mir ist heute ein Platine unter die Augen gekommen die aus der Ecke Automotive-Design kommen soll. Hier nicht Automotive Anwendung aber halt Design-Herkunft.
Ist recht Platzbeengt. Anscheinend eher hohe Spannungen (Drehstromgenerator, Eingangsseitig)...
Diverse Dioden waren direkt als Die auf die Platine (Faserverstärkt) draufgelötet und gebonded und dann mit klarem Silikon vergossen. Mit Gehäuse wäre da für die Dioden kein Platz gewesen....
Ist ist im Automotive inzwischen üblich?
Viele Grüße,
Olaf
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"Holger Bruns" schrieb:Seh' ich auch so. TV hab ich schon vor über 10...
S
Sebastian Wolf
Am 10.05.2020 um 22:01 schrieb Olaf Schultz:
Seit mehr als 30 Jahren!
M
MaWin
"Olaf Schultz" snipped-for-privacy@enhydralutris.de schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net...
Schon lange. Es geht wohl weniger um den Platz, mehr um die Verdongelung und Unreparierbarkeit.
C
Christian Treffler
Olaf Schultz schrieb:
Im Automotive Bereich sind Leiterplatten eher übersichtlich aufgebaut. Der Grund ist, dass aufgrund der hohen Integration der ICs die Anzahl der Bauteile auf der Leiterplatte immer kleiner wird, aber die Anschluss-Stecker der Steuergeräte nicht. Man packt immer mehr Funktionalität auf ein Steuergerät und braucht entsprechend viele Pins.
Oder die Leiterplatte wird direkt auf der mechanische Komponente (z.B. Bremssystem) verbaut, und die Mechanik ist auch sehr groß.
Gelötet *und* gebondet?
Wenn Du schon von hohen Spannungen sprichst: Wenn man auf engem Platz mit hohen Spannungen arbeitet, will man vielleicht Überschläge vermeiden. Oder man fürchtet Kurzschlüsse durch Fremdkörper. Beides Gründe, die Komponenten zu vergießen.
Das kann auch in die Hose gehen. Ein Kunde hat sich mal darüber beschwert, dass wir ICs mit Kurzschlüssen zwischen den Pins ausliefern. Röntgen-Untersuchung hat dann Partikel im Silikon gefunden, das der Kunde zum Vergießen verwendet hat.
Bare Die auf Keramik gibt's schon lange. Es gibt neben den oben erwähnten übersichtlichen Steuergeräten auch welche, wo wirklich wenig Platz ist. Möglicherweise dann auch noch hohe Temperaturen (Getriebe-Steuerungen).
CU, Christian
G
Gerald Oppen
Am 10.05.20 um 23:22 schrieb MaWin:
Es geht vor allem um die Kosten. Etwas auf Bauteilebene reparierfähig zu machen kostet Geld, die Zeit zum Fehlersuchen, reparieren und prüfen ebenso. Da könnte man schnell mal für einen getauschten Transistor einige komplette neue Baugruppen kaufen (EK versteht sich).
Gerald
G
Guido Grohmann
Gerald Oppen schrieb:
Das rechnet sich aber nur, weil die Entsorgung der defekten Baugruppen viel zu billig ist.
GUido
R
Roland Franzius
Am 12.05.2020 um 05:43 schrieb Guido Grohmann:
Reparierte Original-Motorsteuerungen kosten in etwa die Hälfte der Original-Ersatzteile.
Da die Zahl der Ingenieure in Rente aus diesem Bereich in etwa gleich der Zahl der Besitzer von 20 Jahre alten Luxuslimousinen ist, rechnet sich das prima.
Roland Franzius
M
MaWin
"Guido Grohmann" snipped-for-privacy@gmx.de schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net...
Das rechnet sich ganz wunderbar, wenn der Kunde für das unreparable Auto einfach ein Neues kauft, das alte geht auf de Schrott weil es selbst in Arfika nicht mehr zum Fahren zu bekommen ist.
Der Irrtum des Herstellers besteht darin, zu glauben, der Kunde würde wieder bei ihm kaufen. Leider gibt es bald zu wenig Hersteller, so daß man doch wieder beim jahrzehnte vermiedenen kaufen muss.
Schon die PC Druckerhersteller haben ihren Markt durch Gier vorsätzlich ruiniert, heute hat kaum noch eine Privatperson einen Drucker weil die verdongelten Tintenpreise "47ct/Seite" dem Fass den Boden ausschlugen, und sich alle (na gut, die
3 wichtigen Epson, Canon und HP) einig waren.
Dabei gab es vor 15 Jahren perfekte Drucker zu guten Preisen, iP4000 beispielsweise. Seit dem ist es nur schlechter geworden. Es wird Zeit, daß ein Chinese den Markt aufrollt, die Patente sind abgelaufen, die EcoTank haben eine dermassen miese Druckqualität daß sie ein Fehlkauf sind.
O
olaf
Ich bin mir ziemlich sicher das die in Afrika bald eigene Steuergeraete verwenden die nur das noetigste machen und dann werden dort die Autos im Zweifel umgebaut.
