Es gibt ein Problem mit dem Autopiloten.

Oct 31, 2019 Last reply: 6 years ago 707 Replies

Am 07.11.19 um 22:41 schrieb Hans-Peter Diettrich:

"[Auto-zu-Auto kann leichter gestört werden], da lokale Kommunikation für die erforderlichen autonome-Autos-Verständigungsdistanzen von wenigen 100 Metern wesentlich weniger Sendeleitung als für GSM erfordert und daher auch mit weniger Leistung gestört werden kann." snipped-for-privacy@mid.individual.net>

Du hast das übrigens bestätigt... "Richtig, da genügt wenig Leistung"

Hanno

Am 07.11.2019 um 22:40 schrieb Rupert Haselbeck:

Also Türen ohne Schlösser, Konten ohne Paßwort, keine Alarmanlagen und Kontrollen durch Polizei, Euro-Diesel ohne Abgaskontrolle...?

Im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Ich möchte nicht wissen, wie hemmungslos gesündigt wird, weil man ja in der Beichte immer die Absolution bekommt. Welcher Täter rechnet schon damit, erwischt zu werden?

Schon, aber die Sanktionen erhöhen bestenfalls die Hemmschwelle. Aber wenn dann Links auf Rechts trifft, Katholiken auf Protestanten, Nazis auf Juden, Muslime auf Andersgläubige, HSV auf BVB, 2 Autofahrer auf 1 Parkplatz...

Als besonders gefährlich für den öffentlichen Frieden finde ich die Gesetze, die von/für spezielle Nutznießer gemacht werden, der Rest am Bürger vorbei. Da ist Unruhe vorprogrammiert, wie man am Wahlerfolg der AfD sieht.

Das sind natürlich alles keine Argumente gegen Regeln an sich, so wollte ich auch nicht verstanden werden. In diesem Thread geht es aber weitestgehend um nicht-regelkonformes Verhalten, deshalb mein Schwerpunkt auf Schutzmaßnahmen.

DoDi

Die Schnittstellen sind da ARINC-429. Das ist unidirectional. Normalerweise gibt es dafür getrennte Ausgänge an den Quellen. Ein defektes IFE System soll auch nicht das Nav-System beeinflussen können durch grounden der Busleitungen.

Gut. Wie geil, gäbe es sowas abseits der Museen für automobile Tradition noch zu kaufen. Weil mein Audi A3 1.6 8L von 1997 kommt langsam etwas in die Jahre und es dürstet ihm nach mehr Aufmerksamkeit, als er verdient. Bis zum H-Kennzeichen schaffe ich es vielleicht noch, damit...

... Genau.

Hmmm. Muß wohl einen Grund gehabt haben, warum sie Dich dort feuerten. ;-)

Ciao, Vol"also diese Steilvorlage konnte ich mir jetzt nun wirklich nicht entgehen lassen"ker

Chrysler hat den Fake von Miller und Valasek öffentlich gewertschätzt, es wurden Patches entwickelt und ausgerollt. Ein gelungener Marketingcoup.

Deine Freude an Technologie in allen Ehren, aber jetzt wird es langsam doch ein wenig absurd.

Es geht hier auch gar nicht um "würde jeden Tag passieren, falls so trivial wie behauptet" (ich wäre ein reicher Mann, kriegte ich jedes Mal einen Euro, wenn jemand sowas sagt). Daß das Greti und Pleti nicht können, wundert mich nicht. Die sind ja auch zu dämlich, um ohne Assistenten rückwärts einzuparken oder benötigen Bodenampeln um nicht mit dem Smartphone vor dem Gesicht überfahren zu werden. Die werden von jedem halbarschigen Scriptkiddie-Trojaner reihenweise abgefrühstückt und merken es noch nicht einmal.

Es genügt zu wissen, daß es in der Vergangenheit ein lange Reihe von Exploits für Kraftfahrzeuge gab und diese Reihe von Exploits wird auch in Zukunft nicht abreißen, insbesondere, weil die Komplexität der Systeme wegen marketingwirksamer Komfortmerkmale ebenfalls steigt.

Ciao, Volker

Liebe Leute, wenn Ihr es schafft, wieder auf die Sachebene zu kommen, würde ich bei dem interessanten Thema gern weiter mitlesen.

