Der real existierende i2c-Bus / Lochraster im Weltraum

Oct 20, 2019 Last reply: 6 years ago 98 Replies

Me too. Nie und nimmer mit I²C. Im Stern schon gar nie.

Marte

Das ist gleich zweimal problematisch, lange Leitungen und Stern. Lange Leitungen (ab 1/2m) fangen leicht Störungen auf, und dann könnten irgendwann die Flanken zu stark abgeschliffen sein. Flachbandkabel ist Pflicht, möglichst mit Masse auf jeder zweiten Ader, dh. eine Hälfte des Wannensteckers auf GND. Eine Reduzierung der Taktfrequenz kann hilfreich sein.

Beim Stern braucht man zur ordentlichen Terminierung Pullups an jedem Leitungsende, und die belasten alle angeschlossenen Geräte. Da ist auch Vorsicht bei I2C Pegelwandlern und Multiplexern geboten, die haben zumeist keine aktiven Verstärker für die Signale eingebaut.

Für längere Leitungen würde ich SPI benutzen und ordentliche (differentielle) Leitungstreiber (RS-485...).

DoDi

Stimmt, aber irgendwas braucht man. Einfacher als HTML und PHP geht es imho nicht.

HTTP. Das ganze läuft, wenn s einmal laufen sollte, in einem verschlüsselten LAN. ZUgriff von außen ist nicht vorgesehen.

Ich wollte Telephonkabel nehmen. Nicht gut?

-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf

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Die Welt bewegt sich hin zu HTTPS. Das kann man mögen oder nicht, aber es ist so.

/ralph

Hi Hans-Peter,

So ist es.

Vergiss die Terminierung bei I²C. Bei den Frequenzen spielt Reflexion und Co keine Rolle, vorher steigt die Geschichte an anderen Parametern aus. Zum Terminieren im Sinne der Leitungstheorie bräuchtest Du Widerstände um die 100 Ohm. Das willst Du mit I²C nie.

So ist es.

Marte

Was spricht gegen eine einfache ASCII Tabelle mit den Schaltpunkten? Und PHP würde ich mit der Beißzange nicht anfassen...

Wie wird die Verschlüsselung realisiert?

Nein, das Ganze ist eine Schnappsidee...

Hallo Marte,

Du schriebst am Sun, 20 Oct 2019 16:01:49 +0200:

Das ist doch sowieso irrelevant bei I2C, da die "Busteilnehmer" dafür nicht eigentlich adressierbar sind - manche Bausteine bieten zwar 2 oder 4 per Jumper einstellbare Adressen, aber ansonsten sind die "Adressen" beim I2C eher Bausteinkennungen, d.h. jeder IC hat eine typenspezifische "Adresse", so daß es kaum möglich ist, mehrere baugleiche ICs am selben Bus zu betreiben. Und soviele unterschiedliche Sensortypen, daß man damit ein echtes Bussystem aufbauen könnte, gibt's fast garnicht.

...

Naja, sind immerhin 400kHz bis 1MHz, die möglich sind. Aber nachdem das ja von "Inter-IC-Bus" kommt, sollte eigentlich der vorgesehene Verwendungsbereich klar sein: koppeln mehrerer (unterschiedlicher) ICs auf einer Leiterplatte, keine meterlangen Bussysteme.

Wenig. Wie willst Du diese Tabelle als Text vom PI über's Netz auf ein Eigabegerät übertragen und wie willst du auf diesem die Eingabe bereitstellen?

HTML und der bereits vorhandene Browser (rsp. sein API, wenn man unbedingst selbst eine App schreiben will) scheinem meinem, zugegeben begrenzten Wissen das einfachste zu sein.

Auch dafür wirst Du Gründe haben. Der vorinstallierte Webserver kann es ab Werk und es gibt massenhaft Dokumentation zum Lernen und Einarbeiten. Das macht es für mich attraktiv.

Im LAN gar nicht, die Netzwerkdosen liegen hinter der abgeschlossenen Wohnungstür. Im WLAN WPA. Es braucht nicht unknackbar zu sein. Es reicht, wenn die Sache lästig genug ist, um Leute abzuhalten. Wieviel Schaden kann ein fremder Zugang anrichten?

Hi Sieghard,

Ich kannte bisher nur 400 kHz als High-Speed, aber lass es 1 MHz sein. mit der 10. Vielfachen bist Du bei einer Wellenlänge von ca 30 m. Bis ca Lambda/4 brauchst Du Dir um Reflexionen keinen Kopf machen. Da hast Du aber ohnehin keine 10 MHz Signale auf Deiner Leitung mehr, da ist die positive Flanke schon so abgerundet, dass kein Slave mehr was versteht und zwar auf dem gesamten Bus. Bei 100 kHz ohnehin.

Marte

Kann man nich z.B. in jedem AVR die Adresse setzen? Im schlimmsten Fall

/ralph

----------------------------------------------------------------------------- https://aisg.at ausserirdische sind gesund

Am 20.10.19 um 22:47 schrieb Ralph Aichinger:

Wenn man dann eh schon einen µC in jedem Teilnehmer hat, wird es endgültig Irrsinn, zur Vernetzung I2C verwenden zu wollen, statt z.B. das für solche Zwecke ausgelegte RS485...

Am 20.10.2019 um 11:13 schrieb Axel Berger:

Immer diese Sonderlocken, lieber PT100/PT1000 in Vierleiter.

Sowas geht nie kaputt und überlebt drei Generationen Raspis und anderes CPU Getier. Bei verteilten Sensoren ist doch eher Einbau und Leitungsführung der Aufwand, den Rechner kann man nach 10 Jahren ersetzen.

Butzo

Am 20.10.2019 um 15:45 schrieb Axel Berger:

Netzwerkkabel, CAT-5 kostet nix und die Anschlusstechnik genausowenig.

Butzo

Am 20.10.2019 um 16:01 schrieb Marte Schwarz:

Mir geht es nicht um Anpassung, sondern darum daß längere Leitungen nicht offen bleiben sollen. Dann muß jede Störung auf die Leitung richtig Leistung bringen, um den Pullup runterzuziehen.

DoDi

Hi Hergen,

Wenn Du das nicht schon geschrieben hättest, hätte ich das jetzt gemacht ;-)

Marte

Hi Hans-Peter,

Die Leitungswiderstände sind sehr klein gegenüber den Pullups, da ist es egal, wo diese liegen.

Marte

Ich würde das gar nicht über einen PI machen, sondern wie bereits erwähnt über einen ESP32.

Wo ist ab Werk der Webserver vorinstalliert?

"Das ganze läuft ... in einem verschlüsselten LAN." das nicht aber verschlüsselt ist?

Ich würde mich da eher fragen, ob so eine Primitivfunktion überhaupt jederzeit per Netz erreichbar sein muß.

Am 21.10.19 um 17:22 schrieb Marte Schwarz:

Bei der Grenzlänge des Kabels mal ohne Pullups versuchen. Nicht unwahrscheinlich das es da dann besser funktioniert.

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