erstrebenswerte Workstation von HP

Oct 17, 2025 Last reply: 8 months ago 115 Replies

Am 18.10.2025 21:20 Uhr schrieb Helmut Schellong:

Ich habe als Unterschied nur Grenzen für RAM und CPU gefunden.

Warum sollte das in diesem Fall einen Unterschied machen?

Am 18.10.25 um 13:14 schrieb Leo Baumann:

Oh, der Windows-11 Müllberg - mein Beileid. Die wissen halt, wie man neue (OEM-)Lizenzen verkauft (und dabei etliche Milliarden Kollateralschaden anrichtet).

Ich würde den Rechner weiter betreiben. Der hört sich eigentlich ganz brauchbar an. Notfalls halt ohne Windows.

Marcel

Am 19.10.2025 um 18:14 schrieb Marcel Mueller:

Ja Win 11 Pro läuft erstmal hiermit:

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Grüße

Marco Moock wrote on 19.10.2025 17:31:

Die Liste in meinem Startposting zeigt doch das Relevante:

Parameter siehe oben Arrow Lake echte Workstation

--------------------------------------------------------------------------- Sockel 1851 4677 Anzahl der Efficient-cores 16 0 Anzahl der Performance-cores 8 24 Threads 24 48 RAM max 256 GB 2 TB Speicherkanäle 2 8 ECC ja ja PCIe-Lanes 24 112 RJ-45 1 3 (10 G) M.2-Speicher ? 3 (PCI_5)

Es ist erkennbar, welche Abstufungen bei PC gegenüber Workstation/Server vorgenommen werden. Die gezeigten Parameter sind typisch.

Der Skylake-X von 2017 hat Sockel 2066 statt Sockel 1151 (PC) und 4 statt 2 Speicherkanäle. Er ist vom Server-Sockel 3647 abgeleitet. Ich hätte 2023 lieber einen Nachfolger des Skylake-X gekauft statt des Sockel 4677. Der war angekündigt, kam jedoch nicht - auch nicht nach Jahren des Abwartens.

Die höhere Anzahl der Speicherkanäle verursacht die vielen Processor-Pins und damit den wesentlich höheren Aufwand gegenüber der PC-Plattform.

Am 19.10.2025 um 22:49 schrieb Helmut Schellong:

Balderdash!!! - Die Definition für Workstation ist:

"sehr leistungsfähiger, an einem Arbeitsplatz installierter, meist an ein lokales Netz angeschlossener Computer, der besonders beim Einsatz und bei der Entwicklung umfangreicher Systeme von Programmen benötigt wird Station (5c)"

Das was Du Dir da aus Deiner Nase ziehst ist Quatsch.

IMHO kann man auch argumentieren, dass die Workstation, genauso wie der Mini-Computer (wie VAX, DG Eclipse) eine untergegangene Gerätekategorie ist, die in den 1980er und 1990er-Jahren existiert hat: Mit Sun Workstations, Vaxstations von DEC, NeXT Cubes, Apollo Workstations, SGI Indigo etc. als Hauptvertreter.

Der PC/Server mit Linux hat die Workstation umgebracht. Spätestens mit der Übernahme von Sun durch Oracle war die Workstation tot. SGI war schon vorher aufgekauft worden, Digital von HP aufgekauft, Apollo auch von HP, die ganze Geräteklasse war weg.

Microsoft hat den Begriff zwar weiterverwendet, aber die Geräteklasse ist IMHO weg.

Da ist so wie mit den Minicomputern. Die Minicomputer der 1970er gibt es auch nicht mehr, was man heute als Minicomputer bezeichnet ist etwas ganz anderes.

/ralph

Würde sage nein. Es gibt von Lenovo und HP zumindest noch gut ausgerüstete Tower mit Doppel-CPU, fetter Graphik und Speicher für rechenintensive Anwenundgen unter dem Tisch. Auf X86 Basis.

