Volle Zustimmung. Auch hilfreich bei den überall erlassenen Geschwindigkeitsbegrenzungen.
Grüße, H.
Volle Zustimmung. Auch hilfreich bei den überall erlassenen Geschwindigkeitsbegrenzungen.
Grüße, H.
Selbst im Stau liebe ich den Abstandstempomaten...
Da bräuchte ich eine der ganz neuen Schickimickikameras, die Schilder lesen, und müßte mich auf die auch verlassen können. Auf halbwegs freier Strecke ist eine gleichmäßige, nicht notwendig exakt numerisch konstante Geschwindigkeit keine Härte und wird unterbewußt an die Umgebungsbedingenen adaptiert. Wenn der Verkehr zu dicht wird, um gleichmäßig fahren zu können, reihe ich mich in der Regel rechts zwischen die LKW ein. Das ist zwar deutlich langsamer als die mittlere Geschwindigkeit der linken Spuren aber viel entspannter.
Am 23.10.2025 um 16:04 schrieb Arno Welzel:
Die 150kWh/m^2*a sind aber eher für 80er-Jahre Bauten, nicht für ein Haus von
1998. Wir haben (120m^2-Haus von 2000) im Jahr 2024 782m^3 Gas verbraucht, davon 361m^3 für Brauchwassererwärmung. Verbleiben 421m^3 für Heizzwecke. Die Heizlastberechnung rechnete mit irgendwas um die 65kWh/m^2*a, rechnet man die sonstigen Energieeinträge hinzu kommt das wohl hin.Bernd
Sicherung ziehen und gut ist. Und wenn der Unfug keine eigene hat (vermutlich), dann "Seitenschneider frei!" ;-)
SCNR, Alex.
Am 24.10.25 um 16:43 schrieb Bernd Laengerich:
Hallo,
bei mir ist das WW mit drin, gibt seine Wärmeverluste auch nach innen ab. Das kommt also alles ungefähr hin, meine passenden Daten zu den Zahlen zu nennen führt aber zu nichts, trotzdem: 180# plus unbeheizter Keller.
Es geht ja darum, dass ein hier aktiver Notorischer mehr Hochstapler als Kritiker kann.
Peter
Auch da gilt: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Weshalb ich den Tempomat die Geschwindigkeit nur regeln, aber nicht steuern lasse. Er darf konstant halten, beraten, aber nicht bremsen oder beschleunigen.
Denn es kann fatal sein, wenn man auf einer dicht befahrenen Straße plötzlich auf 30 runterbremst, weil der Bautrupp vergessen hat, das Schild nach Ende der Arbeiten mitzunehmen.
Leider wird mich kaum ein Polizist schützen, weil ich nicht durch Langsamfahren den Verkehrsfluss stören wollte.
Grüße, H.
Warum sollte ich das tun? Wenn die Frau sich freut ist sie glücklich und entspannt.
Grüße Marc
Ein vernünftiger Tempomat tut das, was notwendig ist, um die eingestellte Geschwindigkeit zu halten. Und das umfasst bremsen (bergab)[0] und auch erhöhen der abgefragten Motorleistung.
Und: die Weiterentwicklung des Tempomat mit Abstandsradar reduziert zudem automatisch die Geschwindigkeit, wenn das Fahrzeug vor einem langsamer wird und erhöht wieder auf Sollgeschwindigkeit, wenn dieses wieder schneller wird. Das klappt sogar (z.B. beim Annähern an eine rote Ampel) bis auf / von Stillstand - selbst probiert im Mietwagen[1].
Man liest sich, Alex. [0] Bei den Tempomaten in den US Mietfahrzeugen fehlte das meist: da wurde das Auto bergab immer schneller, bis man bremsend eingreifen muss und damit natürlich den Tempomat deaktiviert. Tempomat in der C-Klasse: Geschwindigkeit wird gehalten, auch bergab und es wird nötigenfalls dafür auch automatisch sanft gebremst. [1] Allerdings mit einem Fuss über dem Bremspedal schwebend für alle Fälle - hat es aber nicht gebraucht.
