(Fortsetzung des Threads von Mitte/Ende Juli) Was bisher geschah: Ich habe das Projekt in Angriff genommen.
Leider erwies sich die Idee mit der Webcam als völlig untauglich. Es nützt nichts, dass die Webcam -zig Bilder pro Sekunden an den Computer liefert, wenn es trotzdem eine oder zwei Sekunden dauert, bis sich das Bild von der Cam durch USB und sonstige Treiber hindurch gewuselt hat und auf dem Bildschirm landet.
Ich habe mir dann selbst eine "Cam" gebaut: ein Fotowiderstand hinter dem Objektiv einer ausgeschlachteten Digi-Knipse. Damit wird ein Pulsweitenmodulator SG3525A angesteuert, der Rest ist Standard-Schaltung. Diese "Cam" ist zusammen mit der Videocamera auf einem Kardangelenk montiert. Wenn die "Cam" zu hoch zielt (heller Himmel), dreht der Motor die ganze Sache nach unten, wenn sie zu tief zielt (Erde, Wald, Wasser mit Wellen- gang), dreht der Motor alles nach oben. So weit die Theorie.
In der Praxis funktioniert diese Sache leider sehr unbefriedigend. Ich habe zwar alles mögliche durch Potentiometer regelbar gemacht (vor allem die Stärke des Einflusses des Fotowiderstandes auf den Modulator), aber es kommt nichts Brauchbares dabei heraus. Auf der einen Seite reagiert der Motor nur ruckweise in gewissen Schritten, auf der anderen Seite neigt die ganze Sache dazu, in Schwingungen zu geraten. Der optimale Kompromiss vereinigt eher beide Nachteile, als dass er sie eliminiert.
Ich habe mal ein kurzes Video gemacht. Sowohl das Ruckeln als auch das Schwingen ist deutlich zu sehen:
Hat jemand eine Idee, durch welche Maßnahmen ich mein Werk verbessern könnte?
Paul Lenz