. Mein Tesla hat z.B. laut Brief nur 153kW Nennleistung

MfG Rupert

[...]

Ich kenne nur gegensätzliche Definitionen:

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|Die Norm SAE J3016 beschreibt die Klassifizierung und Definition von Begriffen für |straßengebundene Kraftfahrzeuge mit Systemen zum automatisierten Fahren. | |Taxonomy and Definitions for Terms Related to On-Road Motor Vehicle Automated Driving Systems

Die Definitionen erfassen _nur_ Straßenfahrzeuge! Definitionen für Technik außerhalb von Fahrzeugen existieren nicht.

Ich habe übrigens den Original Standard J3016_Apr2021, 41 Seiten, per Registrierung und Cart. [(R) Taxonomy and Definitions for Terms Related to Driving Automation Systems for On-Road Motor Vehicles]

Daran erkenne ich, daß Wikipedia 'Stufe 4' in der Tabelle aktualisiert hat [3]. Während die .pdf oben hierzu _nicht_ aktuell ist.

SAE hat den Level_4 im Anspruch stark angehoben! |... and DDT fallback without any expectation that a user will need to intervene.

Wo ist das denn definiert? Im Original SAE-Standard ist das jedenfalls nicht enthalten.

Laut SAE-Standard ist es _kein_ Level_4-Fahrzeug.

Es ist klar, daß Bestandsfahrzeuge mit alter Technik weiterhin fahren dürfen. Das ist wie bei alter Elektro-Installation.

Katalysator ist nicht gleich Katalysator. Ein KFZ-Meister vor 3 Jahren sagte mir, mein Ersatz-Katalysator links wäre bei neueren Fahrzeugen nicht mehr möglich gewesen, weil die jeweils eine zweite Lambda-Sonde zusätzlich hinter dem Katalysator haben.

Alle Nase lang gab es technisch höheren Aufwand, um die immer wieder gestiegenen gesetzlichen Emissionsforderungen zu erfüllen. Ich hätte mein Auto verschrotten müssen, da der Original-Kat nicht mehr lieferbar war.

Es ist höchste Zeit, den heute pervers gewordenen Verbrenner zu verabschieden! Eine elende Scheiße ist das nun!

Ich selbst würde prinzipiell ein E-Auto fahren. Das geht aber nicht, weil ich das nicht laden könnte! Wirklich! Ich müßte mindestens 30 km weit fahren - extra, um es laden zu können. In unserer Tiefgarage hier ist nichts zum Laden! Das wird auch so bald nicht eingerichtet werden!

Da sagst Du zwar wenige aber dennoch wahre Worte. Vermutlich werden wir aber nicht nur auf das Vorankommen noch etwas warten müssen, sondern auch darauf, daß das SNR Deiner Postings zunimmt. Tip: Zitatdisziplin.

Volker

Es ist moeglich mit Schwung einen Weg hinauf zu fahren, auf dem man auf dem Rueckweg nicht ueberall stehen bleiben kann.

Wenn man damit Gewicht abstuetzen will darf er nicht zu breit sein. Bei der Bahn kann man sehr viel groessere Gewichte auf ziemlich schmale Raeder bringen. Auf der Strasse ist die moegliche Flaechenbelastung aber viel kleiner.

Weil es hier allein ums Gewicht geht.

Allein von den Reibungsgesetzen her sollten breite Reifen keine zusaetzliche Traktion bringen, Formel 1 Reifen sind angeblich so breit weil sie in den Kurven mehr Stabilitaet bringen...

Ich meine sogar: ohne Schwung!

Beim Hinauffahren kann die Straße so präpariert worden sein, daß beim Herabfahren fast nirgendwo das Auto anhalten kann. Allgemein können die Differenzen so gering sein, daß die Situation oft umschlägt, zwischen 'geht noch gerade so' und 'geht nicht mehr - Abkommen von der Straße!'.

Maximale Breite (hinten) 47 cm, aber Durchmesser mit mindestens 72,5 cm immer noch wesentlich größer.

Es gab aber (ungefähr zur Zeit von Damon Hill) deutlich breitere F1-Reifen. Die FIA hatte das vor langer Zeit geändert. Aber auch die waren nicht breiter als hoch.

Es verhindert das durchdrehen von Raedern und alle Folgen davon.

Wenn er ihn nicht benutzt braucht er ihn ja nicht.

