Der real existierende i2c-Bus / Lochraster im Weltraum

Oct 20, 2019 Last reply: 6 years ago 98 Replies

Ich glaube ich hab es das erste mal in einen der alten Video2000 Kisten gesehen. Da kommen doch bestimmt auch schon 2m zusammen. :)

Kann man nicht ganz so einfach sagen.

Die meisten Probleme mit I2C kommen weil die Programmierer auf Arduinolevel Murks zusammenschustern. Wenn im Source sowas steht...

while(I2C_Ready == TRUE);

...dann ist der Supergau bereits vorprogrammiert. Ich denke das sind 90% aller Probleme. wenn man sich dessen bewusst ist, Fehler erkennt, den Master neu initialisiert und vorher mal ein paar Takte raushaut damit Slaves den Arsch wieder hochbekommen die SDA runterziehen dann laeuft es in 99% aller Faelle gut.

Das restliche 1% sind dann devices die sich weghaengen und dabei SCL runterziehen. Ein Beispiel dafuer sind LM75 in der ersten Version. (die wurden mal verbessert!)

Aber natuerlich fuer Anwendungen die 24/7 laufen sollen wuerde ich I2C auch nicht verwenden.

Olaf

Bei SPI reseten sich die Statemachines wenn du mit CS rumwackelt. Das ist deutlich robuster. Ausserdem hast du kein Opendrain mit Pullup, also auch weniger Stoerwarscheinlichkeit.

Olaf

Es gibt mittlerweile auch welche die haben einen internen Timeout. Da gibt es dann eine minimale Taktfrequenz fuer SCL. Und geben tut es das weil den Herstellern auch schon aufgefallen ist das I2C nicht so ganz das gelbe vom Ei ist.

Olaf

Ich verstehe nicht so ganz, warum man krampfhaft versucht, I2C aufzubohren, anstatt gleich was vernünftiges zu nehmen...

werden...

Würde ich so nicht sagen... Für Retrokram habe ich noch eine Röhrenglotze von denen, hat RGB-, FBAS- und S-Video-Eingänge. Gekauft

2002, funktioniert immer noch einwandfrei.

Gerrit

Dafür sollen lt. Wikipedia nicht alle SPI Devices ihren Ausgang erwartungsgemäß abschalten.

DoDi

Ich meine schon eher die neueren Flachglotzen - aber ich bin halt auch geprägt, mir ist der Laden einfach grundunsympatisch...

Am 26.10.2019 um 10:42 schrieb Eric Bruecklmeier:

Bei mir abivalent, Valvo war immer sehr bastlerfreundlich beim Datenblattversand, aber der

5 Pf Drehknopf von Radiorekorder war dann auch an teuen Messgeräten verbaut. Es gab aber auch sehr pfiffige Schaltungen.

Butzo

Am 26.10.2019 um 11:55 schrieb Klaus Butzmann:

Jenun, meine Meinung basiert auf der Erfahrung als Mitarbeiter...

Am 26.10.2019 um 11:59 schrieb Eric Bruecklmeier:

ist (war?) aber ein grosser Laden.

Je nach Abteilung findet man einen Laden toll oder katastrophal :-)

Butzo

Am 26.10.2019 um 12:06 schrieb Klaus Butzmann:

Hmmm, bei Philips und seinen Nachfolgern gibts da schon recht klare Tendenzen - aber sicher gibts dort auch Ecken, wo es weniger Schlimm ist.

Als Basis würde ich sowas wie FHEM nehmen. Der Trend geht immer stärker zu "SmartHome" was auch immer der einzelne darunter versteht. Wichtig ist darauf zu achten dass FHEM & Co auch ausfallen dürfen ohne dass die Grundfunktionen verloren gehen, also der Lichtschalter funktioniert, der Rolladen sich bedienen lässt und die Heizung im sinnvollen Bereich läuft. I2C für Temperatursensoren kann man nehmen bei wenigen Metern Buslänge. Wenn man ein paar Messwerte verloren gehen spielt das bei einer Heizung keine Rolle - sowieso bei einer sehr trägen Fußbodenheizung. OnWire Sensoren sind die alternative. Die Daten kann man dann auf einem "LAN-Client" Gruppenweise zusammen fassen. Da tut es ein leicht modifizierter NET-IO von Pollin z.b. - inzwischen gibt es da sicher auch moderneres. Nur per WLAN würde ich die Regelung nicht laufen lassen - Bedienung ist was anderes, als vom Tablett aus konfigurieren. Aussagen wie "ich brauch keine grafische Oberfläche" halte ich nicht für zeitgemäß. Die bekommt man heute quasi geschenkt und helfen sehr das ganze Bedienbar zu halten wenn man sich mal die Sommersaison über nicht mehr mit seiner Heizung beschäftigt hat.

Gerald

Am 22.10.19 um 08:48 schrieb Holm Tiffe:

Die Annahme ist nicht zulässig. Das Gerät ist "sicher", wenn es im Fehlerfall die Arbeit einstellt - OK. Das muss aber keineswegs der Fall sein. Denkbar sind auch Fehler wie er zeichnet die Ausstrahlungen des daneben stehenden Handys auf.

Gerald

Am 22.10.19 um 09:55 schrieb Holm Tiffe:

Zur Datenerfassung kann man so was machen, zur Regelung würde ich kein Funk einsetzen wollen. Jedenfalls nicht für Geräte die länger als 1-2 Jahre genutzt werden sollen. Die Vergangenheit hat gezeigt dass man immer damit rechnen muss das eine Funklösung unbrauchbar wird weil z.B. ein neues Mobilfunknetz aufgebaut wird mit dem die verbaute Funktechnik nicht mehr klarkommt. Oder die Verschlüsselung nicht mehr ausreichend ist,...

Gerald

Am 25.10.19 um 20:17 schrieb Eric Bruecklmeier:

Und wo ist dabei das Problem? OK, wenn man ein ständiges Rauschen auf der Leitung hat das per Zufall zum einen oder anderen gültigen Protokoll führt mag das ein Problem werden können. Dann hat man aber schon grundlegend bei der Hardwareauslegung etwas falsch gemacht.

Gerald

Am 25.10.19 um 20:14 schrieb Eric Bruecklmeier:

Weil es einfach ist. Man kann masterseitig ohne Hardwareänderung (fast)beliebig weitere Teilnehmer dran hängen. Bei SPI muss man dafür immer zusätzlich eine CS-Leitung pro Teilnehmer schaffen. Andere Busse haben in der Regel noch größere Hardwareanforderungen.

Gerald

Und bei OneWire brauchste nicht mal son Aufstand.

Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang

Am 20.10.19 um 22:47 schrieb Ralph Aichinger:

I2C Multiplexer gibt es. Ja nach Anwendung bietet es sich auch an auf dem AVR den I2C per reiner Software zu implementieren und mehrere unabhängige I2C Schnittstellen zu schaffen.

Gerald

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