ich habe eine Bastelei, die von meinen Hauswasserwerk die Einschaltzeit protokolliert. Das ganze ist schon vor Jahren entstanden, damals habe ich den DCD-Anschluß von einer freien COM-Schnittstelle als Eingabekanal genutzt. Das Programm ist in QBASIC geschrieben, und das ganze läuft unter Windows XP. Nun will ich nach Windows 11 umziehen, da geht QBASIC nur noch in der VM und eine echte COM-Schnittstelle hat der Win11-PC auch nicht. Wie würde man so was heute lösen? Eine lückenlose Überwachung brauche ich nicht. Bei mir ist der Rechner den ganzen Tag lang an, und die Einschaltdaten die er da erfaßt reichen mir um abzuschätzen wann ich den Sandfilter wechseln muß.
Gruß Frank
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E
Eric Bruecklmeier
Am 19.11.2025 um 17:43 schrieb Frank Müller:
MQTT zur Not über WLAN. Ich persönlich würde einen kleinen "Prozeßrechner" (ESP, Arduino, ...) spendieren und die Daten dann mit dem PC abholen.
N.B. die meisten Motherboards haben noch eine(!) echte RS232.
F
Frank Müller
"Eric Bruecklmeier" schrieb:
Mit so was habe ich noch nie was gemacht, da müßte ich mich erst mal reinfitzen. Ich dachte schon an ein Energiekostenmeßgerät, die gibt es auch mit WLan. Nur bei denen, die ich bisher gesehen habe, bin ich mir nicht sicher ob ich da was mit den PC auslesen kann, die schrieben da immer nur was von Handy, und App...
Irgendwie hat er eine RS232 auf dem Board, wird auch im Gerätemanager angezeigt, aber die scheint nicht vollständig zu sein. Um die zu nutzen braucht man dann noch so ein Teil:
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ist mehr dran als ein 9-pol D-Sub-Stecker....
Frank
W
Wolf gang P u f f e
Am 19.11.2025 um 17:43 schrieb Frank Müller:
QBasic (sowohl BAS-Dateien im Interpreter wie auch compilierte EXE laufen unter Windows10 in der DosBox.
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Was das Zusammenspiel (virituelle?) COM-Schnittstelle - DosBox - QBasic betrifft, kann ich nichts zu sagen.
E
Eric Bruecklmeier
Am 19.11.2025 um 18:17 schrieb Frank Müller:
Hmmm, gibt es eine Infrastruktur auf die man aufbauen könnte? Einfach wäre z.B. eine Zigbee Steckdose. Wenn es ohnehin schon Home Assistent gäbe, könnte man die Einschaltzeiten einfach mit einem kleinen Script (Python, Ruby, Shell, ...) abholen.
Aber auch wenn noch kein HA bei Dir läuft, könnte ein Zigbee Dongle zusammen mit einer Zigbee Steckdose eine einfache Lösung ergeben.
Ich kann jetzt nur für ASUS sprechen, da haben aktuelle PC Motherboards noch eine relativ vollwertige "COM" Schnittstelle.
Gibt es als vor-kompilierte ZIP / EXE, komplett ohne Git und ohne npm. Du musst nur:
ZIP herunterladen
Entpacken
EXE starten
Deinen Zigbee-Stick auswählen
Steckdose pairen
MQTT abschalten
Python-Script liest lokal die Logs aus der EXE
→ Vorteil:
Kein Node.js
Kein Git
Keine Kommandozeile
Läuft als portable Windows-App
Der Stick wird direkt ausgelesen
Alle Gerätestati kommen als lokale JSON-Events heraus
...
F
Frank Müller
"Wolf gang P u f f e" schrieb:
Mir ist es nicht gelungen da so viel Zugriff auf dem USB-COM Adapter zu bekommen daß es funktioniert. DosBox habe ich noch nicht probiert, ich bin noch bei vDOS, da geht es nicht, und bei VirtualBox kann ich zwar den Adapter durchreichen, aber vom DOS aus hat man da auf USB, selbst unter WindowsXP wenig Chancen...
