Am 08.07.19 um 01:17 schrieb Hans-Peter Diettrich:
Nicht vergessen dass wir im wärmetechnischen Leerlauf sind. Weiter oben hatten wir uns auf die maximale Temperaturdifferenz des Peltiers bezogen die mit den 100W elektrisch zugeführter Energie erreicht werden. Da wird dann kein einziges Watt Wärmeleistung mehr entzogend/transportiert. Dazu kommt dann im realen Aufbau noch der Verlust von Netzteil und Regler mit Größenordnung 10%.
Gerald
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Hallo an alle Leser,ich hab da mal eine Frage an die Elko-Spezialisten:Bei einem...
G
Gerald Oppen
Auch mal ins Datenblatt geschaut wie groß die sind? Praktikabel sind die hier nicht anwendbar.
Ich empfehle mal das Datenblatt von diesem Kühlaggregat anzuschauen, (Flüssigkeit/Luft, gibt es auch Luft/Luft):
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Das ist eins der größten die man fertig kaufen kann da man hier an Grenzen stößt die mit Peltier noch sinnvoll umsetzbar sind.
Um die 160W Wärmetransportleistung zu erhalten muss man rund 180W elektrische Energie rein stecken. Die 160W Wärmetransportleistung hat man nur bei delta T = 0 zwischen Warm- und Kaltseite des Peltier, bei maximalem deltaT hat man 0W Wärmetransportleistung.
Unter Vollast hat man hier also über 350W Wärmeleistung die man loswerden muss, kaum vermeidbar dass sich die Umgebung mit aufheizt. darum mach auch viel größer in der Regel keinen Sinn bei Luftkühlung da die zu entsorgende Abwärme unhandlich wird und in keinem Verhältnis mehr zur erreichbaren Kühlleistung steht. Etwas optimieren kann man an diesem Aggregat sicher noch, aber da geht es dann um vielleicht noch den zweistelligen unteren Prozentbereich und nicht Faktor 2 aufwärts. Hier hat man dann übrigens ein deltaT zwischen Kühlkörper - und Lufttemperatur von Größenordnung 10K bei Raumtemperatur.
Gerald
F
Falk Dµebbert
Am 07.07.19 um 22:34 schrieb Rolf Bombach:
Musst Du Fa. Coherent oder Thorlabs fragen. Deren Probenhalter-Peltiers sind aus Siliciumgermanium. Aber Wismuttellurid ist jetzt auch nicht wie Kupfer unterwegs.
Falk D.
T
Thomas Prufer
Das sollte quick&dirty gehen, langsame T-Änderung über zig Stunden, braucht's doch nix. Und diese NTC klebst du einmal und nie wieder, weil so klein und filigran -- und dann bringt die Kalibrierung dieses Einzelstücks nix. :-)
Ich hab bei denen schon mal den Draht abgezwickt, wie ich die an den Winz-Drähtchen mit der Stahlpinzette hochgehoben hab... :-(
Thomas Prufer
H
Helmut Schellong
Die 77000 l Luft pro Sekunde sind ja bereits eine (eingeschränkte) kurze Gegenrechnung.
Siehe z.B. die Gegenrechnung von Rolf Bombach.
Das heißt jetzt nicht, daß ich nicht noch eine weitere andere Gegenrechnung machen könnte.
H
Helmut Schellong
Grob überschlägig gewiß - zwecks erster Einschätzung.
Das hast Du auch in alter Gewohnheit falsch formuliert. Der Kühlkörper wird pro 100W um 1⁰ wärmer - als die Umgebungstemperatur. AUF Umgebungstemperatur ist er VOR den 100W, also bei 0 Watt.
Ich schrieb bereits, daß ein Kühlkörper mit 0,01 K/W wohl unnötig gut ist.
Ja, die genaue Wirkung einer forcierten Luftkühlung ist abhängig von v i e l e n Kontruktionsmerkmalen eines Kühlaggregates.
H
Helmut Schellong
Eine Formel lautet: 718 J/(733 l * K) = ~1 J/(l K) = ~1 Ws/(l K)
H
Helmut Schellong
[...]
Im Moment wird n u r ein Kühlkörper+Ventilator mit 0,01 K/W diskutiert.
H
Hanno Foest
Am 08.07.19 um 13:01 schrieb Helmut Schellong:
Ich würde eher sagen, du hast in alter Gewohnheit falsch verstanden, daß es hier um ein Extrembeispiel geht, das veranschaulichen soll, daß wesentliche Parameter nicht berücksichtigt wurden.
Bei 100° Kühlkörpertemperatur (über der Umgebungstemperatur) sehe ich kein Problem darin, mit 100 Liter/s Luft 100W abzuführen. Bei 1 oder 2 Grad Temperaturdifferenz dürfte das wesentlich schwieriger sein.
Die Frage ist demnach: Auf welcher konkreten Temperatur soll der Kühlkörper gehalten werden.
Hanno
H
Helmut Schellong
Richtig, es muß auch nicht mehr geklotzt werden als nötig. Ich schaue stets in Datenblätter und Diagramme.
Thermisch optimal scheint mir der nicht konstruiert zu sein.
Ähnliche Kühler sieht man auch bei Fischer-Elektronik, mit Radiallüfter.
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$catalogue/fischerData/PG/LA20/search.xhtml Der Lüfter allein hat dann schon 185 Watt!
Man sollte aber nicht denken, daß ich hier dabei bin, einen Klimaschrank zu entwickeln, und Zahlenwerte von mir resultierten aus einer bereits erfolgten Durchentwicklung! Einen solchen Eindruck gewinne ich manchmal.
Nein! Ich mache hier nur grundlegende Ansätze mit griffigen Zahlen, die keine Resultate von Entwicklungs-Berechnungen sind: 100W; 0,01K/W; etc.
