Achtung, Missverständnis. Das Komfortable ist, dass das absolute Timing egal ist. Ob die Zündung einige ms früher oder später erfolgt ist egal.
Hätte ich besser erläutern sollen, sorry!
Viele Grüße
Timm
Achtung, Missverständnis. Das Komfortable ist, dass das absolute Timing egal ist. Ob die Zündung einige ms früher oder später erfolgt ist egal.
Hätte ich besser erläutern sollen, sorry!
Viele Grüße
Timm
Ja isset denn ... Ihr Suedamerikaner, tsk, tsk, tsk :-)
Worst case braucht er 200uA, die sollte man schon haben.
Trick 17 um den auch ohne zum Abschalten zu bewegen: Mal kurz mit einem anderen Bauteil (Transistor, weiterer Thyristor mit C in Serie, etc.) den Strom "umleiten".
Gibt auch welche wo man zum Einbau beim Schwientek einen Kranwagen bestellen muss :-)
Wobei dieser Wert ein wenig rumschlottert.
[...]
Keine Ahnung, hab keine Lust das Datenblatt zu lesen.
Ein Thyristor ist im Prinzip ein Baulement, was wie eine nichtleitende Diode funktioniert, deren durchschalten man mit einem Signal am Gate zünden kann. Ein Thyristor `brennt` (leitet) dann solange, bis der Strom unter den Haltestrom sinkt. Dann sperrt er wieder.
Ich denke mal, dass Du bei Wikipedia und/oder im Elektronik Kompendium Du mehr findest.
Ja, das ist ein recht kleiner Thyristor :) Musst sehen, welche Sperrspannung, welchen Durchlassstrom, welche Durchlassspannung er hat. Du findest leicht welche, die mehrere kV sperren und mehrere kA durchlassen können. Ok, der Preis reichtet sich nach den Anforderungen.
Ja.
Nicht nur dafür:)
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
Tranqilo, sei froh, dass ich keinen Terrere schlürfe.
Das ist die Kür :) Und als Gipfel, dann passende Schwingkreise zuschalten. Spannend so bei 1000A :o
Durchaus in der Klasse, dass man den auch in der Muckibude als Trainingsobject benutzen kann. Ich hab mich seinerzeit als Jungingenieur mit sowas rumgeschlagen. Hatten einzeln so Bierkrug-Größe.
War ein 12pulsiger Stromrichter in kreisstrombehafteter Brückenschaltung. 8000A bei 400V(?). Jedenfalls reichte eine klitzekleine Pulsverschiebung in meiner neu entwickelten Ansteuerelektronik und RUMMMMS flog ein Multavi quer durchs Labor nachdem der Strom entdeckt hat, dass man armdicke Kabel schön ringförmig schubsen kann, wenn es zum Wechselrichter kippen kommt. Alles was ausserhalb der Kabel aber innerhalb des Kreises war, war halt wechgeflogen. Das Multavi war nicht stabil genug :)
Ich sollte experimentell die Wechselrichtertrittgrenze bestimmen. Musste ins Datenblatt und die Abgleichanweisung :) Bei jedem Schuss waren 12 ultraflinke Sicherungen hin. Der Lagermuffel bekam einen Koller, als ich zum 2. mal innerhalb 1 Stunde 12 Stück holte (Stückpreis 90DM oder so) und rief meinen Cheffe an. Der sagte, er müsse ganz tapfer sein. Dat muss so! Der Allinger wird leicht noch 10mal angeeiert kommen, er soll schon mal schnellstens Nachschub ordern! Am besten per reitendem Boten oder schneller.
Das Lager bei Siemens Düsseldorf dürfte ich abgeräumt haben. Vermutlich knallten da die Sektkorken.
Man sollte einen Thyristor recht gut verstehen, wenn man seine Fähigkeiten auskosten will/muss. Da gibbet u.a. noch das unbeliebte du/ dt, das `Überkopfzünden` und besonnders perfide, nicht planer Einbau auf Kühlkörper. Wir reden da von um! Auch zuviel oder zuwenig Wärmeleitpaste sorgt für interessante Anrufe vom Kunden.
Die Zündung mit unzureichendem Zündimpuls macht ebenfalls nette Sauereien. So ein Thyristor kann eine Mimose sein, wenn man zu zärtlich rangeht. Immer dick dropp un de Tür zo! Dann klappts auch mit dem Nachbarn.
Am Ende meiner Anfangsjahre kamen dann die Thyristoren auf, die über einen Lichtleiter gezündet wurden. Teuer, teuer... aber Klasse :)
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
Völlig vergeseen zu fragen! Auf welchem Potential liegen denn die 250V gegenüber Deiner Steuerelektronik?
