Die Wärmewiderstände im Material des Kühlkörpers werden nie ausgewiesen, und auch vom Ingenieur kaum berücksichtigt. Die kennt der KK-Hersteller, und muß sie beachten. Diese Rth werden als 0 angenommen.
Die Wärmewiderstände im Material des Kühlkörpers werden nie ausgewiesen, und auch vom Ingenieur kaum berücksichtigt. Die kennt der KK-Hersteller, und muß sie beachten. Diese Rth werden als 0 angenommen.
Am 06.07.19 um 13:38 schrieb Helmut Schellong:
Nein, du verhedderst dich in deiner eigenen Klugscheisserei.
Allenfalls du bist fehlerhaft, wenn du nicht genug Verständnis von der Materie hast, um zu verstehen, daß man das getrennt betrachten kann und infolgedessen dann auch nur den interessanten Teil betrachtet.
Nein, das wäre falsch gewesen, weil es dort eben keinen Wechselstrom (mit Polaritätswechsel) gibt - sondern lediglich einen Gleichstrom mit überlagertem Wechselstromanteil.
Nein, das heißt, du hast keine Ahnung von Physik und Analyse, weil du korrekte Sachen fälschlicherweise und unsinnigerweise kritisierst, und dich dann rauszureden versuchst. Komm, du hast es nicht einmal geschafft, eine Webseite verstehend zu lesen. Wem versuchst du etwas vorzumachen?
Hanno
Ich kenne die Formel abwärme(KK) = kälteleistung + U*I von einem Hersteller.
Wenn '22' geschrieben wird, bedeutet das, daß die Nachkommastellen beliebig sein können, z.B. 22,72. Das ist hier der Kontext. Ich schrieb nicht, daß alles bei 22,0000 bleibt.
Ich kenne das anders herum: Wenn ein Regler zu schnell reagiert, schießt er über das Ziel hinaus und muß alsbald in die andere Richtung gehen, was er dann ebenfalls zu schnell macht, usw.
Am besten sind Regler per Mikrokontroller.
Der Leser kann sich hier merken, daß beides möglich ist:
-Max .. + Max und 0 .. Max.
Die Lösung durch Umpolen ist die Standard-Lösung. Meine Lösung vom 1.7. mit -Max .. +Max ist eine Sonderlösung.
Die -Max+Max-Lösung ist problematisch, weil ich da bisher eine analoge Linear-Stufe angedacht habe, die ja wieder erhebliche Verlustleistung produziert.
Deshalb kam ich darauf, pulsierende Gleichspannung zu verwenden.
Ich betrachte den bisherigen Thread stets als Kontext und wiederhole im weiteren Verlauf nicht immer wieder alles. Das kann Leute verwirren, die den Thread gar nicht lesen, sondern irgendwann blind quer einsteigen. Ich will nicht in einem Thread in jedes Posting alle bisherigen Postings hineinkopieren. Das wäre irre und es macht auch niemand.
Du hast aber hiervon abgeleitet, daß dadurch die Richtung des Wärmetransports mit den Halbwellen wechselt, was ja nicht möglich ist:
|Gleichstrom mit überlagertem Wechselstromanteil. |Der Wechselstromanteil trägt *nichts* zum Wärmetransport bei, da |der Wärmetransport bei der einen Halbwelle in die eine Richtung geht |und bei der anderen Halbwelle in die andere, das hebt sich auf.
Da hebt sich nichts auf.
Welche Webseite habe ich nicht verstehend gelesen?
Am 06.07.19 um 21:03 schrieb Helmut Schellong:
Das ist durchaus möglich - wenn man den Wechselstromanteil getrennt betrachtet, wie ich es getan habe. Aber wir haben ja schon erläutert, daß dein physikalisches Verständnis für eine derartige einfache Zerlegung eines Systems mit der anteiligen Betrachtung der einzelnen Bestandteile nicht ausreicht. Laß es besser, mir auf Basis deines Unverständnis Fehler nachweisen zu wollen.
[...]
Stell dich nicht *noch* dümmer.
Hanno
Du hattest es aber eben nicht getrennt betrachtet! Es wurde ausdrücklich im Zusammenhang betrachtet!
|Gleichstrom mit überlagertem Wechselstromanteil. |Der Wechselstromanteil trägt *nichts* zum Wärmetransport bei, da |der Wärmetransport bei der einen Halbwelle in die eine Richtung geht |und bei der anderen Halbwelle in die andere, das hebt sich auf.
Am 06.07.19 um 21:29 schrieb Helmut Schellong:
Was für ein Schwachsinn. Wenn man einen Gleichstrom mit überlagertem Wechselstromanteil hat, und dann nur den Wechselstromanteil betrachtet, dann erfolgt die Betrachtung recht offensichtlich getrennt.
Ja, genau.
Hanno
Woraus geht hervor, daß der Wechselspannungsanteil getrennt betrachtet wird?
Es müßte 'Wechselstrom' da stehen, nicht aber 'Wechselstromanteil'. Solange 'anteil' genannt wird, gehört dieser Anteil zum 'Gleichstrom', der mit seinem überlagerten 'Wechselstromanteil' dort als offensichtliche Festlegung geschrieben steht.
Am 06.07.19 um 22:03 schrieb Helmut Schellong:
Ich betrachte den *Wechselstromanteil*, denn Peltierelemente sind stromgetrieben. Von Wechselspannungsanteil hab ich nie geschrieben.
