Zigbee - Erfahrungen und Austausch

Dec 20, 2025 Last reply: 6 months ago 45 Replies

Also eher so wie bei einem Schalter, Taster im Sinne eines Lichttasters o.ä. werden selten Minutenlang+ gedrückt.

Aus den beiden Signalen "gedrückt" und "losgelassen" eines Enocean Tasters kann man mit einem Timer eine Grenze zwischen kurzer und langer Betätigung definieren (AFAIK wird das auch so realisiert), d.h. kommt loslassen bis zur einer Zeit x, kann man das als kurz Befehl ("Tippen") interpretieren, kommt bis zum erreichen der Zeit x kein Funktelegramm über das loslassen der Taste wird kann man das als lang Befehl interpretieren, erst beim loslassen der Taste wird der los Befehl abgesandt. D.h. der Taster gilt solange als gedrückt bis das Funktelegramm für loslassen empfangen wird.

Was welcher Aktor oder welches Gateway mit welcher Software daraus macht liegt an der jeweiligen Implementierung.

Zum dauerhaften abfragen von ein oder aus Zuständen sollte man über die Verwendung von Binärsensoren nachdenken, das ist dann zustandsgetriggert und diesen Zustand kann man auch wiederholt abfragen.

Irgendwie haben wir nun den Bogen zu de.sci.electronics geschafft ;-)

Im Gegenteil. Ein Schalter hat nur die Funktion, aus dem Zustand von Aus nach An zu wechseln, dann wieder von An nach Aus.

Spezifisch für den Taster ist der Wechsel von Aus nach An, um dann selbsttätig wieder von An nach Aus zu wechseln - die typische Information für einen Toggle-Impuls (Stromstoßschalter).

Aber das besondere beim Taster ist eben auch die möglich Information, den Taster lange oder kurz zu halten - für Morse-Tasten oder für Dimmer.

Das heißt, der Taster liefert die Information, Wechsel von Aus nach An

UND er liefert die Information, Wechseln zurück von An nach Aus?

Das wäre dann völlig ausreichend, sowohl für ein Delta t, als auch für die Information "ist noch immer an".

Am 23.12.2025 um 14:25 schrieb Martin Τrautmann: ...

Einen Tastenumsetzer für EnOcean habe ich nicht, meine batterielosen EnOcean Taster haben ja energy harvesting und es klickt beim drücken und beim loslassen. Anders könnten Gateways, wie sie bei mir angeschlossen sind, gar nicht die "kurz", "lang" und "los" Befehle erstellen und senden.

ja, außer bei einer wiederholten Abfrage z.B. nach einem Systemneustart

Das machen bei Shelly die Sender selbst, sowohl bei Doppelt-Druck, als auch bei langem Druck.

Da sind Heuristiken und Fallback-Lösungen sinnvoll, dass z.B. ein Taster nach 100 Sekunden nicht mehr als gedrückt gewerten werden.

Vorsicht, Terminologie. Der Sender ist ist Dein Taster und der kann nur ein Bit, gedrückt und Losgelassen. Der Empfänger und Aktor ist Dein

10-V-Gerät, das dahinter nur die Leistungsendstufe.

Ja, genau das ist gemeint.

Der Sender kann

  • Wechsel Aus auf An
  • Wechsel An auf Aus
  • Taster ist länger als 3 Sekunden gedrückt
  • Taster ist innerhalb von 3 Sekunden zweimal gedrückt

Aber der Sender kann nicht

- der Taster ist noch immer, noch immer, noch immer gedrückt

Die Aktionen können nicht Zeitspannen auswerten zwischen den Wechseln.

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