Ausschaltvermögen von Sicherungen

Aug 23, 2011 77 Replies

"Michael S" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net...

Hab ich heute gemacht. Anwort man würde nicht mehr Daten vom Zulieferer bekommen. Klasse ... ;-.(

120qmm ;-)

Am 24.08.2011 11:34, schrieb Christian Aurich:

Dann bis Du auf der sicheren Seite, klar. Wenn man Kosten und Baugröße sparen möchte, muss man sich das genauer anschauen und kommt vielleicht zu einer wirtschaftlicheren Auslegung, die auch noch sicher ist. Nur wird die Auslegung dann schwieriger und man muss u.U. selbst Tests durchführen.

Michael

Michael S :

Nein, die Hauptsicherung muss auf den Strom ausgelegt werden, den - in dem Fall - das Kabel aushält (bzw. das jeweils schwächste Glied in der Kette). Glaub kaum, dass Dein Kabel 10kA aushält.

M.

Am 24.08.2011 12:42, schrieb Christian Aurich:

Übrigens:
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Hier steht, dass bei Kupferelektroden ein Lichtbogen unter 12V Brennspannung instabil ist und vermutlich verlischt. Wie das bei anderen Metallen aussieht, kann man sich vielleicht ergoogeln. Dann gibts noch das hier:
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Beim Lichtbogen sinkt die Spannung mit zunehmendem Strom. Bei einem bestimmten Strom gibts ein Minimum der Spannung, welche bei Kupfer bei ca. 12V liegen dürfte.

Das Ausschaltvermögen von Sicherungen hängt ja ganz wesentlich von der Fähigkeit ab, den Lichtbogen löschen zu können. Deshalb haben mit Sand gefüllte Feinsicherungen ein viel höheres Ausschaltvermögen, weil der Sand den Lichtbogen kühlt bzw. isoliert.

Deine Batterie schafft bei 13,8V 0A und bei 0V 10000A. Bei 7,2V also 5000A. Du musst die Sicherung sicher nicht auf 10kA auslegen, weil bei 10kA hast Du keine Spannung mehr. Deutlich weniger reicht auch, weil der Lichtbogen bei den niedrigen Spannungen eh selbst verlischt.

Willst Du es Dir aber einfach machen, dann nimm eine 10kA-Sicherung, damit bist Du auf der sicheren Seite.

Michael

Am 24.08.2011 14:05, schrieb Matthias Weingart:

Vergleiche Ausschaltvermögen mit Auslösestrom !

Michael

"Christian Aurich" schrieb im Newsbeitrag news:4e54c5f8$0$6630$ snipped-for-privacy@newsspool2.arcor-online.net...

Hi, mit der richtigen Elektrode geht das mit ner normalen Starterbatterie. Mit normalen Elektroden hat uns damals unser Kunstleerer das mit 2 Batterien und

2 Ladegeräten (parallel angeklemmt) vorgeführt. Lief ganz vorzüglich bei nicht zu dickem Blech...und McGyver kanns sogar mit nem Silberdollar. Entscheidend ist der Strom, bei genügend billiger Erzeugung ergibt sich (leider) eine manchmal recht hohe Leerlaufspannung. Doch nötig ist die nicht. Brüderchens altes Chinateil hatte 45V leer, aber der Klammer-Punktschweißer in der Werkstatt hatte nur 3V...
mfg, gUnther

"Michael S" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net...

Wird es wohl werden. Diese Car-Dinger gehen meist nur bis 1kA. Ich hab jetzt gesehen, dass es diese NHs auch mit offenen Ösen gibt. Alternativ muß ich ein 8er oder 10er Loch in eine normale Bohren und verzichte auf den Halter.

"Michael S" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net...

Hi, wie hast Du das denn gerechnet? Die Akkukennlinie ist linear? Oder der Lichtbogen? Das Kabel (bei dem Strom)?

