Hallo, gleich das nächste Problem, bei dem ich gerne um Rat fragen möchte. Ich habe hier einen kleinen Synchronmotor in/aus einem Laminiergerät, dessen Drehzahl ich verringern möchte. Die professionelle Methode, einen Versorgungsspannung mit variabler bzw. geringerer Frequenz aufzubauen, ist mir zu aufwendig. Ich dachte eher an eine q&d-Lösung, den Motor für nur z.B. 100ms mit Spannung zu versorgen, gefolgt von z.B. 900ms Pause. Usw. Also den Motor mit einer 1HZ-PWM und einem duty-cycle von 10% anzusteuern. Erste Frage: Ist das funktional überhaupt sinnvoll, kann das funktionieren? Oder ist die Pulszeit zu kurz für diesen Zweck? Ich habe diese relativ kurze Pulszeit gewählt um eine vergleichsweise gleichmäßige Geschwindigkeit zu bewirken. Je länger der Puls destso ruckartiger der Motorlauf. 50ms oder gar 10ms wären mir lieber, aber bei 50Hz Netzfrequenz wird das wohl nicht funktional sein.
Zur Realisierung wollte ich das auf der Platine befindliche 4093 (versorgt mit ca. 12V, gewonnen über Brückengleichrichter mit vorgeschaltetem RC direkt aus der Netzspannung, danach Elko und Z-Diode) mißbrauchen, von dem zwei NAND-ST-Gatter unbenutzt sind. Aus dem ersten Gatter entsteht mit 2u2/1M2 (erste Anhaltswerte, ich weiß, daß die maßgeblichen Parameter je nach Exemplar unterschiedlich sind) ein astabiler MV mit 1 Hz (Ziel). Dessen Ausgang geht über C/R (nach Plus) von 220n/220k (s.o.) an die Eingänge des zweiten Gatters, der somit einen Plus-Puls von ca. 100ms (Ziel) generiert. Soweit ist das nicht weiter prickelnd (auch wenn ich leider keine Angaben zu den Grenzwerten der R/C gefunden habe).
Prickelnd wird für mich aber die direkte Ansteuerung des Motor - da geht es um Netzspannung, da fehlt mir die Erfahrung. Üblicherweise nimmt man für so etwas (bei diesen kurzen Schaltzeiten) wohl einen Optokoppler und einen Triac. Im Netz habe ich dazu - eher durch Zufall - auf