Gehäuse mit vielen Schaltern

Jun 26, 2008 46 Replies

Hallo,



richtig on Topic ist das hier vielleicht nicht, aber ich weiß nicht, wo ich sonst fragen soll.


Ich möchte meine Kleingeräte, die alle ein Steckernetzteil haben und um den Schreibtisch herum stehen, von einem einzigen Netzteil aus versorgen und sekundärseitig ein- und ausschalten können. Dazu suche ich ein preiswertes Gehäuse mit Schaltern.



Gibt es sowas schon fertig zu kaufen, oder hat jemand eine Idee, was man für diesen Zweck gut zweckentfremden könnte?


Falls es interessiert: Ich möchte mein PC-Netzteil über eine Diode und eine Schmelzsicherung anzapfen und damit das Verteilergehäuse versorgen. Der Clou an der Sache ist, dass die Geräte immer gleich mit dem PC ausgeschaltet werden und das PC-Netzteil besser ausgelastet wird, da es sich eh die meiste Zeit langweilt. Im Moment rupf ich die nicht benutzen Geräte meistens aus der Steckerleiste heraus, was mich wenig erquickt und was ich auch nicht selten vergesse. Außerdem würden die ganzen fetten Steckernetzteile endlich verschwinden.


Mark

Hallo,

richtig on Topic ist das hier vielleicht nicht, aber ich weiß nicht, wo ich sonst fragen soll.

Ich möchte meine Kleingeräte, die alle ein Steckernetzteil haben und um den Schreibtisch herum stehen, von einem einzigen Netzteil aus versorgen und sekundärseitig ein- und ausschalten können. Dazu suche ich ein preiswertes Gehäuse mit Schaltern.

Gibt es sowas schon fertig zu kaufen, oder hat jemand eine Idee, was man für diesen Zweck gut zweckentfremden könnte?

Falls es interessiert: Ich möchte mein PC-Netzteil über eine Diode und eine Schmelzsicherung anzapfen und damit das Verteilergehäuse versorgen. Der Clou an der Sache ist, dass die Geräte immer gleich mit dem PC ausgeschaltet werden und das PC-Netzteil besser ausgelastet wird, da es sich eh die meiste Zeit langweilt. Im Moment rupf ich die nicht benutzen Geräte meistens aus der Steckerleiste heraus, was mich wenig erquickt und was ich auch nicht selten vergesse. Außerdem würden die ganzen fetten Steckernetzteile endlich verschwinden.

Mark

"Mark Ise" schrieb im Newsbeitrag news:g4140j$245$ snipped-for-privacy@registered.motzarella.org...

Klar, und die meisten deiner angeschlossenen Geraet kaputtgehen.

Ob das so eine gute Idee ist ?

es muesste schon ein Super-Dupa-Netzteil sein, mit zig verschiedenen Spannungen, manche Wechselstrom, manche Gleichstrom, andere strombegrenzt, weitere mit Zuendimpulsen ueberlagert, alle voneinander potentialgetrennt, und so bald du ein weiteres Geraet kaufst muesste es noch ein paar Spannungen einstellbar zaubern koennen. So was gibt es nicht von der Stange. Willst du es selber konstruieren ?

Das ist dann sicher das kleinste Problem.

Was willlst du dann noch mit den Schaltern, wenn der PC-Hauptschalter den Dingern eh den Strom wegnimmt?

Das ist alles wenig ueberlegt, um nicht zu sagen gar nicht durchdacht.

Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net homepage: http://www.geocities.com/mwinterhoff/ de.sci.electronics FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/ Read 'Art of Electronics' Horowitz/Hill before you ask. Lese 'Hohe Schule der Elektronik 1+2' bevor du fragst.

MaWin schrieb:

Wieso das?

Die meisten Geräte mit Steckernetzteilen, die ich habe, laufen mit 12V DC. Hier am Schreibtisch haben 6 Geräte so ein Netzteil mit unterschiedlicher Nennleistung. Insgesamt sind es rund 4A. Mein älteres TFT wird auch mit 12V DC betrieben. Das nimmt aber alleine rund 50W auf und da bin ich mir nicht sicher, ob das dann nicht zuviel für die 12V-Schiene des PC-Netzteils ist.

Aber was meinst du mit Zündimpulsen und Potentialtrennung? Wozu soll das gut sein?

Im Moment habe ich hier folgende Geräte:

DSL-Modem Ethernet-Switch USB-Festplatte Audio-Video-Funkübertrager Antennenverstärker Scanner (USB)

Hast du dafür eine gute Idee? Die Alternative zu meiner Idee wäre eine manuelle primärseitige Abschaltung aller Steckernetzteile. Die Dafür nötigen Schalter sind klobiger und die Kabel dicker und insgesamt würde sowas bestimmt nicht ganz billig werden.

