Motor H-Bruecke

Oct 13, 2025 Last reply: 9 months ago 5 Replies

Hallo Leute,



es gibt da so ICs und auch fertige Module, die einen normalen Gleichstommotor treiben können. Eigentlich sind dort nur zwei Gegentaktsrufen drin. Aber die Hersteller müssen ja unbedingt die Eingänge umkodieren und alle Transistoren getrennt ansteuern. Dadurch kann man die auch gegeneinander jagen, was ja keiner will. Der Bastler hat dann eben bei seiner Software darauf zu achten. Weiß vielleicht jemand, was der tiefere Sinn dahinter ist?



MfG hjs


Am 13.10.2025 um 20:36 schrieb Hans-Juergen Schneider:

Zum Sinn kann ich Dir nichts sagen. Aber ich habe in solchen Fällen gerne einen L293 oder L298 verwendet, mit einem zusätzlichen Inverter an einem der Eingänge. Dann reicht ein Bit zur Richtungskontrolle und eines als Enable-Signal. Und falsch ansteuern ist dann auch nicht mehr möglich.

Holger

Schade. Das hätte mich wirklich interessiert.

Ich wollte dann duale Gatetreiber nehmen, denn die werden auch mit viel Strom ausgelobt. Aber damit sind nur die Spitzen gemeint. Hab's am Ende diskret gemacht.

MfG hjs

Hans-Juergen Schneider schrieb am 13.10.25 um 20:36:

vielleicht per Software einstellbare Zeitverzögerung - z.B. falls man in der Freilaufzeit den Strom messen will.

Hallo Hans-Juergen,

Du schriebst am Mon, 13 Oct 2025 20:36:35 +0200:

Damit gehen ein paar spezielle Betriebszustände, z.B. "Halbtaktung" (eine Seite dauernd an, nur andere getaktet), kompletter Freilauf (alle Transistoren aus), Bremsen/Halten (beide High- oder Low-Side-Transistoren ein, die anderen aus), evtl. auch Regeneration (Motor liefert Strom, also "Rückwärtsbetrieb"), evtl. auch noch das eine oder andere.

Das überzeugt mich. Jetzt weiß ich Bescheid. Ist eben nur etwas unhandlich, wenn man das nicht braucht.

MfG hjs

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