VOIP DECT Telefone mit Calltransfer auf der Kurzwahl

Oct 11, 2018 36 Replies
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Hallo,



(leider ein wenig Off-Topic für dse, aber die relevanten Newsgruppen sind leider nur noch wenig belebt).



Ich bin gerade dabei von ner kleinen ISDN-Anlage auf VOIP umzustellen: 3 Dect, 2 Kabelgebundene. Ich will das mit sipgate oder easybell machen (oder gibts da noch andere freie?). Die ISDN Anlage will ich nicht weiterbetreiben, da sie schon kleine Macken hat.



Mein Wunsch ist, dass man von den DECT - Telefonen - die ich unbedingt wieder brauche - möglichst einfach ein bereits angenommenes Gespräch auf ein (beliebiges anderes VOIP)-Telefon weiterleiten möchte, allerdings sind das immer dieselben 4 Rufnummern (nenn sie mal "Nebenstellen", eben meine im Haus und dann auch noch eine Mobilfunknummer). Das ist also der sogenannte Call-Transfer, den es ja in 3 Ausprägungen gibt. Angeblich können die Snom-Dect das ja, nur ist es etwas umständlich da jedesmal ne ellenlange Tastenfolge zu tippen. Wunsch wäre: ich drück im Gespräch z.B. lange die Ziffer 3 und er leitet das dann automatisch auf unsere "Nebenstelle 3" um. Welche VOIP-DECT-Telefone können das? Bei den kabelgebundenen Snom hat man ja dafür die programmierbaren Tasten, nur die Dect haben die programmierbaren Tasten wegen Platzmangel nicht.



M.



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Am 11.10.18 um 12:49 schrieb Matthias Weingart:

Nimm doch eine entsprechende fritzbox. Unter Weglassung der äußeren ISDN-Abschlußwiderstände können zwei ISDN Geräte an den Anlagen betrieben werden. Bei DECT Telefone verschiedener Hersteller sollte es auch keine Probleme geben.

Am 11.10.2018 um 13:24 schrieb horst.d.winzler:

aus der Mode?

Ich muss nicht kultiviert *aussehen* - ich bin es. Profiklaus in d.r.f.

Am 11.10.18 um 13:42 schrieb Eric Bruecklmeier:

Und was war - deiner Meinung - seine Frage? Im Übrigen brauch er wohl kaum einen Co Autor?

Am 11.10.2018 um 13:51 schrieb horst.d.winzler:

Leseschwäche? Oder braune Brille zu stark getönt?

"Welche VOIP-DECT-Telefone können das?"

Am 11.10.2018 um 13:56 schrieb Eric Bruecklmeier:

Problem dabei: Das Gefragte (Calltransfer) ist gar keine Funktion des Telefons, sondern der dahinter sitzenden Telefonanlage.

Insofern war der Hinweis auf "Nimm doch Fritzbox" gar nicht so verkehrt. Eine Fritzbox als DECT-Basis macht die Umstellung auf VoIP tatsächlich recht einfach, da man die vorhandenen, alten Handapparate einfach weiterverwenden kann.

Können denn die Fritzbox-Dect-Telefone überhaupt einen Call-Transfer auf eine beliebige externe Nummer? (Calltransfer bedeutet, angenommenes Gespräch an eine beliebige Telefonnummer vermitteln). Was ich in den Texten zur Fritzbox

7490 lese ist, dass Vermitteln nicht bei VOIP-Anschlüssen funktioniert:
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M.

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Am 11.10.2018 um 14:09 schrieb Matthias Weingart:

Keine Ahnung, aber der Onkel meinte auch sicher kein DECT Telefon, wenn er von einer Fritzbox spricht...

Es wird halt nur noch geblubbert...

Ich muss nicht kultiviert *aussehen* - ich bin es. Profiklaus in d.r.f.

Am 11.10.2018 um 12:49 schrieb Matthias Weingart:

Philips DECT 215 kann auf eine seiner 3, oder mehr, anderen schnurlosen

Eine Weitervermittlung auf ein Mobiltelefon ist nur mit der entsprechenden Funktion des Routers (VOIP-Anlage) zu machen. Horst hat da schon recht.

Am 11.10.2018 um 14:12 schrieb Eric Bruecklmeier:

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CNR, Dieter

Am 11.10.2018 um 14:05 schrieb Hergen Lehmann:

Sollte er das erkannt haben, wäre es sinnvoll und hilfreich gewesen auch darauf einzugehen - andernfalls ist seine Antwort völlig wertlos... Aber ich habe hier über ihn schon viel zu viele Worte verloren...