Ohne den PC braucht kein anderes Gerät hier laufen. Dafür ist die automatische Abschaltung über den PC nützlich. Die anderen Geräte werden nie alle gleichzeitig benutzt. Switch und DSL-Modem könnten ohne Schalter mit dem PC geschaltet werden, aber die USB-Platte benutze ich nur fürs Backup und schalte sie danach wieder aus. Wenn ich scanne, brauche ich die DVB-T-Antenne nicht. Der Funkübertrager wird meistens nur abends gebraucht.

Und wenn ich abends etwas aufnehme, dann werden alle angeschlossenen Geräte mit dem PC per geplanter Task ausgeschaltet.

:-) Ich hab mir darum schon sehr viele Gedanken gemacht, aber ich will nicht ausschließen, dass ich etwas übersehen habe. Also ich bin ganz Ohr :-)

Mark

Kannst Du sicherstellen, daß alle "Minuspole" aller Geräte verbunden werden dürfen? Vielleicht legt ein USB-Gerät ja den Pluspol seines Netzteils auf die USB-Masse, ist durchaus legitim. Dann hast Du einen fetten Kurzschluss gebaut.

Gruß Henning

Henning Paul schrieb:

OK, das müsste ich vorher messen.

Gibt es sonst noch Bedenken?

Mark

"Mark Ise" schrieb im Newsbeitrag news:g4265g$o99$ snipped-for-privacy@registered.motzarella.org...

Wegen Kurzschluss wegen ungleicher Masse oder weil die Strombegrenzung des Netzteils fehlt, oder weil Wechselspannung in ein Gleichspannungsgeraet kommt.

Schreibtisch-Leuchststofflampen mit Steckernetzteiltrafo haben so was. Geraete mt Akkus (Handy, Kamera) brauchen meist eine Strombegrenung im Steckernetzteil und gehen bei unbegrenzt viel Strom (wie es ein PC-Netzteil liefern wuerde) spektakulaer kaputt.

Damit es keine Kurzschluesse gibt.

Braucht eventuell Wechselspannung.

Potentialgetrennt.

Potentialgetrennt.

ev. potentialgrenrennt

Hat c't nicht (eine Werbung mit) einen Unterbau im 19 Zoll 1HE Gehaeuse mit Netzschaltern ?

Manfred Winterhoff

Das ist seit zehn Jahren die Ausnahme.

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Nö. Eher nicht.

Ja, durch die Übertrager. Also auch kein Thema.

-ras

Ralph A. Schmid http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/

Mark Ise schrieb:

Es ist generell eine schlechte Idee irgendein Gerät (Was man vor allem nicht selbst konstruiert hat und daher nicht wirklich kennt) "anzuzapfen". Du fährst mit einer Master/Slave-Steckdosenleiste besser.

Irgendwann wirst du mir Recht geben.

- Henry

www.ehydra.dyndns.info

MaWin schrieb:

Das würde ich vorher prüfen.

Das ist bei den Geräten hier vermutlich nicht der Fall.

Die Geräte, die ich hier habe, laufen allesamt mit 12 V DC.

Sowas habe ich hier nicht. Das ist in diesem Fall kein Hindernis.

Ich hab zwar eines, welches mit Wechselspannung bedient wird, aber das, was ich benutze, bekommt 12 VDC und die Masse ist mir der abschirmung des Ethernetkabels verbunden.

Im Switch selbst gibt es eine Potentialtrennung zwischen den Versorgungsspannungseingängen und den Kabelschirmungen. Die Kabelschirmungen sind aber mit der Gehäusemasse des PCs verbunden, sodass alle Gehäusemassen aller angeschlossenen Ethernetgeräte auf dem Potential liegen dürften. Im Betrieb besteht auch keine Sapnnungsdifferenz zwischen der Masse des Spannungseingangs und den Kabelschirmungen.

Da tut also auch nix weh.

Hier nicht. Die Masse der Versorgungsspannung ist mit dem Außenleiter des Koaxkabels verbunden. Mein USB-DVB-T-Stick verbindet Außenleiter mit der USB-Schirmung und die wird mit der Masse des PCs verbunden. Hier passt es also auch.

Hier zum Glück auch nicht. USB-Schirm ist im Scanner mit der Masse der Versorgungsspannung verbunden.

Ich würde sagen, dass der Sache *hier* nichts im Wege steht.

Die CT-Werbung kenne ich zwar nicht, aber ich habe diese Unterbauteile schon mal gesehen. Das Problem wäre hier, dass mein Schreibtisch an der Wand steht und ich nach hinten keinen Platz habe. Außerdem belegen die fetten Steckernetzteile oft mehr als einen Steckplatz. Da müsste ich dann pro Steckernetzteil immer noch ein kurzes Stück Verlängerungskabel benutzen und hätte trotzdem noch ein klobiges Teil auf den Schreibtisch stehen.

Mark

Das Arcor Speed-Modem 200, welches ich vor 3 Jahren bei Vertragsabschluss bekommen habe, hat ein Steckernetzteil, welches eine Wechselspannung liefert. Ich hab mich aber schon gefragt, ob das Modem nicht vielleicht auch mit einer Gleichspannung betrieben werden kann und ob die nicht vielleicht einfach den Gleichrichter aus dem Steckernetzteil in das Modem verlagert haben.

