auf der Suche nach einem passenden Multimeter, mit dem man auch mal mehr als 600 Volt messen kann, mußte ich bis jetzt passen. Kennt jemand einen der üblichen Verdächtigen, die Multimeter verkaufen, die auch mal etwas höhere Spannungen vertragen, ohne sofort in die Grätsche zu gehen?
Grüße, Holger
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K
Klaus Bahner
Wie waers mit einem Hochspannungstastkopf a la Fluke 80K-6, siehe
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(FlukeProducts)
Gruss Klaus
T
Thomas Schaerer
Am ETH-Institut wo ich arbeite, hatten wir frueher eine ganze Menge passiver Zeiger-Multimeter mit einem Extraanschluss um bis 5 kV zu messen. Die sind von einer Firma namens UNIGOR. Vielleicht wirst Du unter diesem Firmennamen fuendig...
Gruss Thomas
Mein ELKO-Buch ueber Opamp, OTA und Instrumentation-Amplifier:
http://www.elektronik-kompendium.de/shop/buecher/operationsverstaerker-und-instrumentationsverstaerker
(Aendere "akz" mit "isi" in der Mailadresse fuer Reply!)
H
Helmut Wabnig
Die üblichen HV Tastköfe sind genau für die 10 MOhm Multimeter gebaut...kosten so um die 40 euros.. w.
O
Olaf Kaluza
Flohmarkt! Selbst die billigsten Zeigerinstrumente konnten frueher mal
2.5kV. Ist aber irgendwann in den 80ern ausgestorben. Ich vermute mal aus Sicherheitsgruenden.
Olaf
R
Reinhard Zwirner
Thomas Schaerer schrieb:
Vermutlich wird er fündig, wenn er nach Unigor sucht. Allerdings heißen die _Geräte_ so, die Herstellerfirma war Metrawatt. Das Unigor 3p z. B. hat eine gesonderte Meßbuchse für 5000 V = und ~! Ist aber ein analoges Instrument ...
HTH
Reinhard
P
Paul Rosen
=20
einen=20
etwas=20
Nachdem solche Gleichspannungsmessungen hier an der Tagesordnung sind, haben wir f=FCrs Grobe einige 1:100 Tastk=F6pfe selbstgebaut, die f=FCr Billig Multimeter im 40 Volt Bereich passen. Wichtig ist es, mehrere (wegen Hochspannung und Sicherheit) hochspannungstaugliche Widerst=E4nde (je 1500V) in Reihe mit insgesamt mindestens 100 MOhm (wegen der Verlustleistung) zu verwenden. Widerst=E4nd waren glaube ich von RS. An diese l=F6tet man ein zugefeilten Bananenstecker als Messspitze und gie=DFt das Ganze in PG Rohr-7mm z.B. mit Zweikomponentenkleber ein. Den gibts bei Conrad und Pollin fl=E4schchenweise. So kann man geb=FChrenden Abstand von der Messstelle halten. Durch expirimentelles Messen an 400V (evtl gleichgerichtete, gesiebte Netzspannung) mit und ohne Teiler wird der Fu=DFwiderstand (wegen Sicherheit mehrere gleiche parallel) angepasst, der mit ins Rohr kommt. Der Massepunkt f=FCrs Messen kommt dabei hinten aus dem PG Rohr. Mit einem Koaxkabel geht es von hier aus auch zum Multimeter.=20
Das Ganze ist in wenigen Minuten hergstellt, spottbillig und l=E4uft hier seit Ewigkeiten. Ab und zu mal mit der Referenz verglichen, hatte man h=F6chstens 20 Volt Abweichung bei einigen KV. Zudem hat es gegen=FCber den unf=F6rmigen Kaufk=F6pfen den Vorteil, dass man auch da hinkommt, wo man hin m=F6chte und mit der stumpfen Mess"Spitze" nicht abrutscht.=20
P
Paul Rosen
Ups, PG-7 Rohr (Durchmesser 12,5mm) sollte es sein.
K
Klaus Butzmann
Holger Bruns schrieb:
Wahrscheinlich nur per "Hochspannungs" Tastkopf, ansonsten dürfte bei 1 kV gemäß Niederspannungsrichtlinie Schluß sein. GMC, Chauvin-Arnoux wären Kandidaten für Geräte.
Einbaumeßinstrumente mit 1 kV baut auch niemand mehr, damit also Stromversorgung+Trennverstärker+Meßinstrument :-(
Alles >1 kV ist viel zu gefährlich, besser streng verbieten!