Leo Baumann snipped-for-privacy@yahoo.de:

Soviel ich (schon ;-) über VOIP (bzw. SIP) weiss, ist der Call-Transfer ein Feature von SIP-Telefonen. Man braucht eigentlich keine Telefonanlage im Haus mehr, deren Features macht der SIP-Provider alle schon (darum gibt es wohl den Slogan "Ihre Telefonanlage in der Cloud") - zumindest theoretisch. Man kann da auch auf beliebige Nummern weiterleiten (nicht nur "intern"). Ob das in der Praxis auch so klappt wird sich zeigen ;-). Bei den Tischtelefonen (snom) kann man man das Vermitteln auch auf separate Funktionstasten legen, so dass die Anzahl der Tastendrücke minimiert wird. Mir geht es jetzt aber um DECT-Telefone (da ist nicht viel zu finden, darum frag ich, vielleicht hatte ja schon mal jemand ein DECT mit gutem SIP-Support in den Fingern und nutzt die Funktion).

M.

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Vielleicht noch zur Erklärung:

Jedes Telefon ist mit einem separaten SIP-Account bei sipgate angemeldet. Zum Vermitteln ist einfach nur die Sequenz *3Zielrufnummer# am Telefon einzutippen (oder per Funktionstaste zu wählen).

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Die Frage ist jetzt, ob bei einem Dect-Telefon die Kurzwahl (eine Zifferntaste lange drücken) so belegt werden kann, das obige Sequenz gesendet werden kann. Frage ist auch, ob aktuelle DECT-Telefone diese Art Kurzwahl über langes Drücken einer Taste überhaupt haben!?

Die Übertragung dieser "DTMF" Sequenz erfolgt übrigens mit nem separaten genormten Protokoll (also nicht per Audio ;-), allerdings gibt es da wohl auch mehrere Protokolle...

M.

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Am 11.10.2018 um 16:23 schrieb Matthias Weingart:

Ja, bei VoIP kann man Funktionen einer Telefonanlage an den SIP-Provider auslagern. Man braucht dafür aber natürlich einen Provider, der solche Funktionen auch explizit anbietet. Sie sind weder ein Feature des Telefons, noch Teil des SIP-Protokolls, noch stellt jeder SIP-Provider sie zwangsläufig zur Verfügung.

Sofern sich das Vermitteln beim gewählten Provider über eine Tastenfolge aus Ziffern/*/# auslösen lässt, sollte sich diese Tastenfolge auch auf eine Kurzwahltaste legen lassen.

Ob solche Tasten beim gewünschten Telefon vorhanden sind und sich einigermaßen komfortabel bedienen lassen, sollte sich über einen Vorab-Download der Bedienungsleitung klären lassen.

Hmm - mir scheint der Ansatz, mehrere DECT-Telefone getrennt voneinander jeweils direkt mit dem SIP-Provider reden zu lassen, etwas befremdlich. Insofern fehlt mir an der Stelle auch ein Marktüberblick.

Wenn man sich schon in einem digitalen, paketvermittelten Netz (DECT) bewegt, liegt es IMO nahe, das dann auch über einen zentralen Router ins IP-Netz zu vermitteln. Das vergrößert das Angebot an Handapparaten drastisch (auch auf solche, die nicht explizit VoIP können) und damit die Chance, einen mit schönen Funktionstasten zu finden.

Hergen

Unabhängig von eventuellen Abschlußwiderständen ist der interne S0-Bus der *70 und *90 Fritzboxen ein S0-Bus, an den natürlich wie an den normalen Mehrgeräteanschluß auch ganz problemlos mehr als nur zwei Telefone angeschlossen werden können.

Grüße Marc

Am 11.10.18 um 13:56 schrieb Eric Bruecklmeier:

Ah ja, ohne Anspielungen auf rechten Faschismus gehts bei dir nicht, da reagierst du zuverlässig. Aber denk mal daran, das es derzeit der linke Faschismus ist, der uns erhebliche Probleme macht. Noch was, die NSDAP war eine linke Partei. Extreme Rechte und Linke unterschieden sich damals lediglich in Nuancen.

Und was hat deine Recherche ergeben? Schonmal daran gedacht, das seine Vorstellungen bei VoIP obsolet sind?

Wo hast Du das her, hier steht was von mehreren Telefonen:

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Oder meinst Du den Anlagenanschluss?:
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mfg Jochen

"horst.d.winzler" snipped-for-privacy@web.de:

Weitervermitteln eines Gesprächs ist obsolet? Wieso?

M.

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