Wärmekammer?

Jul 01, 2019 Last reply: 7 years ago 245 Replies

Nein, die Redewendung habe ich nicht erfunden, sondern im Internet taucht vielfach auf, daß bei Peltier weniger mehr ist.

So kann ein deltaT von 10⁰ durch 1 A erreicht werden aber auch durch 15 A.

Nein, und ohne mir zu widersprechen. Der Wärmetransport geht ganz sicher nicht durch einen Wechselstromanteil auf dem Gleichstrom abhängig von Halbwellen mal in die eine und mal in die andere Richtung.

Darum geht es gar nicht, sondern um pulsierende Gleichspannung. Die hat den Vorteil, daß nur Trafo+Brücke+MosFet gebraucht werden.

So ist es.

Ich habe noch nie ein Einbau-Schaltnetzteil gesehen, das einstellbar von 0 bis MAX ist, sondern nur Festspannungen oder Einstellbarkeit von 46 V bis 73 V z.B.

Warum werden zyklenfeste Peltier hergestellt? Warum werden in FAQs Fragen beantwortet, ob man Peltier mit PWM betreiben kann?

Am 05.07.19 um 18:42 schrieb Helmut Schellong:

Ja, ich hatte eine Grafik verlinkt, aus der das hervorging. Was hat das jetzt damit zu tun, daß bei reinem Gleichstrom der Wirkungsgrad stets höher ist?

Weil der Gleichstrom einen Offset draufaddiert, klar. Allerdings sprach ich vom Wechselstrom*anteil*. Da der Wärmetransport des Peltierelements nur vom Strom abhängt, kann man Gleichstromanteil und Wechselstromanteil jeweils für sich betrachten, und beim Wechselstromanteil ist das nun mal so wie beschrieben.

Mit Physik, und Zerlegung eines Systems in einzeln besser handhabbare Bestandteile, hast du es nicht so?

Hanno

Am 05.07.19 um 18:53 schrieb Helmut Schellong:

Dürfte auch ne Spezialanforderung sein. Typischerweise nimmt man einen Konstantstrom und ein Peltierelement, was gerade so die erforderliche Kühlleistung schafft.

Häufig wechselnde Temperaturen dürften ebenfalls eine Spezialanforderung sein.

Weils für den Hersteller billig ist und den Strom ja der Kunde bezahlt. Und es muß ja nur die Garantiezeit überleben.

Hanno

Selbstverständlich nichts, ich antwortete auf: "Du redest wirr." Siehe oben. Ich habe die Daten aus dem Peltier-Datenblatt TEC1-12714S (Voltage/V DT/⁰C).

Uff, uff uff. Wittohuu, Phytoplast, wrobala, sufrepa.

Was ist mit den Forderungen, die in diesem Thread im Start-Posting festgelegt wurden?

Es wurde +5⁰C .. +80⁰C gefordert. Es wurde auch angesprochen, daß beide Temperaturen mit einem Peltier hergestellt werden können.

Wenn nun der Warmseite-Kühlkörper die Soll-Temperatur hat, z.B. 22⁰C, wird ein deltaT von 0 gebraucht. Also Peltier-Strom = 0 A. Für diese Aufgabe einer 'Klima-Box für Meßzwecke' wird also eine Versorgung benötigt, die von 0 .. MAX einstellbar ist.

Hallo Helmut,

Du schriebst am Thu, 4 Jul 2019 22:45:48 +0200:

^^^ ...

^^^^^^^^^^^^^^^^ Wie jetzt? "Nur" oder "eine Möglichkeit"?

Es gäbe aber durchausmehr als zwei. Ein heftiger Schlag auf das Material kann auch eine schnelle und kräftige Erwärmung produzieren. Allerdings, das muß ich zugestehen, ist dessen Form hinterher doch deutlich verändert. Bei den elektrischen Methoden könnte das aber auch passieren, evtl. sogar soweit, daß es dabei seinen Aggregatzustand verändert.

Na, wie auch immer, ist ja nur theoretisch.

Am 05.07.19 um 20:04 schrieb Helmut Schellong:

Ja, und? Wo ist das Problem?

formatting link
Hanno

Am 05.07.19 um 19:49 schrieb Helmut Schellong:

Und worauf bezieht sich das wohl?

Ich stelle die Kommunikation besser mal ein, du hast da gewisse Herausforderungen.

Hanno

Hallo Gerald,

Du schriebst am Fri, 5 Jul 2019 00:12:06 +0200:

Als bildgebenden Wärmestrahlungssensor natürlich, schließlich heißt sie ja auch _Wärme_- und nicht Temperaturbildkamera.

Hallo Thomas,

Du schriebst am Fri, 05 Jul 2019 17:21:49 +0200:

...

Glas-Pt100? ...

Oder doch?