Das sehe ich als "konstant halten" der Geschwindigkeit.
Grüße, H.
Machen nicht alle. Von Mietwagen in den USA[0] kenne ich da nur "mehr Gas geben ja, bremsen nein". Was bergab schnell nervig wird.
Man liest sich, Alex. [0] Aus der "mittleres Budget" Klasse[1], keine Ahnung ob das in der Luxusklasse besser gewesen wäre. [1] Was $ARBEITGEBER halt bereit war, zu zahlen.
Am 27.10.2025 um 08:48 schrieb Volker Bartheld:
-v please Aber Drehzahlmesser: ich wusste doch daß meiner E-Schlurre irgendwas wichtiges fehlt.
Bernd
Ich kenne das so, dass Tempomaten, die den Abstand zum voranfahrenden Fahrzeug messen, auch bremsen können, während Tempomaten die nur stur die Geschwindigkeit halten maximal Gas wegnehmen und damit in die Motorbremse¹ gehen können.
Grüße Marc
¹ so noch vorhanden, unser Mini mit 1,5-l-3Zylinder und DSG hat keine spürbare Motorbremse, das war Katschberg abwärts eher lästig. Habe mich dann an die Lokführerausbildung erinnert und die Sägezahnbremsung angewendet
Ja, so ist das auch bei Meinem. Wenn es brenzlig wird, warnt er kurz vor
- geht aber dann selber recht beherzt in die Eisen. In den 4 Jahren, die ich die Fuhre jetzt habe, gab es keine einzige "Phantombremsung" - der verschissene Golf, den ich im Sommerurlaub als Leihwagen hatte, hat davon in zwei Wochen vier hingelegt. Das ist kein Spaß - den Kübel würde ich abfackeln...
Dass so ein massereicher Großserienvier- und erst recht Sechszylinder für PKW ziemlich drehfaul ist (also z. B. im Vergleich zu meiner Suzuki RMZ450 K8 oder einer Yamaha YZ450F mit 4-5 Titanventilen, kurzhubiger Auslegung, Alu- Naßscheibenkupplung und sequentiellem Getriebe), darf ich als bekannte Tatsache voraussetzen.
Ein moderner Drehzahlmesser ist ja letztlich nur noch ein quasi-analoges Anzeigeinstrument für eine digitale, vom Motorsteuergerät dem FIS zur Verfügung gestellte Größe, die man beliebig manipulieren kann. Um also nun der sich visuell wiederspiegelnden, trägen Reaktion des Motors aufzuhelfen und das - Zitat - "Benutzererlebnis zu emotionalisieren" schaut man eben nach, wo der Motor beim Gangwechsel drehzahlmäßig landen würde und gaukelt eine zackigere Kurve vor.
Gerne auch im Zusammenspiel mit synthetischer Innenraumbeschallung, denn die Downsizekonzepte mit der variablen Ansauggeometrie, ihren kleinen Turboladern, der Abgasfabrik und hermetisch dichten Motorabteilen machen von sich aus akustisch nicht mehr viel her.
Besitzer von Doppelkupplungs- bzw. DSG-Getrieben haben es einfacher, da werden die Fahrstufen einfach hydraulisch in Sekundenbruchteilen reingeknallt, was den rotierenden Massen von hinten her Beine macht und sicher auch der Lebensdauer von Reibpartnern, Zahnrädern, Steuerketten, Ventiltrieb, usw. enorm zuträglich ist.
Beim Schiebebetrieb noch ein bisserl Sprit in den Abgastakt gesprenkelt - je nach Drehzahl nennt man das dann "Fake Misfire" oder "Anti-Lag" *) - und es kommt nicht nur der Nachbar in den Genuss des neuen Sport-Plus-Modus, sondern auch Turbolader und KAT. Aber dafür gibts die Warnmitteilung nebst Eintrag ins schwarze Buch der Rennstreckensünder und bei vorzeitigen Defekten ist der Hersteller aus der Pflicht.
