Automotive Elektronik

May 10, 2020 Last reply: vor 6 Jahren 53 Replies

Wie oben gesagt: Bei einer laufenden Baustelle, die insgesamt länger dauert und wenn schon Leistungen erbracht sind oder Material geliefert wurde, habe ich gar kein Problem mit Zwischenabschlägen auf die Endrechnung.

Was ich hier lese ist eine Vorauszahlung in der Hoffung, daß er dann vielleicht später irgendwann tatsächlich kommt und änfängt. Das geht imho gar nicht und das hat hier im Raum noch nie einer von mir verlangt.

Im Handel ist es anders. Die wollen zu recht eine Anzahlung, bevor sie etwas bestellen, auf dem sie sitzenbleiben könnten. Bei vertrauenswürdigen Händlern -- andere meide ich sowieso -- zahle ich dann gern gleich ganz, dann muß ich nur einmal bezahlen und nicht zweimal.

Axel Berger snipped-for-privacy@Berger-Odenthal.De schrieb:

Wann hattest Du das letzte Mal einen Handwerker im Haus?

War es ein nennenswerter Betrag?

Andreas Bockelmann snipped-for-privacy@gmx.de schrieb:

Es heißt allgemein: "Der Zünftler steht für seine Arbeit gerade. Nur beim Zünftler gibt es Gewährleistung."

Wovon will er die Gewährleistung denn bezahlen, wenn es so schlimm um einen Zünftler steht, wie beschrieben?

In den letzten ca. zwei Jahren drei Mal und drei verschiedene. Und ja, zumindest für mich waren die Summen erheblich. Die Handwerker, die mich bereits kennen, wissen aber auch, daß nach Rechnungserhalt die Zahlung umgehened erfolgt. Man hört da öfter, das sei keineswegs generell selbstverständlich.

Hier sind es demnächst 35k. Ich find das nennenswert. YMMV.

Die Hausverwaltung hat (teil)Vorauszahlung gegen Skonto ausgehandelt. Handwerkerseits war man erfreut und meinte, das wäre nicht üblich, macht man aber gerne.

Hanno

Ja klar. Freie Verhandlung mit Vorteilen auf beiden Seiten macht man gerne. Aber nicht einseitige Forderungen denen keine Gegenelistung über das ohnehin normale hinaus gegenübersteht.

Einen Vorschuss wollte noch kein Handwerker von mir haben.

Grüße Marc

Martin Gerdes schrieb:

Hier gibt es zuviele Dachdecker, das ist Fakt. Aber einen zuverlässigen Handwerker zu bekommen ist schwierig. Einen Handerker zu bekommen, der auch für einen Kleinauftrag im Notfall sehr zeitnah ausrückt, ist ein Sechser im Lotto.

"Mein" Dachdecker erfüllt beide Kriterien. Dann sehe ich da darüberhinweg, dass er das Aufmaß falsch berechnete und die Dachziegel recht großzügig bestellt. Ebenso sehe ich darüber hinweg, dass in einer Innenkehle etwas viel "Verschnitt" hatte, weil er nach Jahren zum ersten Mal so etwas wieder gemacht hatte. Ich habe genug Stauraum für die Ersatzpfannen zum einlagern, das Dach ist wieder vernünftig, die Rechnungshöhe lag im vereinbarten Budget.

Ich habe keine Probleme mit dem finanziell mehr als angeschalgenen Handwerksmeister.

Hallo Rolf,

Wegen der Anschlagkraft des Typenrades sah das fertige Druckwerk allerdings eher so aus, wie wenn man es ins Papier getrieben hätte...

Viele Grüße

Dieter

Am 18.05.20 um 07:54 schrieb Axel Berger:

Deswegen schrieb ich ja, daß mein Handwerker eine solche Vorauszahlung als "nicht üblich" bezeichnete. Keine Ahnung, wo das anders sein mag - hier (Essen) offenbar nicht.

Hanno

Am 18.05.20 um 13:55 schrieb Dieter Michel:

Es gab auch Typenraddrucker mit typenradspezifischen Hammeranschlagstärkentabellen, so daß bei Zeichen mit weniger Fläche entsprechend weniger stark gedruckt wurde.

Hanno

Umgekehrt wurde uns in der Fortran-Vorlesung beigebracht wie man doppelt mit dem Kettendrucker druckt (statt fett) und gesagt, daß wir auf keinen Fall doppelt oder dreifach Linien mit = oder - drucken dürfen, weil dann nämlich das Papier reißt und der Operator neu einspannen muß ;)

/ralph

Das musste dann sicher jeder mal ausprobieren, oder?

Gerrit

Gerüchteweise ja ;)

/ralph

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ausserirdische sind gesund

"Operator" war ein Euphemismus für a) Printer-Sprinter b) Tape-Ape

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