Das ist zu bezweifeln. Sollte wirklich der Kurzschlußstrom fließen, den der Akku da angeblich gibt, so passieren schon deutlich vorher allerlei unliebsame Dinge. Soeine Sicherung nutzt eigentlich nur, wenn der mögliche Strom noch weit höher steigen könnte, ohne Sicherung. Das kann er hier aber nicht. Wie hoch er letztlich sein würde, muß aber keinen interessieren, da ja ein Kurzschluß auch "vor" der Sicherung möglich wäre. Ergo muß der Konstrukteur eh Maßnahmen für Akkuexplosion, Elektrolytkochen oder Gasbildung vorsehen. Diese Supersicherung ist bestenfalls Alibi. Das Abschalt-/Trennvermögen dient ja primär dem Schutz der Technik vor der Energiefreisetzung etwa im Lichtbogen. Nimmt man eine weniger "schnelle" Sicherung, dann kompensiert man eben durch stabilere Technik, ersetzt Plastikhauben durch Bleche...

mfg, gUnther

Am 24.08.2011 14:44, schrieb gUnther nanonüm:

Verwechselst auch Du Abschaltvermögen mit Auslösestrom? Der OP wollte eine 500A Sicherung einsetzen, die aber auch bei 10kA noch sicher abschaltet. Der mögliche Strom kann also weit über den Auslösestrom ansteigen und damit ist eine Auslösung sichergestellt. Ansonsten wären die Angaben zu Auslösestrom und Abschaltvermögen ja völliger Quark.

Michael

"Michael S" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.individual.net...

Hi, nein, ich verwechsel das nicht. Aber die Angaben betreffen die wenigen µSekunden beim Auslösen, dann, wenn die Sicherung von "Leitung" auf "Lichtbogenbetrieb" umschaltet. Sein Verlangen läuft darauf hinaus, daß es keinesfalls zu einem solchen Lichtbogen kommen soll, wenn die Sicherung abschaltet. Und das ist bei 12V ja sowas von unwahrscheinlich...den gibts fast unausweichlich. Aber man kann seine Lebensdauer verkürzen und gleichzeitig sicherstellen, daß es aufs Äußere der Sicherung keinen Einfluß hat. Aber...wozu das? Welche denkbaren (und von Murphy vorgeschlagenen) Szenarios könnten denn eine reale Batterie mit starren Stromschienen so niederohmig kurzschließen, daß es zum Akkumaximalstrom kommt? Wenn auch nur sehr kurzfristig...einen Eimer Quecksilber in den Akkuschrank gießen?

mfg, gUnther

Die Leitfähigkeit von Quecksilber wird überschätzt.

David Kastrup

"David Kastrup" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@fencepost.gnu.org...

Hi, aber nicht seine Benetzungsfähigkeit von Blei und Eisen :-) versuch mal einen Vollkontakt mit irgendwelchen Leitern herzustellen. Nix geht über Einauchen in eine Metallschmelze. Und für großen Strom braucht man große Fläche, gell?

mfg, gUnther

"gUnther nanonüm" schrieb im Newsbeitrag news:4e5512c8$0$6638

Wir reden hier von der Akku-Hauptsicherung. Also Plus-Pol, Sicherung, dann erst die Kabel und danach die Stromschienen.

D.h. diese Sicherung können wirklich mehrere kA abbekommen und sind sehr nah bei evtl. Gasenden Akkus.

Der "Hersteller" diese Mega-Sicherung nennt nur 1kA Ausschaltvermögen bei

32V.

Am 24.08.2011 09:45, schrieb Christian Aurich:

Und warum betraust Du damit keinen Fachmann?

Leitungen kann man kurzschlußsicher verlegen, weiß Du wie das geht? Sicherungen kann man verkleinern, indem man sie parallel schaltet, kannst Du Dir das vorstellen?

Peter

Am 23.08.2011 13:18, schrieb Christian Aurich:

Ich bezweifel schon mal grundsätzlich, daß Du so eine Hauptsicherung überhaupt benötigst. Wenn ja, dann hat die Leitungsinstallation bereits in der Planung eine Macke mitbekommen. Denn die Akkuleitungen werden immer so verlegt, daß sie sich auch ohne Isolierung *nie* berühren.