Die letzten C8000 sind bei uns schon vor Jahren zum "Verschrotter" gegangen;-( Uptime 365+ Tage... wenn die nicht voher mit umgezogen wurde oder die GraKa einen RAM-Fehler zeigte.

Ansonsten läuft sowas heute wohl her remote... so DELL XE7... mit 4 Blackwells oder HP hat was mit 4 oder mehr H200 (andere Leute sagen, daß man damit ein Doppelhaus heizt;-)

Viele Grüße,

Olaf

Leo Baumann wrote on 19.10.2025 23:12:

Du erkennst nicht, daß Du eine extrem grobe Definition des Begriffs 'Workstation' zeigst, während ich eine sehr in die Tiefe gehende Definition zeige. Ich zeige _konkrete_ Eigenschaften von Prozessor und Chip-Satz, die _notwendig_ sind, um gesammelte Eigenschaften zu erhalten, die in Summe eine Workstation ausmachen.

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Workstation (deutsch: „Arbeitsstation“) bezeichnet man einen besonders leistungsfähigen Arbeitsplatzrechner für technisch-wissenschaftliche Zwecke oder die Bearbeitung großer Datenmengen (Audio-, Video-, 3D-, KI-Daten) für meist professionelle Anwendungen, in Abgrenzung zum handelsüblichen Personal Computer für den Privat- oder Bürogebrauch.

Workstations sind im Bereich Grafikdarstellung, Rechenleistung, Speicherplatz und Multitasking überdurchschnittlich gut ausgestattet. Oft können zusätzliche Terminals verwendet werden. Zur Erhöhung der Ausfallsicherheit und Langlebigkeit kommen teilweise Technologien und Komponenten aus dem Server-Bereich zum Einsatz.

Typischerweise werden Workstations in Unternehmen und Forschungseinrichtungen für rechenintensive Anwendungen wie die 3D-Konstruktion, Computersimulationen, Videobearbeitung und animierte 3D-Computergrafik eingesetzt. Durch den zunehmenden Computereinsatz in der Produktentwicklung haben Workstations heute eine zentrale Bedeutung im Entstehungsprozess von industriell gefertigten Produkten.

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Die 'Workstation' ist keineswegs tot! PC | Workstation | Server werden nach wie vor unterschieden, um gezielte Beschaffung zu ermöglichen. Wobei zwischen Workstation und Server der Unterschied relativ gering ist. Server-Boards haben fast immer _2_ Prozessoren mit max. 4 TB RAM auf 2 x 8 Speicherriegeln.

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Ralph Aichinger schrieb:

Das ist aber etwas euphemistisch formuliert. Microsoft hat jeden Windows-NT4-PC großmäulig als "Workstation" tituliert. Da gabs die Unix-Workstations noch eine ganze Weile. Diese sogenannten NT-Workstations waren natürlich deutlich billiger als einwas von SUN oder HP und wie sie alle hießen, was bei denen unter Workstation verkauft wurde. Die Entscheider(!) kauften ab da immer öfter Windowskisten, leider dann auch als "Server".

Wiederum später dann haben PC-Hersteller sogenannte "grahics workstations" oder gar "mobile workstations" vertickt, die auch nur etwas besser ausgestattet PCs bzw. Laptops waren.

Guido

Am 19.10.25 um 18:48 schrieb Leo Baumann:

Das ist halt keine Dauerlösung. Urheberrechtlich zumindest für die Nutzer sicherlich irrelevant, aber halt schon eine Verletzung der Nutzungsbedingungen, weshalb weitere Leistungen durch den Hersteller verweigert werden können, im Zweifel auch der MS-Account. Bis jetzt ist das zwar nur heiße Luft, aber angekündigt hat MS das schon mal.