Die Dinger waren wirklich gut - die ließen sich auch als (LF-) Mikrofone verwenden...

Da gäb's noch erheblich mehr mögliche Anwendungen, nur als Temperatursensoren für "übliche" Anwendungen wären die wohl weniger geeignet... (Letzthin hab' ich mal einen Artikel über "Wärmewellen" gelesen, dawurde als Beispiel eine ähnliche Anwendung zur Werkstoffprüfung - Erkennung von oberflächennahen Defekten - beschrieben.)

Zu einer Möglichkeit ist eine zweite hinzugekommen.

Das mit der Induktion habe ich mal zur Härtung von Kugellagerringen gesehen. Der Ring wurde in der Spule in 1-2 s weißglühend und wurde dann mit einer Flüssigkeit abgeschreckt. Hier geht es aber um nur 10 ms.

Das Problem ist, daß solch ein Labor-Netzteil gänzlich ungeeignet ist! Das ist ein gehäustes Gerät mit EIN/AUS-Schalter. Es muß über eine USB-Verbindung programmiert werden, von einer Software unter Windows auf einem PC. Was soll das? Das ist gänzlich neben den Forderungen, neben dem Kontext. Wie soll das u.v.a. in einen Regelkreis eingefügt werden?

Ich schrieb ausdrücklich von einem Einbau-Modul mit einem analogen Steuereingang, von Meanwell z.B. Geeignete Module gibt es aber nicht.

Das Bezogene steht logischerweise darüber.

Ja, ich habe u.a. Elektrotechnik studiert und über 30 Jahre als Entwicklungsingenieur gearbeitet.

,---------- |For example, you calculate you need 50 watts of cooling/heating, choose |a 200+ watt device and operate it at 20-50% of maximum power input. `----------

Vorstehend eine Antwort auf das "Aha." oben. Es wird eine absichtlich erheblich geringere Effizienz empfohlen.

Am 05.07.19 um 23:07 schrieb Helmut Schellong:

Anderen Leuten schlägt sowas aber nicht auf die Kommunikationsfähigkeit...

Hanno

Am 05.07.19 um 22:55 schrieb Helmut Schellong:

Nein.

Nein.

Nein.

Indem man den Regelkreis auf einem Rechner implementiert (Temperatursensor(en) wird man ja wohl irgendwie angeschlossen bekommen) und dann mit Bluetooth das DPS-Netzteil entsprechend steuert. Das Protokoll ist offengelegt, es gibt Software (Sigrok, rdserialtool....),

nichts zu tun.

Hanno

The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification for selfishness. - John Kenneth Galbraith

Hi Helmut,

Dann muss man Dich ja wirklich fragen, bei welchen Firmen man welche Produkte meiden sollte.

Wenn Du auch nur ansatzweise verstanden hättest, wie ein Peltier funktioniert und um was es bisher ging, dann hättest Du diesen Satz jetzt nicht zitiert.

Marte

Am 06.07.19 um 12:56 schrieb Marte Schwarz:

Jedenfalls nicht als Empfehlung interpretiert, es mit geringerer Effizienz zu betreiben. ;)

Mir auch nicht. Aber ich entdecke (deshalb) gnadenlos (verwirrende) Fehler. Das ist das, was Dich offenbar wiederholt störte.

Beispiel: Du schriebst eindeutig von einem 'Gleichstrom mit überlagertem Wechselstromanteil'. Nachfolgend hast Du _nur_ von 'Wechselstromanteil' geschrieben.

Und ich erkannte einen Text mit fehlerhaftem Inhalt.

Und dann kam Folgendes: |Weil der Gleichstrom einen Offset draufaddiert, klar. |Allerdings sprach ich vom Wechselstrom*anteil*. |Da der Wärmetransport des Peltierelements nur vom Strom abhängt, kann |man Gleichstromanteil und Wechselstromanteil jeweils für sich betrachten, |und beim Wechselstromanteil ist das nun mal so wie beschrieben.

|Mit Physik, und Zerlegung eines Systems in einzeln |besser handhabbare Bestandteile, hast du es nicht so?

Ein Anteil von Etwas ist immer nur ein Teil von etwas Größerem. Warum hast Du überhaupt von 'Gleichstrom' geschrieben, wenn Du ohnehin _nur_ den 'Wechselstromanteil' betrachten wolltest? Warum hast Du nicht nur von 'Wechselstrom' ohne 'anteil' geschrieben? Das wäre korrekt gewesen.

Und dann kam zum Abschluß auch noch die Frechheit: |Mit Physik, und Zerlegung eines Systems in einzeln |besser handhabbare Bestandteile, hast du es nicht so?

Das heißt, ich hätte keine Ahnung von Physik und Analyse, weil ich fehlerhafte Texte von Dir nicht wie Du falsch als richtig erkannt habe!

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