Hallo, welche Ladetechnologie steckt hinter den Schnurlos-Telefonen welche stänig in der Ladeschale stecken? Genügt es einfach eine Spannung von 1,2V pro Zelle bereitzustellen? Es geht mir nicht um schnelle Ladung, sondern einfach einen Art Erhaltungsladung über ein Solarmodul. Eine Stromentnahme wäre nur extrem sporadisch. So im Verhältnis von etwa
1:50 max. Ach so, es würde im konkreten Fall 4xAA in Reihe betreffen. Solarmodul
12V 10Wp ist voranden.
Gerd
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R
Ralph Aichinger
Ich denke in der Praxis zweierlei: Geringe Ladeströme, und spezielle AA-Akkus, die sowas aushalten. Wenn du "normale" nimmst, dann halten die meiner Erfahrung nach nicht lange.
Ich würde, wenn es um eine Eigenkonstruktion geht, einfach LiIon-Akkus nehmen, nicht AA.
/ralph
V
Volker Bartheld
1/10C. Falls Du von Siemens Gigaset und dergleichen sprichst. Es ist nicht auszuschließen, daß andere Hersteller ein paar Cent mehr in ordentliche Ladetechnologie investiert haben.
Nein. Wenn Du 1.2V schreibst, meinst Du anscheinend NiMH-Technologie und nicht Lithium oder Blei. NiMH kann man CC/CV laden. Da die Ladeschlußspannung aber temperaturabhängig ist, kriegt man die Dinger entweder nicht voll oder überlädt sie. Besser ist -dV/dt mit Temperaturüberwachung bei Schnelladung (>0.5C):
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Investiere in einen dedizierten Ladecontroller(chip) für zweistellige Centbeträge. So Zeugs gibts auch fixfertig mit Step-Up-/Step-Down-Wandler für Solarmodule, die dann auch bei ungenügender Leistung des Moduls abschalten und verhindern, daß sich die Batterie darüber entlädt.
Ist der Kram unbeaufsichtigt? Bei so geringem Nutzverhältnis kannst Du Dir eigentlich auch vier Eneloop hinlegen und sie bei Bedarf manuell aufladen. Das IVT AccuView AV4 bzw. den Mössinger-Klon AV4m gibts leider nicht mehr, das würde an 9-15V direkt laufen.
Das
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leider direkt an Netzspannung betrieben werden und beim Vapcell S4 plus V3.0 weiß ich es nicht.
Akkus lädt man nicht in Reihe. Nicht ohne Loadbalancer und nicht, wenn man es vermeiden kann.
Volker
A
Alexander Schreiber
Für passende Werte von "aushalten". Akkus explizit als "für Schnurlos- Telefon" müssen typischerweise nach 1-2 Jahren (mit kaum Nutzung des Geräts) ersetzt werden da dank konstanter Braterei durch die Ladeschaltung die verfügbare Kapazität auf < 2 Minuten Gerätelaufzeit runter ist.
Man liest sich, Alex.
M
Michael Schwingen
In dem Szenario "Konstantstrom-Ladung mit geringem Strom und ohne Abschaltung" sehe ich da jetzt wenig Probleme.
cu Michael
R
Ralph Aichinger
Ja, so ungefähr kenn ich das auch. Oder man nimmt einfach LSD-NiMHs und hat noch kürzere Lebenszeit, aber weniger Beschaffungsaufwand.
Insgesamt zumindest bei den Gigasets die ich kenne keine erfreuliche Sache.
/ralph
G
Gerd Mann
Das bringt mich auf eine Idee. Ich habe das AT3+ von Mössinger. Sogar 2 Stück. Da sollen die Akku's ja drin bleiben können. Zur Erhaltungsladung. Da werde ich mal messen was dort in dem Fall für ein Strom fließt und werde meine Version dann etwas darunter halten. Auf eine Spannungsprüfung verzichte ich dann.
Gerd
G
Gerd Mann
LiIon nehme ich bewußt nicht. Eben wegen Eigenkonstruktion. Mit NiMh schlafe ich ruhiger.
Gerd
R
Ralph Aichinger
Es gibt fertige Lösungen für das, die das alles erledigen (als Controllerplatine, oder auch als fertiges USB-Batteriepack). Du mußt ja nicht das billigste von Aliexpress kaufen, sondern kannst zu vertrauenserweckenderen Quellen greifen:
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Ich würd mir da keine NiMH antun.