Dann war es ja doch kein Irrtum des Herstellers. :-)
Also ich kenne wirklich niemanden ohne einen eigenen Drucker pro Haushalt.
Ich glaube die Druckkosten sind den meisten Leuten mittlerweile egal. ICh kenne zwar niemanden ohne einen Drucker, aber die Anzahl der Ausdrucke im privatem Umfeld scheint mir relativ gering.
Olaf
A
Axel Berger
Also mich hat es schon genervt, daß ich, obwohl ich praktisch ausschließlich schwarz/weiß gedruckt hatte, drei oder viermal im Jahr je vier Farbpatronen für zusammen jeweils 50 Euro wechseln mußte. Noch mehr stört mich aber, daß der sonst sehr gute Drucker allein wegen Erreichen eines internen Zählerstandes jetzt ganz "kaputt" ist.
M
Martin Τrautmann
Der iP4000 war ein fließiger Spüler - der hat je nach Ausschaltpause bei jedem Einschalten mehr oder weniger viel Tinte durchgepumpt - oftmals mehr als man für den eigentlichen Ausdruck brauchte.
Beim aktuellen Home-Schooling waren mancherorts auch Drucker recht schnell ausverkauft - weil viele Haushalte doch keinen hatten. Daheim reichte tatsächlich vielen Leuten das papierlose Leben. Was man ausdrucken musste, das konnte man in der Arbeit erledigen.
Viele Drucker brauchen auch mehr Platz als man dafür verschenken möchte
- wobei heutige Laserdrucker auch schon recht kompakt geworden sind.
Zurück zum iP4000 - ja, der war nett, für den gab es auch noch unverchippte Fremdpatronen. Trotzdem kostete ein neuer Druckkopf dafür mehr als ein neuer Drucker. Und leider hielt ein Druckkopf kaum länger als die gesetzliche Gewährleistung. Mein HP Laserjet 2420 dürfte etwa Baujahr
2004 sein und läuft noch immer. Wieviele HP Laserjet 4 oder 5 wohl noch im Einsatz sind?
M
Martin Τrautmann
War das als Sicherheitsmerkmal wegen dem Tinten-Saug-Schwamm? Den kann man mit etwas Geschick auswechseln und den Zähler zurücksetzen.
Wer es riskieren will, der kann auch ohne Wechsel des Auffangbehälters den Zähler resetten.
G
Gerhard Hoffmann
Am 12.05.20 um 17:53 schrieb Martin Τrautmann:
Mein Laserjet 6MP jedenfalls schon lange nicht mehr. Der hatte eine abgelutschte Rolle im Papierauslauf. Die gab's natürlich nicht als Rolle, die gab's nur nur als fuser unit, und die hat mehr gekostet als ein neuer LJ6MP, der damals noch verkauft wurde.
Dann hatte ich noch einen DIN-A3+ Bunt-Tintenpisser von HP, der war Müll eigentlich schon in der Schachtel. Damit war das Thema HP bei mir erledigt.
Kein Vergleich mit dem NEC Silentwriter davor und dem Kyocera danach. Ich frage mich, wo der Kyocera seinen Toner aufhebt. Der nimmt kein Ende.
Gruß, Gerhard
S
Sebastian Suchanek
Seit wann benutzt Du so neumodisches Zeug? Ich hätte bei Dir eher einen Typenrad- oder maximal Nadeldrucker erwartet. Dafür gibt's auch preiswerte Nachfüllfläschchen fürs Farbband.
SCNR,
Sebastian
R
Rolf Bombach
Sebastian Suchanek schrieb:
Ich saach nur: NL-10
Hat da jemals jemand einen wirklich defekten weggeworfen? OK, gelb und stinkig mit der Zeit, aber wirklich defekt?
Ich hatte sogar ein MACRO-11 Programm geschrieben, dass vom "Grafik"-Terminal den RS-232 Druckerausgang wieder eingelesen hat und die Bitmuster für jeweils zwei Halbzeilen wieder zusammengesetzt an den NL-10 geschickt hat. Mit zwei wählbaren Bildverhältnissen!!1! Hatte zwei Ringbuffer für XON/XOFF-Sync.
R
Rolf Bombach
Martin Τrautmann schrieb:
Man meinte ja, das papierlose WC kommt vor dem papierlosen Büro. Corona hat das irgendwie beidseitig relativiert.
PS: Ich hatte das Druckerpapier schon vorher gebunkert!!1!1
A
Axel Berger
Es kommt vor, daß neuere Technik tatsächlich besser und leistungsfähiger ist. Es ist nicht unbedingt die Regel, aber es kommt vor.
H
Hartmut Kraus
Am 12.05.20 um 21:38 schrieb Axel Berger:
Das waren noch Zeiten, als das die Regel war. Kannst du dich noch erinnern? *** seufz ***
H
horst-d.winzler
Es ist nicht unbedingt verkehrt einen Nadeldrucker mit (zusätzlich) paralleler Schnittstelle zu haben. ;-)
M
Martin Τrautmann
Autsch, rettet dem Dativ, sorry...
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