Wenn das eine Eigenentwicklung waere, dann muesste der Wagen noch sehr viel mehr kosten, das wuerde sich niemals lohnen bei den Stueckzahlen. Autononomes Fahren selbst zu entwickeln ist nur was fuer grosse Autohersteller, oder Firmen die vor haben die Entwicklung an andere Autohersteller zu verkaufen.

150 Sportwagen fuer je 2Mio bringen 300Mio . Wieviel mag so eine Entwicklungsstunde wohl kosten

- sagen wir mal 50 Euro - dann waeren das 300Mio ...

Davon wurden ueber 25000 gebaut von einem grossen Autohersteller. Durchaus moeglich dass irgendwelche Technik die dafuer entwickelt wurde spaeter in anderen Serienfahrzeugen eingesetzt wurde.

Welche ist das ?

Aber bei einem Hersteller der nur Sportwagen in kleinen Stueckzahlen produziert ist sowas eher nicht zu erwarten.

Dieser Hersteller kann den Massenmarkt ueberhaupt nicht bedienen, weil er dazu viel zu klein ist, deshalb wird er das auch gar nicht anstreben.

Bei uns wird rechts gefahren. Eine zweispurige Strasse fuehrt ins Parkhaus. Man kommt auf der gleichen Strasse wieder heraus, man faehrt nur auf der anderen Seite.

Hat ja nimand behauptet dass die einzige Zu und Abfahrt einspurig sein soll.

Sehr viel mehr. Es verhindert das Durchdrehen und das Blockieren. Weiterhin wird gezielt gelenkt durch variables Verteilen eines Drehmoments unabhängig untereinander an die 4 Räder.

Die Wirkung wird besonders ausführlich unter dem nachfolgenden topgear-Link erklärt.

Wenn er ihn niemals benutzt, hat er ihn rückblickend nicht gebraucht, richtig.

Ich weiß nur, daß Rimac seine selbst entwickelten Komponenten einzeln zum Verkauf anbietet. Wie das mit der Software des Nevera ist, weiß ich genau genommen nicht. Jedenfalls kann Level_4 in 6 Millionen Entwicklungs-Stunden enthalten sein.

Der Preis beträgt mittlerweile 2,4 Mio.

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Es handelt sich um mehrere Neuentwicklungen. Auch die wunderschöne Karosserie war wegweisend.

Rimac _selbst_ will das von vornherein ja auch nicht. Die oben genannten 190 SL und 300 SL waren Vorbild für _andere_ Hersteller. Solche neuen gelungenen Modelle beeinflussen in der Folgezeit die gesamte Autowelt!

Von Parkhaus = Sackgasse wurde gesprochen, wenn Einfahrt und Ausfahrt auf derselben Seite sind. DAS ist der Ausgangspunkt.

Sieghard Schicktanz schrieb:

Dort entstehen Wirbel, die alles durcheinander bringen. Insbesondere kleine und grosse gleichzeitig. Das "reversible Mischen" ist gar keins. Kannst mal in deiner alten Foliensammlung (wer hat die nicht), einige identische Folien raussuchen und übereinander legen. Verschiebt man die geringfügig gegeneinander, siehst das Bild irgendwie "gemischt" aus, obwohl da nicht wirklich was gemischt wurde.

Hallo Rolf,

Du schriebst am Tue, 31 Jan 2023 23:45:45 +0100:

Und was sind diese Wirbel? Die verschieben die lokalen Teilchenpositionen "in der dritten Dimension" (Wie meinst Du das? Die Farbkleckse im Video waren doch sowieso dreidimensionel?)

Nee, so einfach liegt die Sache nicht. Das richtige Durcheinander kommt bei "normalen" Mischvorgängen vor allem dadurch zustande, daß diese Wirbel nicht nur eineln wirbeln, sondern daß sie sich gegenseitig durchdringen und sich damit Wirbel wieder ineinander verwirbeln. Das wäre also sowas wie viele ineinandergeschachtelte Mischzylinder aus dem Video, wobei die aber nicht durch Wände voneinander getrennt sind, sondern die Verschiebungen nur aus den unterschuedlichen Strömungsgeschwindigkeiten im "Ahornsirup" (allg. Medium) resultieren.

Das kannst Du natürlich so definieren. Der grundsätzliche "Elementar"- Vorgang ist aber derselbe. Das Video zeigt halt nur den Trivialfall.

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