DAB+: fast zu schön, um wahr zu sein

Jun 20, 2019 Last reply: vor 7 Jahren 1455 Replies

Eien vom Hersteller supporteten Linuxtreiber, der sich gut in vorhandene, aktuelle Distributionen einfügt? Oder doch eher einen von Freiwilligen reverseengineerten?

Retry, reboot, reinstall, replace. Die Vorgehensweise der meisten Windows in meinem Dunstkreis. Ja, auch die der Profis.

Grüße Marc

Windows 7 Pro. Hie und da fuer Messgeraete noch XP, aber das ist von der GUI her nicht gross unterschiedlich. Nach der ueblichen Umstellung auf Classic bei beiden natuerlich. Bei Lunix Varianten ist das anders, da hat man ganz andere Support Module fuer File Management, Power Management und so weiter. Das kann man im Gegensatz zu Windows natuerlich austauschen (einer der Vorteile von Linux), aber dann marschiert man ja doch wieder in Richtung der anderen Desktops.

Ich mache bdad derzeit so, dass ich Lubuntu mit seinem schlanken Desktop nehme und nicht ganz ausreichende Module wie den File Manager hinzulade.

Es geht schon, ist aber mit erheblichem Aufwand verbunden. Bei Windows ist es nur ein Haekchen. Also nehme ich bei Linux lieber immer die gleiche Variante, ausser dass manche Rechner die 64-bit Distro bekommen und manche 32-bit.

Es ist ja auch nicht so, dass meine PCs ungewoehnliches leisten muessen wie etwa Videospiele oder Online-Gaming. Es liegen nur normale Jobs an wie Office, CAD, Youtube und etwas SPICE. Also das, was selbst das einfachste OS heutzutage hinkriegen sollte.

File Austausch ueber LAN hat bei mir (mit Windows) immer funktioniert. Inklusive unter verschiedenen Versionen. NT4, Win 2k, XP und Win 7, auch untereinander.

Das sollte man ohnehin tun und keinesfalls alle Bereiche eines PC freigeben. Auch Password-Schutz sollte man ueberlegen, ist alles waehlbar.

Dann muss man sich und den eventuell anderen Benutzern eines PC Disziplin einschaerfen. Zum Beispiel nicht unbedacht einen Fremd-File vom Tauschvereichnis in ein internes holen. Hier kann es helfen, einen Virenscanner drueberlaufen zu lassen, aber die finden nicht alles.

Das ging schon frueher, mit aelterer Software:

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Bei Android muss man aber aufpassen, dass die App nicht zu schnueffelsuechtig ist und wenn nicht, hat man meist Werbung drin. Wen das stoert, der kann die App kaufen. Von irgendetwas muessen ja auch Software-Leute leben.

Es ist so wie in New York. Leute mit Vollparanoia haben 3-5 Kastenschloesser an der Haustuer und machen sich damit fast zum Eremiten. Manchmal ist gesunder Menschenverstand besser als uebermaessige Verrammelung.

Mein Extremfall dieses Jahr bei einem Kunden: Nach vielen Stunden musste ich dringend mal. Geschaeft erledigt, abgezogen, nix, nueschte. Mist! Tankdeckel gehoben, aha, Kettchen gerissen. Ins Labor, mit 4cm Draht wieder ins Klosett, Kette temporaer repariert, funktionierte wieder. Das waren keine fuenf Minuten, kommt man drueber und vor allem kann der naechste das Oertchen wieder benutzen, ohne auf den Handwerker am naechsten Tag zu warten. Oder am uebernaechsten. Oder naechste Woche.

[...]

Das soll der offizielle von Nvidia-Ingenieuren erstellte sein. Da ja u.a. die US Navy auf Bordrechnern Linux einsetzt, wundert mich sowas nicht.

Retry und re-boot passiert schonmal, auch bei Linux. Re-install hatte ich noch nicht, ausser bei Ereignissen wie spanabhebendem Festplattenabsturz. Replace streng genommen schon, weil manche Software schlicht von Hause aus nicht gescheit funktioniert. Bei Linux suche ich z.B. noch eine Software, die Kamera-Aufnahmen archiviert und Wald- und Wiesenkameras erkennt. Die, welche zumindest unter Windows nie spezielle Treiber brauchten. Bisher habe ich aber erst zwei durch, Cheese und Webcamoid. Muss ich noch weitere wie QtCam probieren. Wenn es nicht geht, auch ok, dann per VM oder WINE.

nVidia ist für Linux ganz schrecklich. Aus Gründen, die Du selbst recherchieren darfst.

