Guten Morgen,
ich bin auf der Suche nach einem fertigen(!) batteriebetriebenen e Ink Dsplay, das per Zigbee beschrieben werden kann. Es fällt mir schwer zu glauben, daß es sowas nicht geben sollte. Wer weiß was?
Guten Morgen,
ich bin auf der Suche nach einem fertigen(!) batteriebetriebenen e Ink Dsplay, das per Zigbee beschrieben werden kann. Es fällt mir schwer zu glauben, daß es sowas nicht geben sollte. Wer weiß was?
Am 17.03.26 um 08:18 schrieb Eric Bruecklmeier:
Wenn nur die Hardware "fertig" sein soll, such mal auf Aliexpress nach "esp32 e-ink". Da gibt es Etliches, und die ESP32-Varianten C5,C6,H2,H4 können neben WiFi und Bluetooth auch Zigbee:
Am 17.03.2026 um 08:45 schrieb Hergen Lehmann:
Danke, aber ich dachte schon an eine fertige Lösung im Sinne von Plug and Pray...
Plug and Play gibt es für konkrete Szenarien (Preisschilder, Raum- reservierungen).
In einer früheren Firma haben wir z.B. die Joan-Displays gehabt: Sauteuer aber haben prinzipiell funktioniert.
"Each screen or panel needs one Joan device license." ... Ja genau!
Ja. Und schon die nackte Hardware ist schweineteuer. Aber für Firmen die wirklich plug&play wollen, die zahlen das halt.
Ich bin mir sicher, die Systeme für Geschäfte für updatende Preisschilder haben auch saftige Lizenzkonsten.
/ralph
Wenn Eric ausdrücklich nach Zigbee fragt, denkt er vermutlich an Batterien und lange Laufzeit ohne Wechsel. Das beißt sich mit Esp32. Ich suche das gleiche für sich selten ändernde Daten, bei denen ein Papierzettel mit vielen Streichungen trotzdem zu unübersichtlich ist. Beispiel wäre die Inhaltsliste meiner vorgekochten Gerichte in der Kühltruhe.
Genau um solche Szenarien geht es...
Am 17.03.26 um 09:13 schrieb Eric Bruecklmeier:
Außer das ich vor Jahren IMHO mal so was als Bausatz bei Elektor sah kann ich dir da vermutlich nicht weiter helfen. Aber...
... wenn das kein (absichtlicher) Vertipper war empfehle ich die Benutzung von /dev/church mit der Option Your_Flavour :-)
Bei wenigen festen Zuständen könnte man sich noch mit ganz analogen Wechselschildchen behelfen. Oder betreibst du einen Supermarkt mit X-tausend Artikeln?
Bye/ /Kay
Die grössere Herausforderung dürfte das Auffinden in einer gut gefüllten Kühltruhe bzw. eines Gefrierschrankes sein.
Barcodes auf der Verpackung und ein Alt-smartphone mit scanner-app an einer Schnur daneben? Scann und weiterleiten auf eine Notizzettel/Wiki-Seite im LAN. Die erfassung und druck der Barcodes zum aufkleben (TK-Etiketten) macht man ggf. eh besser am Heimischen PC. Da kann man dann auch die Inhaltsliste bequemer einpflegen.
Nur eine Alte(r)Native Idee. ;)
Ist e-Ink denn überhaupt Frostsicher?
Ich erinnere mich an LC-Displays (speziell früher) die bei zu viel wärme Schwarz wurden und bei zu Kaltem Wetter auch nicht wirklich lesbar blieben.
Bye/ /Kay
Wird - meist von schlampigen Entwicklern - unterschätzt:
Es gibt aber vielleicht andere Gründe, warum man sich gegen einen ESP32 entscheiden könnte. Z. B. beim Preis, weil der Chip nach fast 10 Jahren schon etwas aus der Mode gekommen ist, der propritäre Bluetooth-Stack nervt, weil das knappe MB SRAM nicht reicht, das QFN48-Package schwer zu löten geht oder weil das Bündel aus 400-MHz-CPU, Coprozessor, UART, Ethernet, Wi-Fi, I²C, Bluetooth und Kryptogedöns mit Kanonen auf Spatzen geschossen ist.
Volker
Kann alles sein, weiß ich so nich. Was ich weiß ist: Du Qoutest an den Falschen. Ich hab nichts von dem obigem geschrieben, nur geqoutet.
Bye/ /Kay
Wenn man frisch kocht -- tue ich viel zu selten -- und einen ganzen Weißkohlkopf kauft, dann ist das für einen alleine ziemlich viel. Und so gern esse ich auch nicht viele Tage hintereinander immer dasselbe.
Dafür ist etwas fertiges ohne kochen eine schöne bequeme Sache.
Sorry, aber das klingt blödsinnig. Beschriftet sind die Dosen natürlich, den Vorteil nicht menschenlesbarer Codes sehe ich nicht. Die Liste liegt natürlich auf dem Rechner und wird da gepflegt. Es wäre halt nett, die direkt in der Küche am Gerät angezeigt zu bekommen.
Der Papierzettel wird nach etliche Streichungen unübersichtlich.
Hi Volker,
;-) Es leben eben die langgehegten Vorurteile
Die neueren ESP32 haben mit dem Ur-ESP32 nur den Namen gemein. Nicht einmal die Rechenkerne sind gleich geblieben. "Neuerdings" basieren die auf RISC-V.
Marte
Am 18.03.26 um 08:52 schrieb Marte Schwarz:
Und es gibt heute eine breite Palette unterschiedlicher Chips in der Familie, vom auf SmartHome optimierten C6 mit LowPower-Kern, vereinfachter IO und Unterstützung für Zigbee,BLE,Matter bis zur P-Serie mit 400MHz DualCore Risc-V, Gleitkomma- und Video-Koprozessoren.
Das Schöne am ESP32 ist, das er in bastlerfreundlichen Modulen erhältlich ist (welche SMD-Lötarbeiten ersparen), in einsteigerfreundlichen IDEs (Arduino) unterstützt wird, und man Unmengen an OpenSource-Beispielcode im Netz findet.
Du könntest auch Karteikarten verwenden. Die gibt es auch in unterschiedlichen Farben, z.B. grün für Gemüse oder rot für Fleisch.
Ein E-Ink liegt hier immer noch ungenutzt im Fach, aber der Thread hat mich zu einer anderen Lösung angeregt. Home Aassistant hat eine Markdown-Card und ich hatte ein ausgemustertes Smartphone über. Das zeigt die Liste nicht ständig wie Ink, aber ein Tastendruck reicht.
Zwei kräftige Magnete an die Rückseite geklebt. Die glatte Oberfläche hatte ich unterschätzt, also wurden ein paar Filzgleiter als Anschlag auf die Kühlschrankseite geklebt. Ein 5 V USB-Netzteil mit einem freien Ausgang stand für den Bluetoothspeaker ohnehin schon auf dem Kühlschrank. Neben der Liste ist es jetzt auch ganz nett, in der Küche ständig Zugriff auf den HA zu haben.
Die Liste wird neben dem Selbstgekochten im nächsten Schritt auf Gekauftes erweitert.
Danke für die Anregung.
Klingt nach einer netten Lösung.
Ich suche leider noch immer und kann mir irgendwie nicht recht vorstellen, daß es so etwas nicht geben soll... :-/
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