Oder könnte es sein, dass das Teil intern über einen Eisenkerntrafo ein andere Spannung erzeugt?

Ich hab meinen Switch (ALL8089) gerade mal aufgemacht. Da sitzt am Eingang eine Step-Down-Wandler, der aus 16V DC -> 2,1V liefert. Wahrscheinlich könnte man den Switch auch mit weit weniger und mehr Spannung betreiben. Dann sind da noch einige Elkos, die die Ekeltronik und den Haupt-Chip stützen. Dort liegt überall 1,8V an. Wo die 0,3V bleiben, weiß ich nicht. Da sind noch ein paar Teile zwischen, die mir nix sagen. Vielleicht liegt ja noch eine Diode in Reihe.

Die Masse der Übertrager sind mit 2 Kondensatoren mit der Masse der Versorgungsspannung verbunden.

Mark

Henry Kiefer schrieb:

:-)

Wenn ich z.B. mein USB-Gehäuse mit dem mitgelieferten Steckernetzteil versorge, ohne ein Datenkabel angeschlossen zu haben, dann liegen zwischen USB-Gehäusemasse und PC-Gehäusemasse 85 VAC. Da hab ich ab und an schon mal Zuckungen bekommen. :)

Sowas würde mit der Versorgung über den PC nicht mehr passieren. Es muss also nicht unbedingt schlechter werden. :)

Mark

Ich weiß ja nicht ob "du" verallgemeinernd gemeint ist oder speziell auf M.I. bezogen. Ich für meinen Teil kann Dir diesbezüglich keinesfalls Recht geben; meine erste Digitalkamera erfuhrbereits vor 5 Jahren zum Bildertransport 5V-Speisung direkt aus dem PC; seit letztem Jahr hängt ein Switch daran. Selbst der Eprom-Brenner am C64 hing schon am Rechnernetzteil. Ok, das ist schon so lange her daß es inzwischen verjährt ist. Ich halte es für eine sehr gute Idee, Steckernetzteile mit zumeist sehr schlechtem Wirkungsgrad zu substituieren. Kein Kabelsalat, keine unnötig belegten Steckdosen, keine Staubfänger mehr. Gut, im Winter mag der Wirkungsgrad keine große Rolle spielen, da muß ich sowieso heizen.

B

"MaWin" schrieb:

Ich habe hier seit Jahren am PC-Netzteil:

-ISDN-Modem an 12V (Original war 9V AC)

-Scanner an 12V (Original war 9V DC)

-TFT-Monitor an 12V (Original 12V DC)

-externe HD-Platte an 5V (Original 5V DC) und zwischenzeitlich auch noch anderes Kleinzeugs (analoges Modem, Printserver...), dazu

-Relaisplatine vom C* an 12V (Original glaub 9V)

Die Relais werden per Serieller-Schnittstelle vom PC gesteuert: So kann ich den ganzen anderen Grümpel bequem per Software ein- und ausschalten, z.T. automatisch bei entsprechendem Bedarf (Scanner schaltet sich bei Scan-Software_Start ein).

Nix weltbewegendes, weder aus Sicht bezüglich Aufwand noch aus Sicht der möglichen Probleme.

Felix

Mark Ise schrieb:

Dann erforsche mal warum! "Spannungsverschleppung, Erdschleife, X- und Y-Kondensatoren usw."

Du hast nun genug Ratschläge gehört. Offensichtlich beherrscht du nicht einmal die Grundlagen und trotzdem willst du unbedingt etwas machen, was Profis eigentlich meiden wie der Teufel das Weihwasser.

Bei USB hat man z.B. die eigentlich sinnvolle galvanische Trennung durch einen geschickten Schachzug, nämlich dem Ausnutzen einer gängigen Trafoisolierung bereits im Steckernetzteil, eingespart!

Man kann dich wohl davon nicht abbringen. Schaden macht klug.

- Henry

www.ehydra.dyndns.info

Henry Kiefer schrieb:

Hallo,

mal wieder ein Fall von Belehrungsresistenz...

Ein dazu passender Witz fällt mir gerade ein:

So nehmen sie doch Vernunft an! Als Beamter darf ich grundsätzlich nichts annehmen.

Bye

Spätestens wenn sich ständig im Betrieb die externe Platte abhängt, weil der USB-Controller aufgrund der Masseschleife ihren Port aufgrund EMI-Problemen abgeschaltet hat, wird er's merken... :-)

Gruß Henning

Henry Kiefer schrieb:

Eine Erdschleife fällt aus, weil das Netzteil keinen Schutzkontakt hat.

Da man das Netzteil nicht öffnen kann, ohne es zu beschädigen, lass ich weitere Nachforschungen lieber bleiben.

Was meinst du damit?

Mark

Uwe Hercksen schrieb:

Zu dem "grunds=E4tzlich nichts annehmen" siehe "Geschichte"

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