Einen typischen Leasingzyklus hält der Kram aber meistens durch.
Du linksgrünversiffter Klimaspinner hast doch keine Ahnung.
Volker
*) Meiner KTM ist das wegen der scharfen Steuerzeiten, des überdimensionierten Dellorto-PHM41-Vergasers und mangels Schubabschaltung quasi in die Wiege gelegt. Auch der Audi S1 hat(te) sowas, zusammen mit dem niedlichen Turbo-Pop-Of-Nieser, denn natürlich niemand der Möchtegern-Röhrls fahren kann, die deswegen eine lahme Emulation nebst 1.001 Assistenzsysteme benötigen:Wenn ich mit meinem Museumskrad in diesem Zoo unterwegs bin, schockiert es mich jedes Mal aufs Neue, wieviel Technik man braucht und so wenig Hirn zu kompensieren.
Phantombremsungen vor geparkten Autos macht unser Auto besonders beim mit Tempomat-auf-35-durchs-Wohngebiet-zuckeln ständig. Auf der falschen Straßenseite fahren hilft.
Grüße Marc
Das macht u.a. die Mercedes distronic[1] so - im Mietwagen vor ein paar Jahren erlebt, ist ganz nett. Die Mietwagen von Hertz US hatten aber sowas gar nicht, sondern nur den ganz normalen Tempomaten, von Radar keine Spur[0] und die konnten nicht bremsen, warum auch immer.
Während die normale Mercedes speedtronic (also Tempomat, halt noch ohne Abstandsradar) sehr wohl in beide Richtung anpasst, damit die eingestellte Geschwindigkeit gehalten wird. Und wie der Blick in den Rückspiegel impliziert, nicht nur per Motorbremse sondern auch direkt gebremst.
Man liest sich, Alex. [0] Vielleicht im "Premium"-Segment? Keine Ahnung. [1] Und sicher auch die äquivalenten Systeme anderer Hersteller.
Ich finde es aber schon interessant, daß manche Hersteller das scheinbar gut im Griff haben, andere aber so gar nicht...
Haha. Entzückend.
Und damit ist noch NICHT einmal die überaus unangenehme Eigenart gemeint, dass irgendein besserwisserischer Assistent bei zwar schnell aber nicht kraftvoll ausgeführter Betätigung des Bremspedals meint, eine Notbremssitation zu erkennen, unterstellt, der Fahrer sei trotz Bremskraftverstärker einfach zu schwächlich, den notwendigen Pedaldruck aufzubauen und eine Vollbremsung bis zum Regeleingriff hinlegt.
HERR IM HIMMEL! Was ist nur los mit den Menschen?
Immer wenn ich von meinem olympischen Albtraum in irgendwas von diesem Jahrhundert steige, fliegt mir beim ersten Bremsmanöver jedes Mal förmlich die Rotze aus der Fresse, wenn ich normal in die Eisen steige.
Je schneller dieser Mist wegkommt, je besser.
Volker
Oiwei Kompetischn! Wir rennen immer irgendwo hin. Ssportlich.
Nachdem Hannelore die Hausfrau also mit ihrem babyblauen Mikrofaserlappen aus der Weltraumforschung über den Bleikristalltisch im Wohnzimmer geract ist, schnappt sie sich ihre HANS-Nackenorthese, den Glasfaser-Karbon-Aramidhelm mit Aerodynamikspoilern und füllt die 2-Liter-Trinkblase mit einem isotonischen Vitamingetränk. Danach schnell noch die FIA-homologierten Velours-Fahrerschuhe angezogen, das flammhemmende, mikroperforierte Handschuhpärchen mit Rochenhautapplikation aus der Eichenfurnierkommode geholt und die kugelsichere Hologrammsportbrille aufgesetzt.
