Ich bin da nicht so tief drin, aber ist 10km nicht eher die Grenze wo ISI f=FCr DSL per Definition zum Problem wird?
Ich sehe es nicht aber vermute, deine L=F6sung dieser Probleme sollen wir auch nicht so genau kennen, als eher irgendwo irgendwann kaufen.
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J
Joerg
Muss nicht sein. So aehnlich wie wir hier gerade an einer Entwicklung sind, wo Video analog ueber mehrere hundert Meter verdrillt uebertragen wird. Chip Hersteller sagten "das geht nicht", funktioniert sauberst.
Ist schoen zu sehen, dass sowas in deutschen Landen entwickelt wird. Ok, in bayrischen ...
Gruesse, Joerg
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H
Horst-D.Winzler
Oliver Bartels schrieb:
Sicher auch getestet bei in N=E4he liegenden HDB3 Systemen? Ich stelle mir grad Prim=E4rmultiplexanschl=FCsse/ASLMx/2_Mbit-Datenleitungen, vor.
--=20 mfg hdw
R
Ralph A. Schmid, dk5ras
Gibt es Dein Produkt so zu kaufen, wenn ich jetzt sage, ich brauche eine Strecke, also zwei Geräte?
-ras
Ralph A. Schmid
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J
Jan Lucas
Irgendwie ging ich bisher davon aus, man könnte nicht per iFFT modulieren und die Filter erst anschließend auf der Summe der Einzelträger anwenden. Hat einen Moment gedauert, bis ich drauf gekommen bin, warum das doch geht.
Patent schon durch? Wäre sicher mal ganz interessant da die Details zu lesen.
Klar, und wenn es wirklich mal Consumer DSL werden soll wird es wohl langfristig eh auf ne ASIC hinauslaufen.
Grüße, Jan
O
Oliver Bartels
Es ist alles irgendwie linear ;-)
Das deutsche CIFDM Basispatent ist durch, die Ansprüche wurden nochmal etwas umformuliert, danach kam der Erteilungsbeschluss prompt per Post. Die Urkunde und Veröffentlichung der exakten Ansprüche wird noch etwas brauchen (typisch doch einige Monate reine Fertigungszeit, was aber an der Erteilung nichts ändert), die Nr. ist die DE10 2007 036 828.
Ich habe Euch hier einen Extrakt aus einer Präsentation ins Netz gestellt, als PDF:
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Da ist auf Seite 19 ganz gut beschrieben, wie die Signalerzeugung funktioniert, also wie man die klassische Polyphasen-Filterbank auf Seite 18 umbauen muss, damit sie Mehrträgersignale mit krummen Taktraten erzeugt. Die AND-Bitmaske auf dem Lesezeiger sorgt dafür, dass einerseits durch einen lokalen Offset innerhalb der FFT-Blöcke die nachträgliche Verschiebung auch der historischen FFT-Ergebnisse möglich ist (das ist nämlich zur Phasenangleichung zwingend nötig) und andererseits die Blöcke von Symbol zu Symbol ihre Position in den Polyphasen-FIR-Filterberechnungen wechseln, aber trotzdem einzelne Werte aus dem FFT-Block (und zwar die richtigen) wiederholt werden.
Zu dieser Architektur gibt es auch eine neue Anmeldung, die aber noch nicht veröffentlich wurde, da wurde das mit der Permutation nochmal näher erklärt, der erste Ansatz war nicht so gut beschrieben, deshalb eine Nachanmeldung mit Prio.
Ansonsten: Gerne Fragen stellen, es ist mir schon daran gelegen, das mit Fachkreisen zu diskutieren (und auch zu zeigen, dass das mit dem Long Range DSL kein Voodoo ist ;-) Wenn andere TK-Firmen sich nur aufs Managen verlegen und jede Grundlagenentwicklung einstellen, kann ich auch nix dafür, dass da jetzt einige laut "NIH NIH" rufen und einem die Lizenz nicht gönnen, ist mir eh' klar, das ist in der Konzernkultur schon ein bisserl ausgeprägt.
Ich diskutiere lieber offen über diese Dinge und vertraue mal darauf, dass das Patentamt funktioniert ;-)
Ich sag' mal soviel: Es gibt (Patent Talk ;-) _mindestens_einen_ Interessenten nahe dem Reich der Mitte, _dadurch_gekennzeichnet_, _dass_ er massiv an den Rechten interessiert ist und liquide ist und auch seriös.
Ergo: Es ist sehr wahrscheinlich, dass es Consumer DSL wird, zumal für das ASIC bereits getesteter VHDL Code existiert.