Mein Auto ist zwar ziemlich neu, war aber zum Kaufzeipunkt das billigste in Deutschland angebotene und verschont mich allein deshalb vor manchem Schnickschnack. Genug Müll, den ich nicht haben will, und der unter anderem gegenüber vergleichbaren Autos von früher -- ganz normalen ohne extra Leichtbau -- das Gewicht glatt verdoppelt, ist trotzdem schon drin und an nichts kommt man mehr dran. Alles, was man nach Öffen der Motorhaube sieht und erreichen kann, ist eine geschlossene Plastikabdeckung. In der Zeit, die ich brauchen würde, um die zu entfernen, hätte ich früher mühelos alle Ventilspiele kontrolliert. Gut, das brauche ich nicht mehr -- ist unter den gegebenen Umständen auch gut so. Eine Scheinwerferbirne konnte ich tarsächlich selbst wechseln, aber nur gerade so eben und nur dank viel Erfahrung von früher. Gleichzeitig Gucken und Anfassen ist nicht. Aber neu ist ja immer toll und besser und alt ist zwangsläufig schlecht.

Lieber Axel, wenn Du es schaffen würdest eine explizit u. A. mit Emoticon angezeigte, leicht ironische aber nicht bierernst gemeinte Stichelei auch als solche zu quoten und zu verstehen, käme ich mir nicht wie in einer Selbsthilfegruppe für unentspannte Männer fortgeschrittenen Alters vor.

Das ist das Problem. Und in dem Müll, den Du nicht haben willst, sind auch Probleme enthalten, die Du nicht haben willst. Klar, Apple AirPlay ist voll toll für Menschen, die ein proprietäres Smartphone haben, das diese proprietäre Schnittstelle nutzt. Und Bluetooth ist sicher auch praktisch, wenn man schnurlos mit Freisprechanlage mobil telefonieren will.

Letztlich kann ich auch die potentiellen Sicherheitslecks dieser Technologien wegwischen und mich einfach auf den Standpunkt stellen, daß ich weder bezahlen noch herumkutschieren will, was ich nicht brauche. Es aber eben - zumindest in Teilen - dazukaufen muß, bspw. wenn ich im Auto Radio hören will.

Man wird mir sagen, "Mischkalkulation", "wein halt" oder "dann kauf halt nicht". Und genau Letzteres ist, was ich dann tue. Wird halt zunehmend schwerer.

Dein Fahrzeug ist eh nach um die 8 Jahren reif für die Tonne bzw. Presse.

Unterschiedliche Gründe. MHD der verbauten Kunststoffe. Ersatzteilpreise und -versorgung, z. B. Kupferwurm in irgendwelchen Steuergeräten, der einen "wirtschaftlichen Totalschaden" erzeugt. Verfügbarkeit von zuverlässigen Werkstätten. Gesetzliche Vorgaben und implizite Zwangsausübung durch Umweltzonen, Autobahnmaut, Kfz-Steuer, Kfz-Versicherung, Parkplatzsituation.

Da sind Dinge wie "Ventilspiel" irrelevant (Hydrostößel halten schon so ihre 200'000km), Getrieböl (Füllung auf Lebensdauer), Scheinwerferlampen (teils sowieso LEDs, die vielleicht nach einem Jahrzehnt ertrinken oder kaputtvibrieren, teils Glühlampen mit niedriger Leistung, mit 1000 Betriebsstunden ausreichend dimentioniert sind) - falls man sie nicht nach ein paar Jahren sowieso zusammen mit dem kompletten Scheinwerfer wegen dessen total verkratzter Polykarbonatabdeckung tauscht.

Ölwechsel läßt Du während der Nutzungsdauer vielleicht 3x für teuer Geld machen (60'000km "Long Life"), das Auto explodiert auch nicht davon, wenn Du über 200Mm nur nachfüllst.

An Auspuff und KAT geht fast niemand mehr ran, die OEM-Anlage hält meistens, bis der Eigentümer seiner Karre aus anderen Gründen loswird. Dito Reifen und Räder. Wer zwei Radsätze hat und nicht gerade Sportfahrer ist, denkt in 8 Jahren über neue Reifen für >=1k€ oder neues Fahrzeug nach.

