Low Cost Ultraschallsensor

Hallo Zusammen,

ich bin auf der Suche nach einem low cost Ultraschall Transciever. Dieser muss in einem wasserdichten Geh=E4use untergebracht sein, denn er soll zur F=FCllstandmessung verwendet werden. Ein Au=DFengewinde sollte es an dem Sensor ebenfalls geben f=FCr das Einschrauben in eine Haltevorrichtung. Der zu messende Abstand betr=E4gt bis max. 6 Meter. Temperaturbereich -10=B0C - 50=B0C reicht vollkommen aus.

Ich habe bei meiner Recherche nur welche aus dem Industriebereich um >

200 EUR gefunden und die KFZ Snap In Sensoren sind nicht wirklich das was ich mir vorstelle (kein Au=DFengewinde).

Wei=DF einer von euch eine Bezugsquelle f=FCr einen Sensor wie er oben beschrieben ist und k=F6nnte mir diese nennen ? Kostenpunkt pro Sensor sollte bis maximal 30 EUR gehen.

Danke vielmals !

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RS
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RS pisze:

Soll es isch dabei um einen Ultraschallwandler handeln, der in der Luft oder im Wasser arbeitet?

W. Bicz

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W.Bicz

Interessant wäre noch zu wissen, um was für ein Material es sich handelt, dessen Füllstand überwacht werden soll.

Bei Luftschall verwendet man für den Zweck vermutlich Transducer irgendwo im Bereich bis 100Khz. Probleme gibt es aber, wenn die Oberfläche nicht eben ist, z.B. wenn dort Schaum ist, oder wenn ungleichmäßig geschüttet wird.

Bei Flüssigkeiten als Übertragungsmedium nimmt man einige MHz (wir haben das an der Uni mit 4 MHz Piezo-Plättchen gemacht). Die Dämpfung steigt aber mit der Viskosität. Wir haben das mal mit Glucosesyrup getestet. Da war nach wenigen mm Schluss. Die Kosten für die Piezo-Plättchen (Valvo) waren dabei vernachlässigbar. Das teuerste waren sicherlich die in der Institutswerkstatt selbstgebauten Gehäuse bzw. Halterungen.

Im Industriebereich, z.B. wenn es um Silofüllstände geht, nimmt man auch andere Systeme, z.B. ein Innen aufespannter Draht, auf den dann ein HF-Impuls geschaltet wird. Aus der Reflexion wird dann der Füllstand berechnet. Oder es wird ein Gewicht an einem Seil in den Silo abgelassen und erkannt, wann der Boden erreicht ist.

Bei Flüssigkeiten wäre vermutlich eine Druckmessung am Boden des Tanks am einfachsten. Ist aber auch nicht ganz billig.

Gruß

Stefan DF9BI

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Stefan Brröring

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Er soll den F=FCllstand einer Zisterne =FCberwachen, der Ultraschall soll sich daher in Luft ausbreiten und an der Wasseroberfl=E4che zur=FCckgeworfen werden. Ausmessen der Schallwellenlaufzeit anhand des ersten Echos. So oder so =E4hnlich soll es ablaufen.

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RS

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Hallo Stefan,

wie oben beschrieben, der Sensor soll den F=FCllstand einer Zisterne =FCberwachen. Da ist (hoffentlich) keine Schaumbildung auf der Oberfl=E4che zu erwarten :-). Ich w=FCrde gerne einen komplett zumindest spritzwasserdichten Sensor einsetzen, der oberhalb des maximalen Zisternenf=FCllstands angebracht wird, mittels eines Blechstreifens.

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RS

Elektrostatische Ultraschallsensoren, die sich für die Messung eignen würden sind deutlich unter 30 Euro zu bekommen. Das Problem ist nur: der Preis ist ohne Gehäuse und sie sind nicht wasserfest.

Das zusätzliche Problem ist die Temperaturkompensation. Typische Wandler für die Zwecke enthalten noch ein bisschen Elektronik. Sie muss an die Elektronik der Messeinrichtung passen.

So oder so: pure Wandler, die bis 6m messen können und wasserdicht sind kann man eventuell für ca 130 USD kaufen. Die Elektronik dazu kriegt man aber wahrscheinlich nicht unter 200.

W. Bicz

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W.Bicz

Mir kommt der geforderte Preis von 30 EUR auch reichlich utopisch vor, da schon weitaus popeligere Sensorik-Aufgaben teilweise nur deutlich teurer zu lösen sind.

-ras

--
Ralph A. Schmid

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Ralph A. Schmid, dk5ras

Ok, das klingt gar nicht so kompliziert. Aber ob Ultraschall die richtige Wahl ist, weiss ich nicht. Kannst du unten an die Zisterne raun? Dann könnte man eine Druckmessung machen...

Musst du denn genau wissen, wieviel Wasser in der Zisterne sind, oder würden dir z.B. 8 Messpunkte reichen. In dem Fall wäre ein einfache Leitfähigkeitssonde aus mehreren Edelstahlstäben wesentlich einfacher und billiger.

Gruß

Stefan DF9BI

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Stefan Brröring

Oder ganz profan einen Klosettschwimmer reinhaengen und oben einen Schalter dranmachen. Das waere allerdings nicht high-tech :-)

--
Gruesse, Joerg

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Joerg

"Stefan Brröring" schrieb im Newsbeitrag news:4afc1bb9$0$3291$ snipped-for-privacy@newsreader.ewetel.de...

Hi, wieso so kompliziert? Ein Rohr oder einen Schlauch mit Gewicht reinschmeißen und (wenig) Luft reinblasen. Tut der aeroben Biologie im Tank helfen und man kann direkt den Luftdruck messen, mit einer leichten Schwankung durch den Blubbereffekt. Das Schöne dabei ist die galvanische Trennung und daß der Meßort von der Meßstelle ziemlich weit entfernt sein kann, je nach Luftmenge und Schlauchkaliber.

In einem Brunnen wurde das per 10gang-Poti, Seilspindel und Gegengewicht gemacht, im Brunnen schwamm eine Plastikente :-) ein weiteres Seil mit einem Holzstück dran entspannte bei "Hochwasser" einen Alarmschalter. vermutlich war die 2. Ente abgesoffen :-) der Wartungseingriff war erforderlich, weil Spinnennetze den Seilwickel verklemmten...

--
mfg,
gUnther
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gUnther nanonüm

RS schrieb:

Nimm doch sowas:

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Gruß Andreas

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Andreas Fecht

Andreas Fecht pisze:

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Ich hätte große Zweifel, ob das bis 6m funktioniert.

Angegeben ist es nicht, aber alles deutet darauf hin.

Bicz W.

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W.Bicz

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