Frank
K
Kay Martinen
Am 19.11.25 um 17:43 schrieb Frank Müller:
Wenn es nur um die Gesamtbetriebszeit geht bis zu der ein Filterwechsel ansteht wäre meine Frage ob du evtl. schon eine SmartHome Lösung benutzt. Etwas wie OpenHab, Home Assistant o.a.
Wenn die; nicht unüblich; auch noch auf einem Raspi läuft dann könnte man darüber nachdenken das Schaltsignal das du da vermutlich (Galvanisch Entkoppelt?) an den DCD-Eingang der Seriellen gibst auf einen Input-Pin der GPIO-Leiste des Raspi zu legen. Das auswerten kannst du dann mit den Mitteln deines SmartHomes erledigen.
Und wenn ich dich richtig verstehe ist es nur ein Binäres (Quasi Rechteck)Signal (=aus/An) wobei der AN-Zustand den Aktiven Betrieb kennzeichnet. Richtig?
Ansonsten, und wenn du es echt nicht so genau brauchst. Suche mal nach Betriebsstundenzählern mit Rücksetzfunktion/knopf. Den kann man mit der passenden Betriebsspannung ggf. direkt dort an schließen und hätte lediglich die mühe ihn gelegentlich ablesen zu müssen. Was man evtl. auch mit einer Wiederkehrenden Termin-erinnung im Handy erledigen kann. Du wirst ja ungefähr wissen wie häufig das pro Jahr/monat... vor kommt.
Und wie Ralph schon schrieb. Ein Shelly Plug S vor das HWW geschaltet liefert dir auch die Leistung. Aber nicht die Einschaltdauer über die Zeit. DIE ginge allerdings mit einem SmartHome wie OpenHab auch leicht zu protokollieren. Und da kann man sicher auch Grenzwerte und Benachrichtigungen bei überschreiten ein richten.
Ich meine jedenfalls nichts davon Rechtfertigte oder erforderte einen Dauernd laufenden Windows PC. Es sei denn dein QBASIC Programm weiter zu erhalten wäre dir jede mühe wert.
Bye/ /Kay
K
Kay Martinen
Am 19.11.25 um 19:28 schrieb Frank Müller:
Wenn du einen HW-Adapter in eine VM rein reichst dann brauchst du in der VM ja auch einen Treiber der ihn ansprechen kann. Unter DOS sollte das einfach ein COM-Port sein, es sei denn das wird als USB-Gerät rein gereicht. Dann bräuchtest du DOS-Treiber für dies USB Gerät. Aber unter WinXP sollt es doch als solches und "Virtueller" COM-Port erkannt werden. Und dann auch in einer DOSbox darunter als COM-Port nutzbar sein.
Ist meine; rein theoretische; Meinung dazu.
Dein QBASIC Programm liegt dir sehr am Herzen oder? Kein Interesse an alternativen die es obsolet machten?
Bye/ /Kay
F
Frank Müller
"Kay Martinen" schrieb:
Nein so funktioniert das nicht. Ich kann nicht voraussehen wenn der Filter voll ist, das merke ich erst wenn die Pumpe zu lange braucht um den Druckspeicher zu füllen. Dafür hatte ich das damals gebaut. Braucht die Pumpe so
12 bis 15 Sekunden ist alles frei, braucht sie aber länger, etwa 18 Sekunden oder noch länger muß ich den Filter wechseln.
Als "Betriebsstundenzähler" habe ich übrigens eine analoge Quarzuhr da dran, die läuft immer wenn die Pumpe läuft, aber das ist eher Spielerei.
So was habe ich noch nicht.
Ich wollte es eigentlich mit den PC machen, der ist ohnehin an und kann das nebenbei mit erledigen.
Frank
A
Arno Welzel
Frank Müller, 2025-11-19 17:43:
Raspberry Pi und einen der I/O-Pins für die Erkennung "ein" oder "aus" nutzen.