Peter

Peter Thoms wrote on Thu, 11-08-25 09:12:

Nein, zumindest nicht bei denen für große Ströme.

"Peter Thoms" schrieb im Newsbeitrag news:j34skt$52k$ snipped-for-privacy@tota-refugium.de...

Sag mir einen.

Da in Deutschland ja fast alle Leitung vom Fachmach verlegt wurden, sind Sicherung ja ein ganz seltenes Gut und nirgends anzutreffen.

Wirklich ein Super-Tipp Schutzmittel parallel zu schalten. ;-( Nicht nur, dass dies murks ist, nein - das Ausschaltvermögen ändert man damit nicht.

"Christian Aurich" schrieb im Newsbeitrag news:4e55ecfc$0$6548$ snipped-for-privacy@newsspool4.arcor-online.net...

Hi, also eine Super-Akku-Installation, wo die Akkus über Kabel an Stromschienen geklemmt werden? Ich hätt das gerne mal gesehen. Alleine die Querschnittübergänge vom Akku zum Kabel und vom Kabel zur "Schiene" sind doch erheblich.

Bitte Pix. Bleiakkus gasen immer, irgendwann. Doch was eine "abschaltende Sicherung" mit dieser Eigenschaft zu tun haben soll, ist mir jetzt schleierhaft. Selbst wenn sie trennt, müßte sie für echte Sicherheit "EX" sein. Bergbautechnik, hatte ich ja schon vermutet. Erkundige Dich mal bei denen. Da sind Akkufahrzeuge mit affig Saft und ex-Bauweise gang&gäbe.

Wer ist das denn, dieser "Hersteller"? Klingt irgendwie nicht nach einer Einmal-Schmelzsicherung, sondern eher nach einem "Automaten". Der natürlich eine Lastgrenze hat. Die Akkus werden nicht grundlos meist so gebaut, daß man eben nicht mal eben mit nem losen Pluspol den Minuspol berührt. Die maximalen Stromangaben sind je nach Angabe vielleicht auch einfach gedacht für den Akku selbst? Ab wann die Pole erweichen? Die Großakkus unserer Ameisen hatten eigene Schmelzsicherungen in den Akkuklemmen. Weil Akkuwechselsystem, mit Kabel und Stecker für den Lader, dieses Kabel könnte ja einen "Unfall" erleiden, sich einklemmen oder brechen. Doch ein "Abschaltvermögen" war da nicht wichtig, wimre. Schließlich gabs nur zu verhindern, daß bei soeinem Unfall nicht auch noch der Akku durchgeht. Gab nicht die Sicherung auf, das Kabel täte es sicher. Solche Unfälle kamen aber nie vor. Und gegen die anrennende Toro-Ameise war der Akkuträger extra gepanzert. Vor soetwas hätte ich deutlich mehr Respekt als vor einem Maximalstromfall. 6Tonnen Blei, Stahl und Bier (am Steuer) im Halbdunkel der Tunnels mit 2m langen Zinken bei 40km/h frontal in den Wanst.... :-(

Aber bei Deinem Akku scheint es eher ein stationäres System zu sein. Da sind solche "Verkehrsrisiken" ja noch unwahrscheinlicher. Ich versteh's nicht.

mfg, gUnther

Peter Thoms schrieb:

Hallo,

aber da müsste man zumindestens dafür sorgen das sich der Strom auch gleichmässig auf alle aufteilt, nur wird es dann ziemlich unsinnig, denn dann wird der gesamte Spannungsabfall über die Sicherungen und ihre Vorwiderstände deutlich grösser als über eine einzige Sicherung der richtigen Grösse.

Bye

Naja, sie werden einem selten den Gefallen tun, so synchron zu sterben, daß sich die hier kritische Abschaltstrombelastbarkeit aufteilt.

David Kastrup

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