Grüße Marc

Marc Haber schrieb:

Nvidia unterstützt Linux bestens. Freilich liefern auch die keinen Sourcecode sondern nur binäre Treiber etc.. Aber mit NVidia-Karten, auch aktuellen solchen, kann man bei Linux kaum was falsch machen

MfG Rupert

Joerg schrieb:

Seltsam, die Amerikaner, welche ich kennenlernte, sehen das völlig anders. Regelmäßig genauso, wie wir das hierzulande gewöhnt sind. Layer 2 ist da eben was anderes als Layer 5 oder Layer 7. Der Maßstab sind keineswegs "Windows-Protokolle". Oder sollte das daran liegen, dass es sich dabei nicht um (hier wie dort) technisch recht unbedarfte Heim-Anwender sondern um IT-Profis eines großen amerikanischen Unternehmens mit 3 Buchstaben handelt? Nach meiner persönlichen Erfahrung sind Amerikaner beileibe nicht so dumm und unfähig, wie du sie immer wieder darstellst :-(

Wenn du das willst, dann musst du dir halt einen geeigneten Verkaufsautomaten zulegen. Warum nutzt du stattdessen, einen Trinkwasserspender? Nur weil irgendwo "Linux" draufsteht, heisst das doch, nicht, dass es sich dabei um die eierlegende Wollmilchsau handele. Besonders auch angesichts des Umstandes, dass du ja ein recht altertümliches und einfaches, beinah rudimentäres System verwendest. Freilich lässt sich auch einer solchen Edition prinzipiell alles gewünschte an Serverfunktionen beibringen, aber für einen Linux-Anfänger ist das wohl wirklich nicht trivial. Doch das ist ja bei Windows nicht viel anders. Wer von den vielen Windows- Anwendern ist schon in der Lage, ein Windows von einer CD/DVD zu installieren, gar verschärft, wie bei dir, durch die Nutzung älterer Hardware? Selbst auf aktueller Hardware ein halbwegs aktuelles Windows (z.B. das vergleichsweise (z.B. verglichen mit WinXP) leicht zu installierende Win

7) lauffähig zu installieren, fällt den meisten Anwendern schwer bzw. ist es für sie zumeist ohne sachkundige Hilfe unmöglich. Intuitiv ist da nix!

Dann solltest du besser eine einigermassen aktuelle Linux-Distribution einsetzen MfG Rupert

Nein, ich hatte geschrieben, dass ich Otto Normalverbraucher und Otto Normalverdiener meine, nicht die Herren im dunkelblauen Anzug mit Schlips. Diese Leute wissen nichts von Network Layers und wollen das auch gar nicht wissen.

Wo hast Du das wieder her?

Sharing ueber LAN bei Windows ist trivial.

Jeder, den ich kenne.

Aeltere Hardware ist kein Problem. Sofern da nichts bei ist, das nicht mehr unterstuetzt wird, aber dafuer muss man fast bis zu Fred Feuerstein zurueckgehen. In den rund 20 Jahren, wo ich auf neue Windows Versionen umstellen musste, war nur eine einzige Logitech Kamera dabei, die mit Win 7 nicht mehr wollte.

DVD einlegen, License Key einklimpern, bei Custom oder Typical ein Haekchen machen, Kaffee holen gehen. BTDT, mehrfach.

Lubuntu 18 LTS ist die aktuelle Version.

Joerg schrieb:

Hmm, bist du ganz sicher, dass, angesichts dieser Schilderungen, deine Besucher wirklich mehr mit IT zu oder auch ganz allgemein Elektronik zu tun haben, als das bei Oma Kruse auch der Fall ist? Deinen Schilderungen nach handelt es sich bei euch ja sämtlich um technisch recht unbedarfte Menschen, wenn da wirklich (ich glaubs ja eigentlich nicht) ein LAN lediglich etwas Windoofartiges sein sollte. Die Leute, welche in High-Tech-Schmieden tätig sind, würden sich nach deiner Beschreibung grob beleidigt fühlen...

MfG Rupert

Es ist ganz einfach so, dass z.B. Leute aus dem technischen Bereich, die hier zu Besuch kommen, wie ich Hardware-Leute sind. Fuer unsereins ist ein Computer wie eine Zange. Ein Werkzeug. Das laeuft so gut wie immer mit Windows, gelegentlich mit Android. So isses nunmal im Wilden Westen.