Natürlich. Und umweltfreundlicher ist neu obendrein. Und sicherer. Und bequemer. Was bezweckst Du Sozialparasit also mit Deiner Konsumverweigerung? Kaufe!

Volker

Lieber Axel, wenn Du es schaffen würdest eine explizit u. A. mit Emoticon angezeigte, leicht ironische aber nicht bierernst gemeinte Stichelei auch als solche zu quoten und zu verstehen, käme ich mir nicht wie in einer Selbsthilfegruppe für unentspannte Männer fortgeschrittenen Alters vor.

Das ist das Problem. Und in dem Müll, den Du nicht haben willst, sind auch Probleme enthalten, die Du nicht haben willst. Klar, Apple AirPlay ist voll toll für Menschen, die ein proprietäres Smartphone haben, das diese proprietäre Schnittstelle nutzt. Und Bluetooth ist sicher auch praktisch, wenn man schnurlos mit Freisprechanlage mobil telefonieren will.

Letztlich kann ich auch die potentiellen Sicherheitslecks dieser Technologien wegwischen und mich einfach auf den Standpunkt stellen, daß ich weder bezahlen noch herumkutschieren will, was ich nicht brauche. Es aber eben - zumindest in Teilen - dazukaufen muß, bspw. wenn ich im Auto Radio hören will.

Man wird mir sagen, "Mischkalkulation", "wein halt" oder "dann kauf halt nicht". Und genau Letzteres ist, was ich dann tue. Wird halt zunehmend schwerer.

Dein Fahrzeug ist eh nach um die 8 Jahren reif für die Tonne bzw. Presse.

Unterschiedliche Gründe. MHD der verbauten Kunststoffe. Ersatzteilpreise und -versorgung, z. B. Kupferwurm in irgendwelchen Steuergeräten, der einen "wirtschaftlichen Totalschaden" erzeugt. Verfügbarkeit von zuverlässigen Werkstätten. Gesetzliche Vorgaben und implizite Zwangsausübung durch Umweltzonen, Autobahnmaut, Kfz-Steuer, Kfz-Versicherung, Parkplatzsituation.

Da sind Dinge wie "Ventilspiel" irrelevant (Hydrostößel halten schon so ihre 200'000km), Getrieböl (Füllung auf Lebensdauer), Scheinwerferlampen (teils sowieso LEDs, die vielleicht nach einem Jahrzehnt ertrinken oder kaputtvibrieren, teils Glühlampen mit niedriger Leistung, mit 1000 Betriebsstunden ausreichend dimensioniert) - falls man sie nicht nach ein paar Jahren sowieso zusammen mit dem kompletten Scheinwerfer wegen dessen total verkratzter Polykarbonatabdeckung tauscht.

Ölwechsel läßt Du während der Nutzungsdauer vielleicht 3x für teuer Geld machen (60'000km "Long Life"), das Auto explodiert auch nicht davon, wenn Du über 200Mm nur nachfüllst.

An Auspuff und KAT geht fast niemand mehr ran, die OEM-Anlage hält meistens, bis der Eigentümer seiner Karre aus anderen Gründen loswird. Dito Reifen und Räder. Wer zwei Radsätze hat und nicht gerade Sportfahrer ist, denkt in 8 Jahren über neue Reifen für >=1k€ oder neues Fahrzeug nach.

Natürlich. Und umweltfreundlicher ist neu obendrein. Und sicherer. Und bequemer. Was bezweckst Du Sozialparasit also mit Deiner Konsumverweigerung? Kaufe!

Volker

Habe ich, daher weiss ich es. Ich hatte deutlich mehr erwartet. Es funktioniert gut wenn die Markierungen gut erkennbar sind. Aber nicht mehr wenn z.B. die am rechten Straßenrand fehlt.

Du sprichst hier in letzter Zeit, mit Verlaub,

Die haben ja auch Markierungen. Probier es noch einmal auf einer Landstraße bei der die Markierungen schon seit Jahren erneuert gehören.

Gerrit

Zwischen den Autos wird mit weniger Leistung gesendet werden. Ist damit einfacher zu stören.