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
Hallo Timm!
Am Donnerstag, den 21.02.2013, 23:39 +0100 schrieb Timm Reinisch:
e mich
Also Stoßkondensator->Zündfunkenstrecke*-> Pulsformungsnetzwerk/Versteilerungsfunkenstrecke-> Prüfling/Versuch?
*gezündet mit den 250V+Thyristor+Triggertransformatorhast,
n,
Auch der "klassische" Triggertransformator von Bosch? :-)
zwischen
Bei war das ein Plasik LWL (kosten fast nix), um die Schaltung vom Erdpotential zu trennen - Meine Triggerschaltung sitzt auf dem Hochspannungspotential und nascht am Ladestrom des Stoßkondensators mi t.
Vorteil: Es gibt nix, was aufwändig isoliert werden muss.
Nachteil: Man muss nach einem Zündversager (falsch eingestellte Funkenstrecke) nochmals ein bisschen was nachladen.
falsch?
Wenn du nur eine Polarität hast, kannst die Gleichrichterdioden und di e Hälfte der Zenerdioden weglassen.
begraben,
kann.
Am Besten lassen sich LEDs und Fototransistoren mit einem kleinen Hartmetallfräser aufbohren... Bei normalen Bohrer neigen sie zum brechen.
Lg, Christian
Hallo Christian,
die Literatur zum Thema ist natürlich dünn gesäht ? deswegen b> Hallo Timm!
Stoßkondensator, klar.
Die Triggerspannung ionisiert die Luft zwischen zwei Wolframelektroden, an denen direkt und mit minimaler Induktivität der Impulskondensator angeschlossen ist.
Die Triggerelektrode sitzt dabei in einer Hülse aus Quarz, das ist eines der Risiken, denn, wenn diese Hülse durch den Lichtbogen aus dem Stoßkondensator zerstört wird, kann natürlich theoretisch die Energie aus dem Stoßkondensator bis auf die Triggerschaltung durchschlagen.
Fragen: Was bedeutet
Ich würde mir nicht vorstellen, dass man an einem 1 µs, 9 J Impuls viel formen kann?
das klingt interessant. gemeint ist eine Funktenstrecke, die so kurz ist, dass sie in jedem Fall durchschlägt, aber eben die Spannung ziemlich abrupt unterbricht, sobald diese einen gewissen Sollwert unterschreitet? Und in Reihe zu der ?Emissionsfunkenstrecke? geschaltet ist?
Nein, der Triggertransformator ist extra für diesen Zweck gedacht und auch für die Spannungen spezifiziert. Eine Zündspule wäre natürlich auch elegant gewesen, allerdings ist der Transformator schon sehr viel handlicher.
ok, verstanden.
guter Tip! Danke!
Viele Grüße
Timm
Am 22.02.2013 12:39, schrieb Wolfgang Allinger:
Kenn ich, bei unterwerksnahen Kurzschlüssen besser Werkzeugkiste auf Kabel. Oder auch ein Sammelschienenkurzschluss bei 3x2,5 MVA Trafos :-)
Gibts die auch leitfähig, die Standardpasten sind stets isolierend?
Butzo
habe ich auch völlig vergessen, mich zu fragen. Ich würde mal ganz vorsichtig sagen, unspezifiziert.
Der Trigger soll galvanisch am Netz hängen, ich denke mal, das untere Potential sollte also irgendwo auf dem Niveau des Neutralleiters liegen.
Die Steuerung ist galvanisch vom Netzt getrennt, wo auch immer dann die Masse liegen mag. So gesehen scheint es eine gute Idee, die beiden Stromkreise auch galvanisch zu trennen / getrennt zu halten.
Viele Grüße
Timm
Sollte man aber irgendwann festlegen wieviel Volt "wo auch immer" sind. Denn irgendwo musst Du ja die Ladung fuer den Folienkondensator herbekommen, gewoehnlich kommt die letztendlich aus einem Atomkr... aehm ... Kohlekraftwerk. Es sei denn das ist eine Batterie.
Keine Ahnung. Ob isolierend oder nicht war bei mir nie eine Frage.
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
Das ist nicht gut. Du solltest mindesten über einige kilo/meg Ohm eine galvanische Verbindung aller Massen haben. Denn Du kannst nie sicherstellen, das Susi Scharf ihre Nylonpants nicht über Deine Elektronik entladen lässt. Dann überleg mal, wo sich die Potentialdifferenzen austoben. Gerne genommen: der Netztrafo, klitzekleiner Überschlag in der Wicklung wg. hoher elektrostatischer Spannung. Beim nächsten Mal kommt wieder ein Fünkchen an der gleichen Stelle, bis es zu einem Windungsschluss reicht, bald danach FatzPeng! Andere beliebte Opfer sind Optoklopper, Übertrager...