Bei manchen Journalisten und in einigen wenigen Haushalten findet man Apple Netzwerke.

Und wie gesagt, das ist gross im Schwinden. Erst ging alles auf "WiFi" und nun ist auch das schon fast Vergangenheit, weil jeder gleich in die Cloud geht. Die Google Cloud, die Amazon Cloud, die Samsung Cloud, und so weiter. Man will nicht nur keine Kabel mehr im Haus, sondern moeglichst nur minimales bis gar kein Equipment abgesehen vom kleinen Handy-Lader in der Steckdose. Ermoeglicht wurde das durch Handy-Pauschaltarife mit mehr als 50GB/mo. Gut finde ich das nicht, aber da geht es hin.

Und um den grossen Kreis zu DAB+ zu schliessen, so konsumieren die Leute jetzt auch Rundfunk, manchmal sogar Video (ueber Tablets).

Am 27.08.2019 um 23:47 schrieb Joerg:

Die reparieren auch Toilettenspülungen...

Für *diesen* Zweck sollte es wirklich Windows DAU kompatibel sein. "Klickt mal auf Netzumgebung, da müßtet Ihr mich eigentlich sehen."

-- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069  X in | D-50829 Köln-Ossendorf

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Am 27.08.19 um 15:55 schrieb Joerg:

Auch das nicht. Reine Windows-Nutzung ist gerade in Firmen in der Minderzahl. Daß der Chef nicht weiß, was die Mitarbeiter benutzen, mag jedoch vorkommen. (Da du das bestimmt wieder mißzuverstehen versuchen wirst, noch mal als Hinweis für dich: Nicht jeder Computer ist ein Desktop-Rechner).

Fachleute sind genauso "die Leute aus den USA", und obendrein die Leute, bei denen es überhaupt wahrscheinlich ist, daß sie den Fachbegriff LAN kennen. Daß Granny Smith, die nur Facebook kennt, vom LAN redet ist hingegen ungefähr so wahrscheinlich, wie daß sie von Elektrolytkondensatoren redet. Wo sollte sie das her haben? Der Begriff "WLAN" oder "Wifi" dürfte hingegen jedem Smartfon-User aus naheliegenden Gründen bekannt sein und wird entsprechend auch ident zu Netzwerken aller Art verwendet (daher ja auch der running gag mit den WLAN-Kabeln).

Egal was da steht: Connectify Hotspot ist eine Software. Du glaubst doch wohl nicht, daß Granny Smith, die nur Facebook kennt, sich sowas installiert? An wen mag sich die URL demnach wohl richten?

Selbst reine Apple User meinen, daß ihr Netzwerk Windows benutzt? Sorry, so dumm sind selbst Amis nicht.

Du erfindest hier recht offensichtlich Anekdoten, um deine abstrusen Ideen zu verteidigen. Auf dem Niveau ist dann natürlich auch klar, wo deine "Windows funktioniert bei mir immer" Erfahrungen herkommen, die keiner nachvollziehen kann.

[...]

Und genau deswegen spricht auch der Otto-Normal-DAU nicht davon.

Hanno

Am 27.08.19 um 23:21 schrieb Joerg:

Also z.B. die Oma mit dem Apple-Netzwerk? Bist du dir da *ganz* sicher?

Hanno

Am 28.08.2019 um 06:02 schrieb Hanno Foest:

Er wird ratzfatz eine passende Anekdote erfinden.

Die Cloud ist, verglichem mit lokalem Storage, sehr lahm und was du dorthin hochlädst ist nicht mehr deines. Ja, zuerst ist es sehr bequem, aber schon oft hatten Leute schon ein böses Erwachen und verlorene Daten. Backups? Wozu... ist doch alles in der Cloud.

Das Wolken auch mal abregnen und verschwinden wird dabei vergessen.

Gerrit

'Sicher' und 'bequem' sind Gegensätze. Ich habs lieber sicher.

BTW: Auch DAUs können lernen, wenn sie müssen.

Gerrit

Selber schuld... Hier sehe ich über 20 WLAN-APs wenn ich mir die Liste ausgeben lasse. Wenn du da am Abend versuchst Daten zu verschieben ist es SEHR langsam. Über Kabel gehen aber dann immer noch 1 Gbit/sec.

WiFi ist bequem... Aber Kabel ist immer schnell. Suchs dir raus.

Gerrit

Nvidia unterstützt Linux.

Von "bestens" sind sie so weit entfernt wie die Erde vom Mond.

I beg to differ. Violently.

Grüße Marc

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