Butzo
P
Paul Rosen
Mit dem kleinen Nachteil, dass wir dann diese Newsgroup aufl=F6sen k=F6nnen, weil es dann Kraftwerke und essentielle Bauteile der Elektronik nicht mehr gibt. ;-)
H
Harald Wilhelms
Ich denke, man kann da auch Standard-Widerst=E4nde f=FCr
250V nehmen, wenn man da so ca. 15 in Reihe schaltet. Gruss Harald
P
Paul Rosen
Nach Adam Riese also 3750V. Funktioniert nur anfangs. Nach einer Weile wirst Du merken, dass die Hochspannung Deine Widerst=E4nde langsam aber sicher auffrisst. Ich habe nicht zu ergr=FCnden versucht, um wieviel man =FCberdimensionieren muss, sondern gleich die kaum teureren HV Widerst=E4nde genommen, welche durch entsprechende Lackierung einen "Feldst=E4rke"funken an der Oberfl=E4che verhindern. Mit mindestens einem Widerstand (1500V) =FCberdimensioniert gab es da nie Probleme.
O
Olaf Kaluza
Ich hab in der Firma ein Multimeter von Chauvin-Arnoux welches bis 1kV geht. Aber das piepst immer sobald man ueber 400V misst. Etwas nervig auf dauer. Und bei 1001V schaltet sich die Anzeige ab. Ich hab aber auch noch ein Billigmultimeter das auch bis 1000V geht, aber schon erfolgreich 1200V angezeigt hat.
Ausserdem hat das Multimeter von C&A noch eine interessante Eigenschaft. Wenn ich das an einer Spannung von z.B 800V halte, so zeigt es erst mal kurz 809-815V an, und laeuft dann innerhalb von 5s langsam runter auf den richtigen Wert.
Erzaehl das mal meinen Photomultiplier. :)
Olaf
F
Frank Buss
Ich hatte da mal für eine Schaltung einen Ableitungswiderstand für eine galvanisch getrennte Spannungsversorgung ausfindig gemacht, sind recht preiswert:
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Der höchste lieferbare Wert ist allerdings nur 22MOhm, aber das sollte ja auch noch gehen mit der Verlustleistung, zumindest bis zu dem zugelassenen Spannungs Höchstwert von 3500V für die Widerstände. Gibt es sogar für 10kV, aber zumindest nicht bei Farnell auf Lager.
Aber wenn man es sowieso vergießt, würden dann nicht auch normale Widerstände reichen? Je nach Gießmaterial ist das ja recht stark isolierend, sodaß da nichts aufgefressen werden sollte.
Frank Buss, fb@frank-buss.de
http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de
K
Klaus Butzmann
Paul Rosen schrieb:
Achwas, machen wir alles mit Wind und Sonne null Problemo ;-)
Butzo
P
Paul Rosen
ja
zugelassenen
f=FCr 10kV,
Dann nimmst Du 5 davon in Reihe (=3D1 Euro) und bist sowohl elektrotechnisch als auch von der eigenen Gsundheit har auf der sicheren Seite.
Mit normalen Widerst=E4nden habe ich da andere Erfahrungen gemacht. Das laienhafte Vergie=DFen bringt f=FCr die Oberfl=E4chenversiegelung des Widerstandes =FCberhaupt nichts. So etwas k=F6nnen nur entsprechend ausger=FCstete Profis. Zudem wollte man ja auch nicht das ganze Rohr vollaufen lassen, sondern nur die Enden sicher verschlie=DFen. Die in Reihenschaltung zu verl=F6tenden Widerst=E4nde haben wir =FCbrigens zuvor= in stramm sitzende Aderendh=FClsen gesteckt und mit der Quetschzange zugedr=FCckt. Reine L=F6tstellen k=F6nnten sonst wegen freien Schwingens brechen.=20
Wir haben extra wegen dem 5 kV DC Bereich mal ein Unigor 3p gekauft, aber auch der Foertig hat keine mehr. Wird wohl auf geeignete Vorwiderstände hinauslaufen.
Und erst meiner Straßenbahn.
Butzo
F
Frank Buss
Ich lasse sowieso von allem >48V die Finger, da ich dazu auch gar nicht die Ausbildung habe.
Man könnte da Gießharz nehmen, wäre auch bei Füllung des gesamten Rohrs nicht allzu teuer:
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Aber das hat auch eine gewisse Schrumpfung. Kann schon sein, daß das nur professionell wirklich dicht abschließend mit den Widerständen machbar ist, mit Rüttelvorrichtung, Vacuumpumpe usw.
Frank Buss, fb@frank-buss.de
http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de
F
Frank Buss
Da gab es vor einiger Zeit hier eine Diskussion und einen Link, wo die angegebenen Grenzen von einigen Multimetern mal getestet wurden:
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Also bei 1000V kann man die meisten Multimeter vergessen, auch wenn es draufsteht.
Frank Buss, fb@frank-buss.de
http://www.frank-buss.de, http://www.it4-systems.de
H
Horst-D.Winzler
Das ist eben der Unterschied zwischen Me=DFger=E4ten zweifelhaften Herstellern und Ger=E4ten auf denen zB Multavi 3, Multizet, Unigor 3 sowi= e UNI xx(Mellenbach) draufsteht ;-) Beim Unigor 3 ist der Hochohmwiderstand f=FCr 5kV auf eine separate Klemm= e gef=FChrt. Oder man verwendet einen Tastkopft. Der geht bis 25kV ;-)
--=20 mfg hdw
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