Ich habe da eine Vielzahl von Netzbeuteln statt der Wegwerftüten im Einsatz. Schützen auch effektiv z.B. Weintrauben. Die Beutel kann man auch bei 30° waschen, anfangs war ich skeptisch sind aber sehr praktisch.
In denen kann ich auch z.B. lose Pilze im Kühlschrank lagern, bis sie verbraucht werden. Pilze in den üblichen Plastikbeuteln lassen sich nicht so gut lagern.
Weiterer Vorteil. Der Kauf loser Ware wie z.B. Kartoffeln, führt dazu, dass man eher nur so viel einkauft, wie man auch tatsächlich nur benötigt bzw. verbrauchen kann ;-)
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Moin,gestern sind wir erschlagen worden. Monatsanfang ;)Bitte ein wenig Geduld;...
J
Joerg Niggemeyer
Die Apelle auf freiwilligen Verzicht (auf Luxus, Bequemlichkeit usw.) haben bislang noch nie wirklich geholfen.
Gesetze, Subventionen von Umweltfreundlichen Technologien, bzw. Co2 Steuer usw. sollten hoffentlich eine Besserung bewirken.
Wir in D sind sicherlich schon reichlich "reguliert", es gab letztens eine Reportage über das Mittelmeer, wobei insbesondere der Libanon, Tunesien gezeigt wurden, also praktisch gar keine Regulierung. Was da so in das Meer abgelassen wird......
H
Horst-D. Winzler
Am 10.07.19 um 14:35 schrieb Falk Dµebbert:
Diese Grafik zeigt aber auch noch etwas ganz anderes. Geht man nämlich von der absoluten Menge des produzierten CO2 pro Land aus, dann könnten die Länder, welche es schaffen ihre Bevölkerungsanzahl niedrig zu halten, im Verhältnis mehr CO2 produzieren.
Du sprichst von Verantwortung. Wem gegenüber sollten wir die denn eingehen wollen? Denn Verantwortung tragen, ist immer freiwillig.
H
Helmut Schellong
Ja, ich meine, Medizin und Ernährung haben die Lebenserwartung stark ansteigen lassen.
H
Horst-D. Winzler
Und einfache Hygieneregeln wie Händewaschen nicht zu vergessen. ;-)
H
Helmut Schellong
Ich kaufte mir vor kurzem eine zweite Einkaufstasche, mit kurzen und langen Henkeln gleichzeitig:
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Meine erste Tasche ist von BREE, aus Lastwagenplane - gibts nicht mehr. Die habe ich schon etwa 20 Jahre.
Ich hole nie extra etwas mit dem Auto. Das geschieht am Rande nach der Arbeit. Oder einmal in der Woche einen Kompletteinkauf mit dem Auto. Das Einkaufsvolumen beträgt dann auch etwa 100 l, mit Getränken. Zu Fuß ist das nicht machbar, auch nicht per Fahrrad.
Doch, aber oft wird dann der Regen schwach oder hört vorübergehend auf. Zu meiner gewöhnlichen Einkaufszeit regnet es fast nie.
Überraschung heißt, daß ich aus dem Supermarkt komme, und es regnet unvermutet kräftig. Das erlebe ich nur selten.
H
Helmut Schellong
Ja, ich schrieb ja, daß ich das auch so mache, mit Mehrwegenetzen für die Obstabteilung.
F
Falk Dµebbert
Am 11.07.19 um 14:14 schrieb Horst-D. Winzler:
Nein. Schlicht und einfach nein.
Das kannst Du Dir aussuchen. Aber wenn Du das Konzept der Erbschuld ablehnst bleiben Dir Deine Kinder, oder deren Kinder.
Falk D.
H
horst-d.winzler
unbekannt.
---hdw---
A
Axel Berger
Ganz einfach: Auf jedes Fitzelchen, das ich in die Hand nehme, vom kleinen Bonbonpapier angefangen, achten und dafür sorgen, daß es in eine verschlossene Mülltonne kommt, die nicht umkippt. Da ich das schon tue, kann mein persönlicher Beitrag zu diesem Strom nicht weiter gesenkt werden.
Wollte ich ernsthaft fossilen Brennstoff sparen und Kohlendioxid vermeiden, dann wäre noch ein Kelvin weniger im Winter ein kaum spür- aber meßbarer Beitrag oder täglich fünf Minuten kürzer Duschen. Jeden Tag hundert Strohhalme in den Müll ist im Vergleich dazu gar nichts. Ich könnte auch im funzligen Halbdunkel sitzen. Früher hieß die Stromrechnung einmal "Lichtrechnung" und bei mir ist sie es zu gutem Teil noch -- ich hab's halt gern hell.
Irgendwelche religiös/symbolischen Kasteiungen an Strohhalmen oder Obsttüten bewirken gar nichts außer einem warmen Gefühl für die Gläubigen. Die Welt ist quantitativ und das sollte man eigentlich in .sci. nicht explizit wiederholen müssen.
A
Axel Berger
Und das bewirkt dann was? Die Plastikflasche ist auch leer auf dem Heimweg leichter. Und Pannen passieren, irgendwann fällt mal eine runter. Schaffst Du es dann immer, *alle* Scherben einzusammeln oder enden ein paar ganz kleine, spitze in Kinderfüßen und Hundepfoten?
Der Umwelt ist Dein warmes Bauchgefühl reichlich egal.
T
Thomas Prufer
Ok, ich sehs ein, ich werde in Zukunft nur noch Bier aus Plastikflaschen trinken.
Für die Umwelt!
