Woher stammt die DCF77 Frequenz? - Page 12

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Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
Henry Kiefer schrieb:
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...

Ungefähr da senden, wo ich auch empfange. Also gewissermaßen keine
Crossposts verursachen.

Mehrere Empfänger wären eine Lösung, das wird aber stressig.

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Falk

Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
Falk Willberg schrieb:
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Der eine oder andere kann vielleicht lokal bestimmte Frequenzen nicht
empfangen. Dein Diversity ist also ok ;-)


- Henry



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Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?

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Von der Seite der PTB

"Gegenüber Zeitübertragungsverfahren mit Satelliten haben Langwellensignale
einen entscheidenden Vorteil: Sie dringen in Gebäude ein und ihr Empfang
wird durch Hindernisse wie Bäume oder Hochhäuser nicht nennenswert
beeinträchtigt. Man kann sie ohne Außenantenne mit in Funkuhren eingebauten
kleinen Ferritantennen empfangen. Mit dieser starken Sendeleistung der
Langwelle sind kompakte, mit Batterie oder Solarzellen betriebene Funkuhren
ohne Kabelanschluss möglich. Dadurch wird die Zeitverbreitung auf Langwelle
auch in Zukunft attraktiv und eine sinnvolle Ergänzung zur Zeitübertragung
über Satelliten bleiben. "


Gruß
Dirk



Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
dirk tascker schrieb:
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OK. Dann können es aber auch 77000Hz sein.


- Henry



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Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?

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Das ist eh klar, daß es Langwelle werden soll, das war wohl allen
Beteiligten von Anfang an bewußt. Nur was die genaue Frequenz angeht,
das hat mit Sicherheit rein deswegen die 77.5 ergeben, weil die eben
frei und konsensfähig war.

--

Ralph.

http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de /
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Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?


Ralph A. Schmid, dk5ras schrieb:

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Hallo,

nun ja, die Frequenz musste nicht nur frei und konsensfähig sein, es
musste auch eine einigermassen "runde Zahl" sein die mehrfach durch 2
und durch 5 teilbar ist.
Wenn man sich die Primfaktorzerlegungen anschaut 77500 = 2^2*5^4*31,
dann wäre 75000 = 2^3*3*5^5 besser geeignet gewesen weil da nicht die
grosse Primzahl 31 als Faktor vorkommt.

Bye


Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
Uwe Hercksen schrieb:
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Meiner Meinung nach wurde die 31 gezielt gewählt: Primzahl und mit 5 Bit
optimal darstellbar.

In diesem Zusammenhang gibts auch den interessanten Zikadenzyklus mit
der Zahl 17. 17 nicht 42?? Ja, 17 ist eine Primzahl und Freßfeinde wie
Opfer vermehren sich nun mal in Zyklen.


- Henry



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Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?


Henry Kiefer schrieb:

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Hallo,

nun ja, die nächste Zweierpotenz ist 32, also suboptimal. Die Faktoren 5
wären dann aber eine schlechte Wahl gewesen.

Bye


Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
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Teiler durch 2 und durch 5 gibt es als Standard-Logik-Bausteine, und die
durch 31 kann man recht einfach durch einen 5Bit Zähler und 5 Dioden für
ein Wired-And realisieren. Natürlich wäre ein :32 Teiler einfacher, aber
wenn keine passende Frequenz zu haben ist, ist ein :31 Teiler immer noch
besser als was ganz Krummes oder eine Frequenz mit noch höherem Primfaktor.

Thomas

Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?


Thomas Meier schrieb:

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Hallo,

nur wenn der Sender bereits schon 1959 existierte, dann gab es damals
die Teiler durch 5 noch nicht als Standard-Logik-Bausteine.

Der Faktor 5 war doch beim Fernsehraster so beliebt weil man mit
geringem Aufwand an Röhren die fünfte Oberwelle bei der
Frequenzvervielfachung ausnutzen konnte.

Bye


Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
Uwe Hercksen schrieb:
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Damals war Frequenzvervielfachung die Schaltung der Wahl. Nicht das es
Teilerschaltungen gab, die waren nur unvergleichlich aufwE4%ndiger.

--20%
mfg hdw

Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
Horst-D.Winzler schrieb:

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Daran hat sich eigentlich nicht wirklich was geändert. Wird aber wohl
nicht mehr gelehrt.

Vermutlich bin ich aber etwas jünger als du.


- Henry


--
www.ehydra.dyndns.info

Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
Henry Kiefer schrieb:
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Manch einer soll ja das rechtzeitige Austeigen aus dem Jungbrunnen
verpasst haben?

--
mfg hdw

Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?


Horst-D.Winzler schrieb:

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Hallo,

ja klar, das wollte ich ja damit einwerfen. Mal fünf kostete wohl nur
eine Röhre, geteilt durch fünf wären allein für den Binärteiler sechs
Röhren gewesen, für die logische Verknüpfung der fünf wohl noch
mindestens eine weitere.

Bye


Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
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Das Ganze wFC%rde dann wohl so E4%hnlich aussehen:
http://www.jogis-roehrenbude.de/Leserbriefe/Bruegmann-Digital-Roehren-Clock /=
Digital-Roehrenuhr.htm
:-)
Gruss
Harald

Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
Harald Wilhelms schrieb:
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Wie sauber verdrahtet wird, damit kann er sich dann die nE4%chsten Jahre
beschE4%ftigen. MF6%glichkeiten sind ja reichlich vorhanden ;-)

--20%
mfg hdw

Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
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Geht mit einer. Oszillator -> einrasten lassen.


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http://www.jogis-roehrenbude.de/Leserbriefe/Bruegmann-Digital-Roehren-Clock/Digital-Roehrenuhr.htm
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Das ist ja ein echtes Roehrengrab. Jetzt weiss ich endlich, warum Ihr
Euch Gedanken ueber Global Warming macht :-)

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com /

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Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
Joerg schrieb:
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Klar doch, für meinen Whisky on the Rocks nehme ich nur zertifiziertes
garantiertes RoHs Nordpoleis.

Zum Südpol ists halt zu weit!

--
mfg hdw

Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
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Dann nimmst Du aber den Eisbaeren ihr Eis weg. Nimm lieber welches von
kalifornischen Gletschern. Die wachsen naemlich :-)

--
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com /

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Re: Woher stammt die DCF77 Frequenz?
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Man konnte auch damals 5:1 Teiler bauen, doch diese Tricks verstand nur
die Creme der Ingenieure. Es wurde ein Oszillator schwach an das
Referenzsignal angekoppelt und der rastete dann, wenn man es richtig
gemacht hatte, auf die passende Oberwelle ein. Kein echtes PLL, funzt
aber, und wurde z.B. in Barlow-Wadley Empfaengern oder dem Drake SSR-1
(steht hier auf dem Schreibtisch) gemacht.

--
Gruesse, Joerg

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