Ich betrachte den Wechselstromanteil, weil ich lediglich vom "Wechselstromanteil" schreibe, und nicht vom "Gleichstrom mit überlagertem Wechselstromanteil", den ich vorher als Gesamtheit erwähnte.
Ich weiß jetzt gerade nicht, ob du größere Probleme mit der Physik oder mit der deutschen Sprache hast. Anscheinend mit beidem. Daß du Probleme hast dürfte jedenfalls konsensfähig sein.
Hanno
Genau, wie mißt man denn eine Temperaturdifferenz?
Was für ein Kühlkörper und was für eine Umgebung soll das sein, zwischen denen (weniger als) 0,01K/W anfallen? Dieses Datenblatt hätte ich gerne gesehen!
Ist das nicht nur ein massives Verbindungsstück zwischen zwei weiteren Körpern?
DoDi
Keramikplättchen, vielleicht 4mm x 9 mm oder so, AFAIK unten Keramik, Platin-Mäander, Passivierung.
Also schon einigermaßen flink -- kein kerniges Edelstahlrohr mit zölligem Fitting...
Empfindlich wie Sau, thermisch wie mechanisch, und thermisch schnell wie Sau:-)
Thomas Prufer
Nein, es ist ein Kühlkörper aus Aluminium mit 0,05⁰C/W, der durch forcierte Luftkühlung auf 0,01⁰C/W gebracht wird.
Hmm, da komme ich auf rd. 100kg Luft pro Sekunde, um 100W mit 1K Erwärmung abzuführen. Wie realistisch ist das denn?
DoDi
Das sind 77000 l Luft pro Sekunde! Wie realistisch ist Deine Berechnung?
Eins steht fest: ich hielt schon mal einen Kühlkörper mit 0,05 K/W in Händen. Der bedeckte die Seite eines großen Gehäuses.
Zweitens kann durch forcierte Luftkühlung eine Fünftelung des Rth erreicht werden.
Schau doch mal hier durch:
Die Firma stellt KK bis 0,005 K/W her.
Falk Dµebbert schrieb:
Für was soll SiGe gut sein ausser für superschnelle Transistoren? Hatte noch nie Peltier-Elemente, die nicht aus Wismuttellurid oder ähnlichem bestanden.
Hans-Peter Diettrich schrieb:
Die Wärmekapazität von Luft bei Normaldruck ist ungefähr 1 J/liter/K ¹. Also bräuchte man einen Lüfter mit 100 liter/s, das ist machbar.
Beispiel: Ein Fön bläst kalt mit etwa 10 l/s. 1000 W erwärmen die Luft dann um etwa 100 K.
100 kg Luft hätte eine Wärmekapazität von etwa 25 kg Wasser. 25 kg Wasser pro Sekunde reich für kleinere Kernreaktoren :-] ¹ Numerischer Zufall. Bei Raumtemperatur beträgt das Molvolumen eines idealen Gases ungefähr 25 liter. 1 m³ Luft sind dann etwa 40 mol, wobei die molare Wärmekapazität von Luft ungefähr 3 R, so ca. 25 J/mol/K beträgt. Was sich dann wieder auf 1000 multipliziert...Am 07.07.19 um 22:53 schrieb Rolf Bombach:
Föhnt aber schon ganz gut.
Ich würde mich aber fragen, ob man das so rechnen kann. Daß man mit 100 Liter/s Luft 100W abführen kann glaub ich dir. Daß man einen Kühlkörper, der sich bei 100W um 1° aufheizt, mit 100 Liter/s Luft auf Umgebungstemperatur bringen kann, weniger. Da spielt dann neben Geometrie und Materialien noch der bei geringeren Temperaturdifferenzen schlechter werdende Wärmeübergang zwischen den beiden Medien eine Rolle. Grenzbetrachtung: Irgendwann braucht man so viel Luft, daß sich der Kühlkörper durch die Luftströmung aufheizt, anstatt sich abzukühlen :)
Hanno
Hallo Thomas,
Du schriebst am Sun, 07 Jul 2019 09:59:00 +0200:
Ahja, die kleinen Dinger, wohl die schnellsten Pt100 derzeit.
Naja, die Glasrohrteile sind schon "etwas" filigraner, gegen die Keramiksensoren aber auch noch recht massiv.
Brauchen damit halt auch eine "saugute" thermische Kopplung mit dem Meßobjekt, am besten direkt eingebaut, -presst, -gossen, -spritzt oder was da halt geht. Sonst geht das sicher nicht. Für die geschilderte Messung hätten die wohl mindestens mit Leitsilber direkt auf die Pt100 geklebt werden müssen, womöglich auf die passivierte, isolierte Leiterseite. Dann hätten die Pt100 wenigstens halbwegs bremsend wirken können...
Wie sieht Deine Gegenrechnung aus?
DoDi
Am 07.07.2019 um 22:53 schrieb Rolf Bombach:
Nur wenn 1l Luft 1kg Masse hat. Die Tabelle in der Wikipedia ist in kg angegeben, nicht in Liter. Allerding auch in kJ, dann kommen wir uns schon deutlich näher (1l =? 1g).
Das sieht zumindest praktikabler aus, falls die Rechnung stimmt.
DoDi
Have something to add? Share your thoughts — no account required.
Ask the community — no account required