Alternativ Raspberry Pi mit HomeAssistant und einen ESP8266, ESP32 o.Ä. mit Tasmota und den als externen "Sensor" nutzen, der dann auch einen der I/O-Pins bereitstellt, um "ein"/"aus" zu erkennen und an HomeAssistant liefert. Das erfordert aber Einarbeitung in Tasmota, HomeAssistant mit MQTT für die Datenübertragung und Definition eigener Sensoren in HomeAssistant. Aber machbar, wenn man sich Zeit dafür nimmt.
A
Arno Welzel
Eric Bruecklmeier, 2025-11-19 18:32:
[...]
Hier auch - ein "ASUS TUF Gaming B550-Plus". Die Slotblende für den Anschluss musste ich aber separat besorgen - also sowas:
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F
Frank Müller
"Eric Bruecklmeier" schrieb:
Sieht für mich zwar umständlich aus, aber das währe dann wohl eine Lösung.
Frank
F
Frank Müller
"Kay Martinen" schrieb:
Habe ich auch gedacht, geht aber so nicht. Der COM-Port wird schon im WinXP nicht mit Ressourcen angezeigt. Da ich den COM vom QBasic nur über die Hardware-Adressen anspreche geht das dann nicht.
QBasic kann ich, bei anderen Sprachen muß ich von vorn anfangen. Das Programm ist mir weniger wichtig.
Frank
F
Frank Müller
"Stefan Ram" schrieb:
Ich habe eine ziemlich genaue Vorstellung was technisch in Hard- und Software möglich ist und so suche ich den einfachsten Zwischenweg, da wird gebastelt was einfach möglich ist und dann programmiert.
Frank
F
Frank Müller
"Arno Welzel" schrieb:
Das ist halt das was ich nicht verstehe. Da gibt es den Raspberry Pi, mit was weiß ich wie viele I/O Pins, und für den PC baut keiner was vergleichbares? Irgend ein kleines Modul, meinetwegen für den USB, was dann 2x oder 4x 8 Bit programmierbar für I/O hat? Früher hatte ich mir mal selber so was gebaut, als ISA-Steckkarte, aber das kann man heute nicht mehr in einen aktuellen PC stecken...
Frank
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Eric,
Du schriebst am Wed, 19 Nov 2025 18:48:56 +0100:
Ungefähr so einfach wie eine Anfrage an den Kanzler, ob Du einen Blumenkasten am Dachfenster anbringen darfst...
Geht's noch komplizierter? Wahrscheinlich schon. Da wär' ja ein Raspberry am (wenn's sein muß, auch W)LAN einfacher, der an einem seiner "GPIO"s das vorher verwendete DCD, in TTL 3,3V konvertiert, überwacht und per Script weiterschiebt.
S
Sieghard Schicktanz
Hallo Frank,
Du schriebst am Wed, 19 Nov 2025 21:48:42 +0100:
Na, da würd'ich erstmal schauen, ob man an den Schaltzustand der Pumpe 'rankommt, und wenn ja, den mit einem kleinen (23V~?) Relais abfangen und als potentialfreien Kontakt weitergeben. Damit kann man dann alles machen, was am Auswertepunkt als elektrisches Schaltsignal auswertbar ist. Wenn's über den Motor nicht geht, käme dann evtl. ein kleiner Durchflußschalter infrage, der böte entsprechende Möglichkeiten. Lästig wird's dann am PC, die Kisten haben heute praktisch überhaupt keine direkten Zugänge mehr, an denen man ein einfaches Signal anschließen könnte. U.U. könnte der Soundanschluß für Kopfhörer (oder Mikrophon), wenn unbenutzt, einen Schaltkontakt für die Ansteck-Erkennung haben, den man mißbrauchen könnte.
H
Heinz-Oskar Müller
Am 19.11.2025 um 21:58 schrieb Frank Müller:
Sowas gibt es natürlich, z. B. von LabView oder NI USB-6501. Aber mit QBasic dürfte es schwierig werden die anzusprechen.
ho __
R
Ralph Aichinger
Wenn man stattdessen einfach die elektrische Leistung des Geräts messen kann, dann finde ich so einen umständlichen Umweg unelegant.
/ralph
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