Letztens fiel mir ein Gerät in die Hände, das schon einige Zeit verpackt in einer Ecke herumlag und von dem niemand mehr wusste, welchem Zweck es dient. Unter
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habe ich ein paar Bilder davon gemacht. Vom ersten Eindruck her (gehaeuse-geschlossen.jpg) sieht es nach einer Alarmanlage aus. Öffnet man das Gerät, sieht man eine grosse Controller- platine mit 8031 und zus. einem DSP (ADS 2105) und einem ADC und div. Opamps. Von dieser Platine geht ein Kabel an die Platine an der Rückseite des Gehäuses. Auf dieser Platine befindet sich je ein N-Kanal und ein P-Kanal Leistungs MOSFET, der auf einem grossen Kühlkörper montiert ist. Auf dem Kabel von der Controllerplatine zur Verstärkerplatine werden nur serielle Daten übertragen. Auf der Verstärkerplatine (verstaerker-platine2.jpg) ist eine Schraubklemme, die mit "TX Antenna" bezeichnet ist. Was mich verwirrt, sind zum einen die Leistungsfets und zum anderen die Steckdose. Könnte dies ein frühes Powerline-Modem sein?
Die EPROMs habe ich bereits ausgelesen; es finden sich keinerlei Copyright- vermerke, die auf einen Hersteller schliessen lassen. Die Aufschrift auf der Controllerplatine "MM 3000" bringt mich auch nicht weiter.
Kennt jemand von euch das Teil vielleicht und kann etwas über die Funktion berichten?
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
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L
Leo Baumann
Hallo,
ja das kann vieles sein, aber einen konkreten Hinweis kann ich auch nicht geben. Vielleicht im Scherz: Könnte es sich um einen mittelstarken Stromvernichter oder ein Elektronik-Komponenten-Grab handeln ? :-)
mfG Leo
G
gUnther nanonüm
"Peter Heitzer" schrieb im Newsbeitrag news: snipped-for-privacy@mid.dfncis.de...
Hi, ich denke da eher an eine Alarmanlage.
mfg,
gUnther
R
Ralf Koenig
Peter Heitzer schrieb:
Aber der kleine Buzzer da macht bestimmt keinen anständigen Alarm. Eine ordentliche Sache wird man extern angeschlossen haben. Velleicht ja ein Signalhorn. Und das könnte den Verstärker brauchen.
Glaube ich kaum.
Die Steckdose könnte da einfach drin sein, damit man ein anderes Gerät daran betreiben kann. Z.B. einen Programmer. So muss man keine parallele Steckdose da hinlegen, die dann nur evt. missbraucht werden könnte, um mit elektrischen Tools dieses Schränkchen zu öffnen.
Eine Idee hätte ich noch:
In dem Bild:
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sieht man unter der Platinen einen weißen Aufkleber, wo man "QC" (Also Quality Control oder Quality Check) erkennen kann. Vielleicht steht da was drauf?
Ach so, hast du die Platinen schon mal rumgedreht? Evt. steht hinten was drauf.
Und was macht das Ding denn, wenn es Strom bekommt?
Auf jeden Fall sieht man eine Schlüsselsicherung: Das untere Schloss ist ein Breaker für den Buzzer.
Ralf
A
André Grafe
Peter Heitzer schrieb:
Ich denke das ist ein Steuer- oder Überwachungsgerät, der Buzzer dient einer Störungsmeldung. TX bedeutet senden, die Steckdose wird sicher keine technische Bedeutung haben, sie wird aus praktischen Gründen im Gehäuse sein um ein externes Gerät anzuschließen. Nach dem Aufbau des Gehäuses dürfte es für Outdoor-Einsatz gedacht sein.
MfG, André
André Grafe
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O
Ole Jansen
Peter Heitzer schrieb:
Gibt es auf der Platine Anschlüsse, die mit RKA RKB RGA RGB beschriftet sind? Dann könnte es etwas mit Verkehrsleittechnik für Zugbeeinflussung zu tun haben? (zB. Patent EP0738973)
War nur so 'ne Idee... Viele Grüße,
O.J.
P
Peter Heitzer
Nach einigem Überlegen bin ich jetzt auch dieser Meinung. Der Leistungsver- stärker muß wohl dazu dienen, einen Ultraschallgeber zu treiben. Wenn das Ultraschallfeld gestört wird, wird Alarm gegeben. Unter dieser Annahme ergäben auch die OP-Amps und der ADC und Signalprozessor einen Sinn. Die Steckdose dient wie schon jemand anderes geschrieben hat, wohl der Bequemlichkeit, damit man ein Service/Programmiergerät anschliessen kann.
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
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J
Jens Fittig
Peter Heitzer schrieb:
Das ist es garantiert am wenigsten! Dazu ist da viel zu viel technischer analpger Aufwand drin (Unzählige Abgleichmöglichkeiten. Und Sachen, die man für eine Alarmanlage nicht benötigt. Ist ja nicht mal ein Aufbrechalarmkontakt am Deckel.
LOL! Was ist der Grund für diese IMHO unsinige Annahme?
Dazu braucht man nicht diesesn Aufwand!
Nö - so viele OPs und Potis braucht man da nicht
Ack - das einzige sinnvolle Argument
R
Ralph A. Schmid, dk5ras
Wenn man dem Kasten nahekommt, hat man eh schon den Alarm ausgelöst.
Ich halte diese Annahme durchaus für plausibel.
Es gibt durchaus komplexe System, die irren Aufwand an der Signalverarbeitung betreiben.
-ras
Ralph A. Schmid
http://www.dk5ras.de/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/
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