[...]>> Wir können das ausdiskutieren,
ACK, wir würden völlig aneinander vorbeireden :-]
DoDi
[...]>> Wir können das ausdiskutieren,
ACK, wir würden völlig aneinander vorbeireden :-]
DoDi
Am 07.11.2019 um 15:12 schrieb Ewald Pfau:
Doch, beim Oszi. Ist allerdings mechanisch sehr empfindlich, kann nicht einfach geformt oder ausgebeult werden.
DoDi
Am 07.11.2019 um 14:47 schrieb Hans-Peter Diettrich:
Nope, die Zukunft im Auto *ist* Ethernet.
Weil das die Voraussetzung war, wie ich soeben noch mal erwähnte. Wenn die Abstandssensoren eh ausreichen, braucht man das ganze Funkvernetzungsgedöns nicht und dann kann man es natürlich auch nicht stören.
*seufz* Was willst du jetzt eigentlich? In snipped-for-privacy@mid.individual.net> schriebst du"Wenn sich die Fahrzeuge über ihre beabsichtigten Geschwindigkeitsänderungen absprechen, dürfen die Abstände im fließenden Verkehr sehr klein werden - Idealfall direkt gekoppelter Zug."
"absprechen" ist für mich ein klein wenig was anderes als "auf Bremsleuchten gucken". Und wenn passive Sensorik ausreicht, wenn die Absprache ausfällt bzw. gestört wird, wozu dann überhaupt die Absprache?
Weiter schriebst du
"Sobald einer bremst, warum auch immer, braucht der nächste Mensch eine gewisse Reaktionszeit und muß stärker bremsen, was schon 5 Fahrzeuge später zum Stillstand (Stau) führen kann. Wenn alle betroffenen Fahrzeuge koordiniert gleichzeitig bremsen, tritt dieser Effekt nicht mehr auf."
Koordination über 5 Fahrzeuge hinweg dürfte mit passiver Sensorik eher schwierig werden. Jetzt behaupte nicht, du hättest die ganze Zeit was anderes gemeint...
Hanno
Das dürfte erhöhten Bremsverschleiss mit sich bringen. Anstatt einfach mal den Fuss vom Gas zu nehmen muss beim bei kleinem Abstand immer gleich bremsen.
Der funktioniert nicht immer so gut wie man das erwartet. Da reicht eine nicht sauber erkennbare Markierung und das System bittet um Übernahme.
Gerrit
Im Umkreis von den erwähnten 150m um dieses Gerät bekommt dein Handy mit GSM keine Verbindung zu einer Basis mehr. Wie er das macht ist dabei nicht wichtig, es funktioniert.
Gerrit
Weil man es schon getan hat:
Gerrit
Jo. Wenn Du das so trennen und isolieren willst, ist das natürlich überhaupt gar kein Problem.
Du kannst dann nur leider nicht über den CAN/OBD-Stecker im Auto z. B. eine neue Firmware fürs Radio oder Navi flashen, die Netze sind ja physikalisch getrennt. Du kannst auch nicht eine neue Liste von Zertifikaten mit zugelassenen Fachwerkstätten aufspielen, die Du beispielsweise für die Aktivierung des eigentlich schon verhandenen, aber nachträglich zugekauften Kurvenlichts benötigst. Dein DSG/DKG und das Aktivfahrwerk möchten vielleicht wissen, ob jetzt eine kurvige Bergabstrecke kommt. Da beide aber am CAN hängen, das GPS aber mit dem Navi verbunden ist und physikalisch getrennt, gibt es die Daten eben nicht. Und Dein FIS/Kombi kann keine Geschwindigkeit und keine "dynamisierte" (der Begriff ist nicht von mir, sondern von BMW) Drehzahl anzeigen, weil das vom Motorsteuerungsgerät aufbereitete Daten der ABS- bzw. Raddrehzahlsensoren sind.
E-Call kriegt eine separate Antenne und ein GSM-Modem, erfährt - da mit der bösen Außenwelt verbunden - aber nie, daß es überhaupt einen Crash gegeben hat. Denn die Crashdaten werden im Airbagmodul verarbeitet und das hängt - Überraschung - am CAN.