Gerrit

Woher weisst du das es nicht passiert? Unfälle aus ungeklärter Ursache gibt es eine Menge und solche Angriffe hinterlassen wenig Spuren. Abgesehen davon muss man das Problem abstellen und nicht es zu ignorieren versuchen. Sonst sind nachher wieder alle überrascht und es hat ja keiner ahnen können, daß die Verbindung nach aussen missbraucht werden kann.

Warte bis mit solchen Angriffen jemand Geld verdienen kann und sie werden häufiger passieren.

Gerrit

Könnte man sogar mit einer einfachen RS232 erledigen die nur eine Datenleitung in eine Richtung hat. Geht aber eben nur wenn man keinen Rückkanal braucht.

Gerrit

Das kann man bei Software generell sagen.

Gerrit

Vergiß Verfahren wie Frequenz Hopping Spread Spectrum nicht. Kann man heutzutage alles in ein IC gießen.

Breitbandsender existieren.

Gerrit

Gerrit Heitsch schrieb:

Selbst wenn es technisch möglich sein sollte, mit Hilfe eines solchen Senders die Kommunikation zu stören, so ist das allenfalls ein Problem des Verkehrsflusses, kaum aber der Sicherheit. Im Übrigen verwundert diese seltsame Vorstellung der Reichsbedenkenträger, dass es gerade autonome Fahrzeuge sein sollten, auf welche die bösen Hacker warten sollten. Je nach Thema eines Threads zeigen sich dieselben Poster ja auch stets überzeugt, dass alles, was nach IT aussehe, in höchstem Grade unsicher sei. Gleichwohl schaltet niemand alle Ampeln einer Kreuzung so mal eben auf grün, um täglich den großen Crash auszulösen. Auch die Bankgeschäfte und der Börsenhandel rund um den Globus, um mal ein paar plakative Beispiele zu nennen, laufen völlig reibungslos, obgleich es da noch weit mehr Interessenten gibt, die gerne darauf Einfluss nehmen würden. Wir reden also im Wesentlichen auch hier mal wieder von den üblichen Bedenken alter Männer, welche jeder Neuerung ablehnend gegenüberstehen...

MfG Rupert

Gerrit Heitsch schrieb:

Das solltest du besser in einer passenderen Gruppe weiterdiskutieren. Verschwörungstheorien sind hier eher weniger gut platziert :->

Man könnte damit natürlich auch heute bereits sehr gut Geld verdienen...

MfG Rupert

Hallo Rupert,

Du schriebst am Thu, 07 Nov 2019 22:50:06 +0100:

Mit einem automatischen (-nomen) Auto mitzufahren entspricht dem Mitfahren mit einem zufällig daherkommenden Fremdfahrzeug mit unbekanntem Fahrer. Es soll da durchaus manche Leute geben, die sowas nicht ohne ein gewisses sog. "mulmiges" Gefühl täten, wenn sie es tun müßten. Klar, andererseits gbt es auch die, die sowas tagtäglich tun.

Im Bezug auf IT-Sicherheit sind bisher die meisten 'Verschwörungstheorien' wahr geworden.

Es gibt noch zuwenig Autos die von aussen erreichbar sind.

Gerrit

Ist es. Wenn man in der IT arbeitet bekommt man allerdings mehr davon mit als der Normalbürger.

Auch die

Bei letzteren gibt es das PR-Problem. Keine Bank wird zugeben, wenn sie es nicht muss, Opfer eines Hackerangriffs geworden zu sein. Du kannst davon ausgehen, daß da schon einiges passiert ist und unter den Teppich gekehrt wurde.

Ich stehe solchen Neuerungen nicht ablehnend gegenüber. Aber nur wenn sie wirklich sicher implementiert sind und genau daran mangelt es in der IT schon immer.

Der Ablauf ist fast immer derselbe. Ein neues Feature wird eingeführt, es erlaubt viele schöne Dinge zu tun. Die Sicherheitsexperten warnen vor bösen Dingen die man damit auch tun kann weil bei der Implementation nicht an Sicherheit gedacht wurde und werden nach gar nicht langer Zeit bestätigt. Dann geht hektische, mehr oder weniger erfolgreiche Nachbesserung los oder das Feature wird begraben. Schöne Beispiele sind AutoRun von Wechselmedien, Makros in Office, Java und JavaScript im Browser, ActiveX und Flash, aber die Liste ist noch viel länger.

Gerrit

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