Via Treppenlift groovt sie umgehend in die Tiefgarage, wo das hybride Renngerät schon an der Wallbox wartet. Dank Keyless-Entry und Keyless-Go erwacht der simulierte kurzhubige Einliter-Downsize-Triebling mit Popoff-Zwitschern des zweistufigen Abgasturboladers und Anti-Lag-Gepupse ohne Zündschlüssel auf kurzen Tastendruck zum Leben. Während die Lithium-Warmlaufphase nebst Bootvorgang des Renn-GPS abläuft, lädt Hannelore noch schnell den am heimischen PC vorbereiteten Track zum Supermarkt nebst "leisure activity"-Fahrerlebniskennfeld per Bluetooth in ihr vielfarbiges Dakar-Dot-Matrix-Head-Up-Display.
Der Weg zum Discounter gestaltet sich für sie dank Kurven-ABS mit Torque- Vectoring-ESP im "Rain"-Profil, E-Gas und Rennstartfunktion weitestgehend unspannend, sie ist beim Ampelholeshot immer ganz vorne mit dabei. Auf der Parkplatzsuche garantiert das KI-unterstützte Fahrwerk ein sanftes aber dennoch direktes Ansprechverhalten, ganz ohne das überaus lästige Stuckern das rückständige Verbrenner bei den üblichen Gasstößen zwecks sämigem Anbremsdrift in die Parklücke hinein so an den Tag legen.
Hier stellt der nach dem Abstellen automatisch aktivierte Lüfter- und Kühlwasserpumpennachlauf sicher, daß es nicht zu einer unerfreulichen Überhitzung des Vier-Quadranten-Fahrtreglers oder der mit 1000V in eine Minute von 10% auf 80% schockladefähigen Lithium-Feststoff-Batterie kommt, damit bei der Heimfahrt auch jedes einzelne Watt der 800kW Boostleistung noch versammelt ist.
Müßig zu sagen, daß die perfekt abgestimmten Federwege und der vom Innenraum kontrollierbare Reifendruck auch alltägliche Unannehmlichkeiten wie nicht abgesenkte Randsteine oder straßenbaubedingte Fahrbahnkanten perfekt wegbügeln. Es beschleunigt sich obendrein mit sägegezähnter 3D-Silica-Gummimischung und progressiver Federbeinanlenkung wie auf Schienen, ganz ohne lästige Lastreaktionen an der Sperrdifferential-Hinterachse, wie sie bei 200% Boost auf Zebrastreifen und Querrillen gerne mal auftreten. Dabei ergänzt sich die selbstlernend-vorausschauende Rekuperation ideal mit den Vollsinterbelägen, die standesgemäß in 8-Kolben-Radialbremszangen stecken und an Stahlflexleitungen mit vollschwimmend gelagerten, innenbelüfteten Keramikscheiben einem glasklaren Druckpunkt und unbarmherzige Verzögerungswerte abliefern.
Da kommt doch bei jeder Schwuchtel gleich ein echtes Racingfeeling auf und der Alltag wird zum achselschweißtreibenden Spektakel, oder?
Aber wenn es doch der Emotionalisierung des Fahrerlebnisplatzes dient?
So einfach "reißt" man Auslassventile nicht früher auf. Die Steuerzeiten gehen magnetisch oder hydraulisch vielleicht ein bisserl hin- und herzuschieben, volle Variabilität ist wegen Leistungsbedarf und Kühlung immer noch ein feuchter Traum, der wohl mit dem generellen Konzept des Verbrenner zugrunde gehen wird.
Demnächst Verboten werden sie wohl dank eine gut funktionierenden Lobbyverflechtung nicht werden, deswegen dauert das Leiden von Penisprothesen für Petrolheads wie Porsche (auf diese Mehrfach-Alliteration bin ich mächtig stolz!) eben etwas länger und wir erfreuen uns weiterhin penetrant pupsender DKGs und bei jeder Gelegenheit peinlich knallender Auspuffanlagen.
Volker
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