Wichtige Punkte meinerseits sind: o Wenn man kein richtiges Labor-Gerät macht, würde z.B. ein fliegender Aufbau mit Drahtbündeln alsbald nicht mehr oder fast nie mehr benutzt. o Die Wärmekammer muß eine Mindestgröße haben, damit man darin mit beiden Händen operieren kann. o Es sollten vier Peltier auf dem Kühlkörper flächig verteilt werden, wodurch der Gesamt-Rth (RthC-RthA) stark fällt.
H
Helmut Schellong
Du verteidigst also Deine falsche Aussage, die physikalisch nicht erreichbar ist. Man kann den KK nicht auf Umgebungstemperatur bringen, wie Du es behauptest, wenn 100 W in den KK gehen.
Auf keiner konkreten. Der soll kühlen, was er kann.
H
Hanno Foest
Am 08.07.19 um 15:42 schrieb Helmut Schellong:
Ich verteidige meine korrekte Aussage, daß etwas physikalisch nicht erreichbar ist. Die physikalische Nichterreichbarkeit unter den von mir gegebenen Bedingungen veranschaulicht, daß die Aussage, daß man mit 100 Liter/s Luft 100W abführen kann, zwar korrekt ist, aber halt nicht unter allen Bedingungen die 100W Abführung erreicht werden können.
Das ist falsch. Im Kontext ging es um eine Wärmekammer/Kühlbox, und wie man unter Berücksichtigung der Kennlinien von Peltierelementen den Kühlkörper dimensionieren muß, um die gewünschten Innentemperaturen zu erreichen. Jenseits einer bestimmten Temperaturdifferenz, und damit einer bestimmten Temperatur des Kühlkörpers, auf die man als worst case dimensioniert, geht das nicht mehr.
Hanno
H
Helmut Schellong
Das war nicht Deine Aussage, sondern: ,---------- |Daß man einen Kühlkörper, der sich bei 100W um 1° aufheizt, |mit 100 Liter/s Luft auf Umgebungstemperatur bringen kann, weniger. `----------
Das ist grundfalsch. So konstruiert man nicht mit Peltier. Ein Peltier braucht hier einen Kühlkörper für die Warm-Seite und einen für die Kalt-Seite.
Es geht hier um die Warm-Seite, deren Temperatur ständig möglichst dicht an der Umgebungstemperatur gehalten werden muß. Eine Regelung für die Warm-Seite ist nicht notwendig.
Die Kalt-Seite ist diejenige Seite, die geregelt werden muß, um die Soll-Temperatur in der Wärmekammer zu realisieren.
H
Hans-Peter Diettrich
Am 05.07.2019 um 00:48 schrieb Marte Schwarz:
Die ganze Diskussion hat mir zu wenig Substanz, ich klinke mich mal aus.
DoDi
G
Gerald Oppen
Dachte ich auch zuerst, war dann aber doch nicht so schlecht wenn man für eine gute Luftführung sorgt und die Luft aus größerer Entfernung per Schlauch ansaugt.
Das ist aber erstmal nur Kühlkörper+Lüfter ohne Peltier.
Nochmal 185W wärme die man los bekommen muss. In einer Fabrikhalle weniger ein Problem, in kleinen unklimatisierten Laborräumen schon mehr.
Wenn man dazu annahmen macht dass der Kühlkörper annähernd Zimmertemperatur (im wörtlichen Sinn) hat und diese der Warmseite des Peltiers entspricht hat man den Ansatz zu einfach gewählt um dem OP weiter zu helfen. Wenn man da 10K zulässt wird es deutlich preiswerter.
Richtig machen kann man es beim ersten mal kaum ohne Erfahrung, dafür gibt es zu viele potentielle Fehlerquellen.
Wenn man das ganze teilbar in zwei Hälften macht kann es eventuell klein werden.
Leicht gesagt, aber das muss zueinander passen. Von der Geometrie, Leistung,... Isolierung zwischen den Peltiers, zwischen Kühlkörper und Peltier darf kein Luftspalt sein,...
Gerald
R
Rolf Bombach
Gerhard Hoffmann schrieb:
Wow. Sieben Ingenieure, ein Techniker, zwei Programmierer, ein Softwaretester, zwei(!) Projektmanager und, tataaa, ein Patentanwalt. Ja, wenn HP was macht, dann richtig.
H
Hanno Foest
Am 08.07.19 um 17:47 schrieb Helmut Schellong:
Du bestätigst damit, daß es meine Aussage war. "Weniger" ist ein Euphemismus. Schlag das mal im Lexikon nach.
Du verstehst offensichtlich weder etwas von der deutschen Sprache, noch von Physik, noch von Peltierelementen. Inzwischen hab ich sogar große Zweifel, daß du überhaupt weißt, was Elektrizität ist. Geh doch bitte in eine Newsgruppe, die deinem Niveau angemessen ist.
Hanno
R
Rolf Bombach
Im verlinkten Artikel steht: "Darius Mostowfi and Matt Semersky were responsible for the oven control firmware."
Hört sich nicht nach analogem Regler an.
R
Rolf Bombach
Falk Dµebbert schrieb:
Das wäre interessant. SiGe TEC laufen bei mir immer noch unter UFO, d.h. /hören/ tut man immer wieder mal was davon. Bei Thorlabs kann ich auf Anhieb jetzt keine Peltierbestückten Probenhalter finden und unter den TEC-Datenblättern steht nichts über das Material. (Auch will ich jetzt nichts dort bestellen, sonst muss ich wieder so öko-Chips aus getrockneten Äpfeln essen :-]).
R
Rolf Bombach
Gerald Oppen schrieb:
Irgendwie widersprechen sich hier das erste und das letzte Statement.
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