Alleine schon der Vorteil, auch auf niedrigen Frequenzen (denn die hohen gehen bei langen Kabeln nicht) gut ADSL mit Multiton nutzen zu können und z.B. durch die steilen Filter Up- und Downlink ineinanderkämmen zu können, der ist so groß, dass man das haben möchte. Again: 10km geht noch.
Und ganz ehrlich: Ich bin es leid, mich mit teutonischen Konzernnasen rumzuärgern, wir haben eine gewisse nationale Verbundenheit, aber die ist nicht unbegrenzt. Wer nicht will, der hat, und wenn dann eben andere die schnellen Long Range DSLer schalten dann ist der Landbevölkerung auch geholfen.
Die einen kennen mich, die anderen können mich :-)
Ich kenne hier einige in PY die mit Deinen 10km äusserst glücklich zu machen wären.
Ich hab im Moment nur 300m extra verlegtes durchgehendes Kabel bis zum DSLAM.
Ein Vorteil, wenn man mit dem Leiter der Vermittlungsstelle ein paar Bier gesüffelt hat und ihm mal zeigt, was ich so alles gemacht habe... Wenn Cheffe sagt: legt mal ein eigenes Kabel für den ingeniero, da funzt das auch.
Modem sagt, es könne 2Mbit in beiden Richtungen, scheint hier mehr DSL als ADSL zu sein, obwohl sie es als ADSL verkaufen. Der DSLAM ist von Miesens.
Ich bezahle 42USD für 512/1024 kbit (day/night), der DSLAM bremst die Datenmenge ein. Kann man deutlich sehen. Peaks bis zu 2Mbit, dann wieder Lücken, nach einiger Zeit hat er bei größeren Downloads dann den Bogen raus und hält mich knapp 10% über der vereinbarten Datenrate.
Ich schaetze mal die wollen nicht das Risiko eingehen eigene DSL-Modems herzustellen. Die haben Ihre Vertraege mit den Herstellern und kommen da auch nicht wirklich raus.
Da kann man nur hoffen, dass moderne funktionierende Technik von den Asiaten in groesserer Auflage single Chip gefertigt wird und dann klingelt die Kasse eben in China. Die europaeische Hersteller kaufen dann den Chip zu (kann ja schliesslich auch OFDM) und stellen nach und nach um. Bei den Chinesen ist das mit den Lizensen auch nicht so wild. (da muss zwar ein mobile-phone eine USB-Ladebuchse haben aber EMV ist da so ziemlich Wurst wie Kaese)
H
Horst-D.Winzler
Oliver Bartels schrieb:
Wenn ihr DSLAMs baut, habt ein Herz f=FCr die Servicetechniker und integriert einen aufschaltbaren Suchton im H=F6rbereich. Denn je mehr XDS= L geschaltet werden, um so schneller kann sich Techniker beim Schalten bzw St=F6rungssuche vertun. Denn nicht immer ist sichergestellt, das sich nicht eine Adernvertauschung eingeschlichen hat. Techniker kann ja h=F6chstens feststellen, ob ein DSL Signal auf der DA liegt. Mehr prinzipbedingt eben nicht.
--=20 mfg hdw
H
Horst-D.Winzler
Oliver Bartels schrieb:
Dar=FCber hatte schon die Funkschau geklagt und deutschen "Erfindern" japanische Firmen als zuverl=E4ssige Lizenznehmer empfohlen. Ist schon sehr lange her aber die Thematik wohl immer noch aktuell.
Hint, bei einem Kunden ist es so gemacht: Den Piepston morsen lassen. Dann erkennt man ihn bei Umgebungslaerm leichter (Dumpf-dumpf-schepper vom Teenie aus dem dritten Stock). Und man kann ein wenig Info mit reinpacken, in unserem Fall das Hardware-Release.
Gruesse, Joerg
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D
Dieter Wiedmann
Oliver Bartels schrieb:
Wieviel geht denn mit der aktuellen ADSL-2 Technik, sagen wir bei lausigen 1MBit/s Bandbreite für Down- und Upstream zusammen?
Gruß Dieter
R
Raimund Nisius
Bei lauter Umgebung (Absaugung, Motore, Heino(!)-CD[grusel]) habe ich gute Erfahrung mit einer Tonleiter gemacht. Ein Teil der Töne war immer ungestört zu hören.
Gruß, Raimund
Mein Pfotoalbum
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J
Joerg
Oder Euer Verkehrsfunk-Jingle. Das hat bisher noch jedesmal geklappt, ueberall gingen die Koepfe hoch.
Gruesse, Joerg
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