/ralph
A
Axel Berger
Willst Du die Geräte öffnen und die Ladeschaltungen austauschen oder umgehen? Wenn nicht wirst Du nicht weit kommen. Die Ladelogik sitzt im Gerät und hat Erwartungen an das, was die Ladeschale anbietet.
A
Axel Berger
Meine Erfahung liegt sowohl für ältere Standard-NiMH als auch für weiße Eneloop bei sechs Jahren oder mehr. Ob und um wieviel die blauen länger halten weiß ich wohl erst in etlichen Jahren.
G
Gerrit Heitsch
Mach daraus 6-7 Jahre und es kommt eher hin. Zumindest bei dem Schnurlostelefon was ich hier habe.
Gerrit
T
Thomas Einzel
Ach, nicht nach 2 Jahren. Meist reicht ein Test Zyklus mit einem BC700, notfalls und seltener ist ein Refresh nötig. Höchst selten (privat zu selten für brauchbare Statistiken) ist wirklich mal ein Eneloop Akku dahin.
Der Akku nach einem Test-Zyklus wird danach im Gigaset in der Regel nicht als voll angezeigt, einfach in der Ladeschale lassen, ggf. werden da Werte neu abgeglichen, am nächsten Tag ist es wieder gut - für viele Monate.
Die Ergänzung eines kleinen Gigaset Zoos mit (nun blauen) Eneloops und vor allem einem BC700 hat sich über die vielen Jahre als sehr nützlich erwiesen, zumal für das Ladegerät auch noch "Zweitverwertungsmöglichkeiten" für nicht-Gigasets bestehen.
V
Volker Bartheld
Taugt das BC700
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denn? S.
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AV4 gibts ja nicht mehr und angesichts von 30€ würde ich mir die 52€ für ein Eneloop-Pro
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gerne sparen, nachdem die bessere Hälfte um ein eigenes Ladegerät angefragt hat.
Davon ab: Ich bin stinkend faul und kann mich meist nicht dazu aufraffen, die
2xAAA aus meinem Gigaset rauszupuhlen und extern zu laden. Daher kommt das Ding eben dann und nur dann, wenn die Ladung zuneige geht, auf die Gigaset-Ladeschale und sofort runter, wenn lt. Anzeige der Ladevorgang beendet ist. Und falls Not am Mann ist ist und die Akkus während eines Gesprächs leer werden, drücke ich einfach zwei andere AAAs aus dem Vorrat rein. Da schmort also nichts tagelang im eigenen Saft.
Im Ergebnis sind alle meine Eneloops noch nach Jahren bis auf einstellige Prozent an der nominalen Kapazität, kein einziger Ausfall bisher.
Volker
V
Volker Bartheld
Wie deren Brown-Out-Verhalten an einem PV-Modul ist, müßtest Du aber testen. Nicht, daß da nachts merkwürdige Dinge passieren.
Volker
T
Thomas Einzel
Am 20.04.2025 um 10:45 schrieb Volker Bartheld: ...
Das sieht genau so aus wie mein BC700, mit dem ich zufrieden bin.
T
Thomas Einzel
...
Das mache ich doch auch so, die Akkus kommen bei mir erst in den extern Lader mit TEST oder notfalls REFRESH, wenn ein Gigaset mal wieder meint, dass ein voller Eneloop leer wäre.
Da ich nicht allein lebe kann ich das so vergessen. Hatten wir mal vor langer Zeit versucht, Ergebnis: Handsets alle leer. Nach auflegen interessiert sich niemand mehr für ein daliegendes Handset.
V
Volker Bartheld
Eine Frage der Erziehung.
Volker
A
Axel Berger
Das ist übertreiben fleißig. Meine stehen immer auf der Schale, da finde ich sie wenigstens, wenn sie mal gebraucht werden. Überlegen, wann sie geladen werden sollen und wie lange, ist mir *viel* zu mühsam.
Mehr als sechs Jahre sind OK. Mit den neuen blauen erware ich deutlich mehr.
J
Joerg Walther
Das ist ein super Ladegerät, das ich alleine schon deshalb immer nehme, weil man damit die Kapazität jedes Akkus einzeln bestimmen kann, indem man alle eingelegten Akkus zuerst komplett entladen lässt und dann halt wieder auflädt (nach dem Einlegen Mode lange drücken und dann nochmal, bis "Discharge" erscheint. Einzig mit tiefentladenen Akkus will das Gerät nicht so recht, die lege ich dann 2 Minuten in ein anderes, älteres Ladegerät ein und dann wieder in das BC700 und schon geht es wieder.
-jw-
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