Thomas Prufer
G
Guido Grohmann
Thomas Prufer schrieb:
Da wäre mir jetzt ein zu großes Opfer. Nimm lieber Dosen oder Fässer. ;) Falls du kein Alu magst, es gibt von einer tcheschichen Brauerei auch Dosen aus Eisen.
Guido
H
Horst-D. Winzler
Doch nicht für die Umwelt. Hundepfoten mögen keine Glasscherben.
V
Volker Bartheld
Siehst. Und da Du diese Einstellung nur mit vielleicht 5% Deiner Mitmenschen teilst (ein kurzer Blick auf/in die Wiesen, Wege, Wälder, Flüsse, Gehsteige, Straßen, usw. Deutschlands genügt), muß der Rest leider "überzeugt" werden. Du hast recht: Das Verbot von Kunststoffstrohhalmen ist deutlich zu kurz gegriffen und alleingenommen sinnlos.
Eine konsequente Auslegung und Verfolgung von insbesondere § 326 und § 330 StGB [1], [2] sowie der Bußgeldkataloge der Länder [3] würde mir vollkommen ausreichen.
Außerdem wäre es ein Leichtes, die größten Teile des Mülls zu identifizieren (Kippen, Schachteln, Tüten, Umverpackungen, Altreifen, usw.), statistisch zu bewerten und die Entsorgung-/Reinigungskosten den Herstellern im Sinne einer Pfandverordnung aufzudrücken. Die würden das dann schon in ihre Produkte einpreisen, ganz wie im ElektroG. Bleibatterien sieht man nur noch selten (OK, kann auch daran liegen, daß die meisten Fahrzeugbetreiber zu faul/dämlich sind, so ein Ding selber zu tauschen), Pfandflaschen gelegentlich (vermutlich der Pfand immer noch zu geringer).
Außerdem halte ich es für einen ausgemachten Schmarrn, auf Wertstoffhöfen für irgendwas tatsächlich Gebühren zu nehmen. Wenn jemand zu den "ned ganz so Gscheiden" gehört, was macht er wohl: a) die abgenudelten Reifen für teuer Geld und zeitaufwendig zum WSH zu schleppen oder b) die Pellen irgendwann bei Nacht und Nebel aus dem Kofferraum kicken?
Wer Reifen oder $sonstwas _haben_ will, der zahlt gerne einen Aufpreis für die Entsorgung. Und wer nicht will, der muß eben. Da hält sich mein Mitleid in recht überschaubaren Grenzen.
Aber diejenigen, die es was anginge, sehen ja lieber weg und/oder diskutieren, wie man den Jangtse vom Plastik befreien oder was man gegen die großen Müllstrudel der Weltmeere unternehmen könnte.
[1]
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T
Thomas Prufer
Amen.
Oder Leute vom Wertstoffhof zu schicken, weil der Container grad nicht da ist, oder voll ist, oder "dieser Standort wird Ende der Woche geschlossen".
Oder den Wertstoffhof weit draußen hinzupacken, ohne Alternative für den gängigsten Kleinkram.
In München gibt es wohl den einen oder anderen Elektro-Altgeräte-Container an der Straße, so wie es Altglas-Container usw. gibt. Die werden wohl sehr gut angenommen. Gibts hier nicht, dafür stellen die Leut' ihren Elektroschrott auf die Straße, mit einem Schild "zu verschenken". Das kann's ja auch nicht sein...
Thomas Prufer
E
Eric Bruecklmeier
Am 12.07.2019 um 13:03 schrieb Thomas Prufer:
wo soll das sein?
A
Axel Berger
Singapur. Genau das wünsche ich mir auch. Laut Tageszeitung haben erste deutsche Städte in diese Richtung bereits angefangen.
Ich stelle die mit gutem Gewissen an die Umsteige-Straßenbahnhaltstelle im Zentrum.
Ich habe die Abfallbetriebe schon mehrfach schriftlich gefragt, warum sie aktiv und vorsätzlich Anreize zur wilden Vermüllung geben.
Nein. sie kritisieren sinnlose Symbolpolitik. Oben hast Du vernünftige Vorschläge gemacht und ich nehme an, denen stimmen hier alle zu.
B
Bernd Laengerich
Am 11.07.2019 um 09:44 schrieb Thomas Prufer:
Es reichte doch gedruckten Mist verkaufen zu können. Eine Art modernen Alchemistentums.
Bernd
V
Volker Bartheld
Zur Unterstützung Bedürftiger sollte unser Gesellschaftssystem doch andere Ansätze hervorbringen können als die Indirektion über Pfanderlöse. Außerdem steht, liegt und fällt der Scheiß in der Gegend herum, läuft aus, zersplittert und fickt Fahrradreifen, führt zu Stürzen, erzeugt unnötige Reinigungskosten und Transportaufwand. Wer es schafft, seine Mehrwegflasche irgendwohin zu schleifen, wo es keine Rücknahmestelle gibt, der darf sie auch gerne wieder mit nach Hause nehmen und sie bei nächster Gelegenheit abgeben. Ansonsten halt 35-80€ Bußgeld, je nach Zustand der Flasche. Ich hätte auch überhaupt kein Problem, wenn auf eine Bier- oder Speziflasche zu 1.50€ noch weitere 2€ an Pfand kämen. Der Zahn ist gleich gezogen.
Das ist mehr so eine Sache, mit der sich Bürgermeister, Kreisverwaltungsreferate und ähnliche Institutionen auseinandersetzen müßten. Der Mindestlöhner am WSH und die Bürokraten in Abfallbetrieben sind doch nur Befehlsempfänger.
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