Klar, wer Sicherungen parallel schaltet mit Nägeln repariert, der fackelt auch Häuser ab...
Klar, wer Sicherungen parallel schaltet mit Nägeln repariert, der fackelt auch Häuser ab...
Ich sehe nichts, wo man sich Gedanken um die Aufteilung der Ströme gemacht hat.
Gruß Martin
Am 26 Aug 2011 11:07:00 -0300 schrieb Wolfgang Allinger:
Anweisung vom Meister das so auszuführen, aber unabhängig davon:
Technisch war jedes der beiden Kabel zur Maschine mindestens für den Strom ausgelegt mit dem es auch abgesichert war, was soll da passieren? Wahrscheinlich reichte schon die Kabellänge für eine einigermassen gleichmässige Aufteilung, bei Problemen (höherer Übergangswiderstand auf einer Strecke) wären die Sicherungen doch kurz nacheinander gekommen, bei Überlast auch. Also eigentlich alles wie gewollt, für Denkfehler bin ich aber auch nach 30 Jahren noch offen.
Einziges Risiko war die Rückwärtseinspeisung auf die offenen Messer des Kastens der in das Schienensystem eingehangen wurde, deshalb war dringend geboten die Sicherungen zu entfernen bevor man den Kasten aus der Schiene ausklinkte.
Lutz
Am 26.08.2011 18:41, schrieb Lutz Schulze:
Das hatte mir mal ein alter Elektriker erzählt: Auf einem Militärgelände war eine Ringleitung, eine Haupticherung zu ziehen reichte nicht aus ...
Peter
Vielleicht machen die Ströme das von selbst, immer durch den kühleren Sicherungsdraht.
Jedem Akku eine eigene Sicherung am Pol zu verpassen dürfte auch kein großer Fehler sein.
Aber warum wer 250A bei 12 Volt plant ist mir völlig schleierhaft. Dann wäre ich doch lieber auf 48 Volt oder so hoch gegangen und bräuchte keine Sondergeräte.
Höhö, im Hamburg wird die S-Bahn mit 40 kA-Automaten abgesichert. Ob man BBC mal höflich nach einem Automaten fragt? Sowas wird auch mit vier Rädern geliefert :).
Peter
Da kann einem ja echt uebel werden. Ich muss ab und zu Gutachten erstellen und da sind mir schon Platinen untergekommen wo nur noch das Fasergeflecht uebrig war.
Ich verstehe Dein Problem nicht. Was soll daran gefährlich sein? Im Zweifel wird halt bei weniger als dem doppelten Nennstrom ausgelöst. Unschön, aber ungefährlich.
Die Stromaufteilung sollte durch den Temp-Koeffizient des Sicherungsdrahtes sogar recht gut sein.
Ob es sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt.
Zum Thema "ungefaehrlich" sollte man vorher unbedingt mit dem Hersteller reden, denn die Ausloesecharakteristik kann sich aendern. Es kann auch durchaus passieren dass bei einem Ueberstrom die letzte noch lebende Sicherung mit so einem Karacho ausloest dass deren Einzelteile umherspritzen.
Der kann zum Problem werden. Eine Sicherung die bei 20A recht gezaehmt "pueff" macht sollte also bei drei parallel geschalteten bei 60A "pueff" machen. Nun loesen Sicherungen nicht sofort aus, das kann hunderte von Millisekunden dauern und streut. Dabei werden sie alle "vorgewaermt". Nun brennen in kurzer Reihenfolge zwei durch, die dritte aber erstmal nicht und deren fast schon gluehender Draht bekommt jetzt den vollen Strom verplaettet. Einige zig Millisekunden spaeter ... *POFF* .. klirr .. prassel .. schepper .. "Ey, Jupp, da brennt was!"
Ich wuerde es nicht machen.
Na denn haste wenigsten einen Schuldigen. Iss ja auch schon mal was :)
Vermute ich auch, zudem Du ja schriebst 100A auf 2x63A, da haste etwas Spielraum für "Schieflast". Die Sicherung die zuerst warm wird, wird etwas hochohmiger und vermutlich schaukeln die sich sozialistisch :) hin. SCNR
Besser iss dat :)
Saludos Wolfgang
Peter Thoms wrote on Fri, 11-08-26 16:15:
Von weiter oben in diesem Thread, wo sowas vorgeschlagen wurde.
Am 26 Aug 2011 16:20:00 -0300 schrieb Wolfgang Allinger:
Rückversichern war damals gar nicht so nötig wie heute, mitunter musste man aber auch etwas mutiger sein.
Mangels Messtechnik in dem Spannungsbereich haben wir auch die HF-Härteanlage zur Fehlersuche mit überbrückten Türkontakten betrieben um zu sehen wo es überschlägt.
Man muss eben wissen was man tut.
Lutz
Das ist immer besser :)
Nur wer mindestens drei Arten des Missbrauches seines Werkzeuges kennt, beherrscht es wirklich. (Spruch habe ich mal in den USA aufgeschnappt)
Kunst kommt von können, denn wenns von wollen käme, hiess es Wulst!
Saludos Wolfgang
Am 27.08.2011 10:03, schrieb Axel Berger:
Hmm,
erklärt wurde es im Grunde anders, mit Beispiel, als es dann verstanden wurde, oder nicht?
Peter
"Peter Thoms" schrieb im Newsbeitrag news:j34t0c$5vm$ snipped-for-privacy@tota-refugium.de...
Deine Zweifel fundieren aufgrund welcher Erfahrungen/Ausbildung?
Hast Du Links die so etwas behandeln?
Der Beging vieler Katastrophen sind falsche Annahmen ...
"Peter Thoms" schrieb im Newsbeitrag news:j38kcp$q0e$ snipped-for-privacy@news.albasani.net...
Hi
Jedem? Es ist *ein* Akku.
Das sich der Strom bei 4-facher Spannung viertelt ist auch anderen bekannt. Nur wenn es viele käufliche Geräte für 12V gibt kann dieser Markt nicht so klein sein bzw. auch andere Gründe diese Systemspannung nötig machen.
Am 04.09.2011 10:12, schrieb Christian Aurich:
Für mich ist diese Menge erst mal völlig unfassbar, willst Du damit ein Krankenhaus unterhalten?
Weil: Wer 12V nutzt ist -für mich per se- eh ein schmalfüssiger Energienutzer und kein elektrischer Backofenliebhaber. Immerhin sehe ich 100W gleichwertig zu einem Sklaven an und bewerte eine hunderte Ampere dicke Sicherung korrespondierend.
Dann laß doch die Solarpanels als 240V/50Hz Sinus schalten.
240V-Geräte gibt es auch wie Sand am Meer.Peter
Am 04.09.2011 10:07, schrieb Christian Aurich:
Mein Problem ist, daß Deine Dimensionen für mich komplett unfaßbar sind. So wenig Spannung und so viel Strom. Keine Ahnung, muß das wirklich so sein?
Peter
Wieso eignetlich? Bei Transistoren will ich, dass sich die Ströme gleichmäßig aufteilen, damit keiner kaputtgeht. Bei einer Sicherung ist aber der sichere Zustand ja gerade der, dass eine kaputtgeht. Bei ungleicher Aufteilung brennt also eine durch, kurz danach die andere natürlich auch (weil sie den doppelten Strom abbekommt). Die Gesamtstrombelastbarkeit wird also niedriger, aber das ist Sicherheitstechnisch kein Problem. Die "Rupture Capacity" bleibt bei so einem Konstrukt natürlich bei der von nur einer einzigen Sicherung, weil die nacheinander durchgehen.
Henrik
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