Gut.
Dann mach das über einen Optokoppler, Gate-Zündspannung von den 250V klauen ... Die zusätzliche geringe Schaltverzögerung stört Dich ja nicht IIRC.
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang
Hallo Timm!
Am Freitag, den 22.02.2013, 17:27 +0100 schrieb Timm Reinisch:
Kein Problem. Gibt aber schon einige Bücher zu dem Themengebiet.
Hochspannungstechnik: Grundlagen - Technologie - Anwendungen - Andreas Küchler Stossspannungs- Und Stossstrommesstechnik - Klaus Schon Hochspannungsversuchstechnik - KIND, FESER
Gibt es schon einen Schaltplan vom Versuchsaufbau?
Darum sitzt bei mir die Triggerschaltung auf dem Hochspannungspotential und macht nur einen kleinen Pilotfunken zwischen dem Zündstift (eingebaut in der oberen Elektrode) und der oberen Elektrode.
Je nach dem, wie weit die Elektroden zusammen stehen, kann man recht zuverlässig die Hauptentladung auslösen.
Bei sehr geringen Abständen kann es passieren, dass sich nur der Pilotfunke nach unten durch schlägt, sich keine Hauptentladung ausbild et und somit die Ladung des Stoßkondensators auch noch durch die Zün dspule fließt. Dann schützt der Varistor bei der Zündspule und das hochohmige Zündkabel vor der Zündkerze (so 2kOhm) den gesamten Aufbau.
Sehr billige "Elektroden" bekommt man übrigens aus dem Autozubehö r. Sollte aber eine Zündkerze ohne Widerstand sein :-)
Wie groß ist dein Stoßkondensator?
Eigentlich nur R, L, C und Leitungen.
Zum Abschneiden des Impulses, kann man dann auch noch Schaltröhren (Thyratron) oder Abschneide-Funkenstrecken zünden.
uls
Bei welcher Ladespannung?
g
Da darf ich dich mal auf die oben genannten Bücher verweisen, aber du bist auf dem richtigen Weg.
dnatürlich
Mich würden ein paar Bilder zu dem Thema freuen - das macht mich schon recht neugierig.
Lg, Christian
sehr interessant! Danke. Ich werde mir das erste direkt mal besorgen!
Noch nicht. Muss immer ein Schritt nach dem anderen machen, da hängt eine ganze Menge dran. Als nächstest ist jetzt die Triggerschaltung dran.
0.03 µF
zunächst 25 kV
Meinst Du den Triggertransformator?
Vollständige Dokumentation folgt, wenn alles fertig ist, aber das dauert noch.
Viele Grüße
Timm
Verfügbarkeit ist allerdings ein wenig eingeschränkt. Die übliche n Verdächtigen von Reichelt bis Farnell haben das Teil nicht im Angebot . Man muss schon die Suche auf Mouser, oder Digikey ausdehnen. Und auch
die haben nur zweistelige Stückzahlen auf Lager.
Wenn man die MOFETs extern ergänzt, kann man auch weniger exotische
Optokoppler mit digitalem Ausgang einsetzen. Ich habe mir für solche
Zwecke PC900, H11L1 und 6N137 gemerkt.
Einen weiteren grundsätzlicher Nachteil hat dieser Typ Optokoppler: E s wird auf der Hochvolt-Seite eine Versorgungsspannung gebraucht. Je nach Anwendung kann das unangenehm sein. Außerdem gilt für die FETs die
üblichen Randbedingung, dass sie nur Strom in einer Richtung schalten können. In der Gegenrichtuung sind sie wegen der Body-Diode immer leitend.Wenn es auch ein wenig langsamer sein kann, gibt es Optkoppler, die intern viele Photodioden in Reihe geschaltet haben. Damit kann man dann zwei MOSFETs gegeneinander schalten. Insgesamt bekommt man einen Strom
in beide Richtungen schaltenden Aufbau. Siehe App-Note 1017 von IRF:
dieser App-Note genannten Optokoppler ist allerdings die Schaltgeschwindigkeit nicht recht gemächlich. Die Gate-Kapazität de r MOSFETs muss sich ja irgendwie wieder entladen. Deshalb gibt es Optokop pler, die zusätzlich zu den Photodioden eine Schalt-Mimik integriert haben.
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