Marcel

Also ich würde ja das nicht mit irgendwo von irgendwelchen "Deskmoddern" gebastelten Images installieren. Das Image kannst du dir selbst mit Rufus erstellen, Inplace-Upgrade hat vor ein paar Wochen auch noch mit 'setup /product server' funktioniert.

-jw-

Man beachte dass der Spaß mit so einem Windows schon mit dem nächsten Lauf von Windows Update vorbei sein kann.

Grüße Marc

Ist dir denn ein Präzedenzfall bekannt, bei dem das passiert ist? Mir nicht.

-jw-

Die Deskmodder Windows.iso sind originale, gepatchte Microsoft isos. Du musst das mal durchlesen.

Ich habe ja auch nur gesagt dass dieser Tag kommen wird. Und zwar unangekündigt, denn dass Windows 11 auf CPUs ohne AVX2 nicht unterstützt ist ist ja seit Jahren bekannt.

Dass er noch nicht da ist weiß ich auch.

Grüße Marc

Das ist kein Widersprich zu meiner obigen Aussage. Der Spaß mit so einem Windows kann schon mit dem nächsten Lauf von Windows Update vorbei sein.

Grüße Marc

Das ist ein Widerspruch in sich selbst. Da hat irgendjemand dran rumgefummelt, also isses nicht mehr original. Was da genau gepatcht wurde, wissen nur die Deskmodder. Auf ihre Website können die schreiben, was sie wollen, woher willst du wissen, ob da nicht doch was drinsteckt, was nicht dokumentiert ist?

-jw-

<rant>

Tscha - und so tun sich wieder einmal zuträgliche Synergiewirkungen auf. Zuträglich in erster Linie für die Hersteller von proprietären Betriebssystemen mit eingebauter "Planned Obsolescence" und Hardwarebuden. Bestimmt braucht es dann noch ein wenig Cloud-Office, Antivirus-Schlangenöl und KI darf freilich auch nicht fehlen. Das nennt sich dann "Digitale Souveränität", auf die man natürlich angewiesen ist. Weil es De-Facto-Standard ist, der Workflow bei der Arbeit in Stein gemeißelt, kleinere und mittlere Unternehmen notorisch klamm - aber dennoch in Updateverzug sind und für Privatanwender ist es ja ach-so- bequem. Wer beschwert sich heute noch damit, länger als 30 Sekunden über irgendwas nachzudenken?

Läßt sich auf alle Bereiche des täglichen Lebens übertragen, die alternativlosen Verbrenner oder zumindest PKW, die Sache mit der Wärmewende ist ein linksgrünversifftes Dogma oder zumindest komplett unerschwinglich, wo Russen- und Amigas noch einigermaßen günstig hergehen. Die Energiewende wird genauso überschätzt wie Klimawandel insgesamt ("Es ist ja nicht so, dass morgen die Welt untergeht."), der Mount Everest an Elektroschrott mit unwiderbringlichen Ressourcen Problem künftiger Generationen.

Und plötzlich passiert ein Hoppala, niemand hat es kommen sehen, konnte das ahnen, es braucht Unterstützung, pragmatische Sofortmaßnahmen, schonungslose Aufklärung oder zumindest: Neue Gesetze. Und fleischbloggende Politiker in Gummistiefeln geben den Kim Jong Il - Staring at things. </rant>

Volker

Nun, man könnte deren ISO und ein original MS ISO nehmen und die diffen ... ob man aus dem diff schlau wird, ist eine andere Frage.

Man liest sich, Alex.

Sie haben halt aus dem Installer die CPU-Prüfung rausgepatcht. Das funktioniert im Moment noch, weil im Moment nur der Installer auf die CPU prüft, der Code selbst aber noch keine AVX2-Opcodes benutzt.

Aber _DAS_ kann schon mit dem nächsten Binary aus Windows Update anders sein und schwupps gibt es nur noch Bluescreens oder spontan stehen bleibende Windowsen. Immerhin wird das erwartbar ohne Datenverlust abgehen.

Grüße Marc

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