Und überhaupt: Vielleicht willst Du an den genormten OBD-Stecker ja überhaupt niemanden heranlassen, der Deinem M550d- und
750d-Motorsteuergerät verklickern kann, sie wären eigentlich in einem X5 oder X6 verbaut. Denn das wäre ja den Abgaswerten ziemlich abträglich [1].Sieht also insgesamt schlecht aus für die Features moderner Autos.
Jup. Alles nur feuchte Träume. Hast Du mal in der Automobilbranche gearbeitet, z. B. in der Testabsicherung oder kennst immerhin wen von dort? Schaut irgendwie nicht danach aus.
Aus den obengenannten Gründen. Wenn Du einen rollenden Anachronismus fährst, ist all das kein Problem. OK, außer vielleicht, Du hast ein simples OBD-Interface und willst einfach nur den Fehlerspeicher vom Airbag-Steuergerät eines 2000/2001er Golf/Jetta/Bora/New Beatle/Seat mit Teilenummer 6Q0-909-605-A auslesen. Das ist hernach irreversibel kaputt [2]. Bedauerliche Einzelfälle gibts immer.
Volker
[1]Hallo Hans-Peter,
Du schriebst am Thu, 7 Nov 2019 14:47:11 +0100:
Deine Informationsresistenz ist schon ziemlich extrem.
Bei Flugzeugen wird das (noch?) _etwas_ kritischer gesehen. Da sind die Steuerungssysteme für den Betrieb und die Unterhaltungssysteme für die Ladung^WPassagiere auch wirklich getrennt.
Bei Fahrzeugen: frag' die Hersteller, warum die aus Autos fahrende Smart-Phones machen wollen - sowas kommt in >=100% der Fälle aus dem Marketing. Und das Management läßt sich überzeugen/-reden und macht dann, auch ob versprochener Einsparungen, begeistert mit.
(Bei Flugzeugen sind hoffentlich die Zulassungsstellen noch länger strikt dagegen.)
Am 07.11.19 um 14:28 schrieb Hans-Peter Diettrich:
Richtig, bei der Bahn geht's doch auch. ;)
Schön daß wir uns soweit einig sind :-)
Ja und? Wenn die kein GSM o.ä. eingebaut haben, sind die so was von out :-(
Dann muß der Hersteller eben dafür sorgen, daß die Werkstatt Zugang zur Bordelektronik bekommt.
Nun ja, jeder kann mal Fehler machen. Man muß halt noch etwas warten, bis die schlimmsten Kinderkrankheiten überwunden sind. Einen PC mit Rädern und Windows möchte ich nur jemand empfehlen, der mich furchtbar genervt hat :-]
6 Jahre Porsche Entwicklungszentrum Meßtechnik - reicht das?DoDi
Am 07.11.2019 um 16:15 schrieb Hanno Foest:
Du kannst anscheinend nicht zwischen Normalbetrieb und fallback bei Sabotage unterscheiden?
DoDi
Hans-Peter Diettrich schrieb:
Das ist, wie die Erfahrung lehrt, im Wesentlichen falsch! Freilich gibt es immer wieder ein paar Idioten, welche sich nicht an die allgemeinen Regeln halten, aber der Großteil der Menschen ist recht gesetzestreu. Nur so funktioniert ja auch ein Gemeinwesen und daher gibt es seit Anbeginn dessen, was man heute Staat nennt, für alle verbindliche Regeln des Zusammenlebens und Sanktionen gegen jene, die dagegen verstoßen
MfG Rupert
Gerrit Heitsch schrieb:
Das ist falsch. LKW verfügen seit einigen dutzend Jahren über verschleissfreie Bremsen (neben den normalen Radbremsen). Davon abgesehen wird natürlich nicht ständig gebremst und beschleunigt.
Statt immer nur in deinem Wissensstand der achtziger Jahre zu tönen, solltest du vielleicht einfach mal den Praxistest machen. Du musst ja garnicht verstehen, wie und warum derartige Systeme bereits seit etlichen Jahren durchaus zur Zufriedenheit der Nutzer funktionieren. Setz dich einfach mal in ein modernes Fahrzeug mit derartigen Helferlein, fahr ein paar Kilometer und staune. Du sprichst hier in letzter Zeit, mit Verlaub, immer wieder von heutiger Technik wie der Blinde von den Farben. Der gute BMW hier in der Garage schafft es durchaus, auch mal eine Baustelle von ein paar dutzend Metern zu durchfahren, ohne sich zu beklagen. Du magst das nicht glauben, aber in den vielen Jahren seit deinem Studium hat die Technik sich deutlich weiterentwickelt... Es ist heute durchaus nicht mehr so anstrengend wie noch vor zwanzig Jahren, mal 400 oder 500km am Stück zu fahren. Das Auto passt auch mit auf, dass man nicht zu schnell fährt, es erkennt, dass man gerade überholt wird, es merkt, dass der Vordermann bremst und bremst dann natürlich auch. Fahrt der Vordermann wieder an, dann tut das eigene Auto das auch. Und da ist noch etliches mehr der Annehmlichkeiten, welche das Fahren deutlich erleichtern. Und nein, das ist kein selbstfahrendes Auto in dem Sinn, wie du dir das vorstellen magst, aber wenn man das mal probiert hat, dann möchte man es nicht mehr missen. Man kann sich auf der Autobahn oder auch einer gut ausgebauten Landstraße durchaus mal entspannt zurücklehnen. Freilich nervt das Auto nach 10 Sekunden oder so, man möge doch bitte jetzt wieder das Lenkrad anfassen - Sicherheitsdenke des Herstellers eben
MfG Rupert
Am 07.11.2019 um 16:36 schrieb Gerrit Heitsch:
Und wie weit ist die Handy-Basis weg, und der Vordermann im Verkehr?
Ach so, Du fährst Handy auf Rädern? Ja dann... :-]
DoDi
Das kommt nicht mehr vor. Der Shinkansen hat 1,5t in der Schnauze, die moderne Form des Kuhfängers :-]
Immer noch besser 1 auf die Standspur geschobenes Fahrzeug als eine Massenkarambolage weiter hinten.
DoDi
Gerrit Heitsch schrieb:
Auch da könnte man natürlich ein wenig nachdenken und darüber sinnieren, warum derlei Dinge nicht jeden Tag passieren, wenn es doch so trivial zu machen sein soll. Sollte es etwa gar ein Fake sein? Für allzu leichtgläubige Naturen gedacht?
MfG Rupert
Axel Berger schrieb:
Richtig. Die Realität stellt selten die hier vorgebrachten Maximalforderungen an die Steuerungselemente der Fahrzeuge, seien sie nun biologisch oder technisch realisiert. Interessanterweise stellen aber diejenigen, welche die Realisierbarkeit solcher technischen Systeme in Abrede stellen, regelmäßig deutlich höhere Anforderungen an autonome technische Systeme als an die autonomen biologischen Systeme, welche heute Fahrzeuge steuern und dabei täglich Unfälle verursachen.
MfG Rupert
Sieghard Schicktanz schrieb:
Nein, das sind sie nicht. Immerhin kommen eine ganze Reihe von Daten aus den Navigationssystemen auch in den Fluggastbespassungssystemen zur Anzeige. Freilich wird man darauf Wert legen, dass die Datenpfade insoweit Einbahnrichtung aufweisen
MfG Rupert
Am 07.11.19 um 22:39 schrieb Hans-Peter Diettrich:
Und deshalb hab ich ein Szenario geschildert, was den Übergang zwischen Normalbetrieb und Fallback erzwingt?
Aber offenbar ist es dir nicht möglich, zu erkennen, daß der Fallback
*deutlich mehr Sicherheitsabstand* erfordert, und du dir den nicht einfach spontan herbeizaubern kannst, wenn bei Normalbetrieb "die Abstände im fließenden Verkehr sehr klein werden - Idealfall direkt gekoppelter